Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Henryk Szaro

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Henryk Szaro (eigentlich Henoch Szapiro, geboren 21. Oktober 1900 in Warschau; erschossen 1942 im Warschauer Ghetto) war ein jüdisch-polnischer Filmregisseur.

Leben

Henoch wurde 1900 in Warschau in einer jüdischen Familie geboren. Er absolvierte das Gymnasium in Saratow und studierte Ingenieurwissenschaften in Petrograd. Dort wurde er auch Schüler des Theaterregisseurs W. Meyerhold.

1923 ging er nach Berlin und spielte in einem Kabarett russischer Emigranten. 1924 siedelte er nach Warschau über. Er begann als Filmregisseur zu arbeiten. Zwischen 1925 und 1939 entstanden insgesamt 15 Spielfilme unter seiner Regie, darunter zwei jiddische Filme[1]. Er war Mitbegründer des Verbandes polnischer Filmproduzenten und einer der wichtigsten Filmschaffenden der Zwischenkriegszeit in Polen. Er wurde Ehrenmitglied der französischen Union des Artistes Cinematographiques.

1939 ging er nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht nach Vilnius. Seit 1942 lebte er im Warschauer Ghetto. Dort wurde er zwischen April und August auf der Straße erschossen.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Lamed wow (1925) und Tkijes Chaf (1937)


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Henryk Szaro aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.