Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Hlynjany

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hlynjany
(Глиняни)
Wappen von Hlynjany
Hlynjany (Ukraine)
Hlynjany
Hlynjany
Basisdaten
Oblast: Oblast Lwiw
Rajon: Rajon Solotschiw
Höhe: 227 m
Fläche: 5,54 km²
Einwohner: 3.372 (2004)
Bevölkerungsdichte: 609 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 80720
Vorwahl: +380 3265
Geographische Lage: 49° 49′ N, 24° 31′ O49.82388888888924.516666666667227Koordinaten: 49° 49′ 26″ N, 24° 31′ 0″ O
KOATUU: 4621810200
Verwaltungsgliederung: 1 Stadt, 1 Dorf
Bürgermeister: Ihor Schulha
Adresse: вул. Шевченка 38
80720 м. Глиняни
Statistische Informationen

Hlynjany (ukrainisch Глиняни; russisch Глиняны/Glinjany, polnisch Gliniany) ist eine in der Westukraine liegende kleine Stadt etwa 37 Kilometer östlich der Oblasthauptstadt Lemberg am Flüsschen Tymkowezkyj (Тимковецький) gelegen. Zur Stadtgemeinde zählt auch die nördlich gelegene Dorf Scheniw (Женів).

Der Ort wurde 1379 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und erhielt 1397 das Magdeburger Stadtrecht. Als Gliniany gehörte es von 1774 bis 1918 zum österreichischen Galizien, nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam der Ort zu Polen und wurde im Zweiten Weltkrieg erst von der Sowjetunion und ab 1941 bis 1944 von Deutschland besetzt. Die große jüdische Gemeinde wurde während des Zweiten Weltkrieges vollständig ausgelöscht

1945 kam Hlynjany wiederum zur Sowjetunion, dort wurde der bereits 1940 zu einer Siedlung städtischen Typs erklärte Ort Teil der Ukrainischen SSR, erhielt am 3. Februar 1993 das Stadtrecht[1] und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine.

Zwischen 1940/1944 und 1961 war Hlynjany die Rajonshauptstadt des gleichnamigen Rajons Hlynjany.

Referenzen

  1. http://zakon4.rada.gov.ua/laws/show/2983-xii

Weblinks

 Commons: Hlynjany – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hlynjany aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.