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Geschichte der Juden (Mittelalter)

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Die Geschichte der Juden im Mittelalter stand im Zeichen der Herrschaft des Christentums und der Katholischen Kirche. Sie reichte von der Karolingerzeit bis zur Masseneinwanderung von Aschkenasim in Osteuropa nach den Kreuzzügen, Ghettoisierungen und Pogromen in den Jahren der Pestpandemie in Mitteleuropa. Eine Sondersituation hatten die Juden im vom Islam eroberten Spanien (siehe Islam und Judentum).

Spanien

Vorgeschichte unter den Westgoten

Im Laufe des 1. Jahrtausends hatte sich allmählich das geistige Zentrum des Judentums von Mesopotamien nach Europa, vor allem nach Spanien und in den nordfranzösischen Raum, verlagert. Schon zu Beginn des 1. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung waren auf der Iberischen Halbinsel die ersten jüdischen Kolonien entstanden. In den Umbrüchen und Veränderungen, die der Zerfall des Weströmischen Reiches mit sich brachte, gerieten die Juden überall dort in Bedrängnis, wo größere Bevölkerungsgruppen zum Christentum übertraten. So lebten die Juden unter den nach Spanien eingewanderten Westgoten in weitgehender Freiheit und unbehelligt, solange die Westgoten Anhänger des Arianismus waren und die Lex Romana Visigothorum kaum Auswirkungen auf das alltägliche Zusammenleben hatte.

Als aber die Westgotenkönige im 6. Jahrhundert zum römisch-katholischen Glauben übertraten, wurden die antijüdischen Bestimmungen dieses Gesetzes durchgeführt, deren Ziel die Zwangstaufe bzw. Vertreibung der Juden war. Zu Beginn des 8. Jahrhunderts, nur wenige Jahre vor der Eroberung weiter Teile Spaniens durch die Araber 711, tauchten die ersten antijüdischen Verschwörungstheorien auf, wonach die in Spanien lebenden Juden zusammen mit den Juden des Orients Aktionen gegen Staat und Kirche planten.

Blütezeit nach der maurischen Eroberung

Die maurische Eroberung verhinderte eine weitere Eskalation der antijüdischen Stimmung. Tatsächlich brachten die ersten Jahrhunderte der maurischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel eine Zeit des Friedens für die jüdischen Einwohner, und dies, obwohl es in den ersten Jahrzehnten immer wieder zu jüdischen und auch jüdisch-christlichen Aufständen gegen die Mauren kam. Zu jener Zeit lebte fast die Hälfte aller Juden auf der Iberischen Halbinsel.

Das 10. und 11. Jahrhundert brachten eine Hochblüte des sephardischen Judentums in Kultur und Wissenschaft. Eines der frühesten Zentren jüdischer Gelehrsamkeit und arabischer Kultur entstand in Córdoba. Hier wirkte der Arzt und Diplomat Chasdai ibn Schaprut (915–961). Auch die erste jüdische Gelehrtenschule Spaniens entstand in Córdoba, gegründet von dem aus Sura als Sklaven hierher gebrachten Moses ben Chanoch. Sein Schüler Josef ben Abitur übersetzte die Mischna ins Spanische. Aus Córdoba stammte auch der berühmteste jüdische Philosoph des Mittelalters, Maimonides. Im Königreich Granada und Málaga wurde Samuel ha Nagid Wesir des Königs, eine Stelle die er fast 30 Jahre lang innehatte. Sein Zeitgenosse war der aus Málaga stammende Dichter Solomon ibn Gabirol (1021–1058), dessen geistliche Werke Eingang in die Liturgie fanden und dessen weltliche Gedichte, zumeist Liebesgedichte, einen Höhepunkt der mittelalterlich sephardischen Dichtung darstellen. Unter dem Pseudonym Avicebron übte sein postum erschienenes philosophisches Werk Mekor Chajim („Quell des Lebens“) einen großen Einfluss auf die christlichen Autoren seiner Zeit aus. Bachja ibn Pakuda, der Begründer der jüdischen Moralphilosophie, über dessen Lebensdaten nichts bekannt ist, verfasste mit Chewot halewawot („Herzenspflichten“) eine der lange Zeit beliebtesten Erbauungsschriften über die jüdisch-talmudistische Frömmigkeit. Die Übersetzerfamilie Ibn Tibbon, in Spanien und Südfrankreich ansässig, übertrug bedeutende Werke der arabischen Literatur ins Hebräische.

Verfolgungen im 12. und 13. Jahrhundert

Während der Zeit der Almoraviden und Almohaden wechselten Perioden relativen Friedens und relativer Sicherheit für die Juden mit einer Reihe von Verfolgungen durch die maurischen Herrscher ab. Viele der verfolgten und vertriebenen Juden flüchteten in den christlichen Teil Spaniens, nach Palästina oder nach Nordafrika. Die Bedeutung der arabischen Kultur und der weitgehenden Assimilation der jüdischen Bevölkerung an diese wird auch daran deutlich, dass Moses Maimonides seinen More Nevuchim („Führer der Unschlüssigen“) zunächst in arabischer Sprache verfasste. Doch auch er musste vor den Verfolgungen durch die Almohaden mit seiner Familie nach Nordafrika flüchten. Für die im maurischen Spanien zurückgebliebenen Juden verschlechterte sich die Lage in dem Maße, in dem die christliche Reconquista Teile Spaniens wieder zurückeroberte.

Ehemalige Synagoge in Toledo, heute sephardisches Museum

Im christlichen Teil Spaniens war Toledo im 12. und 13. Jahrhundert ein Zentrum jüdisch-christlicher Kultur in Europa. Hier gründete Mitte des 12. Jahrhunderts der Erzbischof Don Raimundo die Übersetzerschule von Toledo, die aus Juden wie Christen gleichermaßen bestand und wesentlich an der Vermittlung antiker Philosophie und arabischer Naturwissenschaft im mittelalterlichen Europa Anteil hatte. Jüdische Gelehrte erlangten hohe Positionen in Staat und Gesellschaft. Josef ha Nasi ben Farrizueul, genannt Cidellus, wurde Leibarzt im Dienst des kastilischen Königs Alfons VI. Nach dessen Tod jedoch kam es zu größeren Judenverfolgungen in Kastilien. Barcelona wurde ein Zentrum talmudischer Gelehrsamkeit; im spanischen-provenzalischen Grenzgebiet entstand die Kabbala. Der eher judenfreundlichen Politik des Königs und des Adels stand im christlichen Spanien jedoch seit der Mitte des 13. Jahrhunderts eine judenfeindliche Einstellung von Kirche und Bürgerschaft gegenüber. Unter dem Einfluss des allgemeinen Konzils von Vienne (siehe Ökumenische Konzile) im Jahr 1311 forderte der spanische Klerus immer lauter die Entfernung der Juden aus allen Staatsämtern, die Trennung der christlichen von den jüdischen Lebensbereichen, die Aufhebung des Zeugnisrechtes für Juden und ihre öffentliche Kenntlichmachung durch besondere Kleiderattribute, wie dem Tragen eines Judenabzeichens. Am 6. Juni 1391 stürmte der seit Jahrzehnten durch antijüdische Propaganda von der Kanzel herab aufgeputschte Pöbel das jüdische Viertel Sevillas. Seine Bewohner wurden, wenn sie nicht den Tod fanden, als Sklaven verkauft oder der Zwangstaufe, die bereits seit der Zeit der Westgoten durchgeführt wurden, unterzogen. Die zwangsgetauften Juden – spanisch „conversos“ bzw. „Marranen“ („Schweine“), lateinisch „christiani novi“, hebräisch „annussim“ („Gezwungene“) genannt – sollten in den folgenden Jahrzehnten das Ziel blutiger Verfolgungen und Massaker sein. Sie wurden verbrannt und ermordet.

Mittel- und Nordeuropa

Kulturelle Blüte

Trotz mannigfacher Verfolgungen erlebte das mittelalterliche Judentum auch in Mittel- und Nordeuropa eine Blütezeit, deren Folgen zum Teil bis heute nachwirken. An erster Stelle ist hier Raschi aus Troyes (1040-1105) zu nennen, Rabbiner und maßgeblicher Herausgeber und Kommentator des Talmud. Der auf ihn zurückgehende Talmud-Kommentar gilt bis heute als einer der bedeutendsten und wird in den meisten Ausgaben mit abgedruckt. Raschis Enkel Raschbam und Rabbenu Tam studierten bei ihrem Großvater und wurden ebenfalls bedeutende Bibel- und Talmudkommentatoren.

Ghettoisierung

Im Mittelalter bildeten die christliche Kirche und der Staat eine Einheit. Seit dem Hochmittelalter betrachteten Christen Juden als Angehörige einer fremden, veralteten Religion. Sie begegneten dieser religiösen Minderheit mit Misstrauen und Feindschaft. Wo Krieg, Krankheit, Hunger auftraten, gaben die Menschen den Juden die Schuld. Massenmorde an Juden, Verbrennungen und Folterungen erhielten den kirchlichen Segen, wodurch die Täter von ihrem schlechten Gewissen befreit wurden. Über Jahrhunderte durften Juden, die stark zusammenhielten, nur in bestimmten Wohnbezirken (Ghettos) leben. Sie waren in den Zünften der christlichen Handwerker nicht zugelassen, konnten keine öffentlichen Ämter bekleiden und keinen Grundbesitz erwerben. Daher waren sie immer stärker in Handel und Geldgeschäften tätig.

Wegen des Zinsverbotes durften Christen eigentlich kein Geld gegen Zinsen verleihen. Juden war das untereinander nach religiöser Auslegung ebenfalls verboten, sie durften es aber den Nicht-Juden gegenüber. So übernahmen einige wenige von ihnen diese Marktlücke und bei Konflikten kam deswegen die ganze Gruppe in den schlechten Ruf, Wucherer zu sein und zu hohe Zinsen zu nehmen; besonders wurde dies von Schuldnern, die ihren Kredit nicht zurückzahlen konnten, aufgebracht. Sehr oft waren diese „Geldjuden“ zunächst auch nur die Strohmänner reicher Christen.

Für die damalige christliche Kirche waren „die“ Juden nicht nur je nach Bedarf Einnahmequelle, „Gottesmörder“ oder „Brunnenvergifter“, sondern zugleich galt die Existenz verstreut lebender und leidender Juden als scheinbare Offenbarung göttlichen Willens.

Verfolgungen

Verbrennung von Juden anlässlich der Pest 1349

Bereits 1144 waren im englischen Norwich die ersten Beschuldigungen wegen angeblichen rituellen Christenmordes aufgetaucht, die in der Enteignung und endgültigen Vertreibung der Juden aus England unter Eduard I. gipfelten, und 1215 verkündete Papst Innozenz III. auf dem 4. Laterankonzil eine Reihe von antijüdischen Maßnahmen. Wie schon im arabischen Kodex Omar forderte auch er, dass sich Juden in der Öffentlichkeit durch bestimmte Farben und Kleidung kenntlich zu machen hätten. Die antijüdischen kirchlichen Gesetze führten schließlich zum Verbot des Talmud und 1242 zu seiner öffentlichen Verbrennung in Paris. Zwar hob Innozenz IV. das Talmudverbot wieder auf, doch konnte er die antijüdischen Tendenzen und Haltungen innerhalb der Kirche damit nicht verhindern bzw. abmildern. Zwischen 1298 und 1348 kam es zu zahlreichen blutigen Pogromen vor allem in den deutschsprachigen Gebieten, so 1298 bis 1303 unter Führung von König Rintfleisch und zwischen 1336 und 1338 unter Führung des Raubritters König Armleder. Am 17. September 1394 vertrieb Karl VI. (Frankreich) sämtliche Juden aus Frankreich.[1]

Als in den Jahren 1348 bis 1353 die Pest in ganz Europa wütete – man schätzt, dass während der verschiedenen Schübe, in denen die Pest immer wieder aufflammte, 25 Millionen Menschen in Westeuropa starben – wurden die Juden als vermeintliche Urheber der Seuche verfolgt und der Brunnenvergiftung beschuldigt. Diese Pestausbrüche waren mit zahlreichen Pogromen verbunden (siehe dazu Pestpogrom).

Einen vorläufigen Höhepunkt der religiös begründeten Judenfeindschaft bildeten die mittelalterlichen Kreuzzüge. Kreuzritter plünderten auf dem Weg ins Heilige Land jüdische Stadtviertel und Dörfer, vor allem im Rheinland. Viele Juden flüchteten in andere Regionen Deutschlands und nach Osteuropa und nahmen ihre deutschen Namen und ihre Sprache, das Jiddische, mit.

Siehe auch: Antijudaismus im Mittelalter, Wormser Privileg, Kammerknechtschaft und Geschichte der Juden in Ostfriesland

Osteuropa

Chasaren

Vermutlich sind Juden seit Ende des 7. Jahrhundert von Konstantinopel kommend in der heutigen Ukraine ansässig. Bis in das 10. Jahrhundert können jüdisch-chasarische Siedlungen zurückverfolgt werden. In der Zeit zwischen 786 und 809 n. Chr. trat die gesamte Oberschicht der Chasaren zum Judentum über. Die Chasaren werden daher gelegentlich auch „der 13. Stamm Israels“ genannt.

Die Zahl der Bekehrten belief sich angeblich auf etwa 4000 Menschen, die jüdische Lehre durchdrang also auch das gesamte Volk. Im Laufe der Zeit mischten sich Juden und turksprachige Chasaren. In den Jahrzehnten nach dem Einfall der Russen um 944 und durch innere Zwistigkeiten zerbrach das Chasaren-Reich schließlich. Während der Kiewer Rus erlebten die Juden eine weitere Blütezeit (980–1015).

Polen-Litauen

Vom 12. bis zum 14. Jahrhundert wanderten zahlreiche Juden ins Königreich Polen aus. Sie siedelten zunächst in den dem Deutschen Reich nahegelegenen Städten und Provinzen. Unter Mecheslav III. und weiteren Prinzen hielten Juden die Münze von Groß- und Kleinpolen. 1264 erhielten die Juden durch den damaligen Herrscher Großpolens, Boleslav V. den Frommen, weitreichenden Schutz und Privilegien. Das sogenannte Statut von Kalisch, das sich eng an die Privilegien, die Ottokar II. den mährener Juden gewährte, anlehnt, sah unter anderem vor, dass ein Rechtsstreit zwischen einem Juden und einem Christen vor dem Prinzen selbst oder dessen Vertreter in der Provinz, dem Wojwoden, geführt wird. Rechtsstreite zwischen Juden wurden unter die Jurisdiktion eines jüdischen Richters gestellt. Auch sollte nach §32 der Statuten, „Ritualmord“-Anklagen von sechs „Zeugen“ untersucht werden, von denen drei Christen und drei Juden sein sollten. Dank dieser und anderer für die Juden Polens positiven Gesetzgebung konnten sich die jüdischen Gemeinden relativ sicher entwickeln. Diese Sicherheit war zum Nutzen beider Seiten, auch wenn schon bald Versuche unternommen wurden, diese Freiheiten einzuschränken (Synoden von Breslau 1267 und Ofen 1279). Denn es waren jüdische Händler, die wichtige Handelslinien nach Westen und Osten eröffneten oder ausbauten und somit nicht unwesentlich zur Orientierung Polens nach Westen beitrugen.

König Kasimir der Große bestätigte nicht nur die Privilegien, sondern er erweiterte oder präzisierte sie in einigen Punkten und dehnte ihre Rechtsgültigkeit auch auf das Gebiet Kleinpolens aus. Jagiello, Großfürst Litauens, heiratete im Jahre 1386 die Kronerbin Jadwiga. Nach seiner Taufe wurde er zum König gewählt. Sein gesamtes bis zu diesem Zeitpunkt heidnisches Fürstentum wurde zwangschristianisiert. Doch Witold, der Vetter des Königs, der zunächst den Widerstand gegen Jagiello und dessen Politik der Christianisierung leitete, gewährte den jüdischen Gemeinden von Troki, Brest-Litowsk und Grodno weitreichende Privilegien, die letztendlich einer Gleichstellung mit der sonstigen Bevölkerung gleichkamen.

Im Jahre 1399 erfolgte in Posen die erste bekannte Beschuldigung wegen „Hostienfrevels“. Der Rabbi der Gemeinde sowie dreizehn Gemeindeälteste und die Frau, die ihnen angeblich geweihte Hostien besorgt hatte, wurden öffentlich verbrannt. Die jüdische Gemeinde zu Posen wurde zur jährlichen Zahlung einer Geldstrafe an die Dominikaner verurteilt. 1407 wurde in Krakau die erste bekannte Ritualmordklage erhoben. Von der Kanzel der St. Barbara-Kirche verkündete der Priester Budek der Gemeinde, die Juden hätten ein christliches Kind in der Nacht ermordet und sein Blut für rituelle Zwecke verwendet. Der Mob stürmte die jüdischen Häuser und steckte sie in Brand. Viele jüdische Bürger wurden ermordet oder suchten Zuflucht in der Taufe. Alle Kinder der Ermordeten wurden zwangsgetauft.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. http://www.modia.org/infos/etudes/eloul.html Le mois de Eloul

Literatur

  • Julius Höxter: Quellentexte zur jüdischen Geschichte und Literatur. Marix Verlag, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-86539-198-8 (übersetzte Quellenauszüge).
  • Haim Hillel Ben-Sasson: Von 7. bis zum 17. Jahrhundert. Das Mittelalter. In: Haim Hillel Ben-Sasson (Hg.): Geschichte des jüdischen Volkes. Von den Anfängen bis zur Gegenwart Bd. 2. Beck, München 1979. ISBN 3-406-07222-4
  • Christoph Cluse (Hg.): Europas Juden im Mittelalter: Beiträge des internationalen Symposiums in Speyer vom 20.–25. Oktober 2002. Kliomedia, Trier 2004. (Inhaltsverzeichnis)
  • M. Toch u.a.: Juden, -tum. In: Lexikon des Mittelalters. Bd. 5, Sp. 781–787. [Spezialkapitel zu den Juden in den verschiedenen Reichen sind in den jeweiligen Artikeln zu finden.]

Weblinks


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