Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Meinisberg

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Meinisberg
Wappen von Meinisberg
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern
Verwaltungskreis: Biel/Biennew
Gemeindenummer: 0390i1f3f4
Postleitzahl: 2554
Koordinaten: (593112 / 223199)47.1597217.34779445Koordinaten: 47° 9′ 35″ N, 7° 20′ 52″ O; CH1903: (593112 / 223199)
Höhe: 445 m ü. M.
Fläche: 4.4 km²
Einwohner: 1318 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Website: www.meinisberg.ch
Ortseingang von Meinisberg

Ortseingang von Meinisberg

Karte
BielerseeKanton NeuenburgKanton SolothurnKanton SolothurnVerwaltungskreis Bern-MittellandVerwaltungskreis Berner JuraVerwaltungskreis SeelandAegertenBellmundBiel/BienneBrüggIpsachLengnau BEEvilardLigerzMeinisbergMörigenNidauOrpundPieterlenPort BESafnernScheuren BESchwadernauSutz-LattrigenTwann-TüscherzKarte von Meinisberg
Über dieses Bild
w

Meinisberg (auch: Meinisberg bei Biel; frz. Montménil) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Biel/Bienne des Kantons Bern in der Schweiz.

Neben der Einwohnergemeinde existiert eine Burgergemeinde.

Geographie

Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Pieterlen, Lengnau BE, Büren an der Aare und Safnern. Die Gemeinde liegt im Berner Seeland am Häftli, einer ehemaligen Flussschlaufe der Aare. Heute ist die Flussschlaufe nur noch eine Art See, da der Nidau-Büren-Kanal diese abkürzt. Wie viele Gemeinden im Seeland wurde Meinisberg zum Schutz vor Überschwemmungen etwas angehoben am Fusse des Büttenberges angelegt. Erst nach den Juragewässerkorrektionen konnten die trockengelegten Sümpfe genutzt werden.

Die Gesamtfläche von Meinisberg beträgt 4.39 km2 wovon 1.06 km2 Wald und Gehölz sind. Die unproduktive Fläche der Gemeinde ist 0.21 km2 gross.

Meinisberg liegt zwischen 430 m ü. M. am Bockeggen und 551 m ü. M. auf dem Berg.[2]

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1850 493
1880 528
1900 532
1920 609
1950 675
1970 980
1990 1'060
2000 1'195
2006 1'252

Von den 1252 Einwohnern, welche insgesamt 539 Gebäude bewohnen, sind 123 Ausländer (9,8 %), was für Schweizer Verhältnisse ein eher kleiner Anteil ist. Das Bevölkerungswachstum von Meinisberg ist nicht sehr gross. Die Gemeinde wächst nur langsam.

Neben der Einwohnergemeinde existiert eine Burgergemeinde. Diese besitzt einen Grossteil der Waldfläche des Dorfes und ist damit wohl grösste Landbesitzerin in Meinisberg.

Sprachen

Meinisberg ist grösstenteils deutschsprachig.

Religion

In Meinisberg gehört der grösste Teil der Bevölkerung dem reformierten christlichen Glauben an. Das Kirchgemeindehaus in Meinisberg gehört zur Kirchgemeinde Pieterlen.

Politik

Der Gemeinderat (Exekutive) von Meinisberg besteht aus 7 Mitgliedern. Rudolf Steiner ist der Gemeindepräsident (Stand 2011).

Die Gemeindeversammlung (Legislative) besteht aus allen Stimmberechtigten. Abstimmungen zu Gemeindeangelegenheiten erfolgen in der Regel mit offenem Handmehr.

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 32.3 %, BDP 21.6 %, SP 18.8 %, FDP 5.9 %, GPS 5.2 %, glp 5.0 %, EDU 4.0 %, EVP 1.7 %, CVP 1.7 %.[3]

Geschichte

Bezüglich der Entstehung von Meinisberg gibt es im geographischen Lexikon der Schweiz Informationen über Landverkäufe und Verträge aus dem Jahre 1261 und 1321,[4] das Historische Lexikon der Schweiz erwähnt erste Nennungen auf Französisch und 1332 als Meynesberg.[5]

Die erste urkundliche Erwähnung von Meinisberg fand unter dem Namen Meinosberg am 5. Mai 1312 statt. Die besagte Urkunde befindet sich zurzeit im Staatsarchiv in Bern.

Zwischen 1913 bis 1940 war Meinisberg der Endbahnhof der Schmalspurbahn Biel-Meinisberg-Bahn.

Bilder

Literatur

  • Konrad Kunz: «Vom Graswurm» zum «Orangen Pfeil», Geschichte der Schmalspurbahn Biel-Meinisberg BMB, 1913–1940, Vereinigung für Heimatpflege Büren, 2003
  • Konrad Kunz: «Meinisberg - Eine Dorfgeschichte», Einblick in die Geschichte und Entwicklung einer dörflichen Gemeinschaft, 2008

Weblinks

 Commons: Meinisberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ungültiger Metadaten-Schlüssel Quelle
  2. meinisberg.ch: Zahlen, Zugriff am 7. Februar 2011
  3. http://www.nawa.apps.be.ch/nawa/action/NAWAInternetAction.do?method=read&sprache=d&typ=21&gem=390 abgerufen am 1. Februar 2012
  4. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 3: Krailigen – Plentsch. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1905, S. 331, Stichwort Meinisberg  (Scan der Lexikon-Seite).
  5. Anne-Marie Dubler: Meinisberg im Historischen Lexikon der Schweiz
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Meinisberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.