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Trier

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Dieser Artikel behandelt die Stadt Trier. Zu anderen Bedeutungen von Trier siehe Trier (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Trier
Trier
Deutschlandkarte, Position der Stadt Trier hervorgehoben
49.75966.6439130
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Höhe: 130 m ü. NN
Fläche: 117,13 km²
Einwohner:

105.260 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 899 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 54290, 54292, 54293, 54294, 54295, 54296
Vorwahl: 0651
Kfz-Kennzeichen: TR
Gemeindeschlüssel: 07 2 11 000
Stadtgliederung: 19 Ortsbezirke[2]
Adresse der
Stadtverwaltung:
Am Augustinerhof
54290 Trier
Webpräsenz: www.trier.de
Oberbürgermeister: Klaus Jensen (SPD)
Lage von Trier in Rheinland-Pfalz

Trier (französisch Trèves, luxemburgisch Tréier) ist als kreisfreie Stadt im Westen von Rheinland-Pfalz dessen viertgrößte Stadt hinter Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz.

Trier ist Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, der Verwaltung des Landkreises Trier-Saarburg, der Verwaltung der Verbandsgemeinde Trier-Land, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD, bis 1999 Bezirksregierung Trier), mehrerer Dienststellen des Landesuntersuchungsamtes (LUA), einer römisch-katholischen Diözese (Bistum Trier, das älteste nördlich der Alpen) sowie einiger Bundesbehörden (eine von vier Bundeskassen[3], Nebenstelle der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben[4]).

Die Stadt wurde vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum (ab der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts Treveris) gegründet und beansprucht den Titel der ältesten Stadt Deutschlands für sich. Trier beruft sich hierbei auf die längste Geschichte als bereits von den Römern anerkannte Stadt, im Gegensatz zu einer Siedlung oder einem Heerlager.

Die Römischen Baudenkmäler in Trier, bestehend aus Amphitheater, Barbarathermen, Kaiserthermen, Konstantinbasilika, Porta Nigra, Römerbrücke, Igeler Säule, Dom sowie die Liebfrauenkirche zählen seit 1986 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Geographie

Trier liegt in der Mitte einer Talweitung des mittleren Moseltals mit dem Hauptteil am rechten Ufer des Flusses. Bewaldete und zum Teil mit Weinbergen besetzte Hänge steigen zu den Hochflächen des Hunsrücks im Südosten und der Eifel im Nordwesten an. Die Grenze zum Großherzogtum Luxemburg ist etwa 15 km (Wasserbillig) entfernt. Nächstgrößere Städte sind Saarbrücken, etwa 80 Kilometer südöstlich, und Koblenz, etwa 100 Kilometer nordöstlich, sowie die luxemburgische Hauptstadt Luxemburg etwa 50 Kilometer westlich von Trier. Aufgrund des überwiegend ländlichen Umlands hat Trier ein - für seine Größe - relativ großes Einzugsgebiet, welches sich aus großen Teilen von Mosel, Saar, Eifel und Hunsrück zusammensetzt.

Stadtpanorama vom Petrisberg
Stadtpanorama von der Mariensäule
Blick von der Porta Nigra in die Simeonstraße in Richtung Hauptmarkt

Nachbargemeinden

Die kreisfreie Stadt Trier ist vollständig vom Landkreis Trier-Saarburg umschlossen. In unmittelbarer Nähe, nur wenige Kilometer entfernt, befinden sich außerdem der Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Landkreis Bernkastel-Wittlich.

Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn (beginnend im Norden):

Stadtgliederung

Datei:Trier Germany Parkstrasse.jpg
Parkstraße im Bezirk Nord

Das Stadtgebiet von Trier gliedert sich in 19 Ortsbezirke. In jedem Ortsbezirk gibt es einen aus 9 bis 15 Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten anzuhören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dem Stadtrat. Die Ortsbeiräte können auch im Rahmen eines ihnen zugeteilten Budgets über kleinere Maßnahmen im Ortsbezirk selbständig entscheiden.

Ortsbezirke mit Fläche und Einwohnerzahl (Erst- und Zweitwohnsitz):

Ortsbezirk mit amtlicher Nummer und zugehörigen Stadtteilen Fläche
in km²
Einwohner
31. Dez. 2006
Einwohner
31. Dez. 2009
11 Mitte/Gartenfeld 2,978 12.648 11.954
12 Nord (Nells Ländchen, Maximin) 3,769 14.256 13.405
13 Süd (St. Barbara, St. Matthias bzw. St. Mattheis) 1,722 9.409 9.123
21 Ehrang/Quint 26,134 9.397 9.195
22 Pfalzel 2,350 3.558 3.514
23 Biewer 5,186 1.985 1.949
24 Ruwer/Eitelsbach (Kenner Flur bzw. Siedlung Wasserwerk) 9,167 3.142 3.091
31 West/Pallien 8,488 7.117 7.005
32 Euren (Herresthal) 13,189 4.116 4.207
33 Zewen (Oberkirch) 7,496 3.695 3.634
41 Olewig 3,100 3.312 3.135
42 Kürenz (Alt-Kürenz, Neu-Kürenz, Weidengraben, Petrisberg) 5,825 8.578 8.708
43 Tarforst (Alt-Tarforst) 4,184 6.827 6.605
44 Filsch 1,601 830 761
45 Irsch 4,082 2.410 2.351
46 Kernscheid 3,768 999 958
51 Feyen/Weismark 5,095 5.845 5.689
52 Heiligkreuz (Alt-Heiligkreuz, Neu-Heiligkreuz, St. Maternus) 2,036 6.766 6.672
53 Mariahof (St. Michael) 7,040 3.212 3.120
Summe: 117,210 108.102 105.076


Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,3 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 719 Millimeter. Die wärmsten Monate sind Juni bis August mit durchschnittlich 16,1 bis 17,8 Grad Celsius und die kältesten Dezember bis Februar mit 0,6 bis 1,6 Grad Celsius im Mittel. Im Sommer ist es im Tal sehr heiß und schwül. Aufgrund der Kessellage der Stadt ziehen Gewitter aus dem Westen nicht ab, sondern kommen wieder zurück. Der meiste Niederschlag fällt von Juni bis August mit durchschnittlich 70 bis 80 Millimeter, der geringste im März mit 37 Millimeter im Mittel. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 52 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Im November fallen 1,4 mal mehr Niederschläge als im April. Die Niederschläge variieren nur minimal und sind extrem gleichmäßig übers Jahr verteilt. An nur 1 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert als in Trier.

Trier
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
62
 
4
-1
 
 
52
 
5
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61
 
10
2
 
 
52
 
14
4
 
 
67
 
19
8
 
 
68
 
21
11
 
 
72
 
24
13
 
 
60
 
24
13
 
 
62
 
20
10
 
 
71
 
14
6
 
 
71
 
7
2
 
 
77
 
5
0
Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: DWD
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Trier
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 3,7 5,3 9,8 13,7 18,6 21,3 23,8 23,9 19,5 13,7 7,4 4,7 Ø 13,8
Min. Temperatur (°C) −0,9 −0,8 2,0 4,0 8,2 11,1 13,0 12,8 9,8 6,3 2,3 0,4 Ø 5,7
Niederschlag (mm) 62,3 52,0 60,8 52,0 67,0 68,0 72,3 59,6 62,2 70,5 70,7 76,8 Σ 774,2
Regentage (d) 12,2 9,7 11,6 9,4 11,3 11,2 10,2 8,4 9,1 10,5 11,6 12,3 Σ 127,5
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,7
−0,9
5,3
−0,8
9,8
2,0
13,7
4,0
18,6
8,2
21,3
11,1
23,8
13,0
23,9
12,8
19,5
9,8
13,7
6,3
7,4
2,3
4,7
0,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
62,3
52,0
60,8
52,0
67,0
68,0
72,3
59,6
62,2
70,5
70,7
76,8
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez


Quelle: DWD

Raumplanung

Mit rund 100.000 Einwohnern steht Trier nach Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter Stelle unter den Großstädten des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Bundesweit steht die Stadt an der 75. Stelle unter den Großstädten in Deutschland. Darin bildet sie eines der fünf Oberzentren, dem die Mittelzentren Bernkastel-Kues, Birkenfeld, Bitburg, Prüm, Daun, Gerolstein, Hermeskeil, Idar-Oberstein, Konz, Saarburg und Wittlich zugeordnet sind.

In der Stadt Trier gibt es einen starken Nachfrageüberhang nach Miet- und Eigentumswohnungen: Deutschlandweit gab es in Trier gemäß einer Erhebung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zwischen 2005 und 2010 die höchste Mietsteigerung. Der Landkreis Trier-Saarburg liegt bei dem bundesweiten Ranking mit 13,4 Prozent Mietzinssteigerung auf Platz drei. Ursache dieser Entwicklung ist die geographische Nähe Triers zu Luxemburg.[5]

Geschichte

Trier ist eine von den Römern gegründete Stadt und hieß ursprünglich Augusta Treverorum. Daher auch der heutige Name Trier.

Vorgeschichte

Datei:Augusta Treverorum.jpg
Stadtmodell der römischen Kaiserstadt Augusta Treverorum im 4. Jahrhundert n. Chr. (von der Porta Nigra aus gesehen)

Nach der Gründungssage Triers, die erstmals 1105 in den Gesta Treverorum schriftlich aufgezeichnet wurde, soll Trebeta, der Sohn des Assyrerkönigs Ninus, Trier 1300 Jahre vor der Entstehung Roms gegründet haben. Dies wäre etwa 2050 v.Chr. gewesen. Darauf weist auch die Inschrift aus dem Jahre 1684 am Roten Haus am Trierer Hauptmarkt hin: „ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS. PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR.“ („Vor Rom stand Trier tausenddreihundert Jahre. Möge es weiter bestehen und sich eines ewigen Friedens erfreuen.“)

Durch Funde im Stadtgebiet können bandkeramische Siedlungen aus der älteren Jungsteinzeit nachgewiesen werden, die darauf hindeuten, dass im Trierer Tal schon im 3. Jahrtausend v. Chr. Menschen lebten. Jedoch kann man in dieser Zeit hier noch keine städtische Ansiedlung erwarten.

Seit den letzten vorchristlichen Jahrhunderten siedelten Angehörige des keltischen Stammes der Treverer auf dem heutigen Stadtgebiet.

Römisches Reich

Hauptartikel: Augusta Treverorum

Datei:Trier Germany Barbara.jpg
Barbarathermen in Trier-Mitte

Nach gesicherten Quellen ist die Stadt Trier römischen Ursprungs: Zu Füßen eines 30 v. Chr. errichteten und nach wenigen Monaten wieder aufgegebenen Militärlagers auf dem Petrisberg gründeten die Römer spätestens im Jahre 16 v. Chr. die Stadt Augusta Treverorum (Stadt des Augustus im Land der Treverer). Die Ehre, nach Augustus benannt zu werden, wurde ansonsten nur Autun (Augustodunum) in Gallien/Frankreich, Augsburg und Augst in der Nordschweiz zuteil. Unter Kaiser Claudius kam der Zusatz Colonia hinzu – Colonia Augusta Treverorum. Bauwerke wie die Barbarathermen, das Amphitheater und die 6,4 Kilometer lange Stadtmauer mit dem bis heute erhaltenen nördlichen Stadttor, der Porta Nigra, zeugen vom Reichtum und von der großen Bedeutung, die die Stadt bis zum Ende des 2. Jahrhunderts erlangte.

Frühestens in der zweiten Hälfte des dritten Jahrhunderts wurde Trier Bischofssitz; erster Bischof war Eucharius. Von 271 bis 274 war die Stadt Residenz des gallo-römischen Gegenkaisers Tetricus I. Im Jahr 275 wurde Trier durch den Alamanneneinfall zerstört. Von 293 bis 392 war die nun Treveris genannte Stadt eine der Residenzen der römischen Kaiser im Westen (siehe auch Spätantike).

Unter der Herrschaft Konstantins des Großen (306–337) wurde die Stadt wieder aufgebaut und Gebäude wie die Palastaula (die heutige Konstantinbasilika) und die Kaiserthermen errichtet. 326 wurden Teile der privaten Wohnpaläste der kaiserlichen Familie zu einer großen Doppelbasilika verändert und erweitert, deren Reste heute noch zum Teil im Bereich des Doms und der Liebfrauenkirche erkennbar sind. Ab 318 war Trier Sitz der Gallischen Präfektur, einer der zwei obersten Behörden im Westen des Römischen Reiches. 328 bis 340 residierte Kaiser Konstantin II. hier. Von 367 bis 392 war Trier unter Valentinian I., Gratian, Magnus Maximus und Valentinian II. erneut Regierungssitz des Weströmischen Reiches und gleichzeitig mit 80.000 bis 100.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen. 407, kurz nach dem Einfall der Vandalen, Alanen und Sueben in Gallien, wurde die Gallische Präfektur nach Arles an die Rhône verlegt. Im 5. Jahrhundert wurde Trier wiederholt, vermutlich um 413 und 421 von den Franken sowie 451 von den Hunnen unter Attila erobert. Rheinische Franken bemächtigten sich um 455 der Metropole, verloren sie aber wenige Jahre später wieder. Um 475 wurde die Stadt, die zwischenzeitlich von Arbogast dem Jüngeren verwaltet wurde, endgültig von den Franken eingenommen.[6]

Mittelalter

Datei:Trier Dreikönigenhaus BW 1.JPG
Dreikönigenhaus“, mittelalterliches Wohngebäude

Ende des 5. Jahrhunderts kam Trier unter die Herrschaft der Franken. 882 wurde Trier von Wikingern erobert und nahezu vollständig zerstört. Durch den Vertrag von Verdun Lothringen zugeschlagen, wurde es unter Heinrich I. 925 dem Ostfrankenreich einverleibt. Zunächst wurde die Stadt von den Grafen des Triergaus, seit 902, als die Grafengewalt an die Erzbischöfe überging, vom Vogt des Erzstifts verwaltet; seit 1149 führte sie ein Siegel. Seit dem 10. Jahrhundert strebte Trier danach, reichsunmittelbar zu werden. 1212 erhielt die Stadt von Kaiser Otto IV. einen Freibrief, den Konrad IV. bestätigte. 1309 musste sie jedoch erneut die Gerichtsbarkeit des Erzbischofs anerkennen, der damals der bedeutende Balduin von Luxemburg war (siehe auch Kurfürstentum Trier). Ihr Status als erzbischöfliche Stadt wurde 1364 von Kaiser Karl IV. und 1580 vom Reichskammergericht bestätigt; das Streben nach der Reichsunmittelbarkeit scheiterte allerdings 1583 endgültig. Bis zum Ende des alten Reichs blieb die Stadt Hauptstadt – wenn auch nicht Residenz – des nach ihr benannten Kurstaats. An ihrer Spitze stand ein Schöffengericht, das 1443 vom Erzbischof Jakob I. von Sierck durch Einsetzung zweier Bürgermeister ergänzt wurde. Im Jahr 1473 kamen Kaiser Friedrich III. und Herzog Karl der Kühne von Burgund in Trier zusammen. Im gleichen Jahr wurde in Trier eine Universität gestiftet, die 1797 unter Napoleon aufgehoben wurde.

Nachdem Ende des 10. Jahrhunderts zunächst der Dombering befestigt worden war, befestigten Erzbischof Theoderich I. und sein Nachfolger Arnold II. im 13. Jahrhundert die Stadt durch Mauern. Der Gürtel, der dem heutigen Alleenring entsprach, umfasste etwa 138 Hektar.

Neuzeit bis zum Zweiten Weltkrieg

1512 fand in Trier ein Reichstag statt, auf welchem die Einteilung der Reichskreise endgültig festgelegt wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Trier zweimal erobert, 1634 von den Spaniern, am 18. November 1645 von den Franzosen unter Turenne.

Datei:De Merian Mainz Trier Köln 045.jpg
Stich von M. Merian von 1646, weitgehend Zustand von ca. 1548 nach einer Zeichnung von Simon Reichwein[7]

Im Krieg zwischen dem französischen König Ludwig XIV. gegen die Generalstaaten bemühte sich der Trierer Kurfürst Karl Kaspar von der Leyen erfolglos, neutral zu bleiben. Nach einmonatiger Belagerung nahmen französische Truppen die Stadt am 8. September 1673 ein. Die französische Kriegsleitung entschied zu Beginn des folgenden Jahres, Trier zu befestigen. Unter dem französischen Kommandanten von Trier, Peter Graf von Vignory (Pierre Comte de Vignory), wurden bis 1675 vor der Stadt – mit Ausnahme der weiter entfernt gelegenen Benediktinerabtei St. Matthias – sämtliche Klöster und Stifte (Reichsabtei St. Maximin, Stift St. Paulin, Kloster St. Alban, Kloster St. Barbara, Kloster Löwenbrücken; unter von Vignorys Nachfolger auch Kloster St. Marien), andere Gebäude (Barbarathermen und Marienkirche an der Römerbrücke) und selbst Bäume der Klöster niedergerissen. 1675 gelang es, die Stadt von den den Trierern verhassten französischen Truppen zu befreien.

Erneute französische Besetzungen der Stadt folgten 1684, 1688, 1702/04 und 1705/14.[8]

Im 17. Jahrhundert verlegten die Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier ihre Residenz in das Schloss Philippsburg in Ehrenbreitstein bei Koblenz.

Datei:Trier1.jpg
Litho Trier um 1897
Datei:Trier 1900.jpg
Trier um 1900

In Folge der Französischen Revolution wurde die Stadt am 9. August 1794 von Französischen Revolutionstruppen besetzt. Im Frieden von Campo Formio (1797) erkannte Kaiser Franz II. den Rhein als Ostgrenze Frankreichs an. Die linksrheinischen Gebiete wurden durch Regierungskommissar François Joseph Rudler in vier Départements aufgeteilt: In das Département de la Sarre mit der Hauptstadt Trier, das Département Mont-Tonnerre (Donnersberg) mit der Hauptstadt Mainz, das Département Rhin-et-Moselle (Koblenz) und das Département de la Roer (Aachen). Trier erhielt durch die Besetzung Zugang zu den französischen Märkten.

Durch den Frieden von Lunéville (1801) gehörten die linksrheinischen Gebiete nun auch völkerrechtlich zu Frankreich. Damit erhielten die Bewohner Triers die französische Staatsbürgerschaft und alle damit verbundenen Rechte. Nach der Unterdrückung während der Besatzungszeit seit 1794 folgte nun eine Phase des inneren Friedens und wirtschaftlichen Aufschwungs. 1803 wurde der Appellationsgerichtshof als oberstes Gericht für die vier Départements in Trier eingerichtet.

Um die Jahrhundertwende wurden unter der französischen Herrschaft fast alle der zahlreichen Klöster und Stifte der Stadt aufgehoben. Neben der Säkularisierung der Klosterfunktionen wurde daraufhin ein beachtlicher Teil der alten Bausubstanz – Klöster, aber auch Kirchen und Kapellen – abgerissen. Die Niederlegungen erfolgten teilweise sofort, teilweise im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts, wenn sich keine Nutzung mehr für die Klostergebäude fand und Neubauten geplant wurden.

Im Zuge der Befreiungskriege wurde Trier am 6. Januar 1814 von preußischen Truppen eingenommen. Seit dem Wiener Kongress 1815 gehörte Trier zu Preußen. Die tiefkatholische Stadtbevölkerung und die protestantischen Herrscher standen sich noch über Jahrzehnte mit wenigen Sympathien gegenüber.

Im 19. Jahrhundert wuchs Trier schließlich über seine mittelalterliche Stadtmauer hinaus. Die Mauer blieb jedoch vorerst noch von Bedeutung, da an den Toren die 1820 eingeführte „Mahl- und Schlachtsteuer“ – die Haupteinnahmequelle der Stadt – auf alle nach Trier eingeführten Mehl- und Metzgerprodukte erhoben wurde. 1875 wurde die unbeliebte Mahl- und Schlachtsteuer durch eine andere Steuer ersetzt, die keine Einfuhrkontrollen mehr erforderte. Bereits am 3. Dezember des Jahres genehmigte der Kultusminister die von großen Teilen der Bevölkerung gewünschte Abtragung von Mauern und Toren. Bis 1876/77 wurden bereits vier Stadttore abgerissen. Nur der Exerzierplatz des Militärs (heutiger Palastgarten und Kaiserthermen) mit Teilen der Südallee und das Proviantamt (am „Schießgraben“) sollten von der Mauer weiterhin gegen die Bevölkerung abgeschirmt bleiben. Die übrigen Stücke der Mauer verschwanden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts fast vollständig. Das gab der Entwicklung der Stadt einen neuen Anstoß, führte aber zu Bedenken von Denkmalschützern, die den besonderen Charakter der Stadt gefährdet sahen. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen 1918 die preußischen Truppen aus Trier ab. Sie wurden von der französischen Besatzung, die bis 1930 dauerte, abgelöst.

Zweiter Weltkrieg

Die von den Nationalsozialisten bis 1938 eingerichtete Kemmelkaserne auf dem Petrisberg wurde im Zweiten Weltkrieg zum berüchtigten Kriegsgefangenenlager STALAG XII., in dem vor allem französische Kriegsgefangene untergebracht wurden.[9] Die Synagoge wurde in der Reichspogromnacht 1938 von den Nationalsozialisten geschändet und 1944 durch einen Bombenangriff völlig zerstört.

Ab September 1944 war die Stadt nicht mehr weit vom Frontverlauf entfernt und wurde fast täglich von amerikanischer Artillerie beschossen. Im Dezember 1944 gab es drei schwere Luftangriffe der Alliierten auf Trier. Am 19. Dezember warfen gegen 15:30 Uhr 30 britische Lancaster-Bomber 136 Tonnen Sprengbomben über der Stadt ab. Zwei Tage später am 21. Dezember 1944 gegen 14:35 wurden von 94 Lancaster-Bombern und 47 amerikanischen Jagdbombern 427 Tonnen Bomben (Spreng-, Brand- und Napalmbomben) abgeworfen. Wiederum zwei Tage später, am 23. Dezember, wurden 700 Tonnen Bombenlast auf die Stadt abgeworfen. Nach Recherchen des Heimatforschers Adolf Welter sind mindestens 420 Menschen bei diesen Dezember-Angriffen in Trier ums Leben gekommen. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt. Während des Krieges wurden 1600 Häuser völlig zerstört.

Am Abend des 1. März startete die 'Task Force Richardson' Richtung Trier. Eine klare Vollmondnacht bot günstige Sicht. Vor Mitternacht erreichten sie die Stadt. Eine überraschte Kompanie mit vier Panzerabwehrkanonen kapitulierte ohne einen Schuss. Richardson teilte seien Trupp in zwei Hälften auf und schickte beide zu je einer Moselbrücke. Das nördliche Team fand 'seine' Brücke gesprengt vor; das Kaiserbrücke-Team meldete, dass die Brücke - sie stand seit fast 2000 Jahren - intakt war. Colonel Richardson fuhr selber in einem Panzer zur Brücke; dort wurden seine Männer mit leichten Waffen vom anderen Ufer beschossen. Er richtete Maschinengewehrfeuer von seinem Panzer ans andere Ende der Brücke und befahl einem Infanterie- und einem Panzertrupp, über die Brücke vorzustoßen. Als die Infanteristen dies taten, rannten ein deutscher Major und fünf Soldaten mit brennenden Detonatoren und einem Zünder auf die Brücke zu; eine Sprengung gelang ihnen aber nicht.[10]

Am 2. März 1945 fiel die Stadt ohne schwere Kämpfe in die Hände der Alliierten.[11]

Nachkriegszeit

Seit 1946 gehört Trier zum Land Rheinland-Pfalz. 1957 wurde die neue Synagoge der jüdischen Gemeinde Trier in der Kaiserstraße eingeweiht.

Datei:PanoramaTriervomKreuzweg.jpg
Innenstadt von Trier, Blick vom Kreuzweg

Ende April 1969 wurde an der Porta Nigra die Römerstraße freigelegt. Kurz darauf, am 12. Mai 1969, wurde das Wildfreigehege im Weißhauswald eröffnet. Im Jahr 1970 wurde die Universität, zunächst als Teil der Doppeluniversität Trier-Kaiserslautern, eröffnet. Die Entwicklung Triers zur Universitätsstadt schritt am 1. April 1974 durch die Eröffnung des Studentenwohnheims Martinskloster weiter voran. Im Jahr 1975 wurde die Universität verselbstständigt. 1971 wurde aus den Vorgängerinstitutionen Staatlichen Ingenieurschule für das Bau- und Maschinenwesen Trier und der Werkkunstschule Trier die Abteilung Trier der Fachhochschule Rheinland-Pfalz gegründet. Seit 1996 ist sie als Fachhochschule Trier eine eigenständige Fachhochschule.

Weitere wichtige Ereignisse in den 1970er Jahren waren die Einstellung der 99-jährigen Trierischen Landeszeitung am 31. März 1974 und die Wiedereröffnung des restaurierten Domes am 1. Mai desselben Jahres.

Vom 24. Mai bis 27. Mai 1984 feierte Trier offiziell das 2000-Jahr-Jubiläum der Stadt. 1986 wurden die Römischen Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Bei Arbeiten zum Bau einer Tiefgarage im Oktober 1988 wurden unter dem Viehmarkt Reste einer römischen Thermenanlage entdeckt. Am 5. November wurde die Sternwarte Trier offiziell eingeweiht. Am 9. September 1993 wurde bei Ausschachtungsarbeiten für eine weitere Tiefgarage nahe der Römerbrücke ein Schatz mit 2558 römischen Goldmünzen gefunden. Er hat einen geschätzten Wert von 2,5 Millionen Euro.

Beim Jahrhunderthochwasser der Mosel erreichte der Pegelstand am 23. Dezember 1993 eine Rekordmarke von 11,28 m. Der Stadtteil Pfalzel entrann nur knapp einer Überschwemmungskatastrophe.

Vom 22. April bis 24. Oktober 2004 fand die Landesgartenschau auf dem Petrisberg statt, die von 724.000 Gästen besucht wurde. Einen weiteren Fund römischer Zeugnisse machte man im April 2006, als bei Abbrucharbeiten in der Innenstadt Reste von Gebäudemauern gefunden wurden.

Eingemeindungen

Ehemals selbstständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Trier eingegliedert wurden. Einige der Orte waren zwischen 1798 und 1851 bereits Teil des Stadtgebiets. 1798 umfasste das Stadtgebiet insgesamt 890 Hektar.

Jahr Orte
1888 St. Paulin, Maar, Zurlauben, Löwenbrücken, St. Barbara
1888 Ausgliederung von Heiligkreuz und Olewig
1912 Pallien (südlicher Teil), Heiligkreuz, St. Matthias, St. Medard, Feyen (mit Weismark)
1930 Euren, Biewer, Pallien (nördlicher Teil), Kürenz, Olewig
7. Juni 1969 Ehrang-Pfalzel (gebildet am 1. März 1968 durch Vereinigung der beiden selbstständigen Gemeinden), Eitelsbach, Filsch, Irsch, Kenner Flur, Kernscheid, Ruwer, Tarforst, Zewen[12]

Einwohnerentwicklung

Datei:Hauptmarkt Trier SK.jpg
Hauptmarkt im Zentrum
Datei:Trier Germany NH Hotel.jpg
Höchstes Gebäude in Trier (Bezirk Nord)
Datei:Trier Marktkreuz mit Marktkirche .jpg
Marktkreuz mit Marktkirche St. Gangolf

Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Trier

Anfang des 4. Jahrhunderts war Trier als Residenz der römischen Kaiser mit schätzungsweise 80.000 Einwohnern die größte Stadt nördlich der Alpen. Im Mittelalter und bis zum Anfang der Neuzeit sank die Einwohnerzahl wegen der zahlreichen Kriege, Seuchen und Hungersnöte auf nur noch 2.677 im Jahre 1697. Im 18. Jahrhundert wuchs die Bevölkerung der Stadt bis auf 8.829 im Jahre 1801. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert beschleunigte sich das Bevölkerungswachstum. Im Jahre 1900 lebten in der Stadt über 43.000 Menschen. Bis 1939 verdoppelte sich diese Zahl auf über 88.000.

Im Zweiten Weltkrieg verlor die Stadt rund 35 Prozent ihrer Bewohner (30.551 Personen). Die Einwohnerzahl sank auf 57.000 im Jahre 1945. Erst im Zuge der Eingemeindung mehrerer Orte am 7. Juni 1969 wurde der Vorkriegsstand wieder erreicht. Gleichzeitig überschritt die Einwohnerzahl der Stadt erstmals die Grenze von 100.000, wodurch sie nach offizieller Definition zur Großstadt wurde. Seit der Jahrtausendwende lag die „Amtliche Einwohnerzahl“ für Trier nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern) zumeist sehr knapp unter 100.000. Zuletzt wurde der „Großstadt-Schwellenwert“ durch die Einführung einer umstrittenen Zweitwohnungssteuer wieder überschritten: Zum Stichtag 31. Dezember 2006 ermittelte das Landesamt eine Einwohnerzahl von 103.518.

Nicht in den Einwohnerstatistiken enthalten sind die Angehörigen der zwischen 1945 und 1999 in Trier stationierten französischen Streitkräfte mit ihren Familien. Dabei handelte es sich um zeitweise über 30.000 Menschen.

Politik

An der Spitze der Stadt Trier stand seit 1302 der Schöffenmeister, gelegentlich auch Bürgermeister genannt. Der Schultheiß war Vertreter der erzbischöflichen Hoheitsrechte gegenüber der Stadt. Im 15. Jahrhundert standen zwei Bürgermeister an der Spitze. Es herrschte stets Streit mit dem Erzbischof über den Status der Stadt. 1795 führte die französische Besatzung die kollegiale Munizipalverfassung ein. 1798 wurde die Mairieverfassung eingeführt und einige Vororte eingegliedert. 1801 folgte eine neue Gemeindeverfassung, die im Wesentlichen bis 1845 beibehalten wurde, wobei der Bürgermeister ab 1818 den Titel Oberbürgermeister führte (Trier war inzwischen Stadtkreis geworden). Der Oberbürgermeister war zugleich Landrat des Kreises Trier (bis 1851). 1856 erhielt die Stadt die „Rheinische Städteordnung“. Der Gemeinderat entschied sich für die Bürgermeisterverfassung (im Gegensatz zur Magistratsverfassung). Mit dem preußischen Gemeindeverfassungsgesetz von 1933 sowie der Deutschen Gemeindeordnung von 1935 wurde das Führerprinzip auf Gemeindeebene durchgesetzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde zunächst ein Bürgermeister eingesetzt, der 1946 von den Stadtverordneten gewählt wurde. Er war zunächst ehrenamtlich, ab 1949 wieder hauptamtlich tätig.

Trier gehört zum Bundestagswahlkreis Trier und zu den Landtagswahlkreisen Trier und Trier/Schweich.

Oberbürgermeister

Die Stadtoberhäupter seit 1815:

Der Trierer Oberbürgermeister trägt eine Amtskette aus Gold, die das alte Trierer Stadtsiegel zeigt, auf dem der Patron des Doms von Trier, der hl. Petrus, und der erste Bischof von Trier, Eucharius, von Christus den Schlüssel für die Sancta Treveris (das Heilige Trier) erhalten.

Der ehemalige Beigeordnete Ulrich Holkenbrink kandidierte am 24. September 2006 für die CDU bei der Wahl zum neuen Oberbürgermeister, unterlag jedoch seinem von SPD und Bündnis 90/Die Grünen unterstützten Gegenkandidaten Klaus Jensen, der zwar SPD-Mitglied ist, aber als unabhängiger Kandidat antrat, deutlich. Holkenbrink erreichte 33,1 % der gültigen Stimmen, Jensen 66,9 %. Die Wahlbeteiligung betrug 43,2 %. Der Trierer Oberbürgermeister wird somit seit dem 1. April 2007 erstmals nach Kriegsende nicht von der CDU gestellt. Helmut Schröer hatte nicht mehr erneut kandidiert.

Stadtvorstand

Der Trierer Stadtvorstand umfasst neben dem Oberbürgermeister noch den Bürgermeister sowie zwei hauptamtliche Beigeordnete. Die Mitglieder des Stadtvorstandes stehen zugleich den vier Dezernaten vor. Im August 2009 beschloss die Mehrheit des Ampel-Bündnisses die Dezernate nach folgendem Muster zuzuschneiden:

  • Dezernat I: Personal und Finanzen – Oberbürgermeister Klaus Jensen
  • Dezernat II: Soziales, Jugend, Bildung und Sport – Bürgermeisterin Angelika Birk (Grüne), seit 15. Februar 2010
  • Dezernat III: Kultur, Wirtschaft, Sicherheit und Ordnung – Beigeordneter Thomas Egger (FDP), seit 15. Februar 2010
  • Dezernat IV: Bauen und Stadtplanung – Beigeordnete Simone Kaes-Torchiani (CDU), seit Mai 2007

Stadtrat

Der Stadtrat von Trier besteht aus 56 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Oberbürgermeister als Vorsitzenden. In der vorherigen Wahlzeit von 2004 bis 2009 gehörten dem Stadtrat 52 Ratsmitglieder an.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[13]
SPD CDU FDP GRÜNE LINKE NPD FWG Gesamt
2009 15 19 4 10 2 1 5 56 Sitze
2004 11 21 3 9 8 52 Sitze

Ergebnisse der Kommunalwahlen in Trier

Nach längeren internen Streitigkeiten wurde der Linke-Politiker Johannes Verbeek aus der Partei ausgeschlossen. Schon zuvor stellten die beiden Abgeordneten keine gemeinsame Fraktion, sondern traten als Einzelpersonen auf. Nachdem Verbeek zuerst als parteiloser Abgeordneter im Stadtrat verblieben war erklärte er im September 2011 seinen Rücktritt. Für ihn rückte Sieglinde Andersen nach, sodass 'Die Linke' erneut eine Fraktion stellt und somit wieder in den Ausschüssen vertreten ist. [14]

Wappen

Beschreibung: In Rot der stehende, nimbierte und golden gekleidete St. Petrus mit einem aufrechten, abgewendeten goldenen Schlüssel in der Rechten und einem roten Buch in der Linken. Die Stadtfarben sind Gelb-Rot.

Bedeutung: Der Hl. Petrus als Stadtpatron ist schon seit dem 12. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Die Darstellung der Person wechselte mehrmals und wird seit dem 15. Jahrhundert in aufrechter Form dargestellt. Die Stadtfarben wurden erst im 19. Jahrhundert festgelegt.

Partnerschaften

Trier ist neben Luxemburg, Metz und Saarbrücken, mit denen es sich zum Städtebund Quattropole zusammengeschlossen hat, ein Oberzentrum der Großregion Saar-Lor-Lux-Rheinland Pfalz-Wallonie.

Trier hat neun Partnerstädte:

Religion

Das katholische Christentum spielte und spielt in der Geschichte Triers eine überdurchschnittlich wichtige Rolle.

Zur Zeit der Treverer wurden keltische Gottheiten in den Tempelbezirken in Trier-West unterhalb des Markusberges an einer Felsenquelle (Tempelbezirk Irminenwingert) und im Altbachtal verehrt. Im 2. Jahrhundert entstand ein gallo-römischer Tempelbezirk im Altbachtal mit 70 Tempeln und weiteren Kultstätten auf einer Fläche von etwa 5 Hektar.

Konstantin der Große, Kaiser des römischen Reichs, der zeitweise in Trier residierte, zeigte sich ungefähr ab dem Jahr 323 offen als Christ. Wie es damals üblich war, hatte sich Konstantin erst kurz vor seinem Tod im Jahr 337 taufen lassen. Bereits seit Konstantin ist Trier christlich; die unter ihm erbaute Konstantinbasilika ist bis heute erhalten.

Trier wurde wohl schon zum Ende des 3. Jahrhunderts Sitz eines christlichen Bischofs, der später zum Erzbischof aufstieg. Dieser beherrschte ein geistliches Territorium, das von 1356 bis 1806 eines der Kurfürstentümer des Heiligen römischen Reichs deutscher Nation war. Eine der ersten deutschen Synagogen entstand 1066, 1096 fand ein Pogrom der Kreuzfahrer an den Trierer Juden statt, die der Bischof nicht verteidigen konnte. In der Bischofsstadt konnte die Reformation keinen Fuß fassen; aus Trier ging jedoch mit Caspar Olevian einer der bedeutendsten deutschen reformierten Theologen hervor. Trier blieb eine überwiegend katholische Stadt; eine Minderheit der Trierer bekannte sich zum Judentum. Im 17. Jahrhundert wurde der Bischofssitz teilweise nach Koblenz verlegt. Nach der Besetzung des Erzbistums durch die Franzosen 1794 wurde die Kirchenprovinz schließlich 1803 aufgelöst und das Territorium 1815 der späteren preußischen Rheinprovinz eingegliedert. Trier wurde jedoch 1821 erneut Sitz eines Bischofs, dessen Diözese neu umschrieben und der Kirchenprovinz Köln zugeordnet wurde (Suffraganbistum Trier). Die heutigen Pfarrgemeinden der Stadt bilden seit November 2003 das Dekanat Trier innerhalb des Bistums Trier.

Trier ist ein bedeutender Wallfahrtsort. Im Dom wird der Heilige Rock (siehe Erzbischof Johann I.) aufbewahrt, der in unregelmäßigen Abständen von einigen Jahrzehnten ausgestellt wird. Daneben gibt es die Heilig-Rock-Tage.

In der Benediktinerabtei St. Matthias (dial. auch St. Mattheis) soll sich mit dem Grab des Apostels Matthias das einzige Apostelgrab nördlich der Alpen befinden. Die Gebeine des Apostel Matthias sollen im Auftrag der Kaiserin Helena, Mutter des römischen Kaisers Konstantin I., vom Trierer Bischof Agritius nach Trier überführt worden sein.

Im 19. Jahrhundert zogen auch Protestanten in die Stadt, die alsbald eine eigene Kirchengemeinde gründen konnten. Sie erhielten als Gotteshaus die alte römische Palastaula (Konstantinbasilika). Später wurden weitere Kirchengemeinden gegründet. Heute gehören alle evangelischen Christen Triers zum Ev. Kirchenkreis Trier der Evangelischen Kirche im Rheinland, es sei denn, dass sie Mitglieder einer Freikirche sind.

Neben evangelischen und römisch-katholischen Kirchengemeinden bestehen weitere Freikirchen und Religionsgemeinschaften in Trier: Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Freie evangelische Gemeinde, Siebenten-Tags-Adventisten, Freikirchliche Pfingstgemeinde, Christengemeinde, Die Christengemeinschaft, Gemeinde Christi, Neuapostolische Kirche, Russische-Orthodoxe Kirchengemeinde sowie mehrere Gemeinden der Zeugen Jehovas.

Der Trierer jüdischen Gemeinde, die seit dem Mittelalter, möglicherweise sogar seit der Antike, existierte, entstammte unter anderem Karl Marx, der berühmteste Sohn Triers; viele seiner Vorfahren waren Rabbiner in Trier gewesen. Auch der Trierer Bischof Matthias Eberhard entspross väterlicherseits einer jüdischen Familie; sein Großvater war zum Katholizismus konvertiert.

Heute leben in Trier knapp 67.500 Katholiken, rund 13.600 Protestanten, ca. 2.000 Muslime und etwa 500 Juden.[16]

Unter dem Namen „les amis de l'humanité“ entstand 1805 unter der napoleonischen Herrschaft eine Freimaurerloge. Noch heute arbeitet diese Loge in ihrem Logenhaus in der Brückenstraße unter dem Namen „Zum Verein der Menschenfreunde“.

Sehenswürdigkeiten

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Innenansicht der Konstantinbasilika
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Konstantinbasilika und Kurfürstliches Palais
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Alter Jüdischer Friedhof
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Modell der früheren Kaiserthermen
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Ehemaliges Übungsdorf der französischen Garnison
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Denkmal für die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
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St.-Antonius-Kirche am Viehmarkt etwa 1957

Die bis in die Gegenwart erhaltenen römischen Bauwerke wurden 1986 als UNESCO-Welterbe Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier ausgezeichnet.

Antike

Mittelalter

Neuzeit

Natur

Kultur

Als Stadt in der Großregion nahm Trier mit der Konstantinausstellung am Programm des Europäischen Kulturhauptstadtjahres 2007 teil.

Theater

Museen

Bildende Kunst

Kunstvereine

Galerien

  • Galerie Junge Kunst
  • Galerie Kaschenbach

Musik

Chöre

  • Trierer Sängerknaben
  • Trierer Bachchor
  • DOMMusik Trier
    • Trierer Domsingknaben
    • Mädchenchor am Trierer Dom
    • Trierer Domchor
    • Vokalensemble Dom zu Trier
  • Trierer Konzertchor
  • Extrachor am Theater Trier[17]
  • Collegium Musicum der Universität Trier
  • Friedrich-Spee-Chor
  • Gospel Voices Trier e. V.
  • Gemischter Chor St. Medard e. V.
  • Frauenchor Polyhymnia
  • Cantores Trevirenses
  • Männergesangverein Trier-Euren 1912 e. V.
  • Trierische Liedertafel 1835 e. V.
  • Polizeichor Trier 1981 e. V.
  • Chor der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
  • Gemischter Chor Cäcilia 1888 Trier-Zewen
  • Chor der SWT Stadtwerke Trier 1913

Orchester

  • Philharmonisches Orchester der Stadt Trier
  • Collegium Musicum des Bildungs- und Medienzentrums im Palais Walderdorff
  • Collegium Musicum der Universität Trier
  • "da capo" Orchester Ehrang 1999 e.V.

Musikfestivals

Jugendzentren

Datei:Exzellenzhaus Trier 02.jpg
Das Exzellenzhaus in Trier-Nord

Jugendzentren existieren in Trier-Nord (Exzellenzhaus), Trier-Zentrum (Mergener Hof/MJC), Trier-Euren, Trier-Süd, Trier-Kürenz und Trier-Ehrang.

Kinos

Im Stadtzentrum existieren zwei Kinos, das Programmkino Broadway Filmtheater und das Multiplex-Kino CinemaxX. Ergänzt wird die Kinolandschaft durch die Programme des Filmvereins F.ab!, des Cineasta, des Unifilm und des Filmclubs Le Septième Art e.V.

Veranstaltungen

Im Exhaus (Kurzform für Exzellenzhaus) und der Tufa (Kurzform für Tuchfabrik) finden Konzerte verschiedener Stilrichtungen statt. Größere Konzerte werden entweder in der Messeparkhalle, Europahalle oder seit Juni 2003 in der neu errichteten Arena Trier veranstaltet.

Die Kunsthalle der Europäischen Kunstakademie organisiert regelmäßig thematische Ausstellungen und Vernissagen mit Künstlern aus dem In- und Ausland sowie Podiumsgespräche, Atelierbesuche, Sommerfeste und Konzerte.

In der Europahalle am Viehmarktplatz treten mehrmals jährlich bekannte Künstler auf.

  • Trierer Karneval
  • Mai bis September: Trierer Sommertreff
  • Mai bis September: diverse Heimat- und Weinfeste: Zewener Erdbeerkirmes, Kürenzer Kirmes
  • Mai: Europa-Volksfest im Messepark
  • Juni: Altstadtfest (letztes Wochenende im Juni), Peter-und-Paul-Messe
  • Juni: Christopher Street Day
Datei:Ehemaliges Fischer-Viertel Alt Zalawen in Trier, 2007.jpg
Ehemaliges Fischer-Viertel „Alt Zalawen“
  • Juli: Zurlaubener Heimatfest. Im direkt an der Mosel gelegenen malerischen früheren Fischer-Viertel „Zurlauben“ (Volksmund: „Alt Zalawen“) findet eines der schönsten Viertelfeste statt
  • August: Olewiger Weinfest
  • August: Heiligkreuzer Brunnenfest
  • August: Bildstockfest Trier-Feyen
  • August: Internationale ADAC-Rallye-Deutschland
  • August: Trierer Blumentage
  • August: Römerspiele „Brot & Spiele
  • August: Ehranger Markt
  • September: Pfalzeler Kirmes
  • Oktober: Trierer Weinmarkt von Mosel-Saar-Ruwer
  • Ende Oktober/Anfang November: Allerheiligenmesse
  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt in der Innenstadt

Parks und Schutzgebiete

Datei:Trier Germany Turm Luxembourg.jpg
Turm Luxemburg auf dem Landesgartenschaugelände

Nells Park und Palastgarten sind die beiden Parks im Bereich der Trierer Innenstadt. Das Gelände der ehemaligen Landesgartenschau auf dem Petrisberg wurde seit 2004 zunehmend urbanisiert.

Darüber hinaus gehören zu Trier die Naturschutzgebiete Kiesgrube bei Oberkirch (4,7 Hektar), Kenner Flur (31,4 Hektar), Kahlenberg am Sievenicherhof (15,5 Hektar), Gillenbachtal (47 Hektar) und Mattheiser Wald (447 Hektar).

Sport

Ballsport

Die Fußballmannschaft Eintracht Trier brachte es 1998 im DFB-Pokal bis ins Halbfinale und verpasste nach einem Elfmeterschießen nur knapp die Teilnahme am Europapokal. Im Sommer 2002 schaffte sie nach langer Abstinenz den Aufstieg in die Zweite Bundesliga, stieg aber 2005 wieder in die Regionalliga und ein Jahr darauf in die Oberliga ab. Im Sommer 2008 schaffte man den Aufstieg in die neu gegründete Regionalliga West.

In der Basketball-Bundesliga ist Trier seit 1990 mit dem TVG Trier, heute TBB Trier, vertreten. In der Spielzeit 2007/08 stand der Verein als Absteiger fest, konnte aber durch ein Wildcard-Verfahren die Liga beibehalten. Zu den größten Erfolgen zählt der zweimalige Gewinn des Deutschen Pokals 1998 und 2001. Die Damenhandballmannschaft des DJK/MJC Trier („Die Miezen“) spielt seit 2000 in der 1. Bundesliga und errang 2003 die deutsche Meisterschaft. Damenhandball- und Basketballmannschaft tragen ihre Heimspiele in der Arena Trier aus. Die Rollstuhlbasketball-Mannschaft RSC-Rollis Trier spielt ebenfalls in der 1. Bundesliga, sie trägt ihre Heimspiele in der Wolfsberghalle aus.

Weiterhin etablierten sich in Trier auch amerikanische Sportarten. Das Baseballteam der Trier Cardinals gewann in den Jahren 1995 und 1996 die Deutsche Meisterschaft. Zurzeit spielen sie in der Verbandsliga des Südwestdeutschen Baseball- und Softball-Verbandes e. V. (SWBSV). Das Mixed-Softball Team belegte 2007 den dritten Platz in der inoffiziellen Deutschen Softball Mixed Meisterschaft.

Als weitere amerikanische Sportart ist American Football mit zwei Mannschaften in der Stadt vertreten. Bereits 1990 wurden die Trier Stampers des Post-Sportvereins Trier gegründet, welche bis zu ihrer Neugründung 1998 noch den Namen Trier Saints trugen. Sie verpassten 1999 nur knapp den Einstieg in die 2. Bundesliga. Zu den größten Erfolgen zählen drei Perfect Seasons. Zurzeit spielt die Herrenmannschaft in der Oberliga, die Jugendmannschaft in der Jugendaufbauliga. Ein weiteres Football-Team sind die Trier Wolverines, welche im Januar 2008 gegründet wurden und mit ihrem Jugend-Team im selben Jahr den zweiten Tabellenplatz der Jugendaufbauliga erreichten. Im Jahr 2009 etabliert sich die neugegründete Herrenmannschaft der Wolverines. Der Verein geht regelmäßig mit ihrem American-Football-Magazin GRIDIRON über den lokalen Fernsehsender OK54 auf Sendung und berichtet über die Rheinland-Pfalz-Liga und American-Football im Allgemeinen.

Des Weiteren gibt es eine Rugby-Mannschaft, die in der 3. Bundesliga Süd-West spielt. Sie spielt für den FSV Trier-Tarforst.

Motorsport

Im August wird in Trier und Umgebung seit 2000 die Rallye Deutschland ausgetragen, welche seit 2002 zur Rallye-Weltmeisterschaft zählt. Das Internationale Trierer Bergrennen wurde von 1971 bis 2011 vom Racing Team Trier 1967 e. V. veranstaltet und war seit 1991 ein Lauf zur Europa-Bergmeisterschaft.

Sonstiges

  • Der Trierer Silvesterlauf findet regelmäßig am 31. Dezember statt. Er gilt als einer der bestbesetzten Jahresabschlussläufe in Europa und wird in Anlehnung an den berühmten brasilianischen Silvesterlauf „deutsches São Paulo“ genannt.
  • Der Verein Trierer Kanufahrer 1948 (TKF) befindet sich in der Nähe der heutigen modernen Jugendherberge im ehemaligen Jugendherbergshaus (Hans Karl Schmitt-Haus). Er feiert nationale und internationale sportliche Erfolge im Kanusport.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verschuldung der Stadt Trier

Im Jahr 2011 standen im Etat der Stadt Einnahmen von 301 Millionen Euro Ausgaben von 364 Millionen Euro gegenüber. Es mussten 63 Millionen Euro über Kredite finanziert werden. Insgesamt hat die Stadt Trier 581 Millionen Euro Schulden[18]. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung liegt Trier mit 6173,60 Euro unter den kreisfreien Städten in Rheinland-Pfalz auf Platz fünf. Das ergab eine Analyse im Auftrag der Industrie- und Handelskammer Trier[19].

Verkehr

Datei:Trier Germany B53.jpg
B 53 in Trier-Biewer (neue Umgehungsstraße)

Straßenverkehr

Folgende Autobahnen führen von/nach Trier:

  • A 1 Saarbrücken–Wittlich–Euskirchen–Köln
  • A 64 Luxemburg (dort Autoroute 1)–Trier
  • A 602 führt aus dem Stadtgebiet auf die A 1

Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet:

  • B 49 Grenzübergang Wasserbillig (L)–Trier–Koblenz
  • B 51 Grenzübergang Hanweiler (F)–Saarbrücken–Trier–Bitburg–Köln
  • B 52 Trier–Mertesdorf–Thomm–Osburg–Reinsfeld–Hermeskeil
  • B 53 Trier–Schweich–Mehring–Bernkastel-Kues–Zell–Alf
  • B 268 Trier–Losheim am See–Heusweiler–Riegelsberg–Saarbrücken

Öffentlicher Personennahverkehr

Der öffentliche Personennahverkehr wird zum Großteil durch die Buslinien der Stadtwerke Trier (SWT) betrieben. Zudem verkehren in Trier zahlreiche unvertaktete Regionalbuslinien verschiedener Busunternehmen. Auf allen Trierer Buslinien gilt der Tarif des Verkehrsverbundes Region Trier (VRT).

In den Jahren 1890 bis 1951 wurde in Trier außerdem eine Straßenbahn betrieben.


Brücken

Über fast zwei Jahrtausende führte der Weg zum linken Moselufer nur über die Römerbrücke. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts folgte die Kaiser-Wilhelm-Brücke als zweite Flussüberquerung; im Jahr 1973 kam die Konrad-Adenauer-Brücke hinzu. Außerdem gibt es eine Eisenbahnbrücke zwischen Pfalzel und dem Industriegebiet Nord (Moselstrecke Trier-Koblenz), im Volksmund „Pfalzeler Brücke“ genannt, die auch Fußgängern und Radfahrern die Moselüberquerung ermöglicht. Im Norden der Stadt liegt die Moselbrücke Ehrang der Bundesstraße 52 zwischen Trier-Ehrang und Kenn. Sie verbindet A 64, A 602, B 52 und B 53, hat jedoch aufgrund ihrer Lage auch eine innerstädtische Erschließungsfunktion. Die Konzer Moselbrücke führt von Konz nach Trier-Zewen. Sie verbindet die Saarstrecke und die Obermoselstrecke mit der Trierer Weststrecke. In Trier-Pallien überspannt die Napoleonsbrücke das Tal des Sirzenicher Baches. Sie ist Teil der Bundesstraße 51.

Datei:Hauptbahnhof-Trier.jpg
Trier Hauptbahnhof
Datei:Trier Germany Railway 1.jpg
Trierer Betriebsbahnhof der Deutschen Bahn

Schienenverkehr

Der Hauptbahnhof befindet sich im nordöstlichen Bereich der Innenstadt zwischen den Bezirken Mitte-Gartenfeld und Nord. Trier ist nach Norden über die Moselstrecke an Koblenz und über die Eifelstrecke an Köln angebunden; nach Süden führen die Trierer Weststrecke nach Luxemburg, die Saarstrecke nach Saarbrücken und die Obermoselstrecke nach Perl bzw. Metz (Frankreich). Durchgehende Züge fahren von Koblenz nach Saarbrücken oder Luxemburg sowie montags bis freitags von Wittlich nach Perl, ansonsten ist der Trierer Hauptbahnhof in der Regel Endstation. Weitere Haltepunkte sind im Nordwesten der Innenstadt Quint, Ehrang-Ort, Ehrang und Pfalzel, im Süden Trier-Süd. Vom 11. Dezember 2005 bis 10. Dezember 2011 verfügte die Stadt Trier über einen ICE-Direktanschluss nach Berlin. Direkt nördlich des Hauptbahnhofs liegt ein Betriebsbahnhof der Deutschen Bahn (ehemals Bahnbetriebswerk Trier). In Ehrang befindet sich ein ehemaliger Rangierbahnhof, der von der Deutschen Bahn AG jedoch noch in vermindertem Umfang als Güterbahnhof genutzt wird. Im Juni 2008 beschloss das Land Rheinland-Pfalz, dass die Trierer Weststrecke zwischen Trier-Ehrang und Trier-Zewen für den Personenverkehr reaktiviert werden soll, um vor allem die Anschlüsse für Pendler nach Luxemburg zu verbessern.

Luftverkehr

Nächstgelegener Flughafen für nationale und internationale Verbindungen ist der Flughafen Luxemburg, rund 40 Kilometer entfernt. In Föhren, etwa 25 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, befindet sich außerdem der aus dem Stadtgebiet verlegte Flugplatz Trier-Föhren. Zum Flughafen Frankfurt-Hahn sind es ca. 70 Kilometer.

Schifffahrt

Mit der Kanalisierung der Mosel zwischen 1958 und 1964 zu einer internationalen Großschifffahrtsstraße ist Trier mit dem Industriegebiet Lothringen, dem Land Luxemburg, den westdeutschen Industriezentren und den Nordseehäfen in den Niederlanden und Belgien über die Binnenschifffahrt verbunden. Trier ist Sitz der 1962 gegründeten Moselkommission zur Regelung aller Angelegenheiten der Schifffahrt auf der Mosel. Die 1962 gegründete Trierer Hafengesellschaft stellte 1965 den Handels- und Industriehafen in Trier-Ehrang fertig. Mit der Eröffnung am 26. Mai 1965 wurde Trier Hafenstadt. Der Trierer Hafen ist ein Umschlagplatz für den Güterverkehr, der sich hauptsächlich aus dem Transport von Erd- und Mineralöl sowie Erzen und Metallabfällen zusammensetzt. Eine Erweiterung der Hafenanlage erlaubt seit 1998 auch den Umschlag von Containern. Die Hafenanlage ist direkt an das Straßennetz und das Schienennetz der Deutschen Bundesbahn angeschlossen.

Touristische Attraktionen sind die Moselfahrten auf Fahrgastschiffen sowohl nach Luxemburg als auch in Richtung Koblenz.

Radwegenetz

Der Moselradweg führt durch die Stadt und ist Teil der internationalen Radwanderroute Velo Tour Moselle. In Trier-Ehrang startet der Kylltal-Radweg in die Eifel und in Trier-Ruwer der Ruwer-Hochwald-Radweg in den Hunsrück.

Generell ist das Radwegnetz im Trierer Stadtgebiet schlecht ausgebaut. Insbesondere Fahrradfahrer, die sich im Stadtbereich bewegen, müssen oft auf enge, vielbefahrene Straßen ausweichen und die entsprechenden Sicherheitsrisiken in Kauf nehmen. Der ADFC bewertet die Situation für Radfahrer in Trier als "mangelhaft bis ausreichend".[20]

Sonstiges

Park-and-ride Parkplätze stehen sowohl im Südwesten (Messepark) als auch im Norden (Riverside/Verteilerkreis) der Stadt zur Verfügung. Bei größeren Veranstaltungen dient zudem der Parkplatz der FH am Schneidershof als Park-and-ride Parkplatz. An den Adventssamstagen werden drei spezielle kostenlose P+R-Linien im 10-Min-Takt angeboten (die Finanzierung erfolgt durch die City-Initiative), ansonsten werden die Parkplätze durch den normalen Linienverkehr bedient.

Im Rahmen des Abzugs französischer Streitkräfte werden die frei gewordenen Flächen zur Konversion genutzt. So ist geplant, das ehemalige "Castel Feuvrier" zwischen Mosel und Zurmaiener Straße mit einem Hotel sowie Wohnungen zu bebauen.[21] Von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zum Verkauf angeboten, hat das Konversionsgelände die Immobiliengesellschaft Rheinland-Pfalz (IRP) für die Porta Nova GmbH erworben. Geschäftsführer beider Gesellschaften war bis zum 31. Januar 2012 Helmut Klein.[22]

Verkehrsprobleme

Für zehntausende Menschen, die täglich zwischen dem Moseltal und den Höhenstadtteilen (Tarforst, Filsch, Irsch, Kernscheid), der Universität und den suburbanisierten Ortschaften hinter der Stadtgrenze pendeln, existieren auf der Straße nur drei mögliche Anfahrtswege: Einerseits eine südlich des Petrisberges entlang führende Straßentrasse durch den Bezirk Olewig, anderseits die im Norden gelegene Achse über die Kohlenstraße durch das Avelertal im Bezirk Kürenz. Zudem besteht die Möglichkeit, den Petrisberg mit seinem entstehenden Wohngebiet, den Universitätsgebäuden und dem Technologiepark über die Sickingenstraße zu erreichen, welche am Amphitheater vorbei über Serpentinen das Plateau erschließt.

Die genannten Bereiche sind durch starken Durchgangsverkehr belastet, der sich besonders im letzten Jahrzehnt, bedingt durch rapide steigende Studentenzahlen der Universität, stark steigende Einwohnerzahlen durch neue Wohngebiete in den Höhenstadtteilen sowie die stetig steigende Beschäftigtenzahlen der auf dem Petrisberg lokalisierten Firmen erheblich verstärkt hat. Eine Diskussion über Entlastung durch Umgehungsstraßen ist besonders in Kürenz im Gange. Um hier die Anwohner zu schonen, wurde eine stärkere Belastung der Anwohner durch den Schwerlastverkehr im Bereich der Olewiger Straße in Kauf genommen. Bisher sind alle Überlegungen für Entlastungsstraßen oder alternative Transportkonzepte allerdings an den finanziellen Aspekten gescheitert. Laut Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2010 soll der Petrisbergaufstieg allerdings durch eine gesonderte ÖPNV-Trasse erfolgen. Aktuell sollte eine Studie klären, ob die Anbindung besser über einen Hybridbus oder eine Seilbahn erfolgen sollte.[23]Ende Oktober 2010 wurde erklärt, dass mit einer Entscheidung nicht vor Ende 2011 gerechnet werden kann.[24] Im Februar 2012 ging eine Nachrichtenwebsite vom ersten Halbjahr 2012[veraltet]

Bitte nutze in Fällen, in denen die Jahreszahl bereits in der Vergangenheit liegt, {{Veraltet}} anstatt {{Zukunft}}

Vorlage:Zukunft/Schon wegVorlage:Zukunft/Ohne Kategorie aus.[25]

Ansässige Unternehmen

Mit JT International und Heintz van Landewyck bildet Trier ein Zentrum der deutschen Zigarettenindustrie.

Medizin

Die Stadt Trier übernimmt für den ehemaligen Regierungsbezirk Trier sowie die Hochwaldregion und Teile des Saarlands die Funktion als medizinisches Oberzentrum mit Leistungen der Maximalversorgung und der spezialisierten Facharztversorgung im ambulanten Sektor. In den Mittelzentren der Umgebung sind lediglich noch Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung mit 100 bis rund 300 Betten angesiedelt, von denen einige mittelfristig von Schließung bedroht sind. Im Bereich der Stadt Trier gab es ursprünglich sechs Kliniken, seit Schließung des Herz-Jesu-Krankenhauses im Jahr 2006 sind es noch fünf. Insgesamt verfügen die Kliniken der Stadt heute über 1667 Betten. Im Mittelalter gab es in Trier außerdem unter anderem das St.-Jakobs-Hospital und die Leprosorien St. Jost.

Medien

Einzige Tageszeitung ist der Trierische Volksfreund (TV). Daneben wird die „Rathauszeitung“ als behördliches Mitteilungsblatt für amtliche Bekanntmachungen kostenlos an alle städtischen Haushalte verteilt. Im Bereich Onlinemedien gibt es darüber hinaus die tagesaktuelle lokale Nachrichtenseite „16vor“, das Onlineportal 5vier.de[27] mit dem Schwerpunkt Regionalnachrichten, Lifestyle und Sport sowie das studentische Onlinenachrichtenportal TrUNews. In Trier hat außerdem der Bürgerrundfunksender OK54 (Fernsehen) seinen Sitz. Des Weiteren gibt es ein Studio des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunks (SWR), der das regionalisierte Radioprogramm SWR4 Rheinland-Pfalz zeitweise aus Trier sendet, sowie ein Regionalstudio des landesweiten privaten Hörfunksenders Radio RPR. Seit Samstag, den 13. November 2010 hat das Cityradio Trier die Sendefrequenzen von 884 Trier übernommen.[28] Der private rheinland-pfälzische Radiosender, nutzt die ehemals von Antenne West Frequenzen 88,4 MHz Trier-Petrisberg, 94,7 MHz Wittlich und 87,8 MHz Welschbillig. Gesendet wird ein „Adult Contemporary“(AC)-Format, das in Trier und Umgebung zu empfangen ist.

Bildung

Hochschulen

  • Universität Trier, gegründet 1473, 1798 geschlossen und 1970 als Teil der Universität Trier-Kaiserslautern neu gegründet, 1975 verselbständigt
  • Theologische Fakultät Trier, organisatorisch unabhängige Hochschule in enger Kooperation mit der Universität Trier (unter anderem Nutzung der Räumlichkeiten und Dienstleistungen der Universität)
  • Bischöfliches Priesterseminar Trier für die Priesteramtskandidaten des Bistum Trier
  • Fachhochschule Trier – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung; gegründet 1971 durch Vereinigung mehrerer Vorgängereinrichtungen und mit Außenstellen in Birkenfeld und Idar-Oberstein

Gymnasien

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Freie Waldorfschule Trier
  • Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (FWG), eine der ältesten Schulen Deutschlands, gegründet 1561 als Jesuitenkolleg
  • Humboldt-Gymnasium Trier (HGT), bis 31. März 2009 Hindenburg-Gymnasium Trier
  • Max-Planck-Gymnasium (MPG)
  • Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier (AVG)
  • Friedrich-Spee-Gymnasium (FSG)
  • Angela-Merici-Gymnasium (AMG), bischöfliches Mädchengymnasium
  • Freie Waldorfschule Trier (FWS)
  • Berufliches Gymnasium für Gesundheit und Soziales (GGS), Oberstufe an der BBS Ernährung, Hauswirtschaft und Soziales (BBS EHS)
  • Wirtschaftsgymnasium (WG), Oberstufe an der BBS Wirtschaft (BBS W)
  • Berufliches Gymnasium für Medien- und Gestaltungstechnik (GMG), Oberstufe an der BBS Gewerbe und Technik (BBS GuT)
  • Technisches Gymnasium (TG), Oberstufe am Balthasar-Neumann-Technikum (BNT), in Trägerschaft des Landkreises Trier-Saarburg

Sonstige Bildungseinrichtungen

Sonstige öffentliche Einrichtungen

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JVA Trier im Stadtteil Euren

Im Stadtbezirk Euren liegt die Justizvollzugsanstalt Trier.

Bäder

  • Das Bad an den Kaiserthermen
  • Freibad Nord
  • Freibad Süd

Persönlichkeiten

Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Trier

Siehe auch

 Portal:Trier – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Trier

  • New Trier ist ein Ort im Dakota County in Minnesota, Vereinigte Staaten.
  • New Trier Township ist eine Township im Cook County, Illinois, Vereinigte Staaten. Die New Trier Highschool gehört zum New Trier Township und führt in ihrem Logo eine Abbildung der Porta Nigra.

Literatur

  • Gabriele B. Clemens, Lukas Clemens: Geschichte der Stadt Trier. München 2007. ISBN 3-406-55618-3
  • Edith M. Wightman: Roman Trier and the Treveri. Hart-Davis, London 1970.
  • Preußens Städte. Denkschrift zum 100-jährigen Jubiläum der Städteordnung vom 19. November 1808. Hrsg. im Auftrag des Vorstandes des Preußischen Städtetages von Heinrich Silbergleit. Berlin 1908.
  • Städtebuch Rheinland-Pfalz und Saarland. Bd IV 3. Teilband aus Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages, hrsg. von Erich Keyser. Stuttgart 1964.
  • Thomas Zuche (Hrsg.): StattFührer. Trier im Nationalsozialismus. 2. Aufl. Spee, Trier 1997. ISBN 3-87760-057-3
  • Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.): Trier. Augustusstadt der Treverer. Stadt und Land in vor- und frührömischer Zeit. 2. Aufl. Von Zabern, Mainz 1984. ISBN 3-8053-0792-6
  • Marcello Ghetta: Spätantikes Heidentum. Trier und das Trevererland. Kliomedia, Trier 2008. ISBN 978-3-89890-119-2
  • Heinrich Volbert Sauerland: Trierer Geschichtsquellen des 11. Jahrhunderts. Trier 1889. Digitalisat der ULB Düsseldorf
  • Rheinisches Landesmuseum Trier (Hrsg.):Trier – Kaiserresidenz und Bischofsstadt. 2. Aufl. Mainz 1984.
  • Lukas Clemens: Trier – Eine Weinstadt im Mittelalter. Trierer Historische Forschungen. Bd 22. Trier 1993. ISBN 3-89890-018-5
  • Universität Trier (Hrsg.): 2000 Jahre Trier. 3 Bde. Spee, Trier 1996–1997.
  • Hermann Kickton: Die Urzeit des Trierer Landes. Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier, Trier 1925.
  • Michael Matheus: Trier am Ende des Mittelalters. Studien zur Wirtschafts-, Sozial- und Verfassungsgeschichte der Stadt Trier vom 14. bis 16. Jahrhundert. Trierer Historische Forschungen. Bd 5. Trier 1984.
  • Heinz Monz (Gesamtbearbeitung): Trierer Biographisches Lexikon. Verlag der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz, Koblenz 2000. ISBN 3-931014-49-5
  • Joachim Gilles, Karl-Josef Gilles: Mit Straßenbahn und Obus unterwegs durch Trier 1935 bis 1970. Auf Schienen unterwegs. Sutton 2007. ISBN 978-3-86680-223-0

Weblinks

 Wiktionary: Trier – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Trier – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
 Wikisource: Trier – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Webseite Stadt Trier
  3. Bundeskasse Trier.
  4. Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
  5. Teures Wohnen in Trier Trierischer Volksfreund, 11. Oktober 2011.
  6. Eugen Ewig: Die Merowinger und das Frankenreich. 5. Aufl. Kohlhammer, Stuttgart 2006, S.12–16. ISBN 3-17-019473-9
  7. Matthäus Merians Stich von 1646 ähnelt stark dem Holzschnitt von Trier von 1548 in Sebastian Münsters Cosmographiae Universalis (Titel: Situs & figura antiquissimae & praecipuae Medioniatricum ciuitatis Treuirensis), der als die erste authentische Stadtansicht von Trier gilt. Zwar ist Merians Ansicht detaillierter als der Holzschnitt, bildet aber bauliche Veränderungen, die zwischen 1548 und 1646 vorgenommen wurden (z. B. an der Konstantinbasilika) nicht ab. Vergleich den Holzschnitt in der lateinischen Ausgabe der Cosmographiae Universalis von 1550 auf Historic Cities
  8. Franz Josef Heyen: Das Erzbistum Trier. Walter de Gruyter, 1972, ISBN 3-11-002273-7, S. 117.
  9. „Dr. Reiner Nolden, Stadtarchiv Trier, auf der Homepage der Landesgartenschau Trier 2004“ laut Trier / Kürenz. Petrisberg (3). Geschichte auf den Internetseiten der Kulturdatenbank Region Trier (abgerufen 1. Juli 2011)
  10. Seite 134 (letzte Seite)
  11. The Saar-Moselle Triangle
  12. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 198 (PDF)
  13. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtratswahlen der kreisfreien Städte. Wahlen.rlp.de. 30. September 2009. Abgerufen am 20. Mai 2010.
  14. “Das größte Chaos und die übelsten Intrigen”. auf: 16vor. 29. August 2010.
  15. Xiamen neunte Partnerstadt von Trier. trier.de. Abgerufen am 16. November 2010.
  16. Elisabeth Dühr, Frank G. Hirschmann, Christl Lehnert-Leven: Stadtgeschichte im Stadtmuseum. Trier 2007, ISBN 978-3-930866-24-3 und Massenhaft Kirchenaustritte auf: 16vor. 19. März 2010.
  17. Homepage Extrachor
  18. Grußwort von OB Klaus Jensen zum Bürgerhaushalt der Stadt Trier. buergerhaushalt-trier.de. Abgerufen am 6. Juni 2012.
  19. Schulden steigen weiter. ihk-trier.de. Abgerufen am 6. Juni 2012.
  20. Artikel auf 5vier.de
  21. Christiane Wolff: Castel Feuvrier: Stadt am Fluss mit Steg wie an der Ostsee Trierischer Volksfreund, 18. Dezember 2011
  22. Christiane Wolff: Castel Feuvrier: Ein Privater macht's Trierischer Volksfreund, 11. Januar 2012 / Christiane Wolff: Castel Feuvrier: Verkauf abgeschlossen. Trierischer Volksfreund, 25. Januar 2012. S. 10
  23. Seilbahn-Option soll weiter geprüft werden. auf: 16vor.de, 29. Januar 2010, abgerufen am 20. Mai 2010.
  24. Marcus Stölb: Seilbahn-Studie nicht vor Ende 2011, 16vor.de, 26. Oktober 2010, Zugriff am 17. Januar 2012
  25. 16vor.de: Verkehr ohne Ende auf Triers Talstraßen, 7. Februar 2012, Zugriff am 1. März 2012
  26. Offizielle Internetseite des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder
  27. Online-Portal 5vier.de
  28. radioszene.de
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