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Amos Gitai

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Amos Gitai, 2008

Amos Gitai (hebräisch: עמוס גיתאי‎; * 11. Oktober 1950 in Haifa; eigentlich Amos Weintraub) ist ein israelischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Leben

Gitais Vater ist der Bauhaus-Architekt Munio Gitai Weintraub[1] (1909–1970). Gitai studierte von 1971 bis 1975 Architektur am Technion in Haifa und ab 1976 an der University of Southern California in Berkeley; 1986 promovierte er in diesem Fach. Erste Filme entstanden 1972. 1973 nahm er als Soldat am Jom-Kippur-Krieg teil. Ab 1977 arbeitete er für das israelische Fernsehen. Zwei seiner Filme wurden wegen angeblicher pro-palästinensischer Haltung nicht ausgestrahlt, er wurde angefeindet und zog 1982 nach Paris. Seit 1993 lebt er wieder in Israel.

Sein Werk umfasst über 40 Filme. Free Zone wurde 2005 auf dem Filmfestival Cannes ausgezeichnet.

Filmografie (Auswahl)

Spielfilme

Dokumentarfilme

  • 1978: Wadi Rushima, 16 mm, 36 Min, s/w
  • 1979: House Israel, 16 mm, 51 Min, s/w
  • 1988: Wadi, Ten Years Later
  • 1993: Dans la vallée de la Wupper
  • 1996: The Arena of Murder
  • 1996: Milim
  • 1997: War and Peace in Vesoul
  • 1998: Bait be Yerushalayim - A House in Jerusalem, 87 Min, s/w
  • 2001: Wadi Grand Canyon, Video, 90 Min
  • 2005: News from Home/News from House, Video-Installation, 97 Min, Farbe (bildet zusammen mit den Werken von 1979 und 1998 die Trilogie House)

Theater

Würdigung

Literatur

  • Gitai, Amos: News from home, anlässlich des Projektes Amos Gitai, news from home im Rahmen der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin, 8. Februar – 26. Februar 2006, Hg. Filmfestspiele Berlin. Buchhandlung König: Köln 2006 (499 S. zahlr. Ill.) Text dt. & engl. – Filmografie S. 445 – 499, ISBN 978-3-86560-059-2

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Conversation Amos Gitai / Peter Cowie (Englisch) In: Offizieller Internetauftritt Amos Gitai. Abgerufen am 8. Juli 2011.
  2. FAZ vom 22. Oktober 2010, Seite 38: Israelische Geschichtsbilder


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