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Heinrich Studer (Widerstandskämpfer)

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Heinrich Studer (geb. 17. Februar 1900 in Frankfurt/Main; gest. 12. November 1964 ebenda) war ein deutscher Parteifunktionär (KPD), Emigrant, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Häftling im KZ Buchenwald und Leiter der illegalen Internationalen Militärorganisation Buchenwald.

Leben

Studer trat 1920 in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein und übte während der 1920er Jahre verschiedene Parteifunktionen auf lokaler und regionaler Ebene aus.

Nach der Machtübertragung an die NSDAP 1933 wurde er verhaftet und zu drei Jahren Haft im Zuchthaus Kassel verurteilt. Nach seiner Entlassung emigrierte er 1936 in die ČSR. Bei einem Grenzübertritt nach Deutschland 1939 wurde er erneut festgenommen und bis 1945 im KZ Buchenwald interniert. Hier wurde er dem Arbeitskommando Häftlingsbekleidungskammer zugewiesen. Er organisierte maßgeblich den Häftlingswiderstand und wurde der Leiter der Internationalen Militär-Organisation (IMO). Getarnt als „Lagerschutz“ konnte sie sich für Leben und Gesundheit von Häftlingen einsetzen.

Nach der Beseitigung der NS-Herrschaft ging er nach Hessen zurück und übernahm wieder Funktionen in seiner Partei.

Literatur


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Heinrich Studer (Widerstandskämpfer) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.