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Humboldt-Universität zu Berlin

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Humboldt-Universität zu Berlin
Gründung 16. August 1809, Lehrbetrieb ab 10. Oktober 1810
Trägerschaft staatlich
Ort Berlin
Bundesland Berlin
Staat Deutschland
Präsident Jan-Hendrik Olbertz
Studenten 27.756 (SS 2011)[1], einschl. Promotionsstudierende
Mitarbeiter 5.400 (2011) ohne Charité[1]
davon Professoren 419 (2011)[1]
Jahresetat 352 Mio. € (2011) ohne Charité, ohne Drittmittel[1]
Website www.hu-berlin.de

Die Humboldt-Universität zu Berlin (kurz: HU Berlin) ist die älteste und nach der Studentenzahl zweitgrößte der Berliner Hochschulen. Sie hat ihren Hauptsitz Unter den Linden in der Dorotheenstadt im Ortsteil Mitte (Bezirk Mitte) von Berlin.

Die erste Berliner Universität (Alma Mater Berolinensis), die heutige Humboldt-Universität, nahm im Jahr 1810 den Lehrbetrieb auf.

Geschichte

Die Universität wurde am 16. August 1809[2] auf Initiative des liberalen preußischen Bildungsreformers und Sprachwissenschaftlers Wilhelm von Humboldt gegründet und nahm 1810 als Berliner Universität (Alma Mater Berolinensis) ihren Betrieb auf. Von 1828 bis 1946 trug sie den Namen Friedrich-Wilhelms-Universität, zu Ehren ihres Gründers, des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III.

1949 erhielt die Universität ihren heutigen Namen Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Gründung

Datei:WvHumboldt a.jpg
Denkmal für Wilhelm von Humboldt vor dem Hauptgebäude. Künstler: Paul Otto

Wesentliche Impulse zur Universitätsgründung gingen von bedeutenden Wissenschaftlern dieser Zeit aus, vor allem von dem Philosophen Johann Gottlieb Fichte und dem Theologen Friedrich Schleiermacher.

Unter dem Eindruck der Reformideen Schleiermachers entwickelte der Diplomat und Sprachwissenschaftler Wilhelm von Humboldt seine Universitätskonzeption. Humboldt war seit Februar 1809 für ein Jahr Sektionschef für Kultus und Unterricht im Ministerium des Innern. Sein oberstes Ziel war es, ein neues Bildungssystem in Preußen einzuführen. Die Hauptsäulen seines Konzepts waren die enge Verbindung von Forschung und Lehre, freie Wissenschaft um ihrer selbst Willen und Persönlichkeitsformung.

Zu den ersten Professoren, deren Berufung auf Wilhelm von Humboldt zurückging, gehörten August Böckh (Philologie), Albrecht Thaer (Landwirtschaft), Friedrich Carl von Savigny (Jura), Christoph Wilhelm Hufeland (Medizin) und Carl Ritter (Geographie). Sie trugen Humboldts Konzept mit. Der Betrieb der Wissenschaften verlange, so der Gelehrte und Staatsmann, dass Akademien, Universitäten und relativ selbstständige Forschungseinrichtungen zusammengeführt werden. Humboldts Konzepte, wie die erst später berühmt gewordene Denkschrift „Über die innere und äußere Organisation der höheren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin“, beeinflussten die Idee der modernen Universität.

Alles, was für die Ausbildung der Studierenden geeignet war, wurde der Universität angegliedert oder konnte von den Studenten genutzt werden. So bekam sie das leer stehende Palais des Prinzen Heinrich von Preußen, erbaut 1748 bis 1766, übereignet. Mehrfach umgebaut und in den Jahren 1913 bis 1920 durch Anbauten erweitert, ist es in der Straße Unter den Linden noch heute das Hauptgebäude der Universität.

Nachdem am 28. September 1810 Theodor Schmalz zum ersten Rektor berufen worden war und sich am 6. Oktober die ersten Studenten immatrikuliert hatten[3], konnte am 10. Oktober 1810 der Lehrbetrieb aufgenommen werden[4]. Die Fächer wurden in die Fakultäten Jura, Medizin, Philosophie und Theologie gegliedert. Die Naturwissenschaften waren damals Teil der Philosophischen Fakultät.

Die Erweiterung

Datei:Berlin Universitaet um 1850.jpg
Die Berliner Universität um 1850

Neben der starken Verankerung traditioneller Fächer, wie der Altertumswissenschaft, der Rechtswissenschaft, Philologie und Geschichte, Medizin und Theologie, entwickelte sich die Berliner Universität zum Wegbereiter für zahlreiche neue naturwissenschaftliche Disziplinen. Das verdankte sie besonders der Förderung des Naturwissenschaftlers Alexander von Humboldt, Bruder des Gründers Wilhelm. So richtete Georg Ludwig Hartig 1821 an der Universität einen Lehrstuhl für Forstwirtschaft ein, aus dem später die Forstliche Hochschule Eberswalde wurde. Mit dem Bau modernster Forschungs- und Lehreinrichtungen für die Naturwissenschaften wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begonnen. Berühmte Forscher, wie der Chemiker August Wilhelm von Hofmann, der Physiker Hermann von Helmholtz, die Mathematiker Ernst Eduard Kummer, Leopold Kronecker, Karl Weierstraß, die Mediziner Johannes Peter Müller, Albrecht von Graefe, Rudolf Virchow und Robert Koch, trugen den wissenschaftlichen Ruhm der Berliner Universität über die nationalen Grenzen.

Im Zuge der Erweiterung der Universität wurden andere in der Stadt bereits vorhandene Einrichtungen schrittweise eingegliedert. Ein Beispiel hierfür sind die Charité, die Pépinière und das Collegium medico-chirurgicum. Das Collegium medico-chirurgicum wurde 1809 aufgelöst, die Bücherei von der Pépinière übernommen, und das medizinische und chirurgische Universitätsklinikum entstand 1810 zuerst in zwei Wohnungen der Friedrichstraße 101, bis nach mehreren Umzügen 1818 ein als Bleizucker- und Stärkefabrik gebauter Gebäudekomplex in der Ziegelstraße 5/6 erworben wurde. Die Entbindungsanstalt entstand 1816 in der Oranienburger Straße, wurde später in die Dorotheenstraße verlegt, und war der Vorläufer der 1882 eröffneten I. Universitäts-Frauenklinik in der Artilleriestraße (heute Tucholskystraße). Friedrich I. ließ 1710 ein Quarantäne-Haus für Pestkranke vor den Toren der Stadt errichten. Der ‚Soldatenkönig‘ Friedrich Wilhelm verfügte im Jahre 1727: „Es soll das Haus die Charité (frz. für ‚Barmherzigkeit‘, ‚Mildtätigkeit‘) heißen“. 1829 bezog die Medizinische Fakultät der Universität diesen Standort, und erst 1927 wurde die chirurgische Universitätsklinik als letzte Klinik in die Charité verlagert.

Für die seit 1810 zur Universität gehörenden natur-historischen Sammlungen wurde 1889 ein eigenes Gebäude errichtet, das heutige Museum für Naturkunde. Eine bereits seit 1790 bestehende Tierarzneischule bildete 1934 den Grundstock der Veterinärmedizinischen Fakultät, und die 1881 gegründete Landwirtschaftliche Hochschule Berlin wurde als Landwirtschaftliche Fakultät der Universität angegliedert.

Frauen in der Wissenschaft

Die liberale Sozialreformerin der deutschen Frauenbewegung Alice Salomon war eine der wenigen Frauen, die am Anfang des 20. Jahrhunderts studieren durften. Jahrzehntelang hatten engagierte Frauen darum gekämpft, dass auch sie am wissenschaftlichen Leben teilnehmen konnten. Jedoch erst im Jahr 1908 wurde Frauen in Preußen das Recht zur Immatrikulation gewährt. Von den vier Fakultäten hatte die Philosophische Fakultät den größten weiblichen Zulauf. Schon vor dem Immatrikulationsrecht hatte es an der Berliner Universität Studentinnen gegeben, allerdings nur als Doktorandinnen mit Ausnahmegenehmigung. Als erste Frau promovierte 1899 die Physikerin Elsa Neumann. Die erste Frau, die in Berlin zur Professorin ernannt wurde war die Mikrobiologin Lydia Rabinowitsch-Kempner, die 1912 den Titel verliehen bekam. Allerdings erhielt sie keine Anstellung an der Universität. 1926 wurde Lise Meitner als erste Physikerin an einer preußischen Universität zur außerordentlichen Professorin ernannt. Bei anderen begabten Wissenschaftlerinnen, wie der jüdischen Historikerin Hedwig Hintze, endete nach 1933 der akademische Weg mit dem Entzug der Lehrbefugnis und Emigration. Im Jahr 1947 ging dann Liselotte Richter als erste deutsche Professorin für Philosophie und Theologie in die Annalen der Universität ein. Die Berliner Universität war schon zwischen 1919–1945 die deutsche Universität mit den meisten Dozentinnen.

Die Zeit des Nationalsozialismus

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten begann auch an der Berliner Universität die Diffamierung jüdischer Wissenschaftler und Studierender. Vorlesungen jüdischer Dozenten wurden boykottiert, Hörer tätlich angegriffen. Auch politisch missliebige Dozenten waren von Verfolgung betroffen. Die Beteiligung von Studierenden und Lehrenden an der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 war für eine wissenschaftlich renommierte Institution wie die Friedrich-Wilhelms-Universität besonders beschämend.

Etwa ein Drittel der Mitarbeiter wurde in den kommenden Monaten und Jahren von den Nationalsozialisten entlassen. Mehr als 250 jüdischen Professoren und Angestellten wurde 1933/1934 aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums die Lehrbefugnis oder Anstellung entzogen, zahlreiche Doktortitel wurden aberkannt. Viele Studierende und Gelehrte, darunter auch einige nichtjüdische, kehrten ihrer ehemaligen Alma mater für immer den Rücken, die einst als Heimstätte des humanistischen Denkens gegolten hatte.

Die Vertreibung und Ermordung jüdischer Gelehrter und Studierender sowie politischer Gegner des Nationalsozialismus haben der Universität und dem geistigen Leben in Deutschland schweren Schaden zugefügt. Widerstand aus der Universität heraus blieb eher selten.

Der Wiederaufbau nach 1945

Datei:Bundesarchiv Bild 183-08833-0003, Berlin, Humboldt-Universität, Chemie-Institut, Ruine.jpg
Zerstörter Arbeitssaal im Chemischen Institut der Universität, 1950

Der Neubeginn der Universität im Januar 1946 geht auf einen Prikas (Befehl-Nr. 4) der Sowjetischen Militäradministration zurück. Die SMAD, die die Berliner Universität nach sowjetischem Vorbild umgestalten wollte, bestand darauf, dass diese ‚neueröffnet‘ und nicht ‚wiedereröffnet‘ wurde, da sie bei einer Wiedereröffnung unter Vier-Mächte-Kontrolle gestanden hätte. Der von der SMAD mit der Eröffnung beauftragte Präsident der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung (DZVV), Paul Wandel, sagte in seiner Rede zum Festakt am 29. Januar 1946: „Ich sprach von der Neueröffnung und nicht von der Wiedereröffnung der Universität. […] Die Berliner Universität muß in der Tat in fast allem neu beginnen. Sie haben das Bild der alten Universität vor sich. Was davon blieb, ist eine einzige Trümmerstätte.“

Der Lehrbetrieb wurde zunächst in sieben Fakultäten in zum Teil kriegszerstörten Gebäuden wiederaufgenommen. Viele Lehrkräfte waren tot oder verschollen. Doch bereits zum Wintersemester 1946 wurde eine Wirtschaftswissenschaftliche und eine Pädagogische Fakultät neu eröffnet. Um politisch oder rassisch verfolgten jungen Menschen, die während der Zeit des Nationalsozialismus keine Möglichkeit hatten, die Hochschulreife zu erwerben, diese Chance zu geben, wurde eine Vorstudienanstalt eingerichtet. Daraus ging die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät (ABF) hervor, die bis 1962 existierte.

Die Spaltung der Universität

Der Ost-West-Konflikt im Nachkriegsdeutschland führte zu einer immer stärker werdenden kommunistischen Einflussnahme auf die Universität. Dies blieb nicht unumstritten und hatte starke Proteste innerhalb der Studentenschaft und von Teilen des Lehrkörpers zur Folge. Eine Antwort darauf war unter anderem die Verhaftung mehrerer Studenten durch die sowjetische Geheimpolizei MWD im März 1947. Die Urteile des sowjetischen Militärtribunals in Berlin-Lichtenberg lauteten jeweils 25 Jahre Zwangsarbeit und wurden mit angeblicher Bildung einer ‚Untergrundbewegung an der Universität Berlin‘, sowie angeblicher Spionage begründet. Daraufhin wurden bereits Ende 1947 Forderungen nach einer freien Universität laut. 18 weitere Studenten und Lehrende wurden zwischen 1945 und 1948 verhaftet oder verschleppt, viele blieben wochenlang verschwunden. Einige brachte man in die Sowjetunion und exekutierte sie dort. Nachdem im Frühjahr 1948 die Universitätsleitung mehreren Studenten ohne ordentliches Rechtsverfahren die Zulassung zum Studium entzogen hatte, forderten die oppositionellen Studenten eine Freie Universität, die mit Unterstützung vor allem der Amerikaner, der Zeitung Der Tagesspiegel und des Regierenden Bürgermeisters Ernst Reuter im amerikanischen Sektor in Dahlem gegründet wurde. Damit bewahrten die Studenten nach ihrem Verständnis das Humboldtsche Ideal der Freiheit von Lehre und Forschung. Während der lateinische Wahlspruch: „Veritas – Iustitia – Libertas“ (Wahrheit – Gerechtigkeit – Freiheit) die ideologische Distanz zur kommunistisch dominierten alten Berliner Universität zum Ausdruck bringen sollte, wollte man sich gleichzeitig mit einem historisierenden Siegel (der Berliner Bär mit der Fackel der Freiheit) an ihre Tradition erinnern. Die jahrzehntelange Teilung der Stadt in Ost- und West-Berlin zementierte letztendlich die Spaltung in zwei eigenständige Universitäten dauerhaft.

Namensänderung und DDR-Zeit

1949 erhielt die alte Berliner Universität Unter den Linden den Namen Humboldt-Universität zu Berlin. Zwischen 1946 und 1949 hieß sie – wie in den Anfangsjahren bis 1828 auch – Berliner Universität oder Universität Berlin. Mit dem Bezug auf beide Gelehrte – Wilhelm und Alexander von Humboldt – stellte sich die Universität den Idealen des Humanismus und der freien Entfaltung der Wissenschaft. Studieninhalte, Studienablauf und Forschungsbedingungen orientierten sich an den politischen Grundlagen der 1949 gegründeten DDR. Mit der beginnenden Entspannung in Europa Mitte der siebziger Jahre konnte die Humboldt-Universität auf einigen Wissenschaftsgebieten den internationalen Anschluss wiederherstellen und durch weltweite Kooperationen festigen. Hervorzuheben sind die langjährigen und intensiven Forschungs- und Austauschbeziehungen zu Hochschulen in Mittel- und Osteuropa, insbesondere mit Einrichtungen in der Sowjetunion. Es gab in dieser Zeit intensive Kooperationen mit Universitäten in Japan und den USA, sowie mit Entwicklungsländern in Asien, Afrika und Lateinamerika.

An der Humboldt-Universität, der größten Universität der DDR, wurden bis 1990 fast 150.000 Studierende ausgebildet. International anerkannte Forscher lehrten an der Universität. Viele konnten auch nach der Wiedervereinung ihren Platz in der akademischen Welt behaupten.

Die Humboldt-Universität heute

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Die Humboldt-Universität heute, rechts Alexander von Humboldt von Reinhold Begas
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Front der Humboldt-Universität in Berlin

Die inhaltliche Erneuerung nach der politischen Wende 1989 wurde von einem erheblichen Personalwechsel begleitet. Von 1989 bis 1994 schieden im Hochschulbereich fast 3000 Wissenschaftler, teils aus Altersgründen, zumeist aus politischen, fachlichen oder strukturellen Gründen, aus. In Eigenverantwortung von Struktur- und Berufungskommissionen sowieso auf Grundlage von zahlreichen Gutachten und Empfehlungen von Expertengruppen gab sich die Humboldt-Universität ein neues wissenschaftliches Gefüge: Forschungs- und Lehrinhalte wurden evaluiert, verändert und neu definiert.

Seit der deutschen Wiedervereinigung hat Berlin vier Universitäten, die versuchen, ihre Studienpläne zu koordinieren. Traditionelle Studiengänge wurden im Rahmen der Studienreform umstrukturiert und das Lehrangebot auf eine moderne und international vergleichbare Grundlage gestellt und die Forschung neu ausgerichtet und gestärkt.

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Denkmal für Alexander von Humboldt vor dem Hauptgebäude

Durch die Erneuerung gelang es der Humboldt-Universität, in Forschung und Lehre wieder an Ansehen und Attraktivität zu gewinnen. Diese Entwicklung dokumentieren auch die beträchtlichen Fördermittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die an die Humboldt-Universität fließen und als Indikator für den wissenschaftlichen Erfolg gelten. Enge Kontakte und Kooperationen mit der Wirtschaft stärken die Verankerung der Universität in der Gesellschaft.

Seit 1994 verfügt die Universität über elf Fakultäten und mehrere interdisziplinäre Zentren und Zentralinstitute. Mit über 300 Liegenschaften in Berlin und Brandenburg zählt sie zu den bedeutendsten Standortfaktoren der Region. Im Wintersemester 2004/2005 waren 40.828 Studierende an der Humboldt-Universität einschließlich Charité eingeschrieben. Diese Zahl ist seit 1989 stark angestiegen. Im Wintersemester 1992/1993 studierten noch 20.425 Personen an der Universität, somit hat sich die Zahl seither verdoppelt. Inzwischen unterliegen alle Studiengänge einer Zulassungsbeschränkung. Auch wegen der für junge Menschen attraktiven Hauptstadtlage bewarben sich beispielsweise im Wintersemester 2007/2008 25.750 Abiturienten für nur 3.455 Studienplätze.[5] Sie studieren auf den verschiedenen Standorte in Mitte, Adlershof und im Norden Berlins. 5791 (14,1 Prozent) ausländische Studierende aus mehr als 100 Ländern lernen und forschen derzeit an der Humboldt-Universität. Der Semesterbeitrag für Studierende betrug für das Wintersemester 2008/2009 242,68 Euro, einschließlich eines Semestertickets für den ÖPNV-Bereich Berlin und Umland.

Gegenwärtig pflegt die HU Partnerschaften zu über 170 wissenschaftlichen Einrichtungen auf allen Kontinenten. Sie bezeichnet sich als Reformuniversität im Zeichen der Exzellenz und verfügt über ein Management mit einem hauptamtlichen Präsidium. Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, ein System der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre sowie die Studienreform machen die HU zu einer der führenden deutschen Hochschulen mit breiter nationaler und internationaler Anerkennung, wie zahlreiche Hochschulrankings jedes Jahr zeigen. Dennoch hat die Humboldt-Universität in der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen ihre selbst gesteckten Ziele nicht erreicht. In der ersten Runde im Jahr 2006 wurde ihr Zukunftskonzept nicht zur Antragsstellung aufgefordert. Im Jahr 2007 kam sie zwar in die Vorrunde, wurde jedoch nicht als sogenannte ‚Eliteuniversität‘ ausgezeichnet. Allerdings bekam sie in der ersten Runde eine Graduiertenschule und in der zweiten Runde zwei weitere Graduiertenschulen sowie ein eigenes Exzellenzcluster (Exzellenzcluster Topoi) bewilligt, an zwei weiteren ist sie gemeinsam mit anderen Berliner Wissenschaftseinrichtungen beteiligt.

In der Vorrunde der dritten Exzellenzinitiative 2011 wurde die HU neben sechs weitere deutschen Universitäten zum Langantrag aufgefordert. Daneben kam sie mit drei Graduiertenschulen und zusammen mit der Charité mit zwei Clustern weiter.[6] Im World University Ranking 2011/12 der Times Higher Education erreichte die HU Platz 109.[7]

Gliederung

Präsidium

Das Präsidium der Humboldt-Universität setzt sich zusammen aus dem Präsidenten Jan-Hendrik Olbertz, dem Vizepräsidenten für Studium und Internationales (VPSI), Michael Kämper-van den Boogaart, dem Vizepräsidenten für Forschung (VPF), Peter Frensch sowie der Vizepräsidentin für Haushalt, Personal und Technik (VPH), Marina Frost. Dem Präsidenten ist der Präsidialbereich mit vier Referaten unterstellt, dem Vizepräsidenten für Studium und Internationales unterstehen fünf, dem Vizepräsidenten für Forschung vier, dem Vizepräsidenten für Haushalt vier Abteilungen.[8]

Fakultäten

Die Humboldt-Universität gliedert sich in elf Fakultäten, die jeweils mehrere Institute umfassen. Daneben bestehen verschiedene zentrale und interdisziplinäre Einrichtungen.

  • Juristische Fakultät
  • Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät I (Physik, Biologie, Chemie)
  • Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II (Mathematik, Informatik, Psychologie, Geographie)
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin (gemeinsame medizinische Fakultät der Freien Universität Berlin und der HU)
  • Philosophische Fakultät I (Philosophie, Geschichte, Bibliotheks- und Informationswissenschaft, Europäische Ethnologie)
  • Philosophische Fakultät II (Literatur, Linguistik, Nordeuropa-Institut, Romanistik, Anglistik/Amerikanistik, Slawistik, Klassische Philologie)
  • Philosophische Fakultät III (Archäologie, Asien- und Afrikawissenschaften, Kulturwissenschaft, Kunst- und Bildgeschichte, Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Sozialwissenschaften, Geschlechterstudien/ZtG)
  • Philosophische Fakultät IV (Erziehungswissenschaften, Rehabilitationswissenschaften, Sportwissenschaft, Qualitätsentwicklung im Bildungswesen)
  • Theologische Fakultät
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Interdisziplinäre Zentren

Zentraleinrichtungen

An-Institute

  • Institut für agrar- und stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin (Otto Kaufmann)
  • Institut für Anwaltsrecht an der Humboldt-Universität zu Berlin (IfA)
  • Institut für Genossenschaftswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin (Konrad Hagedorn)
  • Institut Kirche und Judentum an der Humboldt-Universität zu Berlin (Peter-Christian von der Osten-Sacken)
  • Institut für Deutsches und internationales Baurecht e. V. an der Humboldt-Universität zu Berlin (Ulrich Battis)
  • ARTOP – Arbeits- und Technikgestaltung, Organisations- und Personalentwicklung e. V. an der Humboldt-Universität Berlin (Wolfgang Scholl)
  • Institut für Energie- und Wettbewerbsrecht in der Kommunalen Wirtschaft e. V. an der Humboldt-Universität zu Berlin (EWERK) (Hans-Peter Schwintowski)
  • Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen e. V. (IQB) (Olaf Köller)
  • Maecenata-Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft (Herfried Münkler)

Standorte

Campus Mitte

Datei:Wista-biblio.jpg
Erwin Schrödinger-Zentrum mit der Zentralbibliothek Naturwissenschaften auf dem Campus Adlershof

Die Humboldt-Universität verfügt über kein zusammenhängendes Campusgelände, der Großteil der Institute befindet sich im Ortsteil Mitte, verteilt um das Hauptgebäude. Es liegt am Boulevard Unter den Linden und wurde ursprünglich von unter anderem Johann Boumann als Palais des Prinzen Heinrich erbaut und später erweitert. Als zentrale Universitätsbibliothek wurde das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum am 12. Oktober 2009 eröffnet. Der Neubau befindet sich an den Stadtbahnbögen. Die Juristische Fakultät nutzt die ehemalige Königliche Bibliothek (sogenannte ‚Kommode‘), die Theologische Fakultät unterhielt bis 2006 Lehrräume im Berliner Dom.

Campus Nord

Zusammen mit der Charité bilden die Gebäude an der Luisen-, Philipp- und Invalidenstraße den Campus Nord. Hier sind in erster Linie die landwirtschaftlich-gärtnerischen und biologischen Institute sowie die Asien- und Afrikawissenschaften zu finden. Ebenfalls auf dem Campus Nord ist das seit 2009 zur Leibniz-Gemeinschaft gehörende Naturkundemuseum. In den ehemaligen Reußschen Gärten, dem sogenannten ‚Campus der Lebenswissenschaften‘, sind das Anatomische Theater und das Bernsteinzentrum für Computational Neuroscience Berlin.

Campus Adlershof

Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Institute mit Ausnahme der Biologie befinden sich auf dem Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort (WISTA) in Berlin-Adlershof im Südosten der Stadt auf dem ehemaligen Flugplatz Johannisthal. Die Gebäude, die von der Humboldt-Universität genutzt werden, sind von 1998 bis 2003 entstanden. Zu den bekanntesten Einrichtungen der seit 1912 von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrtforschung errichteten Forschungsanlagen gehört der Große Windkanal.[16]

Baumschulenweg

In Berlin-Baumschulenweg befindet sich das Arboretum der Universität. Als Teil des Instituts für Biologie ist es Sitz der Arbeitsgruppe für Systematische Botanik.[17]

Bibliothek

Die Bibliothek der Universität ist mit rund 6,5 Millionen Büchern und etwa 9.000 laufenden Zeitschriften eine der größten Universitätsbibliotheken Deutschlands. Die Universitätsbibliothek gliedert sich in die Zentralbibliothek – das Grimm-Zentrum – mit 12 integrierten Teil- und Zweigbibliotheken, die Zweigbibliothek für Naturwissenschaften auf dem Campus Adlershof, die Zweigbibliothek Campus Nord sowie acht weitere Teil- und Zweigbibliotheken, wie zum Beispiel die des Japanzentrums, der Juristischen oder der Theologischen Fakultät.[18]

Studium

Die Humboldt-Universität ist, obwohl sie weder Medizin noch Ingenieurwissenschaften anbietet, eine traditionelle Volluniversität mit 261 Studiengängen[19]. Der Studiengang Medizin an der Charité ist eine gemeinsame Fakultät mit der Freien Universität Berlin, die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge können, historisch bedingt, nur an der Technischen Universität Berlin studiert werden. Das Angebot für Lehramtsstudiengänge umfasst alle vier Laufbahnen des Berliner Modells.

Neben den klassischen Studienfächern bietet die Humboldt-Universität auch „kleine“ Fächer wie Afrika- und Asienwissenschaften, Deaf Studies oder Europäische Ethnologie an. Als einzige Berliner Universität hat die HU Agrarwissenschaft, Evangelische Theologie und Sozialwissenschaft. Es können 12 agrarwissenschaftliche Studiengänge studiert werden.[20] Deutschlandweit einmalig ist der Studiengang Rehabilitationwissenschaften mit dem Schwerpunkt Gebärdensprach- und Audiopädagogik.[21] Im Rahmen der finanziellen Kürzungen der späten 1990er Jahre wurde an der Berliner Universitäten das Angebot neu strukturiert und zusammengelegt. So gab die HU Pharmazie und Veterinärmedizin an die FU ab und konnte dafür Bibliotheks- und Sportwissenschaft behalten.

Alle Studiengänge an der Humboldt-Universität bis auf Mathematik waren im Wintersemester 2010/11 zulassungsbeschränkt und hatten einen NC zwischen 1,0 in Psychologie und 2,7 in Agrarwissenschaft. Auf ca. 3.100 Studienplätze in Bachelor-Studiengängen erhielt die HU rund 29.500 Bewerbungen. Die Anzahl der Bewerbungen variierte stark nach Fach: Für Psychologie bewarben sich z. B. 3.659 Personen auf 90 Plätze, in Betriebswirtschaftslehre 3.020 auf 140 Plätze. In Informatik hingegen gab es nur 28 Bewerbungen für 15 Plätze, für den Studiengang Ungarische Literatur und Kulturen (Hungarologie) mit zehn Plätzen gingen 15 Bewerbungen ein.[22]

Sammlungen der Humboldt-Universität

Datei:Naturkundemuseum Brachiosaurus brancai.jpg
Rekonstruiertes Skelett von Giraffatitan brancai im Museum für Naturkunde

Die wissenschaftlichen Sammlungen der Universität mit mehreren Millionen Objekten gehören zu den bedeutendsten im deutschsprachigen Raum. Sie gehen zurück bis auf das Jahr 1700, als die Preußische Akademie der Wissenschaften gegründet wurde. Nach 1810 wurden Teile dieser und anderer wissenschaftlicher Sammlungen in die Universität eingegliedert. Insgesamt gehören über 100 Sammlungen der Humboldt-Universität an.

Bis Ende 2008 war auch die naturwissenschaftliche Sammlung im 1889 gegründeten Museum für Naturkunde darunter. Im Jahr 2009 wurde das Naturkundemuseum mit seinen 30 Millionen Objekten ausgegliedert.[23]

Angehörige der Humboldt-Universität

In der Geschichte der Humboldt-Universität gibt es zahlreiche berühmte Wissenschaftler. Als 1901 der Nobelpreis zum ersten Mal verliehen wurde, ging eine der begehrten Auszeichnungen an die Berliner Universität, an den niederländischen Chemiker Jacobus Henricus van't Hoff. Ein Jahr später wurde Theodor Mommsen, Professor für Alte Geschichte, gewürdigt – als erster deutscher Nobelpreisträger für Literatur. Den Nobelpreis für Physik erhielten zahlreiche Forscher, die mit der Universität wissenschaftlich verbunden waren. Unter den insgesamt 29 Nobelpreisträgern[24] waren auch Albert Einstein und Max Planck. Für ihre Leistungen in der Chemie wurden Emil Fischer, Walther Nernst und Otto Hahn, in der Medizin Robert Koch und Otto Warburg ausgezeichnet. Zu den politisch profilierten Professoren der Humboldt-Universität gehörte Ernst Niekisch, der Herausgeber der 1934 verbotenen Zeitschrift Widerstand. Zeitschrift für nationalrevolutionäre Politik, der 1948 Professor der Soziologie wurde.

Doch nicht nur die Nobelpreisträger prägten und prägen den Ruf der Berliner Universität. Ihre Alumni bestimmten die Entwicklung der Gesellschaft im 19. und 20. Jahrhundert mit: Heinrich Heine, Adelbert von Chamisso, Ludwig Feuerbach, Otto von Bismarck, Karl Marx, Franz Mehring, Wilhelm und Karl Liebknecht, Kurt Tucholsky und Alfred Wegener waren einst als Studierende an der Berliner Alma mater eingeschrieben. Nachdem das Frauenstudium in Preußen 1908 erlaubt worden war, konnten auch weibliche Studierende und Lehrende den akademischen Ruf der HU vertreten, unter ihnen Alice Salomon, Liselotte Richter, Lise Meitner und Clara von Simson[25]. Die Erstsynthese des Amphetamins wurde 1887 durch den Chemiker Lazăr Edeleanu an der Humboldt-Universität durchgeführt.

Für eine Liste bekannter ehemaliger Studenten und Mitarbeiter, siehe Liste der Angehörigen der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bekannte Professoren

Siehe auch

Literatur

  • Johannes Asen: Gesamtverzeichnis des Lehrkörpers der Universität Berlin, Band 1: 1810 - 1945. Die Friedrich-Wilhelms-Universität, die Tierärztliche Hochschule, die Landwirtschaftliche Hochschule, die Forstliche Hochschule, Harrassowitz, Leipzig 1955
  • Peter Bahl, Wolfgang Ribbe (Hrsg.): Die Matrikel der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin 1810–1850. 3 Bände, Berlin 2010
    [=Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berl Bd. 86, LXXXIV, Teil 1 und 2 sowie T. 3 (Indizes)]
  • Rüdiger vom Bruch (Hrsg.): Die Berliner Universität im Kontext der deutschen Universitätslandschaft nach 1800, um 1860 und um 1910. 2010. ISBN 978-3-486-59710-3
  • Gianluca Falanga: Die Humboldt-Universität. Story, Berlin 2005, ISBN 3-929829-27-4.
  • Christian Saehrendt: Antisemitismus und politische Gewalt an der Berliner Universität 1919–1933. In: Jahrbuch für Antisemitismusforschung. Berlin 2004.
  • Max Lenz: Geschichte der Königlichen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin. 4 Bände, Verlag der Buchhandlung des Waisenhauses 1910.
  • Helmut Klein (Hrsg.), Rüger Adolf u. a.: Humboldt-Universität zu Berlin. Band 1: Überblick 1810–1985. Band 2: Dokumente 1810–1985. Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1985.
  • Volker Klemm: Von der Königlichen Akademie des Landbaus in Möglin zur Landwirtschaftlich-Gärtnerischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Unter Mitwirkung von Reinhard Deutsch. Fotografischer Rundgang durch die Fakultäten: Kerstin Neumann. Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 1998, ISBN 3-00-002300-3. (enthält Zeittafel ab 1804, Kurzbiographien)
  • Universität Berlin: Ausschuß für Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät: Die Landwirtschaftlich-Gärtnerische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Berlin 1998.
  • Anna-Maria von Lösch: Der nackte Geist: die Juristische Fakultät der Berliner Universität im Umbruch von 1933. Mohr Siebeck, Tübingen 1999, ISBN 3-16-147245-4. (Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts; 26.)
  • David Koser, Roman Schmidt: Friedrich-Wilhelm-Universität, In: Hauptstadt des Holocaust. Orte nationalsozialistischer Rassenpolitik in Berlin (PDF), Berlin: Stadtagentur 2009, Ort 67, S. 186 ff., ISBN 978-3-9813154-0-0.
  • Werner Hartke (Hrsg.): Wilhelm von Humboldt 1767–1967: Erbe, Gegenwart, Zukunft. Beiträge, vorgelegt von der Humboldt-Universität zu Berlin anlässlich der Feier des 200. Geburtstages ihres Gründers. Niemeyer, Halle/Saale 1967. (Beiträge zur Geschichte der Humboldt-Universität) (enthält: Heinz Warnecke: Zeittafel zur Gründung der Berliner Universität. S. 237–242.)
  • Volker Gerhardt, Reinhard Mehring, Jana Rindert: Berliner Geist: eine Geschichte der Berliner Universitätsphilosophie bis 1946. Mit einem Ausblick auf die Gegenwart der Humboldt-Universität. Akademie-Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-05-002961-7.
  • Kurt-R. Biermann: Die Mathematik und ihre Dozenten an der Berliner Universität 1810–1933: Stationen auf dem Wege eines mathematischen Zentrums von Weltgeltung. Mit einem Geleitwort von Heinz Stiller. Akademie-Verlag, Berlin 1988.
  • Aya Soika: Das Kunsthistorische Institut, die ehemalige Universitätsbibliothek. 2000. (online)
  • Ludwig Petry: Die Gründung der 3 Friedrich-Wilhelms-Universitäten Berlin, Breslau, Bonn. In: Otto Brunner (Hrsg.): Festschrift Herman Autin zum 80. Geburtstag. Wiesbaden 1965, S. 687–709.
  • Hans-Dieter Kubitscheck: Das Südostasien-Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zur Geschichte der Südostasienwissenschaften. Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin 1996. (Südostasien, 1.)
  • Otto Franke: Das Seminar für Orientalische Sprachen in Berlin. 1926.
  • Steffi Heinzel: Zur Geschichte des Instituts für Berufspädagogik in Lehre und Forschung an der Humboldt-Universität zu Berlin 1946–1968. Dissertation. Humboldt Universität zu Berlin 1986,
  • Peter Krietsch, Manfred Dietel: Pathologisch-Anatomisches Cabinet: vom Virchow-Museum zum Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité. Blackwell, Berlin u. a. 1996, ISBN 3-89412-254-4.
  • Konrad H. Jarausch: Die Vertreibung der jüdischen Studenten und Professoren von der Berliner Universität unter dem NS-Regime. Vortrag am 15. Juni 1993. Humboldt-Universität, Öffentliche Vorlesungen, Heft 37. 1995.
  • Carlo Jordan: Kaderschmiede Humboldt-Universität zu Berlin. Aufbegehren, Säuberungen und Militarisierung 1945–1989. Links, Berlin 2001, ISBN 3-86153-253-0.

Zeitschriften der Humboldt-Universität

  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe. – Berlin: Humboldt-Univ. 1.1951/52 – 31.1982; 32.1983,2
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Gesellschaftswissenschaftliche Reihe – Berlin: Humboldt-Univ. 32.1983,1; 32.1983,3 – 36.1987
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Reihe Gesellschaftswissenschaften / Hrsg.: Der Rektor – Berlin: Univ. 37.1988 – 39.1990
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Mathematisch-naturwissenschaftliche Reihe. – Berlin: Humboldt-Univ. 1.1951/52 -36.1987
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Reihe Mathematik, Naturwissenschaften / Hrsg.: Der Rektor. – Berlin: Univ. 37.1988 – 39.1990
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Mathematik, Naturwissenschaften – Berlin: Univ. 40.1991 – 41.1992
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Medizin – Berlin: Univ. 40.1991 – 41.1992
  • Wissenschaftliche Zeitschrift der Humboldt-Universität zu Berlin / Agrarwissenschaften. – Berlin: Univ. 40.1991 – 41.1992
  • Universität <Berlin, Ost> / Bereich Medizin (Charité): Charité-Annalen. – Berlin: Akad.-Verl. (1.1981 (1982)-9.1989 (1990) ISSN: 0232-7090
  • Universität <Berlin, Ost>: Humboldt-Universität . – 1.1957, 14. Okt.-35.1990, 1/2 (Sept.) / 91 (1990) 1968–1990
  • Universität <Berlin, Humboldt-Universität>: Humboldt-Universität. – Berlin, de. – 35.1990, 3 (Okt.) / 91 (1990) – 36.1991/92, Juli
  • Universität <Berlin, Humboldt-Universität>: Humboldt. – Berlin: Runze & Casper . – 37.1992/93, Nov.

Weblinks

 Commons: Humboldt-Universität Berlin – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Daten und Zahlen zur Humboldt Universität. Humboldt-Universität zu Berlin, abgerufen am 15. Oktober 2011.
  2. Unterschriftsdatum von Friedrich Wilhelm III. auf der Gründungsurkunde
  3. Matrikelnummer 1: Der erste Student (hu-berlin.de)
  4. Vgl. Begrüßungsrede von Christoph Markschies, dem Präsidenten der Humboldt-Universität, zur Auftaktveranstaltung des Humboldt-Jubiläumsjahres am 12. Oktober 2009 (hu-berlin.de)
  5. Ansturm auf Berlins Universitäten. Berliner Morgenpost, 13. Oktober 2007, abgerufen am 25. Juni 2008.
  6. Humboldt-Uni zieht ins Finale ein. Tagesspiegel, 3. März 2011, abgerufen am 13. März 2011.
  7. Top Universities in Europa 2011-2012, abgerufen am 6. Oktober 2011, und Humboldt-Universität erreicht im World University Ranking Rang 109. Pressemeldung der HU vom 6. Oktober 2011, abgerufen am 6. Oktober 2011.
  8. Organisation der HU, abgerufen am 19. Oktober 2010.
  9. Website des Hermann von Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik
  10. Homepage des Antikezentrums
  11. Homepage des ZIBI
  12. Internetpräsenz des ZtG
  13. Homepage des Zentrums Ubiquitäre Information
  14. Homepage des Zentrums Genetische Variabilität
  15. Mehr Praxis für künftige Lehrkräfte, Artikel in der Tagesspiegel-Beilage vom 16. Oktober 2011, abgerufen am 23. Oktober 2011.
  16. Siehe ebenfalls folgenden Link zum Campus Adlershof: Der Campus Adlershof auf der offiziellen Homepage der HU Berlin. Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2010
  17. Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät I – Institut für Biologie: Botanik & Arboretum
  18. hu-berlin.de: Profil der Universitätsbibliothek, abgerufen am 25. Juli 2010
  19. hu-berlin.de: Daten und Zahlen, abgerufen am 10. April 2011.
  20. hu-berlin.de: Übersicht der agrarwissenschaftlichen Studiengänge, abgerufen am 10. April 2011.
  21. hu-berlin.de: Profil der Abteilung Audio- und Gebärdensprachpädagogik, abgerufen am 10. April 2011.
  22. hu-berlin.de: Wie hoch ist der NC? (WS 10/11), abgerufen am 10. Aril 2011.
  23. museum.hu-berlin.de: Struktur des Museums, letzter Aufruf im April 2009
  24. www.hu-berlin.de: Nobelpreisträger, abgerufen am 23. Oktober 2011.
  25. www.hu-berlin.de: Frauen in den Naturwissenschaften, abgerufen am 23. Oktober 2011.
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