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Schalom Noach Brasowsky

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Schalom Noach Brasowsky

Schalom Noach Brasowsky oder Sholom Noach Berezovsky (geboren 1911; gestorben 2000 - Jahrzeit: 7. Aw), genannt nach seinem Hauptwerk Nesivos Shalom, war Slonimer Rebbe von 1981 bis zu seinem Tod im Jahr 2000; er war Schwiegersohn von Awraham Weinberg und kam 1935 nach Erez Jisrael.

Leben

Rav Schalom Noach Berezovsky wurde 1911 in Baranovich/Weißrussland geboren. Sein Großvater mütterlicherseits war der Bruder des ersten Slonimer Rebben, Rav Avrohom Weinberg (1804-1883), des Jesod HaAvoda. Die Slonimer Chassidus vereint die chassidische Frömmigkeit mit einer starken Betonung des talmudischen Lernens. Die Besiedelung von Eretz Jisrael nahm ebenfalls eine wichtige Rolle ein und die erste Slonimer Jeschiwa wurde 1898 in Tiberias unter einem Enkel von Rav Avrohom Weinberg gegründet.

In den Wirren des Ersten Weltkrieges wurde das Zentrum der Slonimer Chassidus von Slonim ins nahgelegene Baranovich verlegt, wo 1918 die Jeschiwa Toras Chessed gegründet wurde – die erste chassidische Jeschiwa in litauischem Lernstil. Dort war es, wo der junge Rav Schalom Noach Berezovsky Tora lernte. Der Slonimer Rebbe Rav Avrohom Weinberg (1884-1933) beauftragte den jungen Mann, sich die Reden des Rebben am Schabbat so einzuprägen, dass er sie danach zu Papier bringen konnte. Diese wurden unter dem Titel Bejs Avrohom veröffentlicht.

Nach seiner Heirat mit der Tochter des Slonimer Rebben in Tiberias, Rav Avrohom Weinberg (1889-1981), tat er dasselbe mit den Reden seines Schwiegervaters, der 1954 Slonimer Rebbe wurde und dessen Werke unter dem Titel Birkas Avraham vorliegen.

Rav Schalom Noach Berezovsky scharte schon in den 1930er Jahren Schüler in einer kleinen Jeschiwa in Eretz Jisrael um sich und baute nach der Shoa die Slonimer Chassidus wieder mit auf. Er verfasste den siebenbändigen Torakommentar Nesivos Shalom sowie viele weitere Werke zu verschiedenen grundlegenden Themen. 1981 trat er die Nachfolge seines Schwiegervaters als Slonimer Rebbe an und starb 2000 in Jerusalem.

Sein Nesivos Shalom wird heute in weiten Kreisen gelernt und wird auch in nicht-chassidischen und in modern-orthodoxen Jeschiwot sehr geschätzt.

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