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Harald Weyel

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Harald Weyel (* 30. August 1959 in Herborn) ist ein deutscher Ökonom und Politiker (AfD). Er ist Mitglied des 19. Bundestags

Werdegang

Weyel wuchs in Dillenburg auf, begann eine Mechanikerlehre und legte dann das Abitur in Marburg an der Lahn ab. Er studierte in West-Berlin, Marburg und Oldenburg Geographie, Romanistik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. 1987 schloss er sein Studium als Dipl.-Ökonom ab und arbeitete dann im Öffentlichen Dienst. 1993 wurde er zum Dr. rer. pol. promoviert und vertrat eine Professur für „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Außenwirtschaft und Fachsprache Englisch“ an der FH Köln von 1997 bis 2000. Dort erhielt er anschließend eine Professur für Betriebswirtschaft.[1] Harald Weyel ist geschieden und hat ein Kind.

Vor der Europawahl 2009 trat er in die Partei „Freie Wähler“ ein und 2013 dann in die AfD über.[1]

Politik

Weyel zog über die AfD-Landesliste NRW (Listenplatz Nr. 3) in den 19. Bundestag ein.[2]

Nach seiner Wahl in den Bundestag 2017 schrieb die Wochenzeitung Die Zeit: „Innerhalb der AfD ist Harald Weyel bislang kaum aufgefallen. Umso drastischer inszeniert er sich bei Facebook.“ Er teile sexistische Beiträge, in denen Frauen ein genetisch bedingter Mangel an Intelligenz bescheinigt wird. Die Betonbarrieren, mit denen Veranstaltungen vor Terroranschlägen geschützt werden sollen, nannte Weyel ein „Mahnmal für noch nicht getötete Deutsche und ihre Freunde“.[3]

Als seine Politikfelder nannte er beim WDR für die kommende Legislaturperiode die „Außenwirtschaftspolitik, inklusive EU und Entwicklungshilfe“.[4]

Schriften (Auswahl)

  • Weltmarkt und Dekolonisierung, das Beispiel Belize. Eine Analyse der Möglichkeiten nationaler und regionaler ökonomischer Emanzipation auf dissoziativen und integrativen Wegen im postsozialistischen Zeitalter, 1993 (= Oldenburg, Univ., Diss., 1993)
  • Internationale Betriebswirtschaftslehre und kulturelle Evolution. Internationalität, Wirtschaft und Kultur im 21. Jahrhundert, Lohmar/Köln: Josef Eul Verlag 2003
  • Gemeinsam mit Helmut Bujard, Lothar Cerny und Walter Gutzeit: Wirtschaft und Kultur, Berlin/Boston: de Gruyter 2011

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Prof. Dr. Harald Weyel - Alternative für Deutschland. Abgerufen am 3. Oktober 2017.
  2. Der Bundeswahlleiter: Gewählte auf Landeslisten der Parteien in Nordrhein-Westfalen - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 8. November 2017 (deutsch).
  3. Kai Biermann, Astrid Geisler, Christina Holzinger, Paul Middelhoff, Karsten Polke-Majewski: AfD-Fraktion: Rechts bis extrem im Bundestag. In: Die Zeit. Hamburg 2017-09-26, ISSN 0044-2070 (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-09/afd-kandidaten-bundestagswahl-abgeordnete).
  4. Westdeutscher Rundfunk: Kandidat Harald Weyel (AfD), Landesliste. 25. September 2017, abgerufen am 3. Oktober 2017.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Harald Weyel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.