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Daniel Kahneman

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Daniel Kahneman
Daniel Kahneman (2004)

Daniel Kahneman (hebr. ‏דניאל כהנמן‎; * 5. März 1934 in Tel-Aviv) ist ein israelisch-US-amerikanischer Psychologe, der 2002 zusammen mit Vernon L. Smith den „Wirtschafts-Nobelpreis“ erhielt. Die zugrundeliegende Theorie – die „Prospect Theory“ – entwickelte der Wissenschaftler zusammen mit Amos Tversky. Bekannt wurden vor allem seine Arbeiten zu Urteilsheuristiken und kognitiven Verzerrungen.[1]

Leben

Kahneman studierte Psychologie und Mathematik an der Hebräischen Universität Jerusalem und Psychologie an der University of California. Von 1961 bis 1978 lehrte er an der Hebrew University und von 1978 bis 1986 an der University of British Columbia; von 1986 bis 1994 war er Professor an der University of California, Berkeley. Er ist verheiratet mit Anne Treisman.

Seit 1993 hatte Kahneman, er ist inzwischen emeritiert, die Eugene-Higgins-Professur für Psychologie an der Woodrow Wilson School für öffentliche und internationale Angelegenheiten der Princeton University inne.

Er gewann den Hilgard-Preis für seinen Beitrag zur Allgemeinen Psychologie sowie die Warren-Medaille der Gesellschaft für Experimentalpsychologie. Steven Pinker nannte Kahneman den „wichtigsten lebenden Psychologen“. Nassim Taleb nannte Kahnemans 2011 erschienenes Buch Thinking, Fast and Slow als in einer Liga mit Der Wohlstand der Nationen und Die Traumdeutung.[2]

2012 erhielt Kahneman den vom Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel verliehenen Weltwirtschaftlichen Preis.[3]

Veröffentlichungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Oliver Burkeman: Daniel Kahneman: 'We're beautiful devices' The Guardian, 14. November 2011
  2. Reviews von Thinking, Fast and Slow auf Amazon.com
  3. Daniel Kahneman. Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, abgerufen am 17. Juni 2012.


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