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Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei

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Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei
Hoheitszeichen: Parteiadler steht über Hakenkreuz im Eichenblattkranz; wegen Blickrichtung nicht identisch mit dem Reichsadler zur Zeit des Nationalsozialismus.
Hoheitszeichen: Partei-Flagge der NSDAP (von 1935 bis 1945 (mit nach links versetztem Hakenkreuz) auch Nationalflagge des Deutschen Reiches)
Partei­vorsitzender Anton Drexler (1920–1921)
Adolf Hitler (1921–1945)
Gründung 24. Februar 1920
Haupt­sitz München
Geschäftsstelle Berlin
Farbe(n) braun
Mitglieder­zahl 7,5 Millionen (1945)

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) war eine in der Weimarer Republik entstandene politische Partei, deren Programm beziehungsweise Ideologie (der Nationalsozialismus) von radikalem Antisemitismus und Nationalismus sowie der Ablehnung von Demokratie und Marxismus bestimmt war. Ihr Parteivorsitzender war seit 1921 der spätere Reichskanzler Adolf Hitler, unter dem sie Deutschland in der Diktatur des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 als einzige zugelassene Partei beherrschte. Sie wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 mit allen ihren Untergliederungen als verbrecherische Organisation verboten und aufgelöst, ihr Vermögen beschlagnahmt. 1949 wurde in der Bundesrepublik auch jede Werbung durch Schriften, Worte oder Kennzeichen für sie verboten. Eine solche Regelung war mit dem Verbotsgesetz in Österreich zwei Jahre zuvor getroffen worden.

Die NSDAP in der Weimarer Republik

Anfänge und Verbot 1923

Delegation der NSDAP beim vom Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund organisierten Deutschen Tag in Coburg, 1922

Die NSDAP ging aus der Deutschen Arbeiterpartei (DAP) durch deren Umbenennung am 24. Februar 1920 hervor. Die Gründung erfolgte im Münchener Hofbräuhaus. An diesem Tag veröffentlichte die Partei ihr 25-Punkte-Programm mit den Hauptpunkten Aufhebung des Versailler Friedensvertrages, Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft von Juden und „Stärkung der Volksgemeinschaft“. Kurz danach begann die NSDAP, die ersten Mitgliedsausweise auszugeben. Und da sie nicht als unbedeutende Kleinstpartei dastehen wollte, begann das offizielle Parteiverzeichnis mit der Nummer 501. Hitler wurde in diesem Verzeichnis mit der Nummer 555 geführt.[1] Bis 1923 konnte sie vor allem in Bayern größeren Anhang gewinnen und nahm am 9. November 1923 die durch Ruhrkampf und Inflation desolate Lage im Deutschen Reich zum Anlass für den Hitler-Ludendorff-Putsch.

Nach dem Scheitern des Putsches wurde die Partei am 23. November 1923[2] zusammen mit der KPD und der Deutschvölkischen Freiheitspartei durch General Hans von Seeckt verboten, das gesamte Parteivermögen konfisziert, die Geschäftsstelle in München geschlossen und der damals noch österreichische Staatsbürger Hitler zu Festungshaft verurteilt, was die NSDAP veranlasste, für die Reichstagswahl Mai 1924 ein Wahlbündnis mit der Deutschvölkischen Freiheitspartei/NSFB einzugehen.

Reorganisation und Splitterpartei 1924–1930

Nach seiner Entlassung aus der Festungshaft im Dezember 1924 löste Adolf Hitler die NSDAP aus dem Bündnis und begann mit der Reorganisation zu einer Führerpartei mit dem Ziel einer legalen Machtübernahme. Im Februar 1925 wurde die Partei neu gegründet. In der Zeit bis zu den Reichstagswahlen 1928 war die NSDAP nur eine von mehreren antisemitisch-völkischen Parteien, zeigte aber spätestens bei der Reichstagswahl ihre herausragende Stellung innerhalb dieses politischen Spektrums. 1929 erlangte die Partei durch gemeinsame Agitation mit der DNVP und dem Stahlhelm im Rahmen der Kampagne gegen den Young-Plan reichsweite Aufmerksamkeit.

Die viel gelesenen Zeitungen des deutschnationalen Großverlegers Alfred Hugenberg machten die NSDAP und besonders Adolf Hitler überall im Reich bekannt, obwohl die Kampagne selbst im Dezember 1929 mit nur 15 Prozent Zustimmung scheiterte. Finanziert wurden diese und die folgenden Agitationen und Wahlkämpfe weniger durch Spenden aus der Großindustrie, die vom „Sozialismus“ im Parteinamen abgeschreckt wurden und lieber die DVP und die DNVP unterstützten (einzelne nationalsozialistische Schwerindustrielle wie Fritz Thyssen und Emil Kirdorf waren Ausnahmen). Wichtiger waren Zuwendungen der mittelständischen Industrie, vor allem aber die vergleichsweise hohen Mitgliedsbeiträge (ein Finanzierungsinstrument, das die Nationalsozialisten von der SPD übernommen hatten), sowie die Eintrittsgelder zu Veranstaltungen mit Hitler oder Goebbels, für die bis zu einer Mark verlangt wurde – bei durchschnittlichen Monatseinkommen um die hundert Reichsmark eine erhebliche Summe.

Zwischen 1925 und 1930 stieg die Mitgliederzahl der Partei von 27.000 auf 130.000. Die NSDAP nutzte die Weltwirtschaftskrise und die damit einhergehende Massenverelendung, welche ihr antikapitalistisches, antiliberales und vor allem antisemitisches Programm gegen das „internationale Finanzjudentum“ in der Bevölkerung stützte. Schon 1926 wurde parteiintern der Hitlergruß eingeführt und Hitler als Führer bezeichnet.

Nach dem verheerend schlechten Ergebnis bei den Reichstagswahlen 1928, als sich die NSDAP mit 2,6 Prozent der Stimmen begnügen musste, erging die Weisung an alle Parteigliederungen, in ihrer Propaganda den Antisemitismus zurückzuschrauben, der vor allem auf bürgerliche Kreise abschreckend wirkte. Von nun an setzte die NSDAP zentral auf den Straßenterror der SA und andere Themen wie die Außenpolitik, woraufhin ihre Stimmenanteile bei den Landtagswahlen 1929 und 1930 auf über 10 Prozent anstiegen (zum Beispiel in Sachsen mit 14,4 Prozent). Dies lag auch an den nicht durch Wahlen legitimierten Präsidialkabinetten. Besonders Jugendliche und junge Männer traten in die Hitlerjugend und die SA ein. Die nationalsozialistischen Politiker gingen von dem Versuch ab, vor allem die Arbeiterschaft für sich zu gewinnen, was zur Abspaltung eines „linken“ Flügels führte, zu dem unter anderen Otto Strasser gehörte. Die NSDAP erhielt aber immer mehr Unterstützung von Bauern (die Agrarpreise waren seit 1928 zusehends verfallen), Handwerkern und Einzelhändlern (Angst vor der Konkurrenz durch „jüdisch geführte“ Kaufhauskonzerne), sowie aus den Reihen der Studenten- und Beamtenschaft (Furcht vor einer drohenden „Proletarisierung“ des akademischen Bürgertums).

So konnte die NSDAP die Weltwirtschaftskrise, deren Auswirkungen im Deutschen Reich besonders spürbar wurden, zur Gewinnung einer Massenbasis in denjenigen Wählerschichten nutzen, die vorher für die DNVP oder eine der sonstigen nationalen Kleinparteien gestimmt hatten oder enttäuscht von den „bürgerlichen“ Parteien (DVP und DDP) seit Jahren ins Nichtwählerlager gewechselt waren.

Wahlerfolge seit 1930

Eröffnung des 5. Reichstags am 13. Oktober 1930. Ganz links im Bild: Die NSDAP-Abgeordneten

Die Auflösung des Reichstags durch Reichspräsident Paul von Hindenburg gemäß Artikel 25 der Verfassung kam den Nationalsozialisten daher sehr gelegen. Bei den Reichstagswahlen am 14. September 1930 wurde die NSDAP mit lediglich 18,3 Prozent der abgegebenen Stimmen zweitstärkste Partei hinter der SPD. Bereits im Januar 1930 trat die NSDAP in Thüringen (siehe: „Baum-Frick-Regierung“) und im weiteren Verlauf des Jahres dann in Braunschweig in Koalitionsregierungen ein. Trotz der Regierungsbeteiligungen wurde sie weiterhin als Opposition gegen das „System“ wahrgenommen. Die Propaganda der NSDAP stellte vor allem außenpolitische und soziale Themen in den Vordergrund. In ihrer Polemik gegen den Versailler Vertrag und namentlich gegen den Youngplan, die als die Ursache der Verelendung in der Weltwirtschaftskrise hingestellt wurden, fasste sie beide Themen zusammen.[3] Mit antisemitischer Polemik hielt sich die Parteipropaganda nach einer Anweisung von Goebbels aus dem Jahr 1928 deutlich zurück.[4][5] Dennoch kam es auch in den Aufstiegsjahren der NSDAP wiederholt zu pogromartigen Zwischenfällen, wie den Angriffen auf das Kaufhaus Wertheim am Tag der Reichstagseröffnung 1930 oder dem Kurfürstendamm-Krawall vom 12. September 1931.[6] Da sie ihren parteipolitischen Apparat organisatorisch stark ausgeweitet hatte, konnte sie für jede soziale Gruppe speziell auf sie zugeschnittene Organisationen und Propaganda anbieten. In „nacktem Populismus“ (Hans-Ulrich Wehler) versprach sie jeder gesellschaftlichen Gruppe, genau ihre Wünsche zu erfüllen:[7] Für die Industriearbeiter etwa gab es die Nationalsozialistische Betriebszellenorganisation und die Hib-Aktion („Hinein in die Betriebe“), für sie gerierte sich die Partei als sozialistisch und organisierte auch Streiks. Für kleinere Ladenbesitzer gab es den Nationalsozialistischen Kampfbund für den gewerblichen Mittelstand, der gegen die den kleinen Spezialgeschäften ökonomisch überlegenen Warenhäuser und Einheitspreisläden kämpfte. Auf dem Lande übernahm die NSDAP die Themen der Landvolkbewegung und konzentrierte sich auf ihre Blut-und-Boden-Ideologie und ihr Ziel, die deutsche Wirtschaft vom Weltmarkt abzukoppeln.[8] Dass die Nationalsozialisten eine Autarkie planten, wurde von Hitler gegenüber den Großindustriellen dagegen bestritten, so etwa in seiner Rede vor dem Düsseldorfer Industrie-Club. Gegenüber dieser Klientel, für die es mit der Arbeitsstelle Dr. Schacht und dem Keppler-Kreis gleich mehrere, konkurrierende Organisationen innerhalb des Parteiapparats NSDAP gab, betonte die Propaganda die Ablehnung von Klassenkämpfen und Demokratie.

Integrierendes Element dieser widersprüchlichen Forderungen waren der radikale Nationalismus der Partei und ihre Volksgemeinschaftsideologie, die man je nach Publikum unterschiedlich auslegen konnte. Zwar gab es sowohl innerhalb der Partei als auch von außen, zum Beispiel von Seiten der Industrie, die wissen wollte, wie es denn nun mit dem „Sozialismus“ des Parteiprogramms bestellt war, immer wieder Ansätze, die NSDAP auf ein konkretes Aktionsprogramm für die Zeit nach einer Machtergreifung festzulegen. Dies wurde von Hitler stets rundweg abgelehnt, der programmatisch stets wolkig blieb und unterhalb der Ebene vager Großforderungen wie der nach einer „Regeneration unseres Volkskörpers“ jede politische Konkretion vermied: „So unveränderlich […] die Gesetze des Lebens selbst sind und damit die unserer Bewegung zugrunde liegende Idee, so ewig fließend ist das Ringen um die Erfüllung“.[9]

Durch ihre breit adressatendifferenzierte Propaganda gelang es der NSDAP, Wähler in allen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten zu gewinnen. Zwar erwiesen sich das traditionsbewusst-katholische Milieu und das der organisierten Industriearbeiter als weniger anfällig als die anderen Milieus, doch blieben auch sie nicht immun gegenüber der nationalsozialistischen Verlockung. Überproportional viele Anhänger konnte sie im alten Mittelstand gewinnen, bei den kleinen Gewerbetreibenden, den Ladenbesitzern und Inhabern von Handwerksbetrieben. Aus diesem Befund zieht der Parteienforscher Jürgen W. Falter den Schluss, dass die NSDAP eine „Volkspartei mit Mittelstandsbauch“ war, die die zum Teil diametral divergierenden Werte und Interessen aller Teile der Wahlbevölkerung zu integrieren vermochte.[10]

Lautsprecherwagen der NSDAP während des Wahlkampfes zur Reichspräsidentenwahl 1932 im Berliner Bezirk Pankow

Im Oktober 1931 taten sich auf Drängen Hitlers und Alfred Hugenbergs die NSDAP und die DNVP mit anderen nationalistischen Verbänden zur Harzburger Front als Gegner der Weimarer Republik zusammen, das Bündnis hielt aber nicht lange: Bereits wenige Monate später bekämpften sie sich im Wahlkampf zur Reichspräsidentenwahl 1932. Dennoch gelang Hindenburg seine Wiederwahl zum Reichspräsidenten erst im zweiten Wahlgang – Hitler kam auf Platz zwei; bei den Landtagswahlen in Preußen, Bayern, Württemberg und anderen Reichsländern erzielte die Partei deutliche Erfolge und wurde bei den Reichstagswahlen am 31. Juli 1932 auch stärkste Partei im Reichstag. Zwar durchlief die Partei 1932 eine schwere Krise, welche in den Misserfolgen bei der Reichstagswahl am sechsten November gipfelte, doch konnte sie sich wieder erholen. Die Trendumkehr gelang bei der Landtagswahl im Januar 1933 in Lippe: 1933 zählte die NSDAP 850.000 Mitglieder. Die Wahlerfolge sind auch auf die erfolgreiche Mobilisierung von Nichtwählern zurückzuführen, welche den bis dahin regierenden Parteien nicht mehr zutrauten, die Weltwirtschaftskrise zu überwinden.

Reichspräsident von Hindenburg hegte eine tiefe persönliche Abneigung gegen den „böhmischen Gefreiten” Hitler, der außerdem nicht bereit war, sich mit weniger als der Reichskanzlerschaft zufriedenzugeben. Gleichwohl dachten sowohl Reichskanzler Brüning als auch seine Nachfolger von Papen und von Schleicher jeweils zumindest zeitweise an eine Rechtskoalition von Zentrum, DNVP und NSDAP, um eine Reichsreform ohne Beteiligung der SPD zu Stande zu bringen. Dies scheiterte aber an Hitlers Bestehen auf der Kanzlerschaft; außerdem gelang es nicht, wenigstens Teile der Nationalsozialisten (und der Deutschnationalen) zu dieser Koalition zu bewegen, oder zu einer „Querfront“ von Gewerkschaften und linken Nationalsozialisten. Die Versuche zur Einbindung Hitlers hatten als Kehrseite, dass bereits Brüning die NSDAP nicht als umstürzlerische und verfassungsfeindliche Partei anprangerte und dementsprechend bekämpfte.

Anfang 1933 war die „Querfront“-Idee des Kanzlers von Schleicher gescheitert. Dieser befürwortete ein Weiterregieren unter Ausschaltung des Reichstags, der Ende Januar wieder zusammentreten und mit Sicherheit die Regierung stürzen würde. In dieser Situation gelang es Franz von Papen, den Reichspräsidenten zu einer NSDAP-DNVP-Koalition unter einem Kanzler Hitler zu überreden. Von Papen glaubte, Hitler „zähmen“ zu können. Am 30. Januar 1933 führte dies zur formal legalen „Machtübergabe“ (später gerne nicht ganz korrekt als „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten bezeichnet).

Die Wahlergebnisse der NSDAP bei den Reichstagswahlen 1930 bis 1933

Wahlkreis[11] 5. März 1933 6. November 1932 31. Juli 1932 14. September 1930
Ostpreußen 56,5 % 39,7 % 47,1 % 22,5 %
Pommern 56,3 % 43,1 % 48,0 % 24,3 %
Mecklenburg 48,0 % 37,0 % 44,8 % 20,1 %
Oppeln 43,2 % 26,8 % 29,2 % 9,5 %
Breslau 50,2 % 40,4 % 43,5 % 24,2 %
Liegnitz 54,0 % 42,1 % 48,0 % 20,9 %
Frankfurt an der Oder 55,2 % 42,6 % 48,1 % 22,7 %
Berlin 31,3 % 22,5 % 24,6 % 12,8 %
Potsdam I 44,4 % 34,1 % 38,2 % 18,8 %
Potsdam II 38,2 % 29,1 % 33,0 % 16,7 %
Leipzig 40,0 % 31,0 % 36,1 % 14,0 %
Dresden-Bautzen 43,6 % 34,0 % 39,3 % 16,1 %
Chemnitz-Zwickau 50,0 % 43,4 % 47,0 % 23,8 %
Merseburg 46,6 % 34,5 % 42,6 % 20,5 %
Magdeburg 47,3 % 39,0 % 43,8 % 19,5 %
Osthannover 54,3 % 42,9 % 49,5 % 20,6 %
Südhannover-Braunschweig 48,7 % 40,6 % 46,1 % 24,3 %
Hamburg 38,9 % 27,2 % 33,7 % 19,2 %
Schleswig-Holstein 53,2 % 45,7 % 51,0 % 27,0 %
Weser-Ems 41,4 % 31,9 % 38,4 % 20,5 %
Westfalen-Nord 34,9 % 22,3 % 25,7 % 12,2 %
Westfalen-Süd 33,8 % 24,8 % 27,2 % 13,9 %
Düsseldorf-Ost 37,4 % 27,0 % 31,6 % 17,0 %
Düsseldorf-West 35,2 % 24,2 % 27,0 % 16,8 %
Köln-Aachen 30,1 % 17,4 % 20,2 % 14,5 %
Koblenz-Trier 38,4 % 26,1 % 28,8 % 14,9 %
Pfalz 46,5 % 42,6 % 43,7 % 22,8 %
Hessen-Darmstadt 47,4 % 40,2 % 43,1 % 18,5 %
Hessen-Nassau 49,4 % 41,2 % 43,6 % 20,8 %
Thüringen 47,2 % 37,1 % 43,4 % 19,3 %
Franken 45,7 % 36,4 % 39,9 % 20,5 %
Niederbayern 39,2 % 18,5 % 20,4 % 12,0 %
Oberbayern-Schwaben 40,9 % 24,6 % 27,1 % 16,3 %
Württemberg 42,0 % 26,2 % 30,3 % 9,4 %
Baden 45,4 % 34,1 % 36,9 % 19,2 %
Deutsches Reich 43,9 % 33,1 % 37,4 % 18,3 %

Die NSDAP an der Macht seit 1933

Stimmenanteile der NSDAP nach der Reichstagswahl vom 5. März 1933

Hitler agierte in den ersten Monaten des Jahres 1933 auf der Grundlage der seiner Regierung, einer Koalition aus NSDAP und Deutschnationalen durch den Reichspräsidenten Paul von Hindenburg übergebenen Macht. Auch in der letzten nach dem Recht der Weimarer Republik abgehaltenen Wahl am 5. März 1933, deren Wahlkampf bereits durch Verbote anderer Parteien und Repressalien der politischen Gegner durch Terror und Propaganda gekennzeichnet war, erhielt die NSDAP mit etwa 44 Prozent nicht die absolute Mehrheit der Stimmen. Die Nationalsozialisten schafften es jedoch mit den Stimmen aller anderen Parteien außer SPD und KPD (siehe Tag von Potsdam), im Reichstag die nötige Zweidrittelmehrheit für die Verabschiedung des Ermächtigungsgesetzes am 24. März zu erlangen, das die Macht unter Ausschaltung des Parlaments auf Hitler übertrug und schließlich auch zum Verbot sämtlicher Parteien außer der NSDAP, verwendet wurde.

Es bildete sich ein Einparteienstaat, welcher am 1. Dezember 1933 durch das „Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat“ auch rechtlich verankert wurde. Die NSDAP war hiermit eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit eigener Gerichtsbarkeit über ihre Mitglieder. Bis zum April zählte die Partei 2,5 Millionen Mitglieder, welche in der Hauptsache aus Beamten und Angestellten bestanden, nachdem die NSDAP wichtige Schlüsselpositionen in Staat, Organisationen, Fabriken und Behörden besetzte. Ab 1933 wurde das 1920 als Parteisymbol eingeführte Hakenkreuz allgegenwärtig im Alltag der Bürger. Im Zuge der auf dem Reichsparteitag 1935 verabschiedeten Nürnberger Gesetze wurde das Symbol zum Hoheitszeichen des Deutschen Reiches.

Vom 30. Juni bis 2. Juli 1934 wurden im Zuge der angeblichen Niederschlagung des so genannten Röhm-Putschs die SA-Führung einschließlich ihres Stabschefs Ernst Röhm auf Hitlers Befehl ermordet. In Wahrheit hatte es keinerlei Putschvorbereitungen seitens der SA gegeben. Es wurde dadurch vielmehr die absolute Macht Hitlers über die Partei zementiert, die seitdem lediglich ein Instrument seiner persönlichen Herrschaft war.

Sozialpolitik

Hauptartikel: Sozialpolitik im Nationalsozialismus

Programmatik

Die Partei gewann eine breite und milieuübergreifende Zustimmung, indem sie sich als Partei des „kleinen Mannes“ ausgab. Die ersten von der NSDAP verabschiedeten Gesetze stärkten z. B. den Schutz des Schuldners gegenüber dem Gläubigerinteresse und erschwerten das Pfänden und die Zwangsräumung. Die Forderung nach Chancengleichheit im Bildungswesen wurde postuliert und teils umgesetzt, jedoch einerseits mit Ausgrenzungen und andererseits mit Begünstigungen von NSDAP-Angehörigen verbunden.

Die Bildungsreform der Weimarer Republik wurde überwiegend fortgesetzt, zudem führte die NSDAP den schulgeldfreien Zugang zur höheren Bildung ein, sowie die Förderung begabter, sozial benachteiligter Kinder. Neben Zuspruch aus den unteren Gesellschaftsschichten mobilisierte diese Neuerung jene Personen, welche dank der Weimarer Bildungsreform einen Abschluss hatten und nun die Chance hatten, sich an einer Universität einzuschreiben.

Die Verheißung von Chancengleichheit bzw. sozialen Aufstieg je nach Leistung, unabhängig von Schichtzugehörigkeit, band große Teile der Bevölkerung ein. Die nationalsozialistische Zielperspektive war jedoch keine moderne, leistungs- und aufstiegsorientierte Individualgesellschaft freier Bürger, sondern eine rassistisch formierte Volksgemeinschaft, die Elitebildung und Vorwärtskommen nicht nur von Leistung, sondern ebenso von biologistischen Kriterien abhängig machte sowie von Konformität zur NS-Ideologie.

Deren Vertreter, z. B. Julius Streicher und Alfred Rosenberg, griffen gezielt auf den Sozialdarwinismus und Antisemitismus von Vordenkern des 19. Jahrhunderts wie Wilhelm Marr, Karl Eugen Dühring, Houston Stewart Chamberlain, Paul de Lagarde, Theodor Fritsch u. a. zurück. Neben Rassenlehren wurden Elemente eines Neopaganismus und einer germanisch-mythischen Esoterik bei NSDAP-Ideologen aus der Thule-Gesellschaft gepflegt. Allerdings blieb diese kleine Gruppe weitgehend ohne politische Bedeutung; während die protestantischen Kirchen den effektivsten Rekrutierungsgrund der NSDAP boten und mit der katholischen Kirche ein Konkordat geschlossen wurde.

Maßnahmen zur Errichtung und Festigung der Diktatur

Eingeführt wurden sozialpolitische Maßnahmen wie die Erhöhung des steuerfreien Grundbetrags, Ehestandsdarlehen, KdF-Reisen/Ausflüge und nicht zuletzt umfangreiche Tätigkeiten des Winterhilfswerks, welche 1933 an Stelle der 1923 gegründeten Deutschen Nothilfe trat. Als Organe der Volksfürsorge, aber auch zur Selbstdarstellung des NS-Regimes, dienten zudem die umfangreich ausgebaute NS-Volkswohlfahrt (NSV) und die Deutsche Arbeitsfront, teils auch als Ersatz für die 1933 verbotenen Organisationen der Arbeiter (Gewerkschaften).

Ende 1940 wurde die Steuerfreiheit für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen eingeführt. Im Herbst 1941 wurden die Rentner Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse und erhielten eine Rentenerhöhung von 15 Prozent. Gleichzeitig wurden die sozialen Transferleistungen für Familien verdoppelt. Hinzu kam als weitere soziale Leistung die Lebensmittelzuteilung. All das verstärkte den Rückhalt für den Krieg in der „arischen“ Gesellschaft.

Mitte 1941 kam es zu einem einmalig erhobenen Zuschlag auf die Körperschaftsteuer, welche 1940 auf einen Satz von 40 Prozent stieg, 1942 zu einer allgemeinen Verkaufspflicht für Aktien sowie am 1. Januar 1943 zur Ablösung der Hauszinssteuer. Von der Enteignung bzw. Entwertung von Spareinlagen und Anleihen zur Kriegsfinanzierung wurden allerdings nicht nur Wohlhabende getroffen.

Aus rassepolitischen Motiven ausgeschlossene „rassefremde“ Minderheiten wie Juden oder Sinti und Roma verloren weitgehend ihre sozialen Rechte. 1940 wurde eine 15%ige Sondersteuer zur Lohn- bzw. Einkommenssteuer (Euphemismus: „Sozialausgleichsabgabe“) bei Juden, Polen und Angehörigen anderer slawischer Bevölkerungsgruppen erhoben. 1942 wurde sie auf Roma und Sinti ausgeweitet. Ab 1941 wurden die Angehörigen der jüdischen Minderheit, soweit sie nicht ausgeplündert hatten ins Ausland fliehen können, in die Vernichtung deportiert. Ab 1943 geschah eben dies auch mit Roma und Sinti. Das Eigentum der beiden Minderheiten wurde jeweils enteignet und mit dem Gestus der sozialen Tat der Mehrheitsbevölkerung zu Erwerb und Nutzung übergeben.

Nicht zuletzt, um Ressourcen für den Erhalt und die weitere Verbesserung der sozialpolitischen Standards freizumachen, fielen „deutschblütige“ Behinderte als „unnütze Esser“ dem Euthanasieprogramm zum Opfer, während die unter das Etikett „asozial“ bzw. „gemeinschaftsfremd“ subsumierten randständigen sozialen und psychosozialen Gruppen der Mehrheitsbevölkerung aus Unterstützungsleistungen herausgenommen wurden. Ihnen drohte die Internierung in Konzentrationslagern und anderen Zwangsarbeitsstätten, die einige Tausend erlitten und mancher nicht überlebte.

Zweck der NS-Sozialpolitik

Die Sozialpolitik der NSDAP war mit ihrer Umverteilungspolitik einerseits eine Weiterführung und ein Ausbau der Sozialpolitik der Weimarer Republik, andererseits war sie auch faschistisch bzw. totalitär geprägt, z. B. durch Elemente von Zwangsarbeit (z. B. RAD), Enteignungen, Propagierung von NS-Ideengut wie einer angeblich existenten Volksgemeinschaft, sowie Massenpropaganda.

Die nationalsozialistische Sozialpolitik wurde propagandistisch umfangreich ausgeschlachtet, z. B. in Form von Spendenkampagnen für das Winterhilfswerk wie den Eintopfsonntag. Dies diente vor allem dazu, soziale Wärme zu suggerieren, womit sich die Partei die Zustimmung der Massen zu Krieg und Rassismus erkaufte bzw. die Duldung dieser Verbrechen (der Historiker Götz Aly spricht in diesem Zusammenhang von einer „Wohlfühl-“ oder auch „Gefälligkeitsdiktatur“).

Sozialpolitik auf Kosten besetzter Länder

Finanziert wurden die sowohl die Sozialleistungen als auch die Kriegsführung zum größten Teil durch die Ausbeutung besetzter Gebiete, welchen das doppelte, teilweise das Dreifache des letzten Friedenshaushaltes in Form von Kontributionen abgepresst wurden. Damit konnte das Regime die Inflation im Deutschen Reich unterdrücken und ins besetzte Ausland verlagern. Die unterworfenen Staaten finanzierten wiederum mit Hilfe der Arisierung, Romanisierung, Magyarisierung oder Hellenisierung des Eigentums der Staatsangehörigen mit jüdischem Hintergrund und schwächten damit den Inflationsdruck ab. Der Historiker Götz Aly erklärt die „verbrecherische Dynamik des Nationalsozialismus“ mit den Worten: „Da alle deutschen Soldaten mit dem Geld der besetzten Länder bezahlt wurden, ebenso alle Lebensmittel, Kleidungsstücke, Wolldecken, medizinischen Geräte, die von dort ins Reich geliefert wurden, steckte in all diesen Zahlungen immer auch der Gegenwert dessen, was den Juden überall in Europa weggenommen, verkauft und dann in Geldform in den Besatzungskostenhaushalt geleitet worden war.“

Ein weiterer Faktor zur Entlastung der Volksdeutschen war die in Millionenumfang vorgenommene Verpflichtung ausländischer Zwangsarbeiter, deren Arbeitskraft unter größtenteils unwürdigen Bedingungen ausgebeutet wurde. Gemäß der Nationalproduktrechnung des Wirtschaftshistorikers Mark Harrisson betrug der Außenbeitrag zu den deutschen Kriegskosten rund 25 Prozent.

Sozialpolitik auf Kosten von Juden

Zur Finanzierung der sozialen Kosten und Kriegskosten nutzten die Partei und einzelne Parteimitglieder das Eigentum und Vermögen jüdischer Bürger zur Bereicherung oder für zusätzliche Staatseinnahmen. Zunächst erfolgten stufenweise Arisierungen sowie juristisch abgesicherte Kürzungen von Renten und Sozialleistungen jüdischer Bürger. So betrugen im Haushaltsjahr 1938/1939 die Zusatzeinnahmen aus der Arisierung (auch Reichsfluchtsteuer) rund 10 Prozent der laufenden Haushaltseinnahmen des NS-Staates. Inwieweit zur Durchführung der „Endlösung der Judenfrage“ bzw. des Holocausts wirtschaftliche Motive eine Rolle spielten, ist nicht hinreichend geklärt.

Die Finanzierung des Krieges und der sozialen Absicherungssysteme war also ausgelegt auf Rückgriffe auf Vermögen aus jüdischer Hand. Dieses System funktionierte bis 1942 und außerhalb der Sowjetunion bis 1944.

Unterstützung durch Wirtschaft und Industrie

In der Endphase der Weimarer Republik trugen die Großunternehmer nur vereinzelt zur Finanzierung der NSDAP bei. Ausnahmen waren Fritz Thyssen, Albert Vögler, der sich noch im November 1932 an einer Unterschriftenliste bedeutender Unternehmer gegen Hitler beteiligt hatte, oder Emil Kirdorf, der sich aber bereits 1928 wieder der DNVP zuwandte. Erst ab Februar 1933 flossen die Industriespenden reichlich. Sie wurden als Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft institutionalisiert und nahmen bald den Charakter einer Zwangsabgabe an. Allerdings erhielten die Industriellen, wie von ihnen erhofft, durch ihre finanzielle Unterstützung diverse Vorteile. Für die Erfüllung von Hitlers Plan nach Kriegsfähigkeit der Wirtschaft und Einsatzfähigkeit der Wehrmacht wurde nicht nur die Rüstungsindustrie stark vorangetrieben. In Konzernen wie I.G. Farben wurden Buna und Benzin synthetisch hergestellt.

Nach der gewalttätigen Entmachtung der SA im Juli 1934 („Röhm-Putsch“) hatte Hitler innerparteilich keine ernsthaften Gegner mehr. Die ihm nun eigene Machtfülle in der nach dem Führerprinzip strukturierten Partei sollte sich bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges erhalten.

Die „unlöslich mit dem Staat verbundene“ Partei wurde zur „Trägerin des deutschen Staatsgedankens“ und war zuständig für die „Führerauslese“, also die Besetzung staatlicher Schlüsselpositionen. Während des Zweiten Weltkrieges lag es an der NSDAP, zu entscheiden, wer nun unabkömmlich sei und damit vom aktiven Kriegsdienst an der Front befreit wurde. Diesen Status erhielten in der Regel nur Funktionäre der Partei. Die materielle Bevorzugung der hauptamtlichen „Parteibonzen“, sowie deren häufige Unfähigkeit und Korruption, trugen dazu bei, dass das Ansehen der NSDAP in der Gesellschaft schon zu Beginn des Krieges rasch schwand. Die NSDAP war in der Hauptsache beschäftigt mit organisatorischen und verwaltungsmäßigen Aufgaben im Luftschutz und bei der Evakuierung aus Städten, mit Lagern für Zwangsarbeiter, bei Sammelaktionen oder Erntehilfen der Hitlerjugend. Gegen Ende des Krieges sollte sie zusätzlich den Volkssturm aufstellen.

Parteitage

Bis 1938 zelebrierte die NSDAP ihre jährlichen Parteitage in Nürnberg. Diese Reichsparteitage waren einprägsam inszeniert in gewaltigen Aufzügen von Parteifunktionären mit anschließenden Treuegelöbnissen sowie abendlichen Fackelzügen und Lichtdomen als symbolische Verschmelzung von Mensch und Naturgewalt. Albert Speers Lichtdom galt als erhabene visuelle Inszenierung des Kollektivs und war die Projektion von 150 Flakscheinwerfern am Himmel. Ausführlich berichteten die Medien über die minutiös geplanten Parteitage. Zusätzlich kam es zu filmischen Überhöhungen in Form von Reichsparteitagsfilmen, welche Leni Riefenstahl in Szene setzte, „Sieg des Glaubens“ und „Triumph des Willens“ vermittelten den Eindruck der von den Nationalsozialisten proklamierten Volksgemeinschaft und der damit verbundenen Gleichschaltung. Die Wehrmacht nahm 1934 nach dem Tod Paul von Hindenburgs erstmals an einem Parteitag teil und wurde auf Hitler, nicht das Volk, eingeschworen.

Parteiverbot

Mit dem Zusammenbruch des Dritten Reiches stellte die Parteiorganisation ihre Tätigkeit ein. Am 10. Oktober 1945 wurde die NSDAP mit allen Gliederungen und angeschlossenen Verbänden durch ein Gesetz des Alliierten Kontrollrates verboten. Die Partei wurde in den Nürnberger Prozessen 1946 zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt.

Struktur der NSDAP

Hauptartikel: Struktur der NSDAP

Administrative Gliederung der NSDAP 1944

Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei war pyramidenartig aufgebaut. An der Spitze stand der Vorsitzende, zu Beginn Anton Drexler (24. Februar 1920 bis 29. Juli 1921), der danach Ehrenvorsitzender wurde und anschließend Adolf Hitler (29. Juli 1921 bis 30. April 1945). Er war mit absoluter Macht ausgestattet und hatte die volle Befehlsgewalt. Alle anderen Parteiämter waren seiner Position untergeordnet und mussten sich nach seinen Weisungen richten. Unter dem Vorsitzenden Hitler waren die Reichsleiter in der 1934 errichteten „Kanzlei des Führers“, deren Zahl nach und nach auf 18 erhöht wurde. Im Dritten Reich hatten diese ähnlich große Macht wie Reichsminister, was zu von Hitler gewünschten Konkurrenzkämpfen führte.

Der Partei hatte folgende Unterorganisationen:

Einige nur verbundene Organisationen hatten eine eigene Rechtspersönlichkeit und eigenes Vermögen. Sie wurden von der Partei betreut, wie zum Beispiel:

Mit den Organisationen und den angeschlossenen Verbänden konnte die NSDAP die Gesellschaft organisatorisch weitgehend durchdringen und die Bevölkerung sowohl im Beruf als auch in der Freizeit kontrollieren und indoktrinieren. Der Entnazifizierungsfragebogen der Militärregierung, Ausgabe 1946, fragte nach der Mitgliedschaft in 95 Organisationen aus dem Umkreis der NSDAP. Die soziale Kontrolle erfolgte insbesondere durch Block- und Zellenwarte und mittels Ortsgruppen der NSDAP, da sie bei der Beförderung von Beamten, für Anwärter des öffentlichen Diensts oder für Antragsteller bezüglich sozialer Unterstützung und Ausbildungshilfen ein Vetorecht hatten. Letzteres war entscheidend, weil die NSDAP erst 1941 eine gesetzliche Krankenkasse gründete. Vorher hatten sich die Arbeiter an Wohltätigkeitsorganisationen zu wenden, weil sich die Masse ansonsten keinen Arztbesuch leisten konnte.

Die Politische Organisation (PO) der NSDAP gliederte sich in Gaue, Kreise, Ortsgruppen, Zellen und in Blocks. Ein Block zählte als kleinste organisatorische Einheit zwischen 40 und 60 Haushalte.

Mitglieder

Parteiabzeichen

Mitgliedszahlen

1938 wurden folgende Angaben zur Entwicklung der Mitgliederzahl zwischen 1919 und 1933 gemacht:[12]

Datum Mitglieder
Ende 1919 64
Ende 1920 3.000
Ende 1921 6.000
23. November 1923 55.787
Ende 1925 27.117
Ende 1926 49.523
Ende 1927 72.590
Ende 1928 108.717
Ende 1929 176.426
Ende 1930 389.000
Ende 1931 806.294
April 1932 1.000.000
Ende 1932 1.200.000
Ende 1933 3.900.000
Parteibuch der NSDAP von 1939

Die NSDAP hatte zur Zeit der „Machtergreifung“ 849.009 Mitglieder (parteieigene Statistik), bis 1945 wuchs diese Zahl auf 7,5 Millionen an. Anfangs (und immer wieder) wurde versucht, die „Märzgefallenen“ (Opportunisten, die sich nach der Machtergreifung, insbesondere nach dem Wahlsieg im März 1933 zur NSDAP bekannten) von der Partei fernzuhalten. Dazu wurde 1933 eine umfassende Aufnahmesperre verhängt (siehe Hauptartikel Aufnahmesperre der NSDAP). Der Bedarf an neuen Mitgliedern war aber stets so groß, dass solche Maßnahmen nicht lange durchgehalten wurden, zumal mit ihnen ja auch ein „Transmissionsriemen“ in die Gesellschaft aufgebaut wurde.

NSDAP-Mitgliedschaft auch ohne Zustimmung?

Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der NSDAP war ein eigenhändig unterschriebener Aufnahmeantrag.[13] Für den Jahrgang 1927 legte der zuständige Reichsschatzmeister am 7. Januar 1944 eine Herabsetzung des Aufnahmealters von 18 auf 17 Jahre fest. Bedingung für den Parteibeitritt war eine mehrjährige Mitgliedschaft in der Hitlerjugend.[14] Erhaltener interner Schriftverkehr der NSDAP belegt, dass auch im August 1944 nicht unterschriebene Aufnahmeanträge unbearbeitet zurückgegeben wurden.[15] Bis zu zwei Jahre konnten zwischen Aufnahmeantrag und der Aushändigung der Mitgliedskarte beziehungsweise des Mitgliedsbuches vergehen, erst dadurch wurde die Mitgliedschaft rechtskräftig.

Für eine Reihe von Angehörigen der „Flakhelfergeneration“ wie den Komponisten Hans Werner Henze, den Kabarettisten Dieter Hildebrandt, die Politiker Erhard Eppler und Horst Ehmke oder die Autoren Martin Walser und Siegfried Lenz liegen im Bundesarchiv NSDAP-Mitgliedskarten vor. Bis auf Eppler bestreiten jedoch alle Betroffenen, wissentlich Mitglied der NSDAP gewesen zu sein.

Dazu bemerkte der Historiker Norbert Frei, er halte „unwissentliche Mitgliedschaften prinzipiell für möglich“.[16] Der Freiburger Historiker Ulrich Herbert erklärt zu den Parteieintritten bei Kriegsende: „Die Absicht, möglichst viele – oder alle – Angehörigen einer HJ-Einheit zum Eintritt in die NSDAP zu bewegen, ist deutlich erkennbar“. Es sei durchaus möglich, dass einzelne NS-Führer zum Beweis ihrer Tüchtigkeit hohe Eintrittszahlen auch ohne die entsprechenden Unterschriften melden wollten; etwa zu „Führers Geburtstag“.[17] Allerdings gibt es für Parteiaufnahmen ohne Wissen der Betroffenen keine Belege, während die strenge Einhaltung der Aufnahmerichtlinien auch im Jahre 1944 gut durch Listen von Aufnahmescheinen dokumentiert ist. Demzufolge wurden auch bei Sammeleintritten etwa von Hitlerjungen nicht eigenhändig unterschriebene Aufnahmescheine durch den NS-Reichsschatzmeister zurück an die jeweilige Gauleitung geschickt, und die Parteiaufnahme kam nicht zustande. So tauchen die Namen von Ehmke und Henze auf Sammellisten mit mehreren hundert Aufnahmeanträgen auf, von denen die nicht unterschriebenen Anträge allerdings unbearbeitet zurückgeschickt wurden (Ehmkes und Henzes Anträge wurden nicht beanstandet).[18][19]

Der Historiker Michael Buddrus vom Institut für Zeitgeschichte kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass eine Aufnahme in die NSDAP ohne eigene Unterschrift unwahrscheinlich sei. Nach vorläufiger Einschätzung des Bundesarchivs sind die entsprechenden Parteivorschriften auch während des Krieges streng eingehalten worden.[20] In diesem Zusammenhang werden Forschungsdefizite beklagt, da es keine neuere Gesamtgeschichte der NSDAP und auch keine Darstellungen zu ihrem Aufnahmeverfahren gebe.[21]

Benennungen

Die Mitglieder dieser Partei, aber oft auch ihre für sie auftretenden Anhänger, wurden und werden seitdem „Nationalsozialisten“ oder kurz „Nazis“ bzw. „Parteigenossen“ oder kurz „Pgs“ genannt.[22] Die Partei selbst wurde in der Alltagssprache meist durch das Buchstabenkürzel NSDAP bezeichnet. Für Parteifunktionäre gab es aufgrund der Uniformfarbe auch die Bezeichnung Goldfasan.[23]

Auszeichnungen

Die Partei hat eine Reihe von Auszeichnungen verliehen, siehe:

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. John Toland: Adolf Hitler, Band 1 (1977), ISBN 3-404-61063-6, S. 139
  2. Hans-Werner Klausen: Der „deutsche Oktober“ fand nicht statt
  3. Philipp Heyde, Das Ende der Reparationen. Deutschland, Frankreich und der Youngplan 1929–1932, Schöningh, Paderborn 1998, S. 91, 109 f., u.ö.
  4. Gerhard Paul, Aufstand der Bilder. Die NS-Propaganda vor 1933, J.H.W. Dietz Nachf., Bonn 1990, S. 90–94.
  5. Oded Heilbronner, Where Did Nazi Anti-Semitism Disappear to? Anti-Semitic Propaganda and Ideology of the Nazi Party, 1929–1933. A Historiographic Study, Yad Vashem Studies, 21 (1991), S. 263–286.
  6. Andreas Wirsching, Vom Weltkrieg zum Bürgerkrieg? Politischer Extremismus in Deutschland und Frankreich 1918–1933/39. Berlin und Paris im Vergleich, Oldenbourg, München 1999, S. 463
  7. Hans-Ulrich Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Bd. 4: Vom Beginn des ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914–1949. C.H. Beck Verlag, München 2003, S. 568 f.
  8. Daniela Münkel, Nationalsozialistische Agrarpolitik und Bauernalltag, Campus Verlag, München 1996, S. 86–84
  9. Albrecht Tyrell, Führer befiehl … Selbstzeugnisse aus der ‘Kampfzeit’ der NSDAP, Droste Verlag, Düsseldorf 1969, S. 271 ff.; die Zitate aus Hitlers Vorwort zur Dienstvorschrift für die PO. der NSDAP vom 15. Juli 1932, ebd., S. 304.
  10. Jürgen W. Falter, Hitlers Wähler, C.H. Beck, München 1991, S. 365–374, das Zitat auf S. 372.
  11. Peter Longerich: Stichwort 30. Januar 1933, Heyne Verlag, München. 1992. S. 64-65.
  12. Schlag nach!, Bibliographisches Institut Leipzig, 1. Auflage, 1938.
  13. Zum NSDAP-Aufnahmeverfahren Bundesarchiv
  14. Anordnung 1/44 des Reichsschatzmeisters im Faksimile beim Bundesarchiv
  15. Schreiben des Aufnahmeamtes vom 18. August 1944 an den Gauschatzmeister Düsseldorf im Faksimile beim Bundesarchiv, Seite 1 und Seite 2
  16. Interview mit Norbert Frei in der Wochenzeitung „Die Zeit“ bei Presseportal
  17. Südkurier Nr. 150 vom 3. Juli 2007, S. 11
  18. Malte Herwig: [Hoffnungslos dazwischen. In: Der Spiegel. (online). Fehlende(r) Parameter „ID“, „Jahr“ und „Nr“ (Hilfe). Hoffnungslos dazwischen], SPIEGEL, 16. Juli 2007
  19. Das doofe Dur der Angepassten, Weltwoche, 11. Februar 2009
  20. Süddeutsche Zeitung vom 30. Juni 2007
  21. Malte Herwig: Verraten und verschenkt? Der Umgang mit der NS-Vergangenheit von Künstlern in Deutschland, Weltwoche, 25. Februar 2009
  22. Frank Staudenmayer: NS-Dokuzentrum – Über Nürnbergs Nazi-Vergangenheit.
    Vgl. auch zeitgenössisch: Edelweißpiraten über NS-Führer u. a.
    Dt. Bundesarchiv zum Mitgliederwesen
    Bernhard Gotto: Nationalsozialistische Kommunalpolitik; Seite 120 ff.
  23. Beate Meyer: „Goldfasane“ und „Nazissen“. Die NSDAP im ehemals „roten“ Stadtteil Hamburg-Eimsbüttel. Hrsg. von der Galerie Morgenland, Hamburg 2002.

Literatur

  • Christine Arbogast: Herrschaftsinstanzen der württembergischen NSDAP. Funktion, Sozialprofil und Lebenswege einer regionalen NS-Elite 1920–1960. München et al. 1998. ISBN 3-486-56316-5.
  • Ralf Balke: Hakenkreuz im Heiligen Land. Die NSDAP-Landesgruppe Palästina. Erfurt 2001, ISBN 3-89702-304-0.
  • Wolfgang Benz (Hrsg.): Wie wurde man Parteigenosse? Die NSDAP und ihre Mitglieder. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3-596-18068-6.
  • Bibliographisches Institut Leipzig: Schlag nach! Wissenswerte Tatsachen aus allen Gebieten, 1. Auflage, Leipzig 1938.
  • Wilfried Böhnke: Die NSDAP im Ruhrgebiet 1920–1933. Bonn 1974, ISBN 3-87831-166-4.
  • Martin Broszat: Die Machtergreifung. Der Aufstieg der NSDAP und die Zerstörung der Weimarer Republik, 5. Auflage. München 1994, ISBN 3-423-04516-7.
  • Thomas Childers: The Nazi Voter. The Social Foundation of Fascism in Germany, 1919–1933, Chapel Hill 1983, ISBN 0-8078-4147-1.
  • Ernst Deuerlein (Hg.): Der Aufstieg der NSDAP in Augenzeugenberichten, 4. Auflage. München 1980, ISBN 3-423-02701-0.
  • Peter Diehl-Thiele: Partei und Staat im Dritten Reich. Untersuchung zum Verhältnis von NSDAP und allgemeiner innerer Staatsverwaltung. München 1969.
  • Jürgen W. Falter: Hitlers Wähler. München 1991, ISBN 3-406-35232-4.
  • Dorothee Hochstetter: Motorisierung und Volksgemeinschaft. Das Nationalsozialistische Kraftfahrerkorps (NSKK) 1931–1945. München et al. 2005, ISBN 3-486-57570-8.
  • Johnpeter Horst Grill: The Nazi-Movement in Baden. 1920–1945. Chapel Hill 1983, ISBN 0-8078-1472-5.
  • Wolfgang Horn: Der Marsch zur Machtergreifung. Die NSDAP bis 1933. Königstein/Ts. 1980, ISBN 3-7610-7234-1.
  • Peter Hüttenberger: Die Gauleiter. Eine Studie zum Wandel des Machtgefüges in der NSDAP. Stuttgart 1969.
  • Werner Jochmann (Hg.): Nationalsozialismus und Revolution. Ursprung und Geschichte der NSDAP in Hamburg 1922–1933. Dokumente. Frankfurt a. M. 1963.
  • Olaf Kappelt: Die Entnazifizierung in der SBZ sowie die Rolle und der Einfluß ehemaliger Nationalsozialisten in der DDR als ein soziologisches Phänomen. Hamburg 1997, ISBN 3-86064-614-1.
  • Michael H. Kater: The Nazi Party. A Social Profile of Members and Leaders, 1919–1945. Oxford 1983, ISBN 0-631-13313-5.
  • Robert M. W. Kempner (Hg.): Der verpasste Nazi-Stopp. Die NSDAP als staats- und republikfeindliche, hochverräterische Verbindung. Preußische Denkschrift von 1930. Berlin 1983.
  • Ian Kershaw: Hitler. 1889–1936. Stuttgart 1998, ISBN 3-421-05131-3.
  • Ian Kershaw: Hitler. 1936–1945. Stuttgart 2000, ISBN 3-421-05132-1.
  • Ian Kershaw: Der NS-Staat. Geschichtsinterpretationen und Kontroversen im Überblick. Reinbek b. Hamburg 1999, ISBN 3-499-60796-4.
  • Udo Kissenkoetter: Gregor Straßer und die NSDAP. Stuttgart 1978, ISBN 3-421-01881-2. Wichtige Arbeit über den bedeutendsten NS-Funktionär nach Hitler bis 1932
  • Gerhard Kratzsch: Der Gauwirtschaftsapparat der NSDAP. Menschenführung, Arisierung, Wehrwirtschaft im Gau Westfalen-Süd. Münster 1989, ISBN 3-402-06931-8.
  • Gerd Krumeich (Hrsg.): Nationalsozialismus und Erster Weltkrieg. Klartext Verlag, Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0195-7.
  • Joachim Lilla: Die Stellvertretenden Gauleiter und die Vertretung der Gauleiter der NSDAP im Dritten Reich. Koblenz 2003, ISBN 3-86509-020-6.
  • Peter Longerich: Hitlers Stellvertreter. Führung der Partei und Kontrolle des Staatsapparates durch den Stab Heß und die Partei-Kanzlei Bormann. München et al. 1992, ISBN 3-598-11081-2.
  • Peter Longerich: Die braunen Bataillone. Geschichte der SA. München 1989, ISBN 3-406-33624-8.
  • Werner Maser: Der Sturm auf die Republik. Frühgeschichte der NSDAP. Berlin 1981, ISBN 3-548-34041-5.
  • Horst Matzerath/Henry A. Turner jr.: Die Selbstfinanzierung der NSDAP 1930–1932. In: Geschichte und Gesellschaft 3 (1977), S. 59–92.
  • Donald McKale: The Nazi Party Courts. Hitler’s Management of Conflict in his Movement, 1921–1945. Lawrence (Kan.) 1974, ISBN 0-7006-0122-8.
  • Jeremy Noakes: The Nazi Party in Lower Saxony. 1921–1933. Oxford et al. 1971.
  • Armin Nolzen: Die NSDAP, der Krieg und die deutsche Gesellschaft. In: Jörg Echternkamp (Hg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 9/1: Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945: Politisierung, Vernichtung, Überleben. Stuttgart 2004, S. 99–193, ISBN 3-421-06236-6.
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  • Dietrich Orlow: The History of the Nazi Party. Vol. I: 1919–1933, Vol. II: 1933–1945. Pittsburgh 1969 u. 1973, ISBN 0-8229-3253-9.
  • Kurt Pätzold/Manfred Weißbecker: Geschichte der NSDAP 1920–1945. Köln 2002, ISBN 3-89438-260-0.
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  • Gerhard Paul: Aufstand der Bilder. Die NS-Propaganda vor 1933, 2. Aufl. Bonn 1992, ISBN 3-8012-5015-6.
  • Michael Rademacher: Handbuch der NSDAP-Gaue, 1928–1945. Die Amtsträger der NSDAP und ihrer Organisationen auf Gau- und Kreisebene in Deutschland und Österreich sowie in den Reichsgauen Danzig-Westpreußen, Sudetenland und Wartheland. Vechta 2000, ISBN 3-8311-0216-3.
  • Carl-Wilhelm Reibel: Das Fundament der Diktatur. Die NSDAP-Ortsgruppen 1932–1945. Paderborn et al. 2002, ISBN 3-506-77528-6.
  • Mathias Rösch: Die Münchner NSDAP 1925–1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik. München et al. 2002. ISBN 3-486-56670-9.
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  • Henry A. Turner: Die Großunternehmer und der Aufstieg Hitlers. Siedler, Berlin 1985, ISBN 3-88680-143-8.
  • Albrecht Tyrell (Hrsg.): Führer befiehl … Selbstzeugnisse aus der „Kampfzeit“ der NSDAP. Düsseldorf 1969, ISBN 3-8112-0694-X.
  • Albrecht Tyrell: Vom „Trommler“ zum „Führer“. Der Wandel von Hitlers Selbstverständnis zwischen 1919 und 1924 und die Entwicklung der NSDAP. München 1975, ISBN 3-7705-1221-9.
  • Norbert Podewin: Braunbuch. Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik und in Berlin (West). Mit e. krit. Würdigung u. e. Gespräch m. d. Leiter d. damaligen Arbeitsgruppe, Gerhard Dengler. Hrsg. v. Norbert Podewin. Reprint der Ausgabe von 1968 (damals im Staatsverlag der DDR). Verlag edition ost, ohne Jahr (wohl 2002). ISBN 3-360-01033-7.
  • Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten e.V. (Hrsg.): „die anderen“ – Widerstand und Verfolgung in Harburg und Wilhelmsburg – Zeugnisse und Berichte 1933–1945, Selbstverlag, 1980. – Autoren: Klaus-Dieter Brügmann, Margarete Dreibrodt, Hans-Joachim Meyer, Otto Nehring – Sechste Auflage, 2005; neu bearbeitet von Christian Gotthardt und Hans-Joachim Meyer

Weblinks

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