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Herbert Eulenberg

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Porträt von Herbert Eulenberg
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Signatur von Herbert Eulenberg
Datei:Bundesarchiv Bild 183-R76032, Hamburg, Tagung PEN-Zentrum.jpg
12. April 1949 bei einer Tagung des Deutschen PEN-Zentrums in Hamburg, vierter von rechts
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Der Mann mit der Nelke, Gemälde von Otto Dix, 1922
Datei:Wilhelm Degode Sommertag in Kaiserswerth 1920.jpg
Sommertag in Kaiserswerth, Gemälde von Wilhelm Degode, 1920 – Am südlichen Ortsrand leuchtet in Weiß das Haus Freiheit auf, der Kaiserswerther Wohnsitz Eulenbergs.

Herbert Eulenberg (geb. 25. Januar 1876 in Mülheim am Rhein; gest. 4. September 1949 in Düsseldorf-Kaiserswerth) war ein deutscher Schriftsteller und kämpferischer Humanist. Während er vor 1920 mit einigen Dramen Beachtung erzielte, ist sein Nachruhm eher in seiner schillernden Lebensführung begründet. Dem Anpassungsdruck während der Zeit des Nationalsozialismus widersetzte er sich erfolgreich.

Leben

Der Sohn eines rheinischen Maschinenfabrikanten studierte Rechtswissenschaft in Berlin, München, Leipzig und Bonn, wo er 1900 zum Dr. jur. promovierte. Sein Lehrer Zitelmann bezeichnete ihn schon da als „verirrten Juristen und versteckten Poeten“. Eulenberg begann den juristischen Referendardienst in Opladen und Köln. Zu dieser Zeit wurde Ferdinand Bonn durch das Trauerspiel Leidenschaft auf Eulenberg aufmerksam und verpflichtete ihn als Dramaturg an das Berliner Theater. Durch diese Verbindung ergaben sich erste Kontakte zu der Schauspielerin Louise Dumont.

Im Frühjahr 1901 begegnete er in Berlin seiner späteren Frau Hedda, die noch mit Arthur Moeller van den Bruck verheiratet war und sich bereits als Übersetzerin angelsächsischer und französischer Literatur einen Namen gemacht hatte. 1903 gab er den juristischen Brotberuf auf und arbeitete als Dramaturg in Berlin und freier Schriftsteller. 1905 ging er mit Louise Dumont und Gustav Lindemann nach Düsseldorf an das von ihnen geschaffene neue Schauspielhaus Düsseldorf, wo er bis 1909 als Dramaturg und zudem Gestalter der sonntäglichen Morgenfeiern arbeitete. Seine Schillerrede von 1909 war stark umstritten. Der 1911 in der Zeitschrift PAN veröffentlichte Brief eines Vaters unserer Zeit brachte ihm einen Prozess wegen Verbreitung unzüchtiger Schriften ein, der jedoch mit Freispruch endete.

1913 erschien mit Belinde Eulenbergs erfolgreichstes Drama, für das er mit dem Volks-Schillerpreis ausgezeichnet wurde. Allerdings trug ihm sein hartnäckiges Festhalten am „neuromantischen“ Stil seiner Stücke zunehmend Kopfschütteln und Körbe ein, sodass er sich notgedrungen auf journalistische Arbeiten, Essays und Herausgebertätigkeiten verlegte. 1919 gründete er gemeinsam mit den Malern Arthur Kaufmann und Adolf Uzarski in Düsseldorf die Künstlervereinigung Das Junge Rheinland. Er stand im Austausch mit zahlreichen prominenten Kulturschaffenden, etwa Stefan Zweig, Erich Mühsam, Hans Pfitzner, Heinz Rühmann. Die Maler Lovis Corinth, Otto Dix und Max Pechstein porträtierten Eulenberg. Das am Rheinufer gelegene gastfreundliche Haus des Weinkenners war weithin bekannt. 1923 unternahm Eulenberg mehrere Vortragsreisen nach Nordafrika, Palästina und in die USA, wo er „als erster Deutscher nach Einstein“ an der Columbia University sprechen durfte.[1]

Unter der Herrschaft der „Nationalsozialisten“ wurden seine Dramen verboten, seine Bücher durften nicht mehr gedruckt und verkauft werden. Androhungen von Parteimitgliedern, die den Pazifisten und Demokraten als „rothaarigen Juden“ fortwährend denunzierten, hielt er stand; wahrscheinlich bewahrte ihn allein seine große Bekanntheit vor der Einlieferung in ein Konzentrationslager. Als seine unter Pseudonymen geschriebenen Glossen auch bei der Düsseldorfer Tageszeitung Der Mittag nicht mehr erwünscht waren, setzte er auf die finanzielle Unterstützung von Freunden, um sich nicht anbiedern zu müssen. Neue Dramen (im alten Stil) schrieb er für die Schublade.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Eulenberg ständiger Mitarbeiter der Zeitschriften Aufbau und Die Weltbühne. 1948 erhielt er für seine Heinrich-Heine-Biographie den Heinrich-Heine-Preis der Hamburger Heinrich-Heine-Gesellschaft. Im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands engagierte er sich für den Aufbau eines kulturellen Programms für das zerbombte Düsseldorf. 1949 erhielt er (mit etlichen anderen Personen) den neugeschaffenen Nationalpreis der DDR. Im selben Jahr starb er an den Folgen eines Unfalls.

Wirkung

1925 gibt Meyers Lexikon[2] Eulenberg als einen der „fruchtbarsten und meistgespielten Bühnendichter der Gegenwart“ aus. Ins gleiche Horn stößt später das Lexikon deutschsprachiger Schriftsteller (aus der ehemaligen DDR)[3], wo es kurz und bündig heißt, Eulenberg habe „vor 1933 zu den meistaufgeführten Autoren der deutschen Bühne“ gezählt. Nach Bernd Kortländer ist diese Feststellung reichlich kühn. Der von Eulenberg zeitlebens ersehnte Durchbruch als Dramatiker sei dem lebenslustigen Rheinländer nie vergönnt gewesen. „Die Kritik bemerkte bereits 1911, er werde als der deutsche Autor mit den meisten Premieren und den wenigsten Aufführungen in die Geschichte eingehen.“ Mit Ausnahme seiner drei Essay-Bände Schattenbilder sei der Absatz von Eulenbergs literarischen Erzeugnissen schon „Mitte der 1920er Jahre“ weitgehend zum Erliegen gekommen; „die deutschen Bühnen ignorieren seine Dramen; die großen Erfolge liegen lange zurück. Er verdient sein Geld mit Brotarbeit: Vorworte, Herausgeberschaften, Rezensionen und kleine Feuilletons.“ Auch als Romancier und Lyriker habe er allenfalls Achtungserfolge errungen. In seinem von der literarischen Kritik überwiegend verrissen Roman Um den Rhein von 1927 etwa türmten die Figuren mit den „sprechenden Namen“ (beispielsweise „Unruh“ und „Wohlleben“) „Klischee auf Klischee“.[4]

Immerhin machen sogar die genannten Nachschlagewerke Einschränkungen. „Lebhafte Phantasie und starkes Temperament, bei oft mangelndem Sinn für die strenge Form und einer gewissen Neigung zum Verblüffenden und Grotesken“, seien die Grundzüge von Eulenbergs Schaffen, das oft „an die Dichter der Sturm- und Drangzeit“ erinnere, heißt es bei Meyers. Noch unverblümter äußert sich das DDR-Lexikon, wenn es Eulenberg „eklektizistische Traditionswahl“ und „neuromantische Stilisierung“ vorwirft und einräumt, er habe „keinen produktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des realistischen Dramas“ geleistet. Auch das Erzählwerk sei künstlerisch unausgewogen. Eulenbergs „bleibende Leistung“ sei in jenen aus den Düsseldorfer „Morgenfeiern“ hervorgegangenen, in viele Sprachen übersetzten „kleinen Meisterwerken“ zu sehen, „die unter dem Titel Schattenbilder (1910) / Neue Bilder (1912) / Letzte Bilder (1915) erschienen sind und in populärer Form (ebenso wie seine überaus produktive Herausgebertätigkeit) Wesentliches zur Vermittlung fremder Kulturen und des humanistischen deutschen literarischen Erbes beigetragen haben.“ Diese Wertschätzung wird sowohl von Kortländer wie der Brockhaus Enzyklopädie[5] geteilt.

Auch in Kindlers Neuem Literaturlexikon[6] kommt der „neuromantische“ Dramatiker Eulenberg nicht gut weg. Er liebe eine stilisierte, gekünstelte Sprache und „pathetische Monologe“. Statt Figuren lasse er oft nur „blasse Symbole“ auftreten. „Idylle und Rüpelszene durchdringen sich.“ Gerade die Zeitenthobenheit der Handlungen überführe Eulenbergs Stücke der modischen Attacke gegen den abklingenden Naturalismus.

Schattenbilder

Kortländer bescheinigt Eulenberg eine „Kunstreligiosität“, die sich erstaunlicherweise in den literarischen Früchten jener Düsseldorfer „Morgenfeiern“ nicht niedergeschlagen zu haben scheint. Schon der erste Band dieser als Schattenbilder ausgegebenen Porträts (beispielsweise von Goethe, Schubert, Heine) war ungewöhnlich erfolgreich; nach Kortländer brachte er es zwischen 1910 und 1927 auf immerhin 85.000 verkaufte Exemplare. „Eulenberg sah dieses Genre, auch wenn er es aus kommerziellen Gründen bis zum Schluss weiter pflegte, immer nur als ein Nebenprodukt seines Schaffens an, als ein Instrument seiner kulturellen Mission, als Äußerungen eines 'Volkspredigers'. Und so sind die meist nur 5 bis 6 Seiten langen Porträts auch angelegt: 'Es galt, sich kurz zu fassen, klar zu sein, Phrasen zu vermeiden und jedem, auch dem Laien in literarischen Dingen, verständlich zu bleiben.' Die Zugangswege, auf denen er sich Schicksal und Wesen der vorzustellenden Figuren nähert, sind sehr unterschiedlich und bunt: Mal sind es anekdotenhafte Schilderungen, mal erfundene Gespräche oder Begegnungen; mal wählt er drei Tage exemplarisch aus, um das gesamte Leben zu zeichnen, mal gibt er einen kompletten Überblick. Immer wollen diese Skizzen nur so etwas wie ein Introitus zum Eigentlichen sein, zur Lektüre der heiligen Texte selbst, wie ja auch tatsächlich in den Morgenfeiern zeitlich der Vortrag der Originaltexte dominierte.“[4]

Mythen

Trotz aller Verrisse und dem langsamen Verschwinden seines Werkes sei Eulenberg „als Persönlichkeit des deutschen Geisteslebens, als geistig-moralische Autorität, als liebenswerte Inkarnation des rheinischen Poeten“ nach wie vor im Bewusstsein eines erstaunlich großen Teils nicht nur der rheinischen, sondern der gesamten deutschen Öffentlichkeit präsent geblieben, stellt Kortländer fest. „Herbert Eulenberg war, ohne dass er es selbst merkte und gewiss ohne dass er es gewollt hätte, bereits zu Lebzeiten zur Legende seiner selbst geworden.“ Nach Kriegsende sei er dann aufgrund seiner ohne Zweifel bewundernswert aufrechten Haltung dem Faschismus gegenüber „zum Inbegriff des guten Menschen, zu einer Ikone des bürgerlichen Widerstandes“ geworden. Dabei habe niemand so recht gemerkt, dass Eulenberg auch zuletzt noch vor allem um sein Überleben als Autor kämpfte. „Diesen Kampf hatte er allerdings bereits früher verloren. Was von ihm bleibt, ist die Erinnerung an einen Künstler und Menschen, der sich auf seine liebenswürdig 'rheinische' Art eingemischt hat in die Kämpfe seiner äußerst bewegten Zeit und sich dabei weder moralisch noch künstlerisch hat verbiegen lassen. Blickt man sich um unter seinen Zeit- und Weggenossen, dann ist das sehr viel.“[4]

Auszeichnungen und Ehrungen

Werke

  • Alles um Geld. Ein Stück, Leipzig 1911
  • Alles um Liebe. Eine Komödie, Leipzig 1910
  • Allmutter Maria, Hermann Hübener, 1947
  • Americanus: Amerikanische Lichtbilder, 1924, Thyrsos Wien
  • Anna Walewska. Eine Tragödie in 5 Akten., Berlin-Paris 1899
  • Auf halbem Wege, Roman, Stuttgart 1921
  • Anna Boleyn, Berlin 1920
  • Ausgewählte Werke in 5 Bänden. Band 1: Lyrische und dramatische Dichtungen, Band. 2: Dramen aus der Jugendzeit, Band 3: Dramen aus dem Mannesalter, Band 4: Schattenbilder und Lichtbilder, Band 5: Erzählende Werke. Verlag J.Engelhorns Nachf. Stuttgart 1925
  • Belinde. Ein Liebesstück in fünf Aufzügen, Leipzig 1913
  • Brief eines Vaters unserer Zeit, in: PAN. 1. Jahrgang, Nr. 11, 1. April 1911, S. 358–363
  • Bühnenbilder, Berlin 1924
  • Casanova letztes Abenteuer und andere erotische Begebenheiten, Carl Reissner, Dresden
  • Cicero, der Rechtsanwalt, Redner, Denker und Staatsmann, Kurt Wolff Verlag Berlin 1932
  • Das Buch vom Rheinland, aus der Reihe Was nicht im Baedeker steht. Piper Verlag, München 1931 (Illustrationen: Franz M. Jansen, Otto Pankok)
  • Das Buch von Ungarn und Budapest,
  • Das deutsche Angesicht: eine Auswahl für's Feld , Berlin 1916
  • Das Ende der Marienburg. Ein Akt aus der Geschichte, Berlin 1918
  • Das grüne Haus. Ein Schauspiel, Meiningen 1921
  • Das keimende Leben, aus dem Nachlass eines jungen jüdischen Rechtsanwalts, Leipzig 1911
  • Das Marienbild, in: Neue deutsche Erzähler, Band 1 (Max Brod u.a.), Berlin o. J. (1930)
  • Der Bankrott Europas. Erzählungen aus unserer Zeit, Berlin 1919
  • Der Frauentausch. Ein Spiel in fünf Aufzügen, Leipzig 1914
  • Der Guckkasten, deutsche Schauspielerbilder, Stuttgart 1922
  • Der gute Onkel, Erzählung, Bad Wörishofen 1947
  • Der Irrgarten, ein Schauspiel, Berlin 1918
  • Der Morgen nach Kunersdorf. Ein vaterländisches Stückchen, Leipzig 1914
  • Der Mückentanz. Ein Spiel, München 1922
  • Der natürliche Vater. Ein bürgerliches Lustspiel, Leipzig 1909
  • Der rote Mond, ein Schaustück, Stuttgart 1925
  • Der Spion, ein Lustspiel in drei Aufzügen, Stuttgart 1921
  • Der Übergang. Eine Tragödie, Stuttgart 1922
  • Deutsche Geister und Meister, Berlin 1934
  • Deutsche Sonette, Leipzig 1910
  • Die Familie Feuerbach. In Bildnissen, 1924
  • Die Insel. Ein Spiel, Berlin 1918
  • Die Kunst in unserer Zeit. Eine Trauerrede an die deutsche Nation, Leipzig 1911
  • Die letzten Wittelsbacher, Wien 1929
  • Die Nachtseite, drei Aufzüge, Berlin 1918
  • Die Welt ist krank, ein Stück von heute, München 1920
  • Die Prä-Raphaeliten, Düsseldorf 1946
  • Die Windmühle, Hamburg 1929
  • Dogenglück, eine Tragödie in fünf Aufzügen, Berlin-Paris 1899
  • Drei Einakter, Leipzig 1913
  • Du darfst ehebrechen! Eine moralische Geschichte. Allen guten Ehemännern gewidmet, Berlin 1909
  • Ein halber Held. Tragödie in fünf Aufzügen, Leipzig 1903
  • Ein rheinisches Dichterleben, Bonn & Berlin 1927
  • Ernste Schwänke, vier Einakter, Leipzig 1913
  • Erscheinungen, Stuttgart 1923
  • Europa. Ein Hirtenstück aus der griechischen Sagenwelt (zwischen 1940 und 1944), Düsseldorf 1949
  • Ferdinand Freiligrath, Berlin 1948
  • Freundesworte, in: Leo Statz: Der Sillbund. Drei Eulen, Düsseldorf 1946, Seite 11–20 (Nachruf auf den von den Nazis ermordeten Statz)
  • Gegen Shaw: eine Streitschrift, Dresden 1925
  • Gefährliche Liebschaft, Düsseldorf 1947
  • Gestalten und Begebenheiten, Dresden 1924
  • Gestalten aus Alt Österreich, Wien-Linz-München 1951
  • Glaube, Liebe, Hoffnung, Berlin 1942
  • Glückliche Frauen, Hellerau 1929
  • Heinrich Heine, Berlin 1947
  • Ikarus und Daedalus. Ein Oratorium, Leipzig 1912
  • Industrie, eine Bühnenrundschau unserer Zeit, Kaiserswerth 1927
  • Kassandra. Ein Drama, Berlin 1903
  • Katinka die Fliege. Ein zeitgenössischer Roman, Leipzig 1911
  • Komödien der Ehe, Berlin 1918
  • Künstler und Katilinarier, ein Schauspiel in vie Aufzügen, Leipzig 1911
  • Leidenschaft. Trauerspiel in fünf Aufzügen, Leipzig 1901
  • Letzte Bilder, Berlin 1915
  • Liebesgeschichten, Leipzig 1922
  • Lovis Corinth, ein Maler unserer Zeit, München 1917
  • Mächtiger als der Tod, ein Leiden und Freudenspiel, Stuttgart 1921
  • Mein Leben für die Bühne, Berlin 1919
  • Meister der Frühe, Düsseldorf 1947
  • Mensch und Meteor, Dresden 1925
  • Messalina, ein Zwiegespräch über die Ehe, Leipzig 1915
  • Michel, ein deutsches Heldengedicht, Minden 1928
  • Mückentanz. Ein Spiel, München 1920
  • Münchhausen. Ein deutsches Schauspiel, Berlin 1900
  • Mungo und Bungalo die beiden Überaffen, ein heiterer Roman, Berlin 1948
  • Nachsommer, Berlin 1942
  • Neue Bilder, Berlin 1912
  • Palästina - Eine Reise ins gelobte Land, Berlin 1929
  • Ritter Blaubart, ein Märchenstück in fünf Aufzügen, Musik von E.N. v. Reznicek, Wien Leipzig 1920
  • Schattenbilder und Lichtbilder, Stuttgart 1926
  • Schattenbilder. 20 Musikerportraits, Düsseldorf und Wien 1965
  • Schattenbilder. Eine Fibel für Kulturbedürftige in Deutschland, Berlin 1909
  • Schiller, eine Rede zu seinen Ehren, Leipzig 1910
  • Schubert und die Frauen, Düsseldorf 1946
  • Simson, eine Tragödie nebst einem Satyrspiel, Leipzig 1910
  • Selbbstbildnisse, Stuttgart 1948
  • So war mein Leben, Düsseldorf 1948
  • Sonderbare Geschichten, Leipzig 1910
  • Ulrich Fürst von Waldeck, ein Schauspiel, Berlin 1907
  • Um den Rhein, Berlin 1927
  • Wir Zugvögel. Roman, Stuttgart 1923
  • Zeitwende. Ein Schauspiel in fünf Akten, Leipzig 1914
  • Zwischen zwei Frauen: eine Schicksalsgeschichte, Stuttgart 1926
  • Zwischen zwei Männern: eine Lebensdichtung, Stuttgart 1928

Literatur

  • Sabine Brenner: „Heinrich Heine hat mich gebeten, in seinem Namen folgendes zu erklären“. Der ’rheinische’ Dichter Herbert Eulenberg und sein literarisches Vorbild Heinrich Heine, in: „… und die Welt ist so lieblich verworren“, Hrsg. Bernd Kortländer, Bielefeld 2004, ISBN 3-89528-465-3
  • Sabine Brenner (Hrsg.), Heinrich Heine-Institut Düsseldorf: „Ganges Europas, heiliger Strom!“ Der literarische Rhein 1900–1933. Ausstellungskatalog, Düsseldorf 2001 ISBN 978-3-7700-1141-4[7]
  • Otto Brües: Herbert Eulenberg. Ansprache zu seinem Gedächtnis an seinem 80. Geburtstag am 25. Januar 1956 in der Staatlichen Kunstakademie, Gesellschaft von Freunden und Förderern der Staatlichen Kunstakademie, Düsseldorf 1956
  • Otto Brües: Eulenberg, Herbert. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, S. 678 f. (Onlinefassung).
  • Helgard Bruhns: Herbert Eulenberg. Drama, Dramatik, Wirkung, Frankfurt 1974, ISBN 3-7997-0239-3
  • Rudi vom Endt: Der Dichter Eulenberg, ganz menschlich gesehen, Wuppertal-Elberfeld 1946
  • Hedda Eulenberg: Im Doppelglück von Kunst und Leben, Die Faehre, Düsseldorf 1952
  • Oskar Maurus Fontana: Die Dramatiker des Rheinlandes. Herbert Eulenberg und Wilhelm Schmidtbonn, Augsburg 1921
  • Julia Geiser: Herbert Eulenbergs Münchhausen und die Literatur um 1900, Grin Verlag, 2007
  • Johann Gottfried Hagens: Herbert Eulenberg, Berlin 1910 (= Der moderne Dichter; 4)
  • Peter Hamecher: Herbert Eulenberg. Ein Orientierungsversuch, Leipzig 1911
  • Bernd Kortländer: Rheinischer Internationalismus am Beispiel Herbert Eulenbergs, in: Literarische Fundstücke, hrsg. v. Ariane Neuhaus-Koch und Gertrude Cepl-Kaufmann, Heidelberg 2002 (Reihe: Beiträge zur neueren Literaturgeschichte; 188), Seite 256–274, ISBN 3-8253-1303-4
  • Bernd Kortländer: Weltbürger am Rhein. Leben und Werk Herbert Eulenbergs, in: Rheinisches Dichterbuch: Der literarische Rhein, Hrsg. Joseph A. Kruse, 2001, Seite 75–98 (zur Ausstellung des Heinrich-Heine-Instituts)
  • Joseph A. Kruse: Der Schriftsteller Herbert Eulenberg (1876–1949). Ein „Ehrenbürger der Welt“ aus Kaiserswerth am Rhein, in: Geschichte im Westen 18, 2003, Seite 116–128
  • Michael Matzigkeit: Herbert Eulenberg: „Siebenkäs“, eine Opposition im Verborgenen, in: Musik, Theater, Literatur und Film zur Zeit des Dritten Reiches, Düsseldorf 1987, Seite 89–95
  • Michael Matzigkeit: Herbert Eulenberg, der Prototyp des „rheinischen“ Autors, in: Ders.: Literatur im Aufbruch. Schriftsteller und Theater in Düsseldorf 1900–1933, Düsseldorf 1990, Seite 57–82; 214–221, ISBN 3-924331-23-5
  • Frank Thissen: „Edle Arznei für den Alltag“. Herbert Eulenbergs Düsseldorfer Morgenfeiern und die Romantikrezeption um 1990, Köln 1992 (Reihe: Forum litterarum Bd. 16), ISBN 3-412-06691-5
  • Kurt Wolff: Der Dramatiker Herbert Eulenberg, Mitteilungen der Literarhistorischen Gesellschaft Bonn 1912

Einzelnachweise

  1. Jens Prüss, abgerufen am 4. Juli 2011
  2. in der 7. Auflage
  3. Zwei Bände, Leipzig 1972
  4. 4,0 4,1 4,2 Bernd Kortländer: Herbert Eulenberg, abgerufen am 4. Juli 2011
  5. in der 19. Auflage, Band 6 von 1988
  6. Ausgabe München 1988
  7. Behandelt neben Eulenberg Alfons Paquet, Wilhelm Schäfer (Schriftsteller) u.a.

Weblinks

 Commons: Herbert Eulenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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