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1936

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Ereignisse

  • 1936: Nobelpreis für Medizin an: Otto Loewi
  • 1936: Fields-Medaille an: Jesse Douglas
  • 15.11.1936: Wolf Biermann in Hamburg geboren. Schriftsteller, Kabarettist und Protestsänger; ging 1953 in die DDR, die „bessere Hälfte Deutschlands“; nach dem Vorbild von Brecht, Heine und Villon schreibt und komponiert er bänkelliedartige Balladen, Lieder und Gedichte; sein Vater, Jude und kommunistischer Widerstandskämpfer, war in Auschwitz ermordet worden; Wolf Biermanns oppositionelles Engagement und seine Auftritte in Westdeutschland führten zu einem elf Jahre währenden Berufsverbot, erst 1976 stand Biermann in der DDR wieder auf der Bühne; wegen seiner Kritik am DDR-Regime wurde er im selben Jahr unter scharfen Protesten aus Ost und West aus der DDR ausgebürgert. Werke u. a.: „Sonnenpferde und Astronauten“, 1964; „Nachrichten von den Liebenden“, 1964; „Die Drahtharfe“, 1965; „Mit Marx- und Engelszungen“, 1968; „Der Biermann kommt“, 1970; „Der Dra-Dra. Die Grosse Drachentoeterschau in acht Akten mit Musik“, 1970; „Deutschland. Ein Wintermärchen“, 1972; „Für meine Genossen. Hetzlieder, Gedichte, Balladen“, 1972; „Das Märchen vom kleinen Herrn Moritz, der eine Glatze kriegte“, 1972; „Es gibt ein Leben vor dem Tod“, 1976; „Preussischer Ikarus“, 1978; „Hälfte des Lebens“, 1979; „Eins in die Fresse, mein Herzblatt“, 1980; „Wir müssen vor Hoffnung verrückt sein“, 1982; „Affenfels und Barrikade“, 1986; „Klartexte im Getümmel“, 1990; „Über das Geld und andere Herzensdinge – Prosaische Versuche über Deutschland“, 1991; „Der Sturz des Daedalus oder Eizes für die Eingeborenen der Fidschi-Inseln über den IM Judas Ischariot und den Kuddelmuddel in Deutschland nach dem Golfkrieg“, 1992; „Grosser Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk“, 1994; „Alle Gedichte“, 1995; „Eleven Outlined Epitaphs. Elf Entwürfe für meinen Grabspruch von Bob Dylan und Wolf Biermann“, 2003; „Das ist die feinste Liebeskunst. 40 Shakespeare Sonette von Wolf Biermann und William Shakespeare“, 2004; „Heimat. Neue Gedichte“, 2006 – Georg-Büchner-Preis 1991, Heinrich-Heine-Preis 1993; - Ehrenbürger Berlins 2007 (gegen den Widerstand der SPD)
  • 19.12.1936: A. B. Yehoshua geboren, israelischer Romancier und Dramatiker. - Abraham B. Yehoshua ist einer der meistgelesenen Autoren Israels. Er wurde in Jerusalem geboren und lebt in Haifa, wo er an der Universität lehrte. Die Familie seines Vaters lebte seit fünf Generationen in Jerusalem, seine Mutter stammt aus Nordafrika. Ab der Mitte der Fünfziger- bis in die Sechziger- und Siebzigerjahre ist Yehoshuas Werk voller Allegorien und Ungewissheiten. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet ähnelt er Kafka und Agnon. Er schrieb Geschichten, die die Gründung des zionistischen Staates in Frage stellen, und Erzählungen, in denen ein „alter Mann" zurückblickt. „Der Liebhaber", sein gut aufgenommener Roman über den Jom-Kippur-Krieg, schloss seine Hinwendung zum Realismus ab. In diesem Roman präsentiert er die israelische Gesellschaft an einem Tiefpunkt und sucht die Balance zwischen Realität und Groteske. „Eine späte Scheidung" setzt seine Studien über die pathologischen Dimensionen in Familie und Gesellschaft fort. Als Erbe einer kanaanitischen Ideologie sieht er im „Israelismus" einen gesunden Ersatz für das Judentum in Israel. Zu seinem dramatischen Werk gehören „Eine Nacht im Mai" und „Objekte". In beiden Stücken beschäftigt er sich mit ähnlichen Themen wie in seinen Prosawerken.
  • 1936-1939: Arabische Aufstände in Palästina

Bücher

Zeitungen und Zeitschriften

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