Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Jessica Durlacher

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jessica Durlacher

Jessica Durlacher (* 6. September 1961 in Amsterdam, Niederlande) ist eine niederländische Schriftstellerin, Literaturkritikerin und Übersetzerin.

Leben

Jessica Durlacher ist die Tochter des Soziologen und Schriftstellers Gerhard Durlacher, der als einziger aus seiner Familie Auschwitz überlebt hat. Seine Berichte und Erzählungen über die NS-Zeit machten ihn zu einem wichtigen Zeitzeugen in den Niederlanden. Jessica Durlacher setzt dieses Thema fort und schreibt in ihren Romanen u. a. über das Leben von Familien, in denen die Eltern den Holocaust überlebt haben, und wie diese Erfahrung sie und ihre Kinder traumatisiert und prägt.

Durlacher lebt und arbeitet heute in Bloemendaal in der Nähe von Amsterdam und in Kalifornien und ist mit dem niederländischen Schriftsteller Leon de Winter verheiratet. Die beiden haben zwei gemeinsame Kinder.

Werke

Romane

  • 1997: Het Geweten (dt. Das Gewissen, Diogenes, 1997)
  • 2000: De Dochter (dt. Die Tochter, Diogenes, 2001)
  • 2004: Emoticon (dt. Emoticon, Diogenes, 2006)
  • 2004: Nieuwbouw (Essays)
  • 2009: Schrijvers! (dt. Schriftsteller!, Diogenes, 2009)
  • 2011: De Held (dt. Der Sohn, Diogenes 2012)

Übersetzungen

Auszeichnungen

  • 1998: Debütanten-Preis der niederländischen Stichting perspectief für Das Gewissen
  • 1999: Goldenes Eselsohr für Das Gewissen, als bestverkauftes literarisches Debüt in Holland
  • 2002: Autorin des Jahres 2001 der Leser der österreichischen Zeitschrift Buchkultur für ihren Roman Die Tochter

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jessica Durlacher aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.