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Ereignisse

  • 60: Nachdem Paulus zwei Jahre in Caesarea im Gefängnis gesessen hatte, richtete er im Jahre 60 ein Gesuch an den Kaiser und verlangte ein ordentliches Gerichtsverfahren in Rom, wie es ihm als römischem Bürger zustand. Der neue Statthalter Festus liess endlich den Apostel auf ein Schiff schaffen, das ihn nach Rom bringen sollte. Es war am Anfang des Winters, und die Schiffahrt ruhte grösstenteils wegen des schlechten Wetters. Die Fahrt stand unter einem schlechten Stern, und nach allerlei Abenteuern und Unbilden strandete das Schiff vor Malta (Apg 27-28), wo Paulus überaus freundlich aufgenommen wurde. Nach drei Monaten fand er ein Schiff, das auf der Insel überwintert hatte, und erreichte schliesslich mit seinem Gefährten (der Evangelist Lukas?) doch noch Italien. Er landete in Puteoli bei Neapel. Die beiden wanderten an der Küste entlang nach Rom, wo sie von der damals bereits existierenden Christengemeinde aufgenommen wurden. Paulus wurde offenbar von den römischen Behörden unter Hausarrest gestellt (Apg 28), durfte aber Besuch empfangen und auch predigen. Um 61-62, zwei Jahre nach seiner Ankunft, war er noch immer in Rom, predigte vor den Menschen, die zu ihm kamen, und schrieb lange Briefe an die Gemeinden, die er gegründet hatte – doch dann verliert sich seine Spur für immer. Es wurde niemals Anklage gegen ihn erhoben, und wir wissen ganz einfach nicht, was aus ihm wurde. Der Überlieferung nach soll er im Jahre 67 hingerichtet worden sein. Die BasilikaSt. Paulus vor den Mauern“ bezeichnet den Ort, an dem er angeblich begraben wurde. Petrus kam bald nach Paulus in Rom an, und er, "Simon Kefa", nicht Paulus, sollte zum Oberhaupt der Kirche von Rom und damit des ganzen Römischen Reiches, zum Hauptapostel Jesu und Führer der christlichen Urgemeinde werden. Petrus, ebenso Jude wie Paulus, liegt tief unter dem Altar des ihm geweihten Doms im Vatikan begraben, wo seine Nachfolger, die Päpste, bis heute residieren.
  • 60-62: Festus römischer Statthalter von Judäa