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Henry Mosler

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Henry Mosler an der Staffelei, Fotografie um 1860

Henry Mosler (geb. 6. Juni 1841 in Tropplowitz/Schlesien; gest. 21. April 1920 in New York) war ein US-amerikanischer Maler, Holzschneider und Illustrator, der besonders für seine Genrebilder und Portraits sowie für seine Gemälde und Illustrationen zum Amerikanischen Bürgerkrieg bekannt ist.

Leben

Mosler emigrierte mit seiner Familie 1848 nach New York. Sein Vater Gustav Mosler war Lithograph. 1851 übersiedelte die Familie nach Cincinnati (Ohio). Mosler bildete sich zunächst in Cincinnati und New York aus.

Mosler war während des Sezessionskriegs, wie die meisten Juden aus den Nordstaaten, ein glühender Unterstützer der Union. Die Zeitschrift Harpers’s Weekly war zu dieser Zeit eine vielgelesene, bedeutende Stimme der Unionskräfte und Mosler trug zwischen 1861-1863, als Korrespondent der Zeitschrift, 34 Zeichnungen zum Thema bei. Darüber hinaus schuf er Portraits einiger Unionsgeneräle.

1863 bis 1866 studierte er an der Düsseldorfer Akademie bei Heinrich Mücke und Albert Kindler, ab 1876 bei Carl Theodor von Piloty und Alexander Wagner an der Kunstakademie in München; später ließ er sich in Paris nieder. Dort erhielt er zahlreiche Auszeichnungen; unter anderem wurde er Ritter der Ehrenlegion und Mitglied der Akademie in Paris. Sein Gemälde „Die Rückkehr des verlorenen Sohnes“ war das erste Gemälde eines amerikanischen Malers, das für die Gemäldegalerie des Palais du Luxembourg angekauft wurde.[1] [2]

1894 zog er mit seiner Familie nach New York, wo er bis weit ins zwanzigste Jahrhundert als Maler tätig war. Im Alter von 78 Jahren starb er an einem Herzinfarkt.

1869 heiratete er Sara Cahn in Cincinnati. Der gemeinsame Sohn Gustave Henry Mosler (1875-1906) war ebenfalls Maler.

Arbeiten Moslers finden sich in zahlreichen Museen, unter anderem im Smithsonian American Art Museum, im Museum of Fine Arts, Boston und verschiedenen New Yorker Museen.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Jüdisches Lexikon
  2. Allgemeines Künstlerlexikon

Literatur

  • Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819-1918 (mit Abbildung), Petersberg 2011, Verlag Imhoff, ISBN: 978-3865687029
  • Dictionnaire des Peintres, Sculpteurs, Dessinateurs et Graveurs, Bénézit, Band III, o.J. (1924)

Weblink

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