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Yale University

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Yale University
Motto אורים ותומים
Lux et veritas

(„Licht und Wahrheit“)
Gründung 1701
Trägerschaft privat
Ort New Haven (Connecticut), Vereinigte Staaten
Präsident Richard C. Levin
Studenten 11.390
Mitarbeiter 3.619[1]
Stiftungsvermögen 19,4 Mrd. US$ (2011)
Hochschulsport Bulldogs (Ivy League)
Website www.yale.edu

Die Yale University in New Haven (Connecticut) ist eine der renommiertesten Universitäten der Welt und die drittälteste Hochschule der Vereinigten Staaten. Yale verfügt nach Harvard über das zweitgrößte Stiftungskapital. Sie ist Mitglied der sogenannten Ivy League und Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten. Darüber hinaus gehört Yale dem Hochschulverbund International Alliance of Research Universities an.

Geschichte

Die Yale-Universität ist nach der Harvard University in Cambridge (Massachusetts) und dem College of William and Mary in Williamsburg (Virginia) die drittälteste amerikanische Hochschuleinrichtung. Yales Anfänge liegen im Beschluss An Act for Liberty to Erect a Collegiate School des General Court der Kolonie Connecticut vom 9. Oktober 1701, wonach eine Kollegschule errichtet werden soll. Bald danach stiftete eine Gruppe von 10 Kongregationalisten ihre als Harvard-Schüler erhaltenen Materialien der Einrichtung als Grundstock für die Bibliothek. Die Harvard University war Jahre vorher die einzige Hochschule in Nordamerika. Yale wurde gegründet, um Führungspersonen auszubilden. Die ursprünglich Collegiate School genannte Anstalt eröffnete ihren Lehrbetrieb im Haus ihres ersten Rektors Abraham Pierson (1646–1707) in Killingworth, heute Clinton (Connecticut).

1716 zog die Collegiate School nach New Haven um und wurde 1718 aufgrund einer umfangreichen Spende von Elihu Yale in Yale College umbenannt.

Im 19. Jahrhundert wurde das College um eine Reihe weiterführende Institutionen erweitert, so die Yale Medical School (1810), die Yale Divinity School (1822), die Yale Law School (1843), die Yale Graduate School of Arts and Sciences (1847), die Sheffield Scientific School (1861), und die Yale School of Fine Arts (1869).

1887 wurde der Gesamtkomplex dieser Institutionen in Yale University umbenannt, wobei Yale College die offizielle Bezeichnung für den sogenannten undergraduate Bereich der Universität wurde.

Weitere Graduate Schools, die seitdem gegründet oder der Universität angegliedert wurden, sind die Yale School of Music (1894), die Yale School of Forestry & Environmental Studies (1901), die Yale School of Public Health (1915), die Yale School of Nursing (1923), und die Yale School of Management (1976).

Während die Graduate Schools schon lange Studenten beider Geschlechter aufnahmen, war Yale College bis 1969 nur männlichen Studenten vorbehalten.

Zur Universität gehört auch die Yale University Art Gallery, das älteste Kunstmuseum einer Universität der westlichen Hemisphäre.[2]

Leiter der Collegiate School, des Yale College und der Yale University

Rektoren des Yale College Geboren–Gestorben Jahre als Rektor
1 The Rev. Abraham Pierson (1646–1707) (1701–1707)
2 The Rev. Samuel Andrew (1656–1738) (1707–1719) (pro tempore)
3 The Rev. Timothy Cutler (1684–1765) (1719–1726)
4 The Rev. Elisha William(s) (1694–1755) (1726–1739)
5 The Rev. Thomas Clap (1703–1767) (1740–1745)
Präsidenten des Yale College Geboren–Gestorben Jahre als Präsident
1 The Rev. Thomas Clap (1703–1767) (1745–1766)
2 The Rev. Naphtali Daggett (1727–1780) (1766–1777) (pro tempore)
3 The Rev. Ezra Stiles (1727–1795) (1778–1795)
4 Timothy Dwight IV. (1752–1817) (1795–1817)
5 Jeremiah Day (1773–1867) (1817–1846)
6 Theodore Dwight Woolsey (1801–1899) (1846–1871)
7 Noah Porter III (1811–1892) (1871–1886)
8 Timothy Dwight V (1828–1916) (1886–1899)
9 Arthur Twining Hadley (1856–1930) (1899–1921)
10 James Rowland Angell (1869–1949) (1921–1937)
11 Charles Seymour (1885–1963) (1937–1951)
12 Alfred Whitney Griswold (1906–1963) (1951–1963)
13 Kingman Brewster, Jr. (1919–1988) (1963–1977)
14 Hanna Holborn Gray (1930– ) (1977–1977)
15 A. Bartlett Giamatti (1938–1989) (1977–1986)
16 Benno C. Schmidt, Jr. (1942– ) (1986–1992)
17 Howard R. Lamar (1923– ) (1992–1993)
18 Richard C. Levin (1947– ) (1993– )

Studentenvereinigungen

An der Yale-Universität haben bekannte Studentenvereinigungen ihren Sitz. Dazu gehören Skull & Bones, Scroll and Key, Wolf’s Head, Book and Snake und Berzelius.

Sport

Datei:Yale Bowl November 2006.jpg
Das Footballstadion fasst rund 66.000 Zuschauer.

Die Sportmannschaften der Yale University sind die Yale Bulldogs. Sie spielen in der Ivy League.

Rankings

Das bekannte QS World University Rankings[3] und U.S. News & World Report[4] bewerten die Yale University übereinstimmend für 2011/2012 als viertbeste Universität der Welt. Im Times Ranking[5] belegt die Universität zurzeit den weltweit elften Platz. Die Universität gilt gemäß dem renommierten Philosophical Gourmet Report (2011) im Fach Philosophie als eine der acht besten Hochschulen in der englischsprachigen Welt[6] und speziell im Fachbereich Philosophie der Neuzeit (17. und 18. Jahrhundert) als weltweit beste Universität.[7]

Nobelpreisträger

Bedeutende Absolventen

Wissenschaft und Technik

Literatur und Publizistik

Kunst und Medien

Politik und Verwaltung

Sport

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Yale Facts | Yale. Yale.edu. Abgerufen am 16. September 2009.
  2. http://www.buildings.yale.edu/property.aspx?id=26
  3. QS World University Rankings 2011/12
  4. World's Best Universities: Top 400
  5. Top 400 world universities
  6. The Philosophical Gourmet Report - Ranking Of Top 50 Faculties In The English-Speaking World
  7. The Philosophical Gourmet Report - Summary Of Rankings By Department

Weblinks

 Commons: Yale University – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

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