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Jigal Allon

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Jigal Allon (um 1948)

Jigal Allon (hebr. ‏יגאל אלון‎; geb. 10. Oktober 1918 in Kfar Tabor, Galiläa; gest. 29. Februar 1980 in Afula) war ein israelischer Politiker der Arbeitspartei. Er war von 1974 bis 1977 der vierte Außenminister Israels. Nach ihm ist der Allon-Plan benannt.

Leben

Allon war Mitglied des Kibbuz Ginnossar am See Genezareth und studierte Landwirtschaft. Später wurde er an der Hebräischen Universität in Jerusalem und am St Antony's College in Oxford ausgebildet.

Seine militärische Karriere begann er als Jugendlicher in der Hagana, später wurde er Kommandeur des Palmach und kämpfte im Zweiten Weltkrieg auf Seiten der Briten.

Nach der Gründung des Staates Israel trat er in die Armee als Generalmajor ein und kämpfte im Israelischen Unabhängigkeitskrieg für sein Land. 1954 kam er als Abgeordneter der sozialistischen „Achdut Haavoda“ in die Knesset. Aus der Fusion von Achdut Haavoda und Mapai entstand 1968 die Arbeitspartei.

Er war ein langjähriger politischer Gegenspieler Mosche Dajans.

Hohe politische Funktionen:

  • Arbeitsminister (1961-1967) in der Regierung Ben Gurion,
  • Stellvertretender Ministerpräsident (1967-1974),
  • Einwanderungsminister (1967-1969),
  • Bildungsminister (1969-1974)
  • Außenminister (1974-1977) und stellvertretender Ministerpräsident

Er war 1969 nach dem Tod Levi Eschkols auch kurze Zeit geschäftsführender israelischer Ministerpräsident.

Jigal Allon war ein Befürworter eines territorialen und politischen Ausgleichs mit den Arabern. Jigal Allon starb am 29. Februar 1980 überraschend an einem Herzanfall in Afula.

Literatur

  • Yigal Allon: My Fathers House. (1974) (Autobiographie)
  • Yigal Allon: Und David ergriff die Schleuder : Geburt und Werden der Armee Israels. Berlin 1971
  • Yehoram Cohen: The Allon Plan. (1972)

Weblinks

 Commons: Jigal Allon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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