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Alfons Deeken

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Alfons Deeken SJ (* 3. August 1932 in Emstek bei Oldenburg[1]; † 6. September 2020 in Tokio[2]) war ein deutscher Jesuit und Philosoph.

Leben

Alfons Deeken trat 1952 dem Jesuitenorden bei und ging 1959 nach seinem Studium in München und Tokio sowie Promotion (PhD) an der Fordham University in New York als Missionar nach Japan. Er empfing 1965 in Tokio die katholische Priesterweihe.

Deeken erhielt 1973 einen Ruf als Professor für Philosophie an die Sophia-Universität in Tokio. Sein Fachgebiet war die Philosophie des Todes. 2002 wurde er emeritiert.

Er gründete 1982 die Japanische Gesellschaft für Sterbeerziehung und Trauerarbeit. Deeken war Initiator der Hospizidee in Japan; bisher gab es solche Einrichtungen in Japan nicht. Die Gesellschaft hat in 47 japanischen Städten mittlerweile circa 6000 Mitglieder.

Deeken erhielt 1989 den Globalpreis für soziale Wohlfahrt und Sozialmedizin der Internationalen Globalstiftung in Tokio, zwei Jahre später dann den Kikuchi-Kan-Preis. 1998 erhielt er das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und 1999 den Kulturpreis der Präfektur Tokio (Tōkyō-to bunka-shō).

Er veröffentlichte 27 Bücher in Japan; in Deutschland erschien der Titel Alt sein ist lernbar.

Alfons Deeken war ab 1965 Mitglied der katholischen Studentenverbindung AV Edo-Rhenania zu Tokio, einer befreundeten Verbindung des CV.

Schriften (auf Deutsch)

  • Alt sein ist lernbar. Anleitung und Hilfe. Butzon und Bercker, 2000, ISBN 3766696521

Literatur

  • Lucia Schröer: Prof. Dr. Alfons Deeken SJ. Missionar und Thanatologe in Japan. In: Jahrbuch für das Oldenburger Münsterland. Band 46 (1997) S. 311–315, Digitalisat.

Einzelnachweise

  1. Südoldenburger lehrt in Japan. In: nwzonline.de. 15. März 2015, abgerufen am 7. September 2020.
  2. Alfons Deeken, priest and noted thanatologist, dies at 88. Abgerufen am 7. September 2020.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Alfons Deeken aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.