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Technion

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Technion
Gründung 1924
Trägerschaft staatlich
Ort Haifa, Israel
Präsident Yitzhak Apeloig
Studenten 12.499
Website www.technion.ac.il
Gebäude der Informatik

Das Technion (hebr. ‏הטכניון - מכון טכנולוגי לישראל‎, ha'technion - machon technologi le'israel; arabisch ‏التخنيون‎; englisch Technion - Israel Institute of Technology, zunächst als Technikum bezeichnet) ist die Technische Universität Israels und hat seinen Sitz in Haifa. Es wurde im Jahr 1924 gegründet.

Der Campus des Technion befindet sich am nordöstlichen Stadtrand von Haifa. Er wurde in den frühen Fünfziger Jahren von Premierminister David Ben Gurion ausgewählt und hat eine Größe von 1,325 km², wovon ein Drittel (ca. 0,438 km²) mit 85 Gebäuden bebaut ist. In den Studentenwohnheimen auf dem Campus können 4.000 Studenten wohnen. Die Medizinische Fakultät befindet sich nicht auf dem Campus, sondern im Stadtteil Bat Galim, in der Nähe des Rambam-Hospitals.

Am Technion studierten im Jahre 2004 insgesamt 13.300 Studenten bei 600 Dozenten.

Geschichte

Im Jahr 1912 wurde mit dem Bau des Technion-Gebäudes begonnen, nachdem sich Paul Nathan, der Direktor des deutschen „Hilfsvereins“, 1908 nach einer Reise zur Erkundung eines geeigneten Ortes zur Errichtung einer technischen Hochschule, gegen Jerusalem und für Haifa entschieden hatte. Die Einweihung des Technions und der Beginn des Lehrbetriebs verzögerten sich jedoch, als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach. Auch gab es einen heftigen Streit über die Frage, ob am Technion in hebräischer oder deutscher Sprache unterrichtet werden sollte. Deutsch wurde vorgeschlagen, da es damals noch eine dominierende Sprache in Naturwissenschaften und Technik war. Auch kamen viele der Professoren aus Deutschland und wollten in ihrer Muttersprache unterrichten. Zu Beginn der 1920er Jahre hatte sich dann aber Hebräisch als Unterrichtssprache durchgesetzt.

1923 wurde das Deutsche Komitee für das Technische Institut in Haifa, also die heutige Deutsche Technion-Gesellschaft, als erste Gesellschaft zur Förderung der wissenschaftlichen Verbindungen des jeweiligen Landes zum Technion gegründet.

Mit großer Verzögerung, bedingt durch den Ersten Weltkrieg, nahm das Technion den Betrieb im Jahr 1924 auf. Der erste Jahrgang bestand aus 16 Studenten (darunter eine Frau), in den Fächern Bauingenieurwesen und Architektur.

In den 30er Jahren nahm das Technion zahlreiche jüdische Studenten und Wissenschaftler auf, die aus Deutschland und benachbarten Ländern vor den Nazis flohen. 1934 wurde die Fakultät für Industrietechnologie eröffnet, die später in mehrere unabhängige Fakultäten aufgeteilt wurde. Ende der 30er Jahre waren über 400 Studenten am Technion eingeschrieben.

Im Jahr 1948, als der Staat Israel gegründet wurde, hatte das Technion 680 Studenten. 1948 und 1949 wurden die Fakultäten für Elektrotechnik, Maschinenbau und Luftfahrttechnik gegründet. Letztere wurde später in Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik umbenannt.

Als der ursprüngliche Campus im Zentrum von Haifa zu klein wurde, wählte der damalige Premierminister David Ben Gurion einen 1,325 Quadratkilometer großen Bereich am Stadtrand von Haifa für den neuen Campus aus. Das Technion begann 1953 in den neuen Campus umzuziehen. In den fünfziger Jahren wurden die Fakultäten für Landwirtschaftstechnik, Chemie, Chemietechnik, Wirtschaftsingenieurwesen und Management sowie für Allgemeine Studien neu gegründet.

In den 1960er Jahren wurden weitere acht Fakultäten gegründet, darunter auch die Fakultät für Informatik und die Fakultät für Medizin. 1970 wurde, als bisher jüngste Fakultät, die Fakultät für Biologie gegründet.

Fakultäten

Das Technion hat insgesamt 19 Fakultäten (in Klammern das Gründungsjahr der Fakultät):

Außerdem hat das Technion 40 Forschungsinstitute.

Bekannte Absolventen und Dozenten

Weblinks

 Commons: Technion – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Technion aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.