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Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen

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Flagge der CEFTA
Flagge der CEFTA
CEFTA-members-2013.png
  • CEFTA-Mitglieder
  • Ehemalige CEFTA-Mitglieder
  • Mitglieder Albanien
    Bosnien und Herzegowina
    Kosovo
    Mazedonien
    Moldawien
    Montenegro
    Serbien
    Präsidentschaft Vorlage:Montenegro (2016)
    Größte Stadt Belgrad, SerbienSerbien Serbien
    Fläche 241.606 km²
    Bevölkerung 25,53 Millionen
    Bevölkerungsdichte 105,7 Ew. pro km²
    BIP/Einwohner ca. 7.500 $
    Zeitzonen UTC +1 und +2

    Das Mitteleuropäische Freihandelsabkommen (engl. Central European Free Trade Agreement, CEFTA) ist ein Freihandelsabkommen zwischen Albanien, Bosnien und Herzegovina, UNMIK, Mazedonien, Moldawien, Montenegro und Serbien. Ziel des Abkommens ist der Abbau von Zöllen und nichttarifären Handelshemmnissen. Eine Teilnahme am CEFTA gilt aufgrund der damit verbundenen Kriterien als Vorbereitung für einen möglichen Beitritt zur Europäischen Union.

    Mitglieder

    Aktuelle Mitglieder

    Mitglied Beitritt BIP pro Kopf (PPP) 2008[1]
    (Int. Dollar)
    rel. BIP pro Kopf 2008[2]
    (EU27 = 100 %)
    Vorlage:Albanien 2007 06.859 26 %
    Vorlage:Bosnien und Herzegowina 2007 07.611 31 %
    Vorlage:Kosovo UNMIK* 2007 02.300 k. A. (< 10 %)
    Vorlage:Mazedonien 2006 09.157 33 %
    Vorlage:Moldawien 2007 03.174 k. A. (< 15 %)
    Vorlage:Montenegro 2007 11.092 43 %
    SerbienSerbien Serbien 2007 10.792 36 %
    * Da der Kosovo 2007 nicht von Serbien verwaltet wurde, hat die UNMIK für den Kosovo unterschrieben.

    Zum Vergleich: Wirtschaftsleistung pro Kopf (PPP) in der Europaische UnionEuropäische Union Europäische Union (2008): 30.494 Int. Dollar.

    Ehemalige Mitglieder

    Staat Beitritt Austritt **
    PolenPolen Polen 1992 2004
    UngarnUngarn Ungarn 1992 2004
    Vorlage:Tschechoslowakei TschechienTschechien Tschechien 1992 2004
    SlowakeiSlowakei Slowakei 2004
    SlowenienSlowenien Slowenien 1996 2004
    RumänienRumänien Rumänien 1997 2007
    Vorlage:Bulgarien 1999 2007
    KroatienKroatien Kroatien 2002 2013
    ** Infolge des Beitritts zur Europäischen Union.

    Geschichte

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    Das Abkommen wurde am 21. Dezember 1992 von Polen, der damaligen Tschechoslowakei und Ungarn im polnischen Krakau (Kraków) gegründet und trat im März 1993 in Kraft. Der Freihandelsvertrag stellt neben der seit 1960 existierenden Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und dem 1994 gegründeten Europäischen Wirtschaftsraum eines der wichtigsten Wirtschaftsabkommen innerhalb Europas dar.

    Entwicklung der Mitglieder

    CEFTA 1992.PNG CEFTA 2003.PNG CEFTA 2013.PNG
    1992 2003 2013
  • CEFTA-Mitgliedstaaten
  • EU-Mitgliedstaaten
  • Jüngere Geschichte

    Geographische Lage der Parteien des CEFTA, der EU, der EFTA sowie der GUS

    Am 1. Januar 2007 wurde das CEFTA um die sogenannten „Westbalkan-Staaten“ und Moldawien erweitert. Dabei kam es zur Lockerung einiger Aufnahmekriterien. Als Beitrittskriterien galten für die neuen Staaten nicht mehr eine Mitgliedschaft in der Welthandelsorganisation (WTO) oder institutionalisierte Beziehungen zur EU, da etwa Bosnien-Herzegowina und Serbien weder Mitglieder der WTO sind, noch ein Stabilisierungs- und Assoziationsabkommen (SAA) mit der EU unterzeichnet hatten.

    Die Vertreter Albaniens, Bulgariens, des UNMIK, Kroatiens, Mazedoniens, Moldaus, Montenegros und Rumäniens haben am 9. November 2006 in Brüssel den Vertrag zur Anwendung des CEFTA auf ihre Staaten paraphiert, Serbien am 15. Dezember. Bosnien-Herzegowina und Serbien hatten noch Vorbehalte und wünschten bessere Vertragsbedingungen als in einigen bisher bestehenden bilateralen Verträgen festgesetzt, insbesondere in Bezug auf gewisse landwirtschaftliche Produkte. Am 19. Dezember 2006 wurde der Vertrag ratifiziert, zu Neuverhandlungen betreffs der Vertragsbedingungen kam es hierbei nicht.

    Bedeutung der europäischen Perspektive

    Die europäische Perspektive für die Staaten Südosteuropas gilt als wichtigstes Kriterium für die Entwicklung der gesamten Region und somit für die Erhaltung des Friedens in Europa. Das CEFTA soll politische Stabilität durch wirtschaftliche Zusammenschlüsse gewährleisten.

    Siehe auch

    Weblinks

    Einzelnachweise

    1. IMF: GDP based on purchasing-power-parity (PPP) per capita
    2. Eurostat Pressemitteilung: BIP pro Kopf in Kaufkraftstandards, 15. Dezember 2009 (PDF; 121 kB)


    Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Mitteleuropäisches Freihandelsabkommen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.