Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Leo Feld

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Leo Feld (geb. 14. Februar 1869 in Augsburg; gest. 5. September 1924 in Florenz; eigentlich Leo Hirschfeld) war ein österreichischer Librettist, Übersetzer und Schriftsteller.

Seine Eltern kamen um 1875 nach Wien, das seine eigentliche Heimat wurde. Leo Feld, Bruder des berühmteren Librettisten Victor Léon und der Pädagogin Eugenie Hirschfeld studierte in Wien Philosophie und wurde 1892 promoviert. Schon als Student verfasste er Feuilletons für Wiener Zeitschriften. Seine schriftstellerische Begabung wurde von Jakob Julius David und Hermann Bahr gefördert. Sein erstes dramatisches Bühnenwerk erhielt den Bauernfeld-Preis. Während eines vorübergehenden Aufenthaltes in Berlin um 1900 arbeitete er für das Überbrettl. Danach war er in Braunschweig als Dramaturg und Regisseur tätig. Feld zählte zum engsten Freundeskreis von Josef Kainz.

Er galt als einer der idiomatischsten Übersetzer aus dem Englischen; weite Verbreitung fanden z. B. seine Übersetzungen von Werken Charles Dickens’. Mit der Neuentdeckung der Opern von Alexander Zemlinsky und Hans Gál für die Opernbühnen werden auch die literarisch nicht immer hochrangigen Libretti Felds wieder einem breiteren Publikum nahe gebracht.

Literatur

  • Salomon Wininger: Grosse jüdische National-Biographie. Band 2. Czernowitz. o.J. (1925-36), S. 233.
  • Susanne Blumesberger (Hrsg): Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert. Band 1. Hrsg.: Österreichische Nationalbibliothek. K. G. Saur. München 2002, ISBN 3-598-11545-8; S. 309.
  • Hirschfeld Leo. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1959, S. 332.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Leo Feld aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.