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1964

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Ereignisse

  • 1964: Nobelpreis für Medizin an: Konrad Bloch
  • 1964: Israel-Preis an Zeev Ben-Haim (Jüdische Studien)
  • 1964: Israel-Preis an Moshe Zilberg (Rechtswissenschaft)
  • 1964: Israel-Preis an Moshe Rachmilewitz (Medizin)
  • 1964: Israel-Preis an Meir Margalit (Theater)
  • 1964: „Aufruf zum Rassenhass“ wurde 1949 in Deutschland zum Straftatbestand. Das hielt Rechtsextremisten jedoch nicht davon ab, ihr Weltbild weiter zu pflegen. Antisemitismus ist dort Grundkonsens und eine Art „Ehrensache“, über die intern nicht eigens diskutiert wird. Mit der 1964 neu gegründeten NPD gaben sich alte und neue Nazis eine Parteiorganisation, die sich die Abschaffung des Grundgesetzes zu Gunsten einer Volksgemeinschaft zum Ziel setzt. Da die NPD parlamentarisch wirken will, distanzierte sie sich im Verbotsverfahren nach aussen von der Gewalt z. B. der Skinheads. Doch zahlreiche rechtsextreme Gruppen knüpfen auch unabhängig von der NPD bewusst an völkische, deutschnationale, nationalsozialistische Ideologie und Symbole aus der Weimarer Republik an. Diese verbinden sich mit autoritären und aggressiven Verhaltensmustern, Ausländerfeindlichkeit und Gewaltbereitschaft zu einem zunehmend gefährlichen Gemisch. Nachdem 1992 eine Reihe dieser Gruppen verboten wurde, unterlaufen sie das staatliche Organisationsverbot heute durch dezentrale Vernetzung als „Freie Kameradschaften“. Sie organisieren sich auch vermehrt als „autonome Nationalisten“ und knüpfen damit an die Autonomen der 1980er Jahre an.
  • 1964: Die Arabische Liga gründet in Kairo die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) als Waffe gegen Israel. Bis zum Sechstagekrieg führte die PLO Terroranschläge durch, die massiv zur dramatischen Zuspitzung des Konflikts beitrugen. Weder die PLO noch andere palästinensische Gruppen traten mit Jordanien oder Ägypten für die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates in der Westbank und im Gazastreifen ein. Das Hauptanliegen der Palästinenser war stets die Vernichtung Israels. Das änderte sich auch nach der Niederlage der arabischen Staaten im Jahre 1967 nicht. Im Gegenteil, als dadurch eine Million Araber unter israelische Herrschaft kamen, glaubten manche Palästinenser, dass die Erfolgsaussichten eines allgemeinen Befreiungskrieges nun sogar gewachsen seien. Zu diesem Zweck organisierte Jassir Arafat eine Terrorkampagne von der Westbank aus. Von September bis Dezember 1967 kam es zu 61 Anschlägen, in der Hauptsache gegen zivile Ziele wie Fabriken, Kinos und Privathäuser. Den israelischen Sicherheitskräften gelang es jedoch zunehmend, die Terroranschläge in Israel und in den besetzten Gebieten zu vereiteln. Daraufhin schlug die PLO einen anderen Kurs ein und griff jüdische und israelische Ziele im Ausland an. Anfang 1968 kam es zur ersten Flugzeugentführung durch palästinensische Terroristen, der noch viele folgen sollten.
  • 1964: Fertigstellung der nationalen Wasserleitung vom Kinneret in die Küstenebene und in den Negev
  • 1964: Gründung der israelischen Stadt Karmiel östlich von Akko
  • 1964: Handelsabkommen Israels mit der Europäischen Gemeinschaft
  • 1964: Papst Paul VI. besucht die Heiligen Stätten in Israel und Jordanien.
  • 1964: Levi Eschkol gestattet die Überführung der sterblichen Überreste von Jabotinsky und seiner Gattin und die Bestattung auf dem Herzlberg in Jerusalem.
  • 1964: Zyta Rudzka in Warschau geboren, polnisch-jüdische Psychotherapeutin und Schriftstellerin; sie schreibt Gedichte, Romane und Drehbücher; ihr bisher einziger ins Deutsche übersetzte Roman Doktor Josefs Schönste ist eine bizarr-verwirrende Geschichte über das Leben in einem polnischen Altersheim, in dem viele Auschwitz-Überlebende untergebracht sind – unter ihnen die 80-jährige Czechna, die als 12-jährige vom berüchtigten Lagerarzt Mengele angehimmelt worden war -, und beschreibt in Angst einflössender Weise die absurd-erschreckenden Parallelen zwischen dem damaligen Lagerleben und der Gegenwart; Werke: Białe klisze, 1993; Uczty i głody, 1995; Pałac Cezarów, 1997; Dziewczyny Bonda, 2004; Slicznotka doktora Josefa, 2006 (deutsch: Doktor Josefs Schönste, 2009); Z penisem jak z mezem Trudno o ideal, 2008
  • 4.1.1964: Michael Brenner geboren in Weiden in der Oberpfalz, deutscher Historiker und Experte für Jüdische Geschichte und Jüdische Kultur; als Sohn zweier Shoa-Überlebender wuchs er in Bayern auf; er studierte an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, der Hebräischen Universität Jerusalem und der Columbia University in New York; er promovierte an der Columbia University über die Jüdische Kultur in der Weimarer Republik; von 1993 bis 1994 war er Assistant Professor an der Indiana University in Bloomington, Indiana, und von 1994 bis 1997 an der Brandeis University in Walham, Massachusetts; seit 1997 lehrt er am neu eingerichteten Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München; Brenner leitet die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft des Leo Baeck Instituts in der Bundesrepublik Deutschland; -- Werke (Auswahl): Nach dem Holocaust. Juden in Deutschland, 1945-1950, München 1995; Deutsch-Jüdische Geschichte in der Neuzeit, München 1996 f. (als Hrsg., 4 Bde., zusammen mit Michael A. Meyer); Jüdische Kultur in der Weimarer Republik, München 2000; Geschichte des Zionismus, München 2002; Jüdisches München. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, München 2006 (als Hrsg., zusammen mit Richard Bauer); Juden in der Oberpfalz, München 2008; Kleine jüdische Geschichte, München 2008
  • April 1964: Uraufführung der „Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats …“ von Peter Weiss in Berlin
  • 21.4.1964: Michail Maratowitsch Fridman geboren. Russischer „Oligarch“ jüdischer Herkunft. Michail Fridman gilt als einer der mächtigsten Unternehmer in Russland. Stets verfügte er über die richtigen Beziehungen zu Regierungsstellen. Wie zahlreiche andere Oligarchen bemüht er sich heute, sein schmuddeliges Image der Frühzeit zu verwischen. Er wuchs als Kind einer jüdischen Familie im ukrainischen Lvov auf. Schon zu Sowjetzeiten fiel Fridman durch einen enormen unternehmerischen Tatendrang auf. Während seines Studiums betrieb er auf eigene Faust illegale Aktivitäten wie privates Fensterwaschen, das Betreiben einer Diskothek und eine ausgeklügelte Theaterkarten-Mafia. Als Gorbatschow dann die Beschränkungen für private Unternehmungen lockerte, gründete der in einer Maschinenbaufirma beschäftigte Fridman Kooperativen in diversen Wirtschaftszweigen. Darunter fielen ein Immobilienmaklerbüro für Ausländer, ein Importhandel für Zigaretten und Parfüm, ein Computerhandel, ein Zuchtlabor für weisse Mäuse, ein privater Kurierservice sowie die Fotofirma ALFA Foto. Das grosse Geld verdiente er im (Aussen-) Handelsbereich: Seine ALFA/EKO-Handelsfirma, verbunden mit der Schweizer ADP Trading, handelte mit Waren wie Zucker, Tee und Zigaretten für den russischen Markt. 1992 erhielt Alfa auch die sehr lukrative Lizenz für den Export von russischem Öl. Der Aufstieg Fridmans ist eng mit seinem Partner Pjotr Aven verbunden, der praktischerweise Anfang der 90er Jahre russischer Aussenhandelsminister war und zugleich Studienkollege des einflussreichsten russischen Reformers der Frühzeit, Gaidar. Bis heute ist Aven der zweite Mann im Alfa-Imperium. Seinen sehr guten Insider-Kontakten verdankte Alfa zahlreiche lukrative Deals. Fridman bekam Lizenzen und zugeteilte Handelsquoten, mit denen seine ALFA-Gruppe sehr gut verdienen konnte. Fridman gründete auch Finanzgesellschaften, aus denen die Alfa-Bank hervorging. Wie andere Banken erhielt auch Alfa staatliche Gelder zur Verwaltung, die die Bank dann zu grossen Devisen- und Staatsanleihe-Spekulationen nutzte. Die hohe Inflation machte die Spekulation in der Anfangszeit zu einer risikolosen Einladung zum Geldverdienen. Aufgrund der fehlenden staatlichen Finanzstrukturen ernannte die Regierung autorisierte Banken, die bestimmte Bereiche abdeckten. Der Aussenhandelsminister P. Aven wechselte nach seinem staatlichen Posten in die Führung der Alfa-Bank, ausgestattet mit zahlreichen Aufträgen für die Bank. 1996 gehörte Fridman zu den grossen Oligarchen, die die Wiederwahl Jelzins organisierten. Früher als andere Banken setzte die Alfa-Bank ihren Schwerpunkt auf Investments im industriellen Bereich und war nicht so stark wie andere Banken an den Währungsspekulationen 1997/1998 beteiligt. Als der Rubel 1998 kollabierte und die Spekulationsblase platzte, brachen zahlreiche der Grossbanken zusammen. Nicht so die Alfa-Bank. Zwar musste sie auch staatliche Hilfe in Anspruch nehmen und Teile an den Staat verkaufen. Doch sie überlebte und konnte die Krise zum Aufkauf von anderen Banken nutzen. Heute ist Alfa die grösste Privatbank Russlands und zählt neben der Millhouse-Gruppe von Roman Abramowitsch und der Interros-Gruppe von Vladimir Potanin zu den grössten Konglomeraten in Russland. Begründet wurde das Imperium, wie bei seinen Oligarchen-Kollegen auch, durch die dubiosen Privatisierungen. Erst kaufte die Bank die Vouchers der einfachen Leute auf und löste sie gegen Industriebeteiligungen ein. In der zweiten Phase beteiligte sich die Alfa-Bank an den Privatisierungen durch Auktionen. Alfa konnte sich nicht die allerbesten Konzerne sichern, da zu dieser Zeit andere Oligarchen bei Jelzin höher im Kurs standen. Im Kampf um den Sibneft-Ölkonzern verlor Alfa gegen die Oligarchen Beresowski und Abramowitsch. Alfa sicherte sich jedoch lukrative Firmen aus der zweiten Reihe und trimmmte sie auf Erfolgskurs. Am 31. Januar 2005 erschien die Ausgabe der Kreml-kritischen Zeitung „Kommersant“ mit nur vier Seiten und zahlreichen weissen Stellen. Sie enthielt nur einen Widerruf sowie den Text eines Urteils, mit dem sie zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von umgerechnet etwa 8,5 Millionen Euro an die Alfa Bank verurteilt worden war. Die Redaktion erklärte in einer Blattecke, die Ausgabe sei exklusiv der Alfa Bank und deren Chef Michail Fridman gewidmet, „auf dass sie ihm gefalle“. Die Alfa-Gruppe vermeidet nach Möglichkeit eine direkte Einmischung in die Politik. Eines der wenigen öffentlichen Ämter von Fridman ist ein Sitz im Vorstand des Russischen Jüdischen Kongresses. Fridmans Vermögen laut Forbes bzw. (2005) Finans: 2001: 1,3 Mrd. US-Dollar; 2002: 2,2 Mrd.; 2003: 4,3 Mrd.; 2004: 5,2 Mrd.; 2005: 8,1 Mrd.; 2006: 9,7 Mrd.
  • 21.5.1964: Walter Homolka geboren in Landau an der Isar. Rabbiner, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam, Vorstandsmitglied der World Union for Progressive Judaism, Jerusalem; war beruflich aktiv bei Bertelsmann, Greenpeace (Geschäftsführer Deutschland) und für die Deutsche Bank; umstrittene Persönlichkeit mit "zielstrebigen" Karrieremethoden; Literatur (kleine Auswahl): Nicht durch Geburt allein, 1995 (diskutiert Fragen des Übertrittes zum Judentum); Progressives Judentum – Leben und Lehre, München 1999 (mit Jonathan Romain); Das Judentum hat viele Gesichter – die religiösen Strömungen der Gegenwart, München 1999 (mit Gilbert S. Rosenthal)
  • 26.5.1964: Lenny Kravitz geboren in Brooklyn, New York City; eigentlich Leonard Albert Kravitz, amerikanischer Rocksänger, Musiker, Songwriter und Musikproduzent; er begründete mit seiner aus musikalischen Zitaten der 1960er Jahre bestehenden Musik zu Beginn der 1990er Jahre eine Revival-Welle; sein aufnahmetechnisch angestaubter Mix aus Rock, Rhythm & Blues, Soul, Funk und Pop brachte ihm zahlreiche Hits ein; Kravitz ist der Sohn des ukrainisch-jüdischen Fernsehproduzenten Sy (= Seymour) Kravitz und der bahamesisch-christlichen Schauspielerin Roxie Roker; Kravitz heiratete 1987 die Schauspielerin Lisa Bonet, mit der er eine Tochter hat (geb. 1988); Bonet liess sich 1993 von Kravitz scheiden; die Tochter Zoè Isabella Kravitz (mittlerweile auch Schauspielerin) lebte seit circa 1998 bei ihm; Lenny Kravitz wohnt seit Anfang 2008 in Paris; zuvor lebte er zusammen mit seiner Tochter in New York und Miami; schon früh entstand bei Kravitz, der bereits durch sein Elternhaus mit Musik in Berührung kam (sein Vater war Promoter für Jazzkonzerte), der Wunsch, später selbst Musiker zu werden; so wuchs Kravitz, bis er etwa zehn Jahre alt war, mit verschiedenen Musikeinflüssen wie Jazz, Soul, Blues und Gospel, aber auch mit klassischer Musik auf; nachdem die Familie nach Los Angeles umgezogen war, kam er darüber hinaus auch mit der Rockmusik in Kontakt; Kravitz selbst bezeichnete The Jackson Five als seine erste Lieblingsband; später galt seine Vorliebe der Musik von Led Zeppelin, Pink Floyd, Jimi Hendrix, The Cream und The Who; schon während seiner High-School-Zeit begann Kravitz' musikalische Karriere; unter dem Pseudonym Romeo Blue nahm er die ersten Tapes auf und hatte Anfang der 1980er Jahre seine ersten Auftritte; mehrere Labels waren aufgrund von Demotapes an Kravitz interessiert, wollten aber die Musik "radiotauglicher" haben, so dass Kravitz zunächst eine Zusammenarbeit ablehnte; es dauerte bis 1989, ehe er bei Virgin Records seinen ersten Plattenvertrag unterzeichnete; im Herbst des gleichen Jahres erschien das Debütalbum Let Love Rule, das besonders in Europa zu einem grossen Erfolg wurde; den endgültigen Durchbruch schaffte Kravitz dann 1991 mit seinem zweiten Album Mama Said; Die Single It Ain't Over 'Til It's Over erreichte Platz 2 der amerikanischen Billboard Hot 100; 1993 folgte das dritte Album Are You Gonna Go My Way, das die Spitze der britischen Albumcharts eroberte; der gleichnamige Titelsong erzielte auch als Single einen grossen Erfolg; das zugehörige Video wurde mit dem MTV Video Music Award ausgezeichnet; das anschliessende Album Circus aus dem Jahre 1995 blieb hingegen hinter den Erwartungen zurück; mit seinem fünften Album 5 gelang es Lenny Kravitz aber wieder, an seine alten Erfolge anzuschliessen; die Singleauskopplung Fly Away wurde Nummer 1 in mehreren Ländern; für dieses Lied bekam Kravitz 1998 auch den ersten von vier aufeinander folgenden Grammy Awards in der Kategorie Best Male Rock Performance; es folgten die Awards für American Woman (1999), Again (2000) und Dig In (2001); im Jahr 2000 veröffentlichte Kravitz sein Greatest-Hits-Album, das - wie auch dessen Single Again - wiederum sehr erfolgreich war; 2001 erschien Kravitz nächstes Album namens Lenny, von dem die Singles Dig In, Stillness Of Heart und Believe in Me stammen; auf demselben Album fand sich ausserdem mit dem Song Bank Robber Man ein Stück, in welchem Kravitz sein Erlebnis erzählte, wie er in Miami von der Polizei als mutmasslicher Bankräuber festgenommen wurde; sein siebtes Studioalbum Baptism, das 2004 erschien, kann dagegen an die erfolgreichen Vorgänger nicht ganz anknüpfen; im Februar 2008 wurde das Album It Is Time For A Love Revolution veröffentlicht; die erste Single, die Ballade I'll Be Waiting, erreichte in den deutschen Charts Platz 6 und wurde damit seine erfolgreichste Single in Deutschland; Lenny Kravitz arbeitet oft mit anderen Künstlern zusammen; so schrieb und produzierte er 1990 für Madonna den Song Justify My Love; des Weiteren arbeitete er mit Vanessa Paradis an ihrem Album Vanessa Paradis zusammen, das 1992 erschien; auch mit Mick Jagger kam es bereits mehrfach zu einer Zusammenarbeit; weitere Projekte produzierte Kravitz mit Busta Rhymes, Mary J. Blige, Aerosmith, Chicago, Slash, Jay-Z, Nikka Costa, Pharrell Williams, Al Green und Curtis Mayfield; die Musik von Lenny Kravitz kann grundsätzlich als Rock definiert werden; allerdings vermischt Kravitz eine ganze Bandbreite verschiedener Stile in seinen Alben; hierzu zählen Soul, Funk, Hard Rock, Reggae und Rockballaden; sein Stil wird vielfach als retro charakterisiert, da er an Musik der 1960er und 1970er Jahre erinnert; Lenny Kravitz ist Multi-Instrumentalist; auf seinen Alben singt er oft nicht nur alle Stimmen selbst, sondern spielt auch alle Instrumente selbst ein, dies sieht man auch im Musikvideo zu seinem Song I'll Be Waiting, in dem er alle Instrumente selbst spielt; um den Retro-Stil zu bekräftigen, benutzte Kravitz besonders in den früheren Veröffentlichungen analoge Aufnahmetechnik
  • 28.5.1964-2.6.1964: Tagung des ersten palästinensischen Nationalkongresses, Gründung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Grundsatzerklärung, in der die Vernichtung Israels mit Waffengewalt gefordert wird.
  • 1.7.1964: Lübke zum zweiten Mal Bundespräsident
  • 14.10.1964: Sturz Chruschtschows; neuer Parteichef Leonid Breschnew
  • November 1964: Die Rebellen im Kongo töten über 8 000 Einheimische sowie 80 Ausländer
  • 19.12.1964: Ben Becker in Bremen geboren, deutsch-jüdischer Theater- und Filmschauspieler, Autor und Regisseur; begann seine Karriere am Stuttgarter Theater (1988-1991); vielseitiger Charakterdarsteller in zahlreichen TV- (z. B. „Tatort“) und Kinoproduktionen; Filme u. a.: „Totes Gleis“, 1994; „Schlafes Bruder“, 1995; „Comedian Harmonists“; 1997; „Der Einstein des Sex“, 1999; „Sass“; 2001; „Ein ganz gewöhnlicher Jude“, 2005 (Regie Oliver Hirschbiegel); Theaterstück „Sid und Nancy“, 1995; Kurzgeschichten; "Die Bibel – eine gesprochene Symphonie", 2007
  • 30.12.1964-11.1.1965: 26. Zionistischer Weltkongress in Jerusalem

Bücher

  • N. Walter, Der Thoraausleger Aristobulos, Berlin 1964
  • S. Lieberman, Midrash Debarim Rabbah, Jerusalem 21964
  • M. Zulay, The Liturgical Poetry of Saadya Gaon and His School, Jerusalem 1964 (hebr.)
  • H. Yalon, Introduction to the Vocalization of the Mishna, Jerusalem 1964 (hebräisch)
  • M. M. Kaplan (Hrsg.), Mesillat Yesharim: The Path of the Upright, by M. H. Luzzatto, Philadelphia 1964 (2. Aufl., hebr.-engl.)
  • D. S. Russell, The Method and Message of Jewish Apocalyptic, London 1964
  • Peter F. Ganz/Frederick Norman/W. Schwarz (Hrsg.), Dukus Horant, Tübingen 1964
  • Adolf Asch, Geschichte des K. C. im Lichte der deutschen kulturellen und politischen Entwicklung, London 1964
  • Shaul Esh (Hrsg.), The Bamberger Family: the Descendants of Rabbi Seligmann Bamberger, the "Würzburger Rav", Jerusalem 1964
  • D. Patterson, Abraham Mapu, the creator of the modern Hebrew novel, London 1964
  • D. Patterson, The Hebrew Novel in Czarist Russia, Edinburgh 1964
  • Louis Finkelstein, Jewish Self-Government in the Middle Ages, 1964
  • C. Roth, The Jews in the Renaissance, Philadelphia 21964
  • Robert A. Kann, Das Nationalitätenproblem der Habsburgermonarchie. Geschichte und Ideengehalt der nationalen Bestrebungen vom Vormärz bis zur Auflösung des Reiches im Jahre 1918, Graz/Köln 1964 (2. Auflage)
  • N. N. Glatzer, Leopold Zunz, Jude - Deutscher - Europäer, Tübingen 1964
  • Harry Zohn, Wiener Juden in der Deutschen Literatur, Tel Aviv 1964
  • Rachel Wischnitzer, The Architecture of the European Synagogue, 1964
  • Alexander Altmann (Hrsg.), Studies in Nineteenth-Century Jewish Intellectual History, Harvard 1964
  • Peter G. Pulzer, The Rise of Political Antisemitism in Germany and Austria, New York 1964
  • Wolfgang Kahle, Bericht aus Israel. Ein Tag mit Zahava, Hamburg 1964
  • Jaap Meijer, "Moeder in Israël". Een geschiedenis van het Amsterdamse Ajskenazische Jodendom, Haarlem 1964
  • Yehuda Sluzki, The Hagana Book, Tel Aviv 1964 (hebräisch)
  • Zvi Sinai und Gershon Rivlin (Hrsg.), The Alexandroni Brigade in the War of Independence, Tel Aviv 1964 (hebräisch)
  • Leo Jung (Hrsg.), Men of the Spirit, New York 1964
  • Ch. Shmeruk (Hrsg.), A Schpigl oif a Schtain, Tel Aviv 1964 (jiddische Schriftsteller der UdSSR, Anthologie)
  • Salo W. Baron, The Russian Jew under Tsars and Soviets, New York 1964
  • Hermann Schwab, Chachme Ashkenaz. A Concise Record of the Life and Work of Orthodox Jewish Scholars of Germany from the 18th to the 20th Century, London 1964

Zeitungen und Zeitschriften

  • Seit 1964: Cleveland Jewish News, in Cleveland, Ohio, wöchentlich erscheinend, Red. u. a. A. Weyne

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