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Humlikon

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BW
Humlikon
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich
Bezirk: Andelfingenw
Gemeindenummer: 0032i1f3f4
Postleitzahl: 8457
Koordinaten: (692665 / 270279)47.5766688.670278438Koordinaten: 47° 34′ 36″ N, 8° 40′ 13″ O; CH1903: (692665 / 270279)
Höhe: 438 m ü. M.
Fläche: 3.70 km²
Einwohner: 482 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Website: www.humlikon.ch
Karte
Vorlage:Imagemap Bezirk Andelfingenww
Datei:Humlikon 232.jpg
Dorfzentrum von Humlikon
Datei:Humlikon vilagha puto 234.jpg
Dorfbrunnen in Humlikon

Humlikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Andelfingen des Kantons Zürich in der Schweiz.

Wappen

Blasonierung

In Blau ein halbes silbernes, rotgezungtes Einhorn

Das Wappen stammt von der Familie der Freiherren von Humlikon. Im 19. Jahrhundert wurden im Gemeindewappen die heraldischen Symbole für Ackerbau (Pflugschar) und Weinbau (Rebmesser) verwendet. Als es darum ging, ein offizielles Wappen festzulegen, wurde der Gemeinde empfohlen, das historische Wappen der Familie von Humlikon wieder einzuführen, was 1930 von den Stimmbürgern gutgeheissen wurde.

Geographie

Die Gemeinde Humlikon liegt im Zürcher Weinland zwischen Schaffhausen und Winterthur. Von der Gemeindefläche dienen 63,5 % der Landwirtschaft, 28,4 % ist mit Wald bedeckt, 2,7 % ist Verkehrsfläche und 5,4 % Siedlungsgebiet.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1467 ca. 60
1634 178
1850 346
1880 320
1900 263
1950 213
2000 408

Geschichte

Am 12. Juli 1228 beurkundetet der Mönch Konrad von Humlicon einen Verkauf, es ist dies die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde.

Flugzeugabsturz von Dürrenäsch

Beim Absturz eines Flugzeugs vom Typ Caravelle der Swissair am 4. September 1963 in Dürrenäsch im Kanton Aargau verloren 74 Passagiere ihr Leben; 43 Personen stammten aus Humlikon, rund ein Fünftel der damaligen Einwohner. Es waren 19 Ehepaare und 5 Einzelpersonen, darunter sämtliche Mitglieder des Gemeinderates. Mit der Caravelle hätten sie nach Genf reisen wollen, um sich dort über Schädlingsbekämpfung informieren zu lassen. Mehr als 40 Kinder wurden zu Waisen. Die Führung der Gemeinde wurde kommissarisch durch den Kanton übernommen. [2]

Politik

Die SVP hat 54,0 %, die FDP 9,09 %, die BDP 8,11 %, die glp 7,59 %, die SP 7,47 %, die Grünen 2,56 %, die CVP 1,93 %, und die EVP 1,88 % der Wählerstimmen (Nationalratswahl 2011).[3]

Gemeindepräsident ist Heinz Vogt (Stand 2009).

Literatur

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band I: Die Bezirke Affoltern und Andelfingen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 7). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1938. DNB 365803030.

Weblinks

 Commons: Humlikon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ungültiger Metadaten-Schlüssel Quelle
  2. Aus der Sendung "Antenne" vom 4. September 1963 Flugzeugabsturz bei Dürrenäsch Schweizer Fernsehen
  3. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content abgerufen am 24. Januar 2012

Vorlage:Navigationsleiste Bezirk Andelfingen


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