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2007

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Ereignisse

  • 2007: Wirtschafts-Nobelpreis an: Leonid Hurwicz
  • 2007: Wirtschafts-Nobelpreis an: Eric S. Maskin
  • 2007: Wirtschafts-Nobelpreis an: Roger B. Myerson
  • 2007: Deutschland. Dem Frankfurter Kommunalpolitiker Peter Feldmann gelingt die Gründung des "Arbeitskreises Jüdischer Sozialdemokraten"
  • 2007: Im Jahr 2006 ist die Einwanderung nach Israel auf einen sehr niedrigen Stand gesunken: Etwa 21 000 Juden emigrierten 2006 nach Israel. Als Ursachen für den Rückgang werden die Kriegsgefahr im Nahen Osten und der palästinensische Terrorismus vermutet. Gleichwohl liessen sich zahlreiche nordamerikanische Juden nicht schrecken, die Bequemlichkeit ihres Lebens aufzugeben und nach Israel auszuwandern. 2006 waren es rund 3 200 Juden, die aus den USA und Kanada nach Israel gingen. Israel hatte am Jahresanfang 2007 7,1 Millionen Einwohner. Mehr als drei Viertel von ihnen – 5,4 Millionen – sind Juden.
  • 7.1.2007: Israelische Sicherheitskräfte vereitelten zwei Selbstmordanschläge mit einem gemeinsamen Einsatz von Armee (Zahal) und Shabak in Balata (Westbank), zwei Sprengstoffgürtel wurden beschlagnahmt.
  • 29.1.2007: Selbstmordattentat in einer Bäckerei im Einkaufszentrum „Isidore“ in Eilat: 3 getötete Israelis (im Alter von 26 bis 32) und weitere Verletzte. Das erste Selbstmordattentat in Eilat seit der Gründung des Staates Israel. Islamischer Dschihad und die der Fatah nahe stehenden El-Aksa Märtyrerbrigaden bekannten sich zum Anschlag.
  • 19.2.2007: In Israel wird nach einem Skandal um mögliche Unterwelt-Verstrickungen (u. a. Auftragsmord der Mafia-Familie Perinian) die Polizeispitze ausgetauscht. Polizeichef Mosche Karadi trat zurück. Sein Nachfolger wird (der ebenfalls vorbelastete) Jaakov Ganot, der bisherige Leiter der Gefängnisbehörde. Ebenfalls ist mit dem Chef der Steuerbehörde, Jacky Maza, ein weiterer Spitzenbeamter wegen Korruptionsvorwürfen zurückgetreten, er steht im Verdacht, gegen Schmiergeld Steuererleichterungen verfügt zu haben. Maza war im Januar 2007 mit mehr als einem Dutzend anderen Beschuldigten – darunter dem Amtschef von Ministerpräsident Ehud Olmert – festgenommen worden und stand vorübergehend unter Hausarrest.
  • 21.2.2007: Als Palästinenser verkleidete Soldaten einer israelischen Spezialeinheit erschiessen im Stadtzentrum von Jenin den Jihad-Chef Mahmoud Obeid
  • 13.3.2007: Israel hat seinen Botschafter in El Salvador wegen eines Skandals zurückbeordert, Zuriel Raphael habe zwar nicht gegen Gesetze verstossen, aber ein Verhalten gezeigt, das sich für einen Diplomaten nicht ziemt: Er war betrunken, gefesselt, halbnackt im Sado-Maso-Aufzug mit Sexspielzeugen im Hof seiner Residenz gefunden worden
  • 13.3.2007: Die 44-jährige Rabbinerin Toba Spitzer (sie amtiert seit 10 Jahren in einer Gemeinde des rekonstruktionistischen Judentums in der Nähe von Boston, Massachusetts) wird auf der in Arizona abgehaltenen Jahrestagung der rekonstruktionistischen Rabbinervereinigung zur Präsidentin gewählt, damit steht diesem nationalen Gremium zum ersten Mal eine Amtsinhaberin vor, die sich offen zu ihrer lesbischen Lebensweise bekennt; in keiner anderen Rabbinervereinigung des heutigen Judentums gab es bisher eine solche Ernennung; Toba Spitzers Partnerin Gina, mit der sie seit 6 Jahren zusammen ist und die sie vor 3 Jahren in Massachusetts zivilrechtlich geheiratet hat, ist Englisch-Lehrerin, das Paar hat zwei Kinder (Zach und Zoe), die aus Ginas erster Ehe stammen
  • März 2007: Reise der Deutschen Bischofskonferenz ins Heilige Land, einige Teilnehmer verglichen dabei die Lebenssituation der Palästinenser in den besetzten Gebieten mit der Lage der Juden unter der deutschen Besatzung; der Eichstätter Bischof Hanke sprach sogar vom "Ghetto in Ramallah"; Kardinal Lehmann versuchte anschliessend die Situation zu retten, während der Präsident der päpstlichen Kommission für Geschichtswissenschaften, Walter Brandmüller, äusserte: "Man kann doch nicht in Yad Vashem erschüttert sein und dann über das Elend, das man in Ramallah vor Augen hat, zur Tagesordnung übergehen"
  • April 2007: Deutschland. In Berlin Gründung des "Arbeitskreises jüdischer Sozialdemokraten" in der SPD
  • Mai 2007: In Deutschland leiden die christlichen Gemeinden unter Mitgliederschwund. In Hannover wird die evangelische Gustav-Adolf-Kirche entwidmet und an die liberale jüdische Gemeinde zur Nutzung als künftige Synagoge verkauft. Anders sieht es aus in Bielefeld: Dort möchten der Pfarrer und der Kirchenkreis ihre evangelische Paul-Gerhard-Kirche an eine jüdische Gemeinde verkaufen – eine Bürgerinitiative ist dagegen und hat sogar die Kirche besetzt. Übrigens ist der Verkauf von Kirchen an muslimische Gemeinschaften strikt untersagt. – Die Kirchenbesetzung in Bielefeld fand nach Verhandlungen Ende Juni 2007 ein friedliches Ende
  • Mai 2007: Zitat: "Nirgendwo wird die Würde der Frau so verletzt wie in der islamischen Gesellschaft. Die Geschichte des Islam ist eine einzige Entwürdigung der Frau, und das bis zur Stunde. Und ich will das sagen dürfen, auch wenn es radikalen Muslimen nicht gefällt" – Ralph Giordano in einem Radio-Interview im Mai 2007; dem Schriftsteller war vorgeworfen worden, er habe die Würde der Frauen verletzt, indem er Burkaträgerinnen als "menschliche Pinguine" bezeichnet hatte
  • 21.5.2007: Sderot steht nun bereits seit einer Woche unter andauerndem Raketenbeschuss aus dem Gaza-Streifen; seit dem 15. Mai sind bereits über 130 Raketen in der südisraelischen Kleinstadt und der sie umgebenden Region des westlichen Negev eingeschlagen; am gestrigen Sonntag, 20.5.07, wurden 15 Raketen von Hamas-Terroristen in die Region geschossen, wobei vor allem der Kibbutz Nir-Am stark in Mitleidenschaft gezogen wurde; hier brannten das Restaurant „Fauna“ und 200 Quadratkilometer Nutzfläche völlig aus; das erste Todesopfer ist die 32jährige Shirel Friedman; sie wurde am 22.5.07 beerdigt
  • 24.5.2007: Die grösste Synagoge der Stadt Genf (Hechal Haness Synagoge im Stadtteil Malagnou) durch ein Feuer zu grossen Teilen zerstört (Brandstiftung)
  • 27.5.2007: Ein 36-jähriger Israeli in Sderot von palästinensischer Kassam-Rakete getötet. Bei verschiedentlichen israelischen Luftangriffen auf Ziele der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen in den letzten Tagen kamen mindestens 10 Palästinenser ums Leben, mindestens fünfzig wurden verletzt
  • 12. Juni 2007: Beginn einer Holocaust-Konferenz in Indonesien; im bevölkerungreichsten muslimischen Land der Erde soll über die Judenverfolgung während des Zweiten Weltkrieges aufgeklärt werden
  • 13. Juni 2007: der 83-jährige Shimon Peres zum – neunten – Staatspräsidenten Israels gewählt
  • 24. Juni 2007: feierliche Einweihung der Mischkan-ha-tzafon-Synagoge in Bad-Segeberg, der ersten Nachkriegs-Synagoge in Schleswig-Holstein
  • 29. Juni 2007: London. Zwei Autobomben werden zufällig entdeckt und können entschärft werden. Die Täter waren zwei Moslems.
  • 30. Juni 2007: Glasgow (Schottland). Versuchter Anschlag auf den Flughafen Glasgow. Islamisten rammen ein mit Benzinkanistern gefülltes Auto in die Eingangshalle des Flughafens, in der Hoffnung, eine große Explosion zu erzeugen, die aber ausbleibt. 5 Verletzte.
  • Anfang Juli 2007: während eines Fernsehinterviews in der Türkei behauptete der ehemalige Premierminister der Türkei und Gründer der Islamischen Bewegung, Prof. Necmettin Erbakan, dass die Juden Bakterien und eine Krankheit seien, die dringend aufgehalten werden müsse; das Gespräch wurde wenige Wochen vor den Wahlen in der Türkei gesendet und verhalf seiner AKP-Partei schliesslich zum Sieg; der türkische Professor wirft ein Durcheinander an Fakten und Vorstellungen über Juden und Christen in den Fernsehkasten und erhält Applaus; und das im beliebten Urlaubsland für Deutsche und Israelis: „Wenn wir die Weltkarte betrachten, sehen wir 200 verschiedenfarbige Länder, und wir glauben, es handelt sich um verschiedene Rassen, Religionen und Völker, doch wir täuschen uns. Fakt ist, dass in den letzten 300 Jahren diese 200 Länder von einem Zentrum auf dieser Welt beherrscht wurden, und damit meine ich den rassistischen und imperialistischen Zionismus“, sagte Erbakan; „solange wir kein Mittel dagegen finden, können wir die Krankheit nicht zerstören“; Erbakan ist der Ansicht, dass alles vor 5765 Jahren begonnen hat, als die Kinder Israels aus Ägypten ausgezogen und an ein Zauberbuch glaubten, das von Autoren namens Kabbala geschrieben wurde. „Die Buchautoren glaubten, dass ihr Stamm Nachkommen Moses wären, aber das ist total falsch. Diese haben die Bibel verfälscht“, so Erbakan. „An was glauben diese Menschen (Juden)? Sie glauben, dass sie das auserwählte Volk Gottes und alle anderen Menschen ihre Sklaven sind. Die Juden wurden zu Menschen erschaffen und die anderen Völker zu Eseln, die schliesslich zu Menschen wurden. Die Juden glauben, sie sind die Meister der Welt. Eine weitere Pflicht der Juden ist, dass alle ihre verlorenen Söhne nach Jerusalem kommen müssen, um danach das Grossisrael vom Euphrat bis zum Nil zu errichten“, sagte Erbakan weiter
  • 15. Juli 2007: Der 83jährige Shimon Peres tritt sein Amt als 9. Staatspräsident Israels an
  • 15. August 2007: Netanjahu als Likud-Chef bestätigt
  • August 2007: Ermordung des 68-jährigen Israeli Michael Ronkin
  • 6. September 2007: Luftangriff der israelischen Streitkräfte auf ein Ziel in Syrien, vermutlich auf eine mutmassliche Nukleareinrichtung im Norden Syriens, die mit Hilfe Nordkoreas errichtet worden ist; die Vorfälle unterliegen einer weitestgehenden Militärzensur
  • 7. September 2007: Im Frankfurter Westend wird auf der Eschersheimer Landstrasse gegen 20:30 Uhr der 42-jährige Chabad-Rabbiner Zalman Gurevitch auf offener Strasse niedergestochen und dabei schwer verletzt; der allseits beliebte und als freundlich beschriebene Gurevitch wohnt seit 17 Jahren in Frankfurt; Täter war – wie sich eine Woche später herausstellt – ein 22-jähriger afghanisch-stämmiger Deutscher; das spätere Gerichtsverfahren war eine Farce; tatsächlich hat das Gericht in den meisten entscheidenden Punkten im Zweifel für den einschlägig vorbestraften Angeklagten entschieden, der immer ein Messer mitnahm, wenn er nach Frankfurt fuhr. Aus dem versuchten Totschlag aus der Anklage wurde kein Mordversuch, sondern eine gefährliche Körperverletzung. Der dauerbekiffte A. sei kein Islamist, seine Beschimpfung "Scheißjude" oder "Judenschwein" kein Zeichen für Antisemitismus, das Verbergen des Messers vor der Attacke keine Heimtücke, bei einem Stich in den Bauch werde der Tod nicht billigend in Kauf genommen, und der immerhin 18 Zentimeter tiefe Stichkanal könne zum Teil von einer Narkosespritze herrühren, lauten Einzelheiten aus der Urteilsbegründung
  • 18.10.2007: Schreiben des Macrander Hotels Dresden (Holiday Inn) an die NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag vom 18. Oktober 2007: "Sehr geehrter Herr Apfel, sehr geehrter Herr Delle, wir erhielten heute Ihre über www.hotel.de getätigte Reservierung für den 7. November 2007 und sind einigermassen erstaunt, dass Sie ausgerechnet ein amerikanisches Hotelunternehmen mit ausländisch klingendem Namen bevorzugen. Da Sie in unserem Hause nicht willkommen sind und ich es auch meinen Mitarbeitern nicht zumuten kann, Sie zu begrüssen und zu bedienen, haben wir hotel.de gebeten, die Buchung zu stornieren. Sollte dies aus vertraglichen Gründen nicht möglich sein, darf ich Sie darauf hinweisen, dass ich sämtliche in unserem Hause durch Sie getätigten Umsätze unmittelbar als Spende an die Dresdner Synagoge weiterleiten werde. Betrachten Sie dies als kleinen Beitrag zur Wiedergutmachung für die Schäden, die Ihre damaligen Gesinnungsgenossen der Synagoge und vor allem ihren früheren Besuchern zugefügt haben. Eine Kopie dieses Schreibens leiten wir an die Dresdner Presse weiter. In der Hoffnung, dass Sie eine zu Ihnen passende Unterkunft finden und uns Ihr Besuch erspart bleibt, verbleiben wir mit freundlichen Grüssen, Johannes H. Lohmeyer, Geschäftsführer"
  • 23. Oktober 2007 Leeds (England). Ein Moslem ersticht eine 19-jährige Katholikin, die „zu provozierend“ gekleidet war.
  • bis November 2007: seit 2001 leidet der westliche Negev unter ständigem Raketen- und Mörsergranatenbeschuss; insgesamt wurden bis November 2007 bereits 2383 Kassam-Raketen und 2500 Mörsergranaten auf Ortschaften in Südisrael abgefeuert; 20 Menschen kamen dadurch ums Leben, knapp 600 wurden verletzt; die psychischen Folgeschäden für die ca. 200 000 Einwohner der Region sind beträchtlich
  • November 2007: Israelisch-palästinensisches Gipfeltreffen in Annapolis (Maryland) zwischen Ehud Olmert und Mahmud Abbas, um das sich auch Condoleezza Rice und Präsident Bush sehr bemüht hatten; sieben Jahre nach dem gescheiterten Gipfel von Camp David und vier Jahre nach der Lancierung des Roadmap-Friedensplans ist ein neuer Anlauf zu fortlaufenden Verhandlungen zwischen den beiden Konfliktparteien beschlossen worden, die bis Ende 2008 zu einem Friedensvertrag führen sollen; im Kern haben sich Abbas und Olmert neben dem Bekenntnis zu fortgesetzten Verhandlungen nur darauf festgelegt, die im Rahmen der Roadmap im Frühjahr 2003 eingegangenen Verpflichtungen zügig umzusetzen; im Klartext bedeutet das gemäss Phase I der Roadmap, dass die palästinensische Seite jede Art von terroristischer Gewalt konsequent bekämpfen muss; Israel wiederum muss einen umfassenden Siedlungsstopp in den besetzten Gebieten durchsetzen und die sogenannten illegalen Aussenposten beseitigen; beide Seiten haben diese Pflichten bisher ignoriert; in Annapolis wurde als neues Element eine Kontrollinstanz vereinbart; diese soll unter amerikanischer Leitung die Einhaltung der eingegangenen Verpflichtungen überprüfen – kein geringes Druckinstrument, sofern in Washington der Wille besteht, davon konsequent Gebrauch zu machen
  • 19. November 2007: Ein israelischer Zivilist bei einem drive-by-shooting von palästinensischen Terroristen nahe der Siedlung Kedumim in Samaria getötet; bei dem Opfer handelt es sich um den 29jährigen Familienvater Ido Zuldan aus der Siedlung Shavei Shomron; die Verantwortung für den Anschlag übernahmen die der Fatah nahe stehenden Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden, die Gruppe hat erklärt, dass sie damit gegen das herannahende Nahosttreffen in Annapolis und die „Verbrechen Israels an den Palästinensern“ protestieren wollte; wie sich wenige Tage später herausstellte, waren die Mörder sogar Angehörige der palästinensischen Polizei
  • 30.11.2007: palästinensische Terroristen schiessen zwei Kassam-Raketen auf Ashkelon ab; sie landeten südlich der israelischen Stadt nahe Zikim und richteten kaum Schaden an

Bücher

  • Michael Berenbaum / Fred Skolnik (Hrsg.), Encyclopaedia Judaica, 22 Bde., 2. Aufl., Detroit 2007
  • „Exklusive Solidarität. Linker Antisemitismus in Deutschland“, hrsg. von Matthias Brosch, Michael Elm, Norman Geissler, Brigitta Elisa Simbürger und Oliver von Wrochem, 2007
  • Idith Zertal, Akiva Eldar, Die Herren des Landes. Israel und die Siedlerbewegung seit 1967, 2007
  • Christof Biggeleben, Beate Schreiber, Kilian Steiner (Hrsg.), "Arisierung" in Berlin, 2007
  • Alexandra Senfft (Enkelin des SA-Manns Hanns Ludin), „Schweigen tut weh. Eine deutsche Familiengeschichte“, 2007
  • Ernst Klee, „Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945“, Frankfurt am Main 2007
  • James F. Tent, "Im Schatten des Holocaust. Schicksale deutsch-jüdischer "Mischlinge" im Dritten Reich, 2007
  • Esther Farbstein, Hidden in Thunder. Perspectives on Faith, Halachah and Leadership during the Holocaust, Jerusalem 2007 (2 Bände) [beschreibt die Vielzahl geistiger Reaktionen auf den Holocaust, die Mizwa-Beachtung in den Ghettos und Todeslagern, die Versuche, inmitten unaufhörlicher Erniedrigung die Menschlichkeit zu bewahren, die herzzerreissenden Fragen und die Art wie sie beantwortet wurden]
  • John J. Mearsheimer / Stephen M. Walt, Die Israel-Lobby. Wie die amerikanische Aussenpolitik beeinflusst wird, Frankfurt a. M. 2007 [ein viel besprochenes, heftig umstrittenes Buch; vgl. 2006, dort entsprechende Links]
  • Heribert Schiedel, Der rechte Rand. Extremistische Gesinnungen in unserer Gesellschaft, 2007 [Schwerpunkt der Analyse liegt auf Österreich]
  • Dominique Bourel: Moses Mendelssohn. Begründer des modernen Judentums, 2007 [preisgekröntes Buch; Original französisch]
  • Anthony D. Kauders, Unmögliche Heimat. Eine deutsch-jüdische Geschichte der Bundesrepublik, 2007
  • Karin Huser, Vieh- und Textilhändler an der Aare, Zürich 2007 [Geschichte der Juden im Kanton Solothurn vom Mittelalter bis in die Gegenwart]
  • Lizzie Doron, Hatchala schel maschehu jafe, 2007 (deutsch: Der Anfang von etwas Schönem. Roman / Aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler)
  • Richard Dawkins, Der Gotteswahn, 2007 [intelligent geschriebenes Buch eines bedeutenden Atheisten]
  • 2007: Die Neue Zürcher Bibel erscheint, die vielleicht beste derzeitige deutschsprachige Übersetzung, weit mehr als 20 Jahre wurde daran gearbeitet
  • Yvonne Domhardt, Esther Orlow, Eva Pruschy (Hrsg.), Kol Ischa. Jüdische Frauen lesen die Tora, Zürich 2007
  • Donna Rosenthal, Die Israelis. Leben in einem aussergewöhnlichen Land, München 2007
  • Joachim Hahn, Jürgen Krüger, Synagogen in Baden-Württemberg. "Hier ist nichts anderes als Gottes Haus ...", Darmstadt 2007 (2 Bde.)
  • Jürgen Wilhelm, Zwei Jahrtausende Jüdische Kunst und Kultur in Köln, Köln 2007

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