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Ereignisse

  • 2010: Nobelpreis für Physik an: Andre Geim
  • 2010: Wirtschafts-Nobelpreis an: Peter A. Diamond
  • 2010: Fields-Medaille an: Elon Lindenstrauss
  • 2010: Neuseeland verbietet (unter dem jüdischen Premierminister John Key) die Schechita
  • 2010: Der spätere ägyptische Staatspräsident Mohammed Mursi nennt die Israelis «Abkömmlinge von Affen und Schweinen». Friedensverhandlungen mit den Zionisten seien eine «Verschwendung von Zeit und Gelegenheiten», fügte er hinzu.
  • 12. Januar 2010: Paris. Eine Theaterschreiberin wird von Moslems mit Benzin überschüttet und fast angezündet, da sie muslimische Männer negativ darstelle.
  • 14.01.2010: in Jordanien, am Strassenrand der Verbindung von Amman zur Allenby-Brücke, wird ein Sprengsatz zur Explosion gebracht, als ein Konvoi mit israelischen Diplomaten passiert; Ziel sei der israelische Botschafter in Jordanien, Danny Nevo, gewesen, berichtete Al-Jazeera; er befand sich jedoch nicht in den Wagen, und glücklicherweise waren auch keine Verletzten oder Opfer zu beklagen
  • 20. Januar 2010: Mahmud al-Mabhuh tot in seinem Hotelzimmer in Dubai aufgefunden
  • 10.2.2010: an der Tapuach-Kreuzung nahe Nablus im Westjordanland wird ein israelischer Unteroffizier von einem Offizier der palästinensischen Zivilpolizei ermordet; der Attentäter näherte sich dem in seinem Jeep sitzenden Opfer und stach ihm mit einem Messer ins Herz; der Verletzte versuchte noch mit seinem Wagen zu flüchten, wobei er sich überschlug; Ihab Khadi (Ihab Chattib) erlag später im Beilinson-Krankenhaus bei Tel Aviv seinen Verletzungen
  • Februar 2010: Arie Perkovitz, seit 40 Jahren Taxifahrer in Montreal, erhält eine Busse in Höhe von 1000 Dollar, weil er an seinem Armaturenbrett neben Bildern seiner Familie und der kanadischen Flagge ein "religiöses Objekt" angebracht hat, den hebräischen Text eines kurzen Gebets; die Busse wurde später von einem Richter in Montreal bestätigt
  • 20. Februar 2010: Huddersfield (England). Fünf Moslems erschlagen einen Sikh-Verkäufer mit einem Hammer.
  • 18.3.2010: ein thailändischer Gastarbeiter wird im nördlichen Negev von einer Kassamrakete aus dem Gazastreifen getötet; die tödliche Rakete schlug in einem Gewächshaus in Netiv Ha'asara in der Küstenregion von Ashkelon ein
  • 26. März 2010: Berlin. Zwei junge jüdische Frauen und ein Mann werden in einer U-Bahn-Station gefragt, ob sie jüdisch seien. Kurz darauf erscheint eine Gruppe Moslems und schlägt die drei brutal zusammen und zerschmettert Flaschen auf ihren Köpfen.
  • 22.4.2010: von der ägyptischen Sinai-Halbinsel aus werden zwei Katyusha-Raketen auf den israelischen Badeort Eilat abgefeuert; eine schlägt in einem Kühlhaus in der benachbarten jordanischen Küstenstadt Akaba ein; verletzt wird dabei niemand; die andere fiel vermutlich ins Meer
  • 23. April 2010: Leicester (England). Ein Sikh wird unter „Allah“-Rufen brutal zusammengeschlagen.
  • Ende April 2010: Kiew: Neonazis ermorden den 25-jährigen Jeschiwebocher Aryeh Leib Misinzov; er wurde am 20. April, dem Jahrestag von Hitlers Geburtstag, einem für antisemitische Exzesse beliebten Tag, entführt und anschliessend getötet und verstümmelt (enthauptet); im Mai wurden seine Überreste entdeckt
  • 30. April 2010: Straßburg. Moslems greifen einen Juden an, stechen ihn mit einem Messer in den Hals und schlagen ihn mit einer Eisenstange unter Rufen gegen die „Zionistische Verschwörung“.
  • 1. Mai 2010: New York City. Fehlgeschlagener, versuchter Anschlag am Times Square.
  • Mitte Mai 2010: Brandanschlag auf die Raschi-Synagoge in Worms
  • 25.5.2010: wenige Meter vom Sicherheitszaun an der Grenze zum Gaza-Streifen entfernt explodiert ein Sprengsatz, der auf einem Eselskarren montiert war, der Esel wurde dabei getötet; vermutlich sollten israelische Grenzschützer zu dem unbemannten Gefährt gelockt und getötet werden
  • 31.5.2010: Ship-to-Gaza-Zwischenfall: Enterung eines vom "Free Gaza Movement" und anderen internationalen Gruppen organisierten Konvois von sechs Schiffen, beladen mit rund 10.000 Tonnen Hilfsgütern und 700 Aktivisten auf den Schiffen in internationalen Gewässern durch die Israelische Marine; dabei wurden an Bord der Mavi Marmara mindestens neun Menschen getötet und mehrere Dutzend verletzt; der Konvoi wollte die Seeblockade des Gazastreifens durchbrechen, die seit dem Kampf um Gaza im Jahr 2007 von Israel aufrechterhalten wird; es handelte sich um eine gezielte Provokation im Rahmen eines PR-Krieges, da Israel mehrfach angeboten hatte, die Hilfstransporte auf anderen Wegen zuzulassen und dabei unterstützend mitzuwirken; ein Ändern der Route Richtung Hafen Ashdod, um die Ladung dort zu löschen, wurde von den gewaltbereiten und dann auch gewalttätig gewordenen Aktivisten zuvor abgelehnt
  • Anfang Juni 2010: Nur wenige Tage nach dem Ship-to-Gaza-Zwischenfall wird u. a. über YouTube ein parodistisches israelisches Video verbreitet, das die angeblichen "Friedensaktivisten" und ihre "humanitären Absichten" satirisch-zynisch blossstellt: "Turkish Aid to Gaza song with Captain Stabbing and friends, Flotilla Choir presents: We con the World" auf Basis des bekannten Live Aid-Songs "We are the world" von Michael Jackson/Lionel Richie, produziert von Caroline Glick (amerikanisch-israelische Journalistin, Mitarbeiterin u. a. der Jerusalem Post), weitere Mitwirkende: Noam Jacobson, Tal Gilad, Shlomo Blass (von dem die Ursprungsidee stammt), Elchanan Even-Chen, Karni Eldad, Ronit Avrahamof, Nachum Shteiner, Yoram Schwartz; das Video wird innerhalb kürzester Zeit von Millionen Menschen angeschaut und versucht äusserst geschickt und erfolgreich, ein Gegengewicht gegen die voreingenommene, israelfeindliche Medienberichterstattung zu bilden; Text: There comes a time / When we need to make a show / For the world, the Web and CNN / There’s no people dying, / so the best that we can do / Is create the greatest bluff of all / We must go on pretending day by day / That in Gaza, there’s crisis, hunger and plague / Coz the billion bucks in aid won’t buy their basic needs / Like some cheese and missiles for the kids / We’ll make the world / Abandon reason / We’ll make them all believe that the Hamas / Is Momma Theresa / We are peaceful travelers / With guns and our own knives / The truth will never find its way to your TV / Ooooh, we’ll stab them at heart / They are soldiers, no one cares / We are small, and we took some pictures with doves / As Allah showed us, for facts there’s no demand / So we will always gain the upper hand / We’ll make the world / Abandon reason / We’ll make them all believe that the Hamas / Is Momma Theresa / We are peaceful travelers / we’re waving our own knives / The truth will never find its way to your TV / If Islam and terror brighten up your mood / But you worry that it may not look so good / Well well well well don’t you realize / You just gotta call yourself / An activist for peace and human aid / We’ll make the world / Abandon reason / We’ll make them all believe that the Hamas / Is Momma Theresa / We are peaceful travelers / We’re waving our own knives / The truth will never find its way to your TV / We con the world / We con the people / We’ll make them all believe the IDF is Jack the Ripper / We are peaceful travelers / We’re waving our own knives / The truth will never find its way to your TV / We con the world (Bruce: we con the world…) / We con the people (Bruce: we con the people…) / We’ll make them all believe the IDF is Jack the Ripper / We are peaceful travelers / We’re waving our own knives / The truth will never find its way to your TV / The truth will never find its way to your TV
  • 19.6.2010: bei einem Strassenfest ("5. internationaler Tag") im hannoverischen Stadtteil Sahlkamp wird eine Tanzgruppe der Liberalen Jüdischen Gemeinde von einer antisemitische Parolen ("Juden raus") rufenden Gruppe von Kindern und Jugendlichen mehrfach mit mitgebrachten grösseren Kieselsteinen beworfen und eine Tänzerin verletzt, so dass die Tanzvorstellung endgültig abgebrochen wird
  • 30.6.2010: eine im Gaza-Streifen von palästinensischen Terroristen abgeschossene Kassam-Rakete zerstört ein Fabrikgebäude im Kreis Sdot Negev
  • Juli 2010: die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Kairo, Carmen Weinstein (gest. 2013), wird wegen Betrugs zu drei Jahren Haft verurteilt; sie soll einem ägyptischen Geschäftsmann für umgerechnet 420 000 Euro ein Haus verkauft haben, das ihr gar nicht gehörte; zum Zeitpunkt ihrer Verurteilung war Carmen Weinstein 70 Jahre alt; im Jahr 2004 hatte sie den Gemeindevorsitz von ihrer Mutter übernommen
  • Juli 2010: erstmals in der Geschichte hat Israel einen ersten Platz bei den World Series of Poker in Las Vegas erzielt: Der Israeli Tomer Berda kann das goldene Armband und die stolze Summe von über 800 000 US-Dollar mit nach Hause nehmen
  • 2.8.2010: die israelische Urlaubsmetropole Eilat am Roten Meer wird von heftigem Raketenbeschuss heimgesucht; insgesamt fünf Raketen wurden auf die Stadt und das benachbarte Akaba in Jordanien abgefeuert; die Geschosse verfehlten die Hotelkomplexe in Strandnähe; eine der Raketen landete auf offenem Gelände in Eilat, drei im Roten Meer und eine fünfte neben dem Hotel InterContinental in Akaba, wo Berichten zufolge bei dem Angriff ein Mann getötet und vier weitere Personen verletzt wurden; die Raketen wurden wahrscheinlich aus der unmittelbar an Eilat angrenzenden ägyptischen Sinaiwüste von Extremisten abgefeuert
  • 3.8.2010: bei einem Feuergefecht an der Grenze zum Libanon werden ein israelischer Soldat (der 45jährige Oberstleutnant d. Res. Dov Harari aus Netanya) getötet und ein weiterer schwer verletzt, beide befanden sich eindeutig auf israelischem Territorium und wurden beim Beschneiden eines Baumes von libanesischen Scharfschützen beschossen, woraufhin die israelische Armee das Feuer erwiderte
  • August 2010: die Machenschaften des 57-jährigen Betrügers Schalom Chadad aus Bat Jam werden bekannt, der von Obdachlosen leere Wodka- und Whiskyflaschen aufkaufte, aus Fernost gefälschte Etiketten und Verschlüsse führender Alkoholmarken bezog, das Leergut reinigte, billigen Fusel einfüllte und die Flaschen an Spirituosenhändler verkaufte, die die Fälschungen zum vollen Preis an naive Kunden weiterverkauften; dieser illegale Abfüllbetrieb hatte seinen Sitz in einem gemieteten Keller unterhalb der bekannten Synagoge an der Tel Aviver Allenby-Strasse
  • August 2010: Das Buch Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab erscheint, wird zu einem der meistverkauften Bücher in der Geschichte der Bundesrepublik und löst eine breite gesellschaftspolitische Debatte aus.
  • August 2010: Uri Brodsky (auch Uri Brodski) alias Alexander Verin ist ein im Zusammenhang mit dem Mordanschlag auf den Hamas-Führer Mahmud al-Mabhuh in Dubai im Januar 2010 verdächtigter mutmasslicher Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad; nach ihm war mit einem von Deutschland beantragten europäischen Haftbefehl gefahndet worden, weil er an der illegalen Beschaffung eines deutschen Reisepasses beteiligt gewesen sein soll; mit dem auf den Namen Michael Bodenheimer ausgestellten Pass war einer der mutmasslichen Mörder in Dubai kurz vor dem Anschlag im Januar ein- und kurz danach wieder ausgereist; Uri Brodsky wurde Anfang Juni 2010 auf dem Warschauer Flughafen Okecie verhaftet, am 12. August 2010 nach Deutschland ausgeliefert und durfte zwei Tage später nach Israel ausreisen
  • August 2010: die israelische Polizei verhaftet den in einer israelischen Siedlung im Norden des Westjordanlandes lebenden nationalradikalen Rabbiner Yosef Elitzur, der in einem Buch ("Die Tora des Königs", erschienen im November 2009, gemeinsam mit Rabbiner Yitzhak Shapira) in bestimmten Fällen (wenn diese den Staat Israel bedrohen) das Töten von Nichtjuden, auch von Neugeborenen, gerechtfertigt bzw. empfohlen hat
  • 18.8.2010: in Ramallah findet eine Trauerfeier mit militärischen Ehren für den einen Tag zuvor in Amman verstorbenen Palästinenser Amin Al-Hindi statt; er war Drahtzieher des Anschlags auf die israelische Olympiamannschaft in München 1972; Vertreter der Palästinenserführung, darunter Premierminister Salam Fajjad und Präsident Mahmud Abbas, nahmen daran teil
  • Ende August 2010: Irans Präsident Ahmadinejad verspottet die USA als Land, das "unfähig ist, eine kleine Armee im Irak zu schlagen"; in einem Interview mit Al-Jazeera weist er Befürchtungen eines Angriffs auf den Iran zurück und bezeichnet Israel als "zu schwach, um sich dem Iran militärisch zu stellen"; "Israel hat nicht den Mut, es zu tun"
  • 31. August 2010: Jerusalem: Zehntausende fromme Juden versammeln sich um 4.30 Uhr auf dem Kikkar Haschabbat und verrichten, in Talletim gehüllt, Gebete, um gegen die Grabschändungen, die sich zu einer "nationalen Plage entwickelt haben", zu protestieren; die Busgesellschaft Egged betrieb Sonderbusse, um die Betenden aus allen Landesteilen dorthin zu bringen; auch in anderen Städten fanden entsprechende Veranstaltungen statt
  • 31. August 2010: vier israelische Zivilisten (zwei Männer und zwei Frauen, eine davon hochschwanger) im Westjordanland von Hamas-Terroristen erschossen; die vier Israelis waren in einem Auto auf der häufig von Siedlern genutzten Strasse zwischen Kirjat Arba und der palästinensischen Ortschaft Bani Naim nahe Hebron unterwegs; im Gazastreifen und an anderen Orten fanden anschliessend Jubelfeiern statt, um diese "heroische Tat" würdig zu begehen
  • 1.9.2010: Westjordanland, Nähe Ramallah: Mitglieder der Hamas schiessen, während sie mit ihrem Auto ein anderes überholen, auf deren Insassen: zwei Israelis werden verletzt, sie können aber noch aus ihrem Wagen flüchten, bevor es den Terroristen gelang, sie zu töten
  • 9.9.2010: Bischkek. Auf die Synagoge der kirgisischen Hauptstadt wird bereits zum zweiten Mal im Jahr 2010 von Unbekannten ein Anschlag verübt, diesmal mit einer selbst gebauten Streubombe, gespickt mit Nägeln; zum Glück wird niemand verletzt, die Beter sind noch nicht eingetroffen
  • 9. November 2010: nach fast zweijähriger Ermittlung gegen einen Betrügerring in- und ausserhalb der Jewish Claims Conference (Hauptsitz New York) unter vermutlicher Beteiligung der russischen Mafia können elf mutmassliche Kriminelle verhaftet werden (sechs weitere waren bereits zuvor festgenommen worden), die über 16 Jahre hinweg sich über 57 Millionen Dollar mit erfundenen Holocaust-Überlebenden erschlichen haben; einer der Anführer der Bande war Semen Domnitser, der im New Yorker Büro dafür zuständig war, die Korrektheit der Entschädigungsanträge zu überprüfen
  • November 2010: "In einem zukünftigen islamischen Palästinenserstaat werden auch Juden leben dürfen. Die einzige Voraussetzung: Sie müssen vor dem ersten Weltkrieg geboren, also heute 96 Jahre alt sein ... "; Haleel Al-Haya, hochrangiger Funktionär der Hamas, gegenüber der arabischen Zeitung Al-Hayyat
  • 15.11.2010: bei einer gemeinsamen Operation der israelischen Verteidigungsstreitkräfte und der allgemeinen Sicherheitsbehörde (Shabak) wird im nördlichen Gazastreifen der islamistische Topterrorist der Terrororganisation "Armee des Islam", Islam Yasin (geb. 1975), getötet; ein enger Kollege Yasins war Muhammad Jamal Fares Namnam, der am 3. November 2010 bei einer vergleichbaren Aktion getötet wurde
  • November 2010: In den Vereinigten Arabischen Emiraten und in London werden zwei Pakete mit dem hochexplosiven Sprengstoff PETN abgefangen. Sie waren an Synagogen in Chicago adressiert.
  • 2.12.2010: nach einer ausgeprägten Dürreperiode Ausbruch einer verheerenden, fünf Tage wütenden Brandkatastrophe (Flächenwaldbrand) im Karmel-Gebirge bei Haifa, 44 Tote; mehr als 15 000 Personen mussten evakuiert werden; 1,5 Millionen Bäume wurden vernichtet, über 5000 Hektar Land verbrannten; die Hisbollah-Miliz im Libanon jubelte über "Israels Inkompetenz und Unfähigkeit, den Brand unter Kontrolle zu bringen"; viele Araber schlossen sich diesem Jubel an und verurteilten die Hilfe Ägyptens und Jordaniens aufs Schärfste
  • 11. Dezember 2010: Stockholm. Eine Autobombe und Selbstmordangriff eines irakischstämmigen Islamisten auf ein Einkaufszentrum verwundet zwei Passanten.
  • 12. Dezember 2010: Feltham (England). Muslimische Gefangene schlagen einen Wärter zusammen unter „Tod dem Kuffar“-Rufen.
  • 17.12.2010: Selbstverbrennung von Mohamed Bouazizi in Sidi Bouzid

Bücher

  • Brigitte Gensch, Sonja Grabowsky (Hrsg.), Der halbe Stern. Verfolgungsgeschichte und Identitätsproblematik von Personen und Familien teiljüdischer Herkunft, Giessen 2010
  • Y. Michal Bodemann, Micha Brumlik (Hrsg.), Juden in Deutschland - Deutschland in den Juden. Neue Perspektiven, Göttingen 2010
  • Detlef Joseph, Die DDR und die Juden. Eine kritische Untersuchung, Berlin 2010
  • Kerstin Schoor, Vom literarischen Zentrum zum literarischen Ghetto. Deutsch-jüdische literarische Kultur in Berlin zwischen 1933 und 1945, Göttingen 2010
  • Gisela Müller-Kipp, Zwischen Kaiserbild und Palästinakarte. Die Jüdische Volksschule im Regierungsbezirk Düsseldorf (1815-1945). Archive, Dokumente und Geschichte, Wien-Köln-Weimar 2010
  • Hanno Müller, Friedrich Damrath, Monica Kinggreen, Klaus Konrad-Leder, Juden in Lich, Birklar, Langsdorf, Muschenheim und Ettingshausen, Lich 2010
  • Ilse Vogel, Der Judensäcker. Begräbnisstätte der Juden in der Diespecker Flur 1785-1938. Eine Dokumentation jüdischen Lebens im mittleren Aischgrund, Neustadt an der Aisch 2010
  • Heinrich C. Olmer, Wer ist Jude? Ein Beitrag zur Zukunftssicherung der jüdischen Gemeinschaft, Würzburg 2010
  • Tilman Tarach, Der ewige Sündenbock. Heiliger Krieg, die "Protokolle der Weisen von Zion" und die Verlogenheit der sogenannten Linken im Nahostkonflikt, Freiburg im Breisgau 2010
  • Jörg Bremer, Unheiliger Krieg im Heiligen Land. Meine Jahre in Jerusalem, Berlin 2010 [enthält viele sachliche Fehler, dem politischen Urteil ist ebensowenig zu trauen]
  • Noëmi Sibold, Bewegte Zeiten. Zur Geschichte der Juden in Basel, 1930er bis 1950er Jahre, Zürich 2010
  • Zsolt Keller, Abwehr und Aufklärung. Antisemitismus in der Nachkriegszeit und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund, Zürich 2010
  • Roger Reiss, Nicht immer leicht, a Jid zu sein. Geschichten aus dem jüdischen Genf, Zürich 2010
  • Igal Shamir, Hitlers Violine, Wien 2010
  • Ilan Weiss (Hrsg.), Sex am Sabbat? Moderne jüdische Witze, Leipzig 2010
  • Henryk M. Broder, Hamed Abdel-Samad, Entweder Broder – Die Deutschland-Safari, München 2010
  • Emil Büge, 1470 KZ-Geheimnisse. Heimliche Aufzeichnungen aus der Politischen Abteilung des KZ Sachsenhausen Dezember 1939 bis April 1943 (erschienen im Metropol-Verlag, Berlin 2010; Emil Büge beging 1950 Suizid)
  • Eckart Conze, Norbert Frei, Peter Hayes, Moshe Zimmermann, Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik, München 2010
  • Christoph U. Schminck-Gustavus, Winter in Griechenland. Krieg - Besatzung - Shoah 1940-1944, Göttingen 2010
  • Bertrand M. Patenaude, Trotzki. Der verratene Revolutionär, Berlin 2010
  • David North, Verteidigung Leo Trotzkis, Essen 2010
  • Patrick Rotman, Die Seele in der Faust, Berlin 2010 (Roman über jüdische bewaffnete Widerstandskämpfer im besetzten Frankreich)
  • Kati Marton, Die Flucht der Genies. Neun ungarische Juden verändern die Welt, Frankfurt am Main 2010
  • Andrei Oişteanu, Konstruktionen des Judenbildes: Rumänische und ostmitteleuropäische Stereotypen des Antisemitismus, Berlin 2010
  • Cathy S. Gelbin, The Golem Returns. From German Romantic Literature to Global Jewish Culture, 1808-2008, Ann Arbor 2010
  • Marlen Eckl, Das Paradies ist überall verloren. Das Brasilienbild von Flüchtlingen des Nationalsozialismus, Frankfurt am Main 2010
  • Marion Aptroot, Roland Gruschka, Jiddisch. Geschichte und Kultur einer Weltsprache, München 2010
  • Deborah Hertz, Wie Juden Deutsche wurden. Die Welt jüdischer Konvertiten vom 17. bis zum 19. Jahrhundert, Frankfurt am Main/New York 2010
  • Na'ama Sheffi, Vom Deutschen ins Hebräische. Übersetzungen aus dem Deutschen im jüdischen Palästina 1882-1948, Göttingen 2010
  • Gudrun Blankenburg, Das Bayerische Viertel in Berlin-Schöneberg. Leben in einem Geschichtsbuch, Berlin 2010
  • Solly Ganor, Aufleben 1945, München 2010
  • Sebastian Moll, Die christliche Eroberung des Alten Testaments, Berlin 2010
  • Régis Debray, A un amie israélien, Paris 2010
  • Sue Fishkoff, Das Heer des Rebben, Zürich 2010 [über Chabad und Chabad-Rabbiner weltweit]
  • Samuel Heilman, Menachem Friedman, The Rebbe: The Life and Afterlife of Menachem Mendel Schneerson, Princeton 2010
  • Abraham J. Twerski, Gevurah. My Life, Our World, and the Adventure of Reaching 80, New York 2010
  • Beryl Ratzer, A Historical Tour of the Holy Land, 2010
  • Jeffrey Herf, Nazi Propaganda for the Arab World, 2010
  • Peter Spiro, Nur uns gibt es nicht wieder. Erinnerungen, Hürth 2010
  • Irène Speiser, Hausauflösung, Frankfurt am Main/Basel 2010
  • Renate Eichmeier, Edith Raim (Hrsg.), Zwischen Krieg und Liebe. Der Dichter Jehuda Amichai, Berlin 2010
  • Barbara Eberhardt, Cornelia Berger-Dittscheid, Hans-Christop Haas, Angela Hager u. a., Mehr als Steine ... Synagogen-Gedenkband Bayern; Bd. II. Mittelfranken (hg. Wolfgang Kraus, Berndt Hamm, Meier Schwarz), Lindenberg im Allgäu 2010
  • Saul Friedländer, Orna Kenan, Das Dritte Reich und die Juden, 1939-1945, München 2010
  • Aliza Cohen-Mushlin, Sergey Kravtsov, Vladimir Levin, Giedre Mickunaite, Jurgita Siauciunaite-Verbickiene (Hrsg.), Synagogues in Lithuania, 2 Bände, Vilnius 2010/2012
  • Manfred Wichmann, Jüdisches Leben in Rotenburg. Begleitbuch zur Ausstellung in der Cohn-Scheune, Heide 2010

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