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Mörigen

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Mörigen
Wappen von Mörigen
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern
Verwaltungskreis: Biel/Biennew
Gemeindenummer: 0742i1f3f4
Postleitzahl: 2572
Koordinaten: (582902 / 214928)47.085147.21346491Koordinaten: 47° 5′ 7″ N, 7° 12′ 48″ O; CH1903: (582902 / 214928)
Höhe: 491 m ü. M.
Fläche: 2,1 km²
Einwohner: 867 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Website: www.moerigen.ch
Mörigen

Mörigen

Karte
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Mörigen (in einheimischer Mundart Mörge [ˈmœɾg̊ə], frz. Morenges)[2] ist ein Dorf mit je eigner Einwohnergemeinde und Burgergemeinde im Verwaltungskreis Biel/Bienne des Schweizer Kantons Bern.

Geographie

Mörigen liegt im Berner Seeland am Südufer des Bielersees. Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Sutz-Lattrigen, Hermrigen, Epsach und Täuffelen.

Bevölkerung

Mörigen ist zu 92,6 % eine deutschsprachige Gemeinde. 6,1 % sind französischsprachig.

Politik

Gemeindepräsidentin ist Therese Tschannen (Stand 2013).

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 37.7 %, FDP 18.5 %, BDP 17.9 %, SP 9.6 %, glp 7.4 %, GPS 4.7 %, CVP 0.8 %, EVP 0.7 %, EDU 0.6 %.[3]

Verkehr

Das Dorf besitzt eine Haltestelle der BTI.

Schulen

Die Primarschule der 1.-6. Klasse wird zusammen mit derjenigen von Sutz-Lattrigen geführt.

Geschichte

Im Jahre 1843 entdeckte Albert Jahn eine bronzezeitliche Pfahlbausiedlung, die im Uferbereich des Bieler Sees liegt. Die dereinst gemachten Funde bildeten den Grundstock des Museums Schwab in Biel, des Laténium in Hauterive und des Schweizerischen Landesmuseums. Zu den Fundstücken, teils aus späteren archäologischen Grabungen, gehören u.a. Fibeln, Pferdetrensen, Waffen und Werkzeuge. Nach diesem Fundort ist ein bronzezeitlicher Schwerttyp benannt worden (Schwert vom Mörigen-Typ oder Mörigen-Schwerter)[4].

An der nördlichen Gemeindegrenze wurden Siedlungsreste aus der Römerzeit gefunden, am Seeufer Gräber aus dem Frühmittelalter. Der Ortsname erscheint ab 1196 zunächst als Herkunftsbezeichnung zu den Personennamen Burc(h)ardus/Jacobus de Moringe(n)/Moringin/Muͤringen/M(u)oringun/Morens/Morans. Es handelt sich um eine Ableitung mit dem Zugehörikeitssuffix -ing- zum lateinischen Personennamen Maurus/Mauro/Mōro.[2] 1398 gelangte Mörigen an Bern und gehörte zum Gerichtsviertel Lattrigen der Landvogtei Nidau.

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ungültiger Metadaten-Schlüssel Quelle
  2. 2,0 2,1 Andres Kristol: Mörigen BE (Nidau) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 591. Angegebene Lautschrift: [ˈmœrgə].
  3. http://www.nawa.apps.be.ch/nawa/action/NAWAInternetAction.do?method=read&sprache=d&typ=21&gem=742 abgerufen am 1. Februar 2012
  4. u.a. Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Band 33; 1911-1919; Nachdruck 2006-2010 (Online in der Google Buchsuche)
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Mörigen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.