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Ereignisse

  • 2002: Nobelpreis für Medizin an: Sydney Brenner
  • 2002: Nobelpreis für Medizin an: H. Robert Horvitz
  • 2002: Nobelpreis für Literatur an: Imre Kertész
  • 2002: Wirtschafts-Nobelpreis an: Daniel Kahneman
  • 2002: Mit einem von Jürgen Möllemann (F.D.P., er war damals auch Vorsitzender der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und hatte den polemisch gegen Israels Politik agierenden grünen Landtagsabgeordneten und gebürtigen Syrer Jamal Karsli zum Übertritt in die F.D.P. eingeladen, der auch am 23.4.2002 erfolgte) initiierten Wahlkampfflugblatt in hoher Auflage versuchte 2002 erstmals ein Vizeführer einer in Deutschland etablierten Partei, durch ressentimentgeladene öffentliche Kritik an Juden und an Israel Stimmen aus dem rechten Spektrum zu gewinnen. Dieser Tabubruch löste erneut eine Antisemitismus-Debatte aus. Allerdings muss festgestellt werden, dass es sich hier um das nicht mit der Partei abgestimmte Vorgehen eines einzelnen, im Grunde einsamen Menschen handelte. Die Finanzierung des Flugblattes erfolgte vermutlich rechtswidrig, in der Folge führte Möllemanns Verhalten zum Parteiausschluss und zu einem Strafverfahren wegen Parteispenden-Betrugs. Am 5. Juni 2003 stürzte sich der zunehmend isolierte passionierte Fallschirmspringer Möllemann in den Tod.
  • 2002: Westküste (USA). Zwei zum Islam konvertierte Afroamerikaner begehen eine monatelange Serie von Scharfschützenanschlägen an ahnungslosen Passanten u.a. beim Tanken oder Parken. 17 Tote, 10 Verletzte.
  • 2002: Gründung der Atzor Kan Choshvim
  • 25. Januar 2002: 25 Verletzte, als ein palästinensischer Selbstmordattentäter um 11:15 Uhr eine Sprengladung zündete vor einem Café in einer Fussgängerzone in der Nähe des alten Busbahnhofs in Tel Aviv.
  • 27. Januar 2002: Pinhas Tokatli, 81 Jahre alt, aus Jerusalem, getötet und über 150 Personen verletzt bei einer Selbstmordexplosion auf der Jaffa Road im Zentrum Jerusalems kurz vor 12:30 Uhr. Die Attentäterin, die als Fatah-Mitglied identifiziert wurde, trug über 10 kg Sprengstoff bei sich.
  • Februar 2002: Joan Collins heiratet zum fünften Mal. Ihr neuester Mann ist der 33 Jahre jüngere Percy Gibson.
  • 16. Februar 2002: Zwei Jugendliche getötet und etwa 30 Personen verletzt bei einem Selbstmordattentat am Samstag Abend in einer Pizzeria im Einkaufszentrum in Kamei Shomron in Samaria. Eine weitere Person starb später an ihren Verletzungen. Die „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 18. Februar 2002: Der Polizist Ahmed Mazarib, 32, aus dem Beduinendorf Beit Zarzir in Galiläa wird durch einen Selbstmordattentäter getötet, den er zu Kontrollzwecken auf der Strasse von Ma´ale Adumim nach Jerusalem angehalten hatte. Der Terrorist zündete dabei die in seinem Auto befindliche Bombe. Die „Fatah al-Aqsa-Märtyrerbrigaden“ übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 27. Februar 2002: Eine palästinensische Selbstmordattentäterin sprengte sich nachts selbst in die Luft an der Maccabim-Strassensperre auf der Jerusalem-Modi´in-Autobahn, verletzt dabei drei Polizisten.
  • 2. März 2002: Elf Personen getötet und über 50 verletzt bei einem Selbstmordattentat am Samstag Abend um 19:15 Uhr neben einer Yeshiva im ultra-orthodoxen Viertel Beit Yisrael im Zentrum Jerusalems, wo sich eine Anzahl Menschen zu einer Bar-Mitzwa-Feier versammelt hatte. Der Terrorist zündete die Bombe in der Nähe einer Gruppe von Frauen, die dort mit ihren Kindern auf die Familienväter warteten, um die Synagoge zu verlassen. Die „Fatah al-Aqsa-Märtyrerbrigaden“ übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 5. März 2002: Maharatu Tagana, 85, aus Nazareth Illit, getötet und eine grosse Anzahl von Menschen verletzt bei einem Selbstmordanschlag auf Egged-Bus Nr. 823 bei der Ankunft am Afula-Busbahnhof. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
  • 7. März 2002: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in einer Hotellobby ausserhalb von Ariel, Samaria, in die Luft. Fünfzehn Verletzte. Die „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 9. März 2002: Elf Personen getötet, 54 verletzt bei einem Selbstmordattentat Samstag Nacht, 22:30 Uhr, im überfüllten „Moment-Café“ an der Aza-, Ecke Ben-Maimon-Street in Rehavia (Jerusalem). Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
  • 9. März 2002: Anschlag mit Feuerwaffen und Handgranaten in der Nähe des Hotels "Margoa" in Netanya, bei dem zwei Israelis getötet und 50 verletzt werden
  • 17. März 2002: Ein Selbstmordattentäter sprengt sich selbst in die Luft neben einem Egged-Bus der Linie 22 an der French Hill-Kreuzung im Norden Jerusalems. 25 Verletzte.
  • 20. März 2002: Sieben Personen getötet und etwa 30 Personen verletzt bei einem Selbstmordattentat auf einen Egged-Bus der Linie 823 von Tel Aviv nach Nazareth an der Musmus junction, Autobahn 65 (Wadi Ara) in der Nähe von Afula. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
  • 21. März 2002: Drei Personen getötet und 86 verletzt bei einem Selbstmordattentat auf der King George-Street im Zentrum Jerusalems. Der Attentäter zündete die mit Metallspitzen und Nägeln angefüllte Bombe inmitten einer grösseren Gruppe einkaufender Menschen. Die Fatah al-Aqsa-Brigaden übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 27. März 2002: Dreissig Personen getötet und 140 verletzt bei einem Selbstmordattentat im Park Hotel in Netanya während des Pesachseders, an dem 250 Gäste teilnahmen. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag. Der Terrorist war ein von Israel gesuchtes Hamas-Mitglied aus Tulkarem.
  • 29. März 2002: Zwei Personen getötet und 28 verletzt bei einem Selbstmordattentat, das eine Frau im Kiryat Yovel-Supermarkt in Jerusalem verübte. Die Fatah Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 29. März 2002: Beginn der Operation Schutzschild
  • 30. März 2002: Eine Person getötet und etwa 30 Personen verletzt bei einem Selbstmordattentat in einem Café auf der Allenby-, Ecke Bialik-Street in Tel Aviv. Die Fatah Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 31. März 2002: Fünfzehn Personen getötet und über 40 verletzt bei einem Selbstmordattentat in Haifa im „Matza“-Restaurant der Tankstelle in der Nähe der Grand Canyon shopping mall. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
  • 31. März 2002: Ein Rettungssanitäter von Magen David Adom schwer verletzt zusammen mit drei anderen Personen um 17:00 Uhr am Sonntag Nachmittag bei einem Selbstmordattentat in der medizinischen Notfallambulanz in Efrat, Gush Etzion, südlich von Jerusalem.
  • 1. April 2002: Ein Polizist in Jerusalem bei einem Selbstmordattentat getötet, das der Fahrer eines zuvor gestoppten Fahrzeugs auf seiner Fahrt Richtung Zentrum Jerusalems verübte. Die Fatah al-Aqsa Märtyrer-Brigaden übernahmen die Verantwortung.
  • 3.4.2002-11.4.2002: Militäraktion der IDF im Flüchtlingslager Jenin im Westjordanland, das eine Hochburg und Rekrutierungsstelle der palästinensischen Selbstmordattentäter darstellte; tagelange blutige Kämpfe, Teile des Flüchtlingslagers wurden mit Bulldozern von Abrisskommandos zerstört, das israelische Militär hatte weder der Presse noch internationalen Organisationen Zutritt/Kontrolle gewährt, was schnell zu Verdächtigungen im Sinne von "israelischen Massakern" führte; im Nachhinein konnte nichts dieser Anschuldigungen bestätigt werden; die politische Entscheidung für eine Bodenoffensive statt eines viel "effektiveren" Luftwaffeneinsatzes wurde von Israel bewusst getroffen (obwohl damit ein höheres Risiko für die eigenen Soldaten eingegangen wurde), um die Opferrate unter palästinensischen Zivilisten zu minimieren
  • 10. April 2002: Acht Personen getötet und 22 verletzt bei einem Selbstmordanschlag auf einen Egged-Bus der Linie 960 von Haifa Richtung Jerusalem in der Nähe des Kibbuz Yagur, östlich von Haifa. Die Hamas übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 11. April 2002: Terroranschlag auf Touristen, die die Al-Ghriba-Synagoge auf Djerba besuchten; dabei raste ein Lastwagen, der mit 5 000 Litern Flüssiggas beladen war, gegen die Synagoge und explodierte; infolge des Anschlags starben 21 Touristen (14 davon aus Deutschland); weitere wurden verletzt, die Synagoge dabei stark beschädigt; die tunesische Regierung sprach zunächst von einem Unfall, doch internationale Experten gingen schnell von einem Anschlag aus; im Juni 2002 bekannte sich Al-Qaida zu der Tat; danach wurde die Syngoge (die älteste Synagoge im Norden Afrikas) wieder neu aufgebaut
  • 12. April 2002: Sechs Personen getötet und 104 verletzt bei einem Anschlag einer Selbstmordattentäterin an einer Bushaltestelle an der Jaffa-Road am Eingang zu Jerusalems Mahane Yehuda-Markt. Die Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • Mai 2002: Israel beginnt mit der Errichtung des Sicherheitszauns zum Schutz gegen die Infiltration von Terroristen, nachdem alle anderen Massnahmen versagt haben.
  • 7. Mai 2002: Sechzehn Personen getötet und 55 verletzt in einem voll besetzten Spielcasino in Rishon Lezion südöstlich von Tel Aviv bei einem Selbstmordattentat auf der dritten Etage des Casinos, das Teile des Gebäudes zum Einsturz brachte. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
  • 19. Mai 2002: Drei Personen getötet und 59 verletzt bei einem Selbstmordattentat, verübt auf dem Markt Netanyas von einem als Soldat verkleideten Terroristen. Hamas und PFLP („Volksfront für die Befreiung Palästinas“) übernahmen beide die Verantwortung für das Attentat.
  • 20. Mai 2002: Ein Selbstmordattentäter, vermutlich auf dem Weg nach Afula, sprengte sich selbst in die Luft, als sich Grenzpolizisten ihm näherten, um ihn zu kontrollieren.
  • 22. Mai 2002: Zwei Personen getötet und etwa 40 verletzt bei einem Selbstmordattentat auf der Rothschild-Street in der Fussgängerzone im Zentrum von Rishon Lezion.
  • 23. Mai 2002: Explosion einer von Terroristen unter einem Tanklastzug angebrachten Bombe im Norden Tel Avivs. Der Tanklastzug fing Feuer, das aber schnell gelöscht werden konnte.
  • 24. Mai 2002: Ein Sicherheitsmann eröffnet das Feuer auf einen Terroristen, der mit einem mit einer Bombe ausgerüsteten Fahrzeug auf die Diskothek „Studio 49“ in Tel Aviv zusteuerte. Der Terrorist wurde getötet und fünf Israelis verletzt, als die Bombe vorzeitig hochging.
  • 27. Mai 2002: Eine Grossmutter und ihre Enkelin getötet sowie 37 Personen verletzt bei einem Selbstmordattentat vor einer Eisdiele im Einkaufszentrum von Petah Tikva. Die Fatah Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 5. Juni 2002: Siebzehn Personen getötet und 38 verletzt bei einer Attacke eines mit starker Bombe ausgerüsteten Fahrzeugs auf den Egged-Bus Nr. 830 von Tel Aviv nach Tiberias auf der Höhe der Megiddo junction in der Nähe Afulas. Der Bus ging in Flammen auf und wurde komplett zerstört. Der Terrorist kam bei der Explosion ebenfalls ums Leben. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 11. Juni 2002: Ein vierzehnjähriges Mädchen getötet und fünfzehn weitere verletzt bei einem Selbstmordattentat mit einer relativ schwachen Rohrbombe in einem Shwarma-Restaurant in Herzliya.
  • 18. Juni 2002: Neunzehn Personen getötet und 74 verletzt bei einem Selbstmordattentat an der Patt junction im Egged-Bus Nr. 32A von Gilo zum Zentrum Jerusalems. Der Bus, der komplett zerstört wurde, beförderte eine grosse Anzahl Jugendlicher auf ihrem Weg zur Schule. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Anschlag.
  • 19. Juni 2002: Sieben Personen getötet und 50 verletzt bei einem Selbstmordanschlag an der Bushaltestelle bzw. Anhalterwartestation an der French Hill-Kreuzung im Norden Jerusalems kurz nach 19:00 Uhr, als die Menschen von ihrer Arbeit auf dem Heimweg waren. Die Fatah Al-Aqsa Märtyrer-Brigaden übernahmen die Verantwortung für den Anschlag.
  • 16. Juli 2002: Neun Personen getötet und 20 verletzt bei einer Terroristen-Attacke auf Dan-Bus Nr. 189 von Bnei Brak nach Emmanuel in Samaria. Eine Bombe wurde in nächster Nähe des kugelsicheren Busses gezündet. Der Terrorist wartete im Hinterhalt, verkleidet in israelische Militäruniform, und eröffnete das Feuer beim Eintreffen des Busses. Während vier terroristische Organisationen sich um die „Ehre“ stritten, das Attentat begangen zu haben, wurde klar, dass es von derselben Hamas-Zelle begangen wurde, die für das Attentat vom 12. Dezember 2001 verantwortlich war.
  • 17. Juli 2002: Fünf Personen getötet (zwei Israelis und drei auswärtige Arbeitskräfte) und etwa 40 verletzt bei einem Doppel-Selbstmordattentat auf der Neve Shaanan Street in der Nähe des alten Tel Aviver Busbahnhofs. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 30. Juli 2002: Fünf Personen verletzt bei einem Selbstmordanschlag an einem Felafel-Stand auf der Hanevi´im Street im Zentrum Jerusalems. Der Attentäter, der getötet wurde, hatte seine Bombe offensichtlich aus Versehen zu früh gezündet.
  • 31. Juli 2002: Neun Personen getötet und 85 verletzt bei einem Selbstmordattentat in der „Frank Sinatra Cafeteria“ auf dem Campus der Hebrew University, Mt. Scopus. Die Cafeteria brannte aus. Die Hamas übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 4. August 2002: Neun Personen getötet und etwa 50 verletzt bei einem Selbstmordanschlag auf Egged-Bus Nr. 361 von Haifa nach Safed an der Meron junction im Norden Israels. Die Hamas übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 5. August 2002: Bombenexplosion in einem Auto an der Umm al-Fahm junction im Norden Israels, der Terrorist selbst kommt ums Leben, der Fahrer (ein israelischer Araber, Einwohner von Nazareth) wird verletzt.
  • 18. September 2002: Der Polizeibeamte Moshe Hezkiyah, 21 Jahre alt, aus Elyachin, wird getötet und drei Personen verletzt bei einem Selbstmordanschlag an der Bushaltestelle der Umm al-Fahm junction. Der Terrorist, der offensichtlich plante, die Bombe nach Besteigen des Busses zu zünden, liess die Bombe dann vorzeitig hochgehen, als sich die Polizei ihm näherte, um ihn zu kontrollieren. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 19. September 2002: Sechs Personen getötet und etwa 70 verwundet, als ein Terrorist eine Bombe im Dan-Bus Nr. 4 auf der Allenby-Street gegenüber der Grossen Synagoge in Tel Aviv hochgehen lässt. Die Hamas übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 10. Oktober 2002: Sa´ada Aharon, 71, aus Ramat Gan getötet und etwa 30 Personen verletzt bei einem Selbstmordanschlag, als der Terrorist versuchte, den Dan-Bus Nr. 87 von der Bar-Ilan-Universität an einem Stop auf der Geha-Schnellstrasse (Route 4) zu besteigen. Die Hamas übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 12. Oktober 2002: Anschlag von Bali
  • Oktober 2002: Geiselnahme im Moskauer Dubrowka-Theater
  • 21. Oktober 2002: Vierzehn Personen getötet und über 50 verletzt bei der Explosion einer mehr als 100 kg Sprengstoff enthaltenden Autobombe neben einem Egged-Bus der Linie 841 von Kirjat Shmona nach Tel Aviv in Höhe des Wadi Ara auf Strasse Nr. 65 Richtung Hadera. Der Bus hatte an einer Bushaltestelle angehalten, als der Selbstmordattentäter aus Jenin mit seinem Jeep sich von hinten näherte und die Bombe hochgehen liess. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 27. Oktober 2002: Zwei israelische Offiziere und ein Unteroffizier getötet und etwa 20 Personen verletzt bei einem Selbstmordattentat an der Sonol-Tankstelle am Ortseingang von Ariel in Samaria. Die Männer wurden getötet beim Versuch, den Attentäter daran zu hindern, seine Bombe zu zünden. Der Terrorist wurde als Hamas-Mitglied identifiziert.
  • 4. November 2002: Zwei Personen – ein Sicherheitsmitarbeiter und ein Junge, beide kürzlich aus Argentinien in Israel eingewandert – getötet und etwa 70 verletzt bei einem Selbstmordattentat in einer Ladenstrasse in Kfar Sava. Der islamische Jihad übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 21. November 2002: Elf Personen getötet und etwa 50 verletzt bei einem Selbstmordattentat auf einen Egged-Bus der Linie 20 auf der Mexico-Street in Kirjat Menahem (Jerusalem). Der Bus Richtung Zentrum war während der rush hour vollbesetzt, darunter viele Schulkinder. Die Hamas übernahm die Verantwortung für das Attentat.
  • 28. November 2002: Selbstmordanschlag auf das (häufig von israelischen Touristen besuchte) Paradise-Hotel in Mombasa, Kenia: 16 Tote (darunter die beiden 12 und 14 Jahre alten Brüder Noy und Dvir Anter, die sich auf ihren ersten Urlaub im Ausland gefreut hatten), hundert Verletzte; am selben Tag verfehlen zwei auf ein in Mombasa Richtung Tel Aviv startendes Flugzeug abgeschossene Raketen nur knapp ihr Ziel
  • 8. Dezember 2002: Einweihung der Bergischen Synagoge in Wuppertal im Beisein des israelischen Staatspräsidenten Mosche Katzav
  • Ende 2002: ein Gericht in Tel Aviv verurteilt den Rabbiner David Einhorn zu 30 Monaten Gefängnis; der frühere Sekretär des Rabbinergerichtes in Tel Aviv hatte von fünf Frauen, die zum Judentum konvertieren wollten, Bestechungsgelder angenommen und dafür Übertrittszertifikate gefälscht; der Kauf von Urkunden einer Konvertierung zum Judentum ist gängige Praxis in Israel, Amerika und anderswo

Bücher

  • das dreibändige "Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft, 18. bis 20. Jahrhundert" (ÖAJH, auch: HÖAAJH) erscheint, ed. Österreichische Nationalbibliothek (K. G. Saur, München), das mit einem grossen Mitarbeiterstab 15 Jahre bis zur Drucklegung brauchte und sich auf ausgedehnte Vorarbeiten stützen konnte, die bis in die 1950er Jahre zurückreichen; aufgenommen sind "Juden und Konvertiten"; Konversionen werden so gut wie nie erwähnt; allgemein gilt, dass prominente Juden und Konvertiten, je nach Zweck, bald zu den jüdischen Schriftstellern, Wissenschaftlern, Personen jüdischer Herkunft gezählt werden, bald zu den "berühmten Österreichern", so dass generell die jüdische Herkunft eben gerade nicht erwähnt wird, mal so, mal so, im einen Fall wird die jüdische Herkunft verschwiegen, im anderen in fataler Weise der Rassebegriff des Dritten Reiches fortgesetzt, - ein schwieriges Thema
  • Andreas Gotzmann, Eigenheit und Einheit. Modernisierungsdiskurse des deutschen Judentums der Emanzipationszeit, Leiden 2002
  • Heike Düselder / Hans Peter Klausch (Bearbeiter), Quellen zur Geschichte und Kultur des Judentums im westlichen Niedersachsen vom 16. Jahrhundert bis 1945, Göttingen 2002
  • Michael Studemund-Halévy und Gaby Zürn, Zerstört die Erinnerung nicht. Der jüdische Friedhof Königstrasse in Hamburg, Hamburg 2002
  • Paul Arnsberg, Chronik der Rabbiner in Frankfurt am Main, Frankfurt 2002 (2. Aufl.)
  • Bernd-Wilhelm Linnemeier, Jüdisches Leben im Alten Reich: Stadt und Fürstentum Minden in der Frühen Neuzeit, Bielefeld 2002
  • Gerhard J. Teschner, Die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden am 22. Oktober 1940, Frankfurt am Main 2002
  • Christof Dejung, Thomas Gull, Tanja Wirz, Landigeist und Judenstempel. Erinnerungen einer Generation 1930-1945, Zürich 2002
  • Mor Altshuler, The Messianic Secret of Hasidism, Haifa 2002
  • Irit Koren, aron betoch aron, Tel Aviv 2002 (über das Tabuthema Homosexualität innerhalb der jüdischen Orthodoxie)
  • Nadav Na'aman, The Past that Shapes the Present: The Creation of Biblical Historiography in the Late First Temple Period and after the Downfall, Tel Aviv 2002
  • Dan Yahav, Purity of Arms: Ethos, Myth and Reality, 1936-1956, Tel Aviv 2002 (hebräisch)
  • Eugene Rogan und Avi Shlaim (Hrsg.), The War for Palestine: Rewriting the History of 1948, Cambridge 2002
  • Idith Zertal, Nation und Tod. Der Holocaust in der israelischen Öffentlichkeit, 2002 (hebräisch; deutsch 2003 und Göttingen 2011)
  • Christoph Schulte, Die jüdische Aufklärung. Philosophie, Religion, Geschichte, München 2002

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