Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Hannelore Schlaffer

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hannelore Schlaffer (* 1939 in Würzburg) ist eine deutsche Germanistin.

Leben

Hannelore Schlaffer ist seit 1964 mit Heinz Schlaffer verheiratet.[1] Sie unterrichtete von 1966 bis 1971 als Studienrätin an Gymnasien in Nürnberg und Erlangen. 1971 promovierte sie an der Universität Erlangen mit der Dissertation Dramenform und Klassenstruktur. Die dramatis persona Volk. Von 1976 bis 1978 arbeitete Hannelore Schlaffer als Lektorin für deutsche Literatur an der Sorbonne in Paris.

1982 habilitierte sich Hannelore Schlaffer an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Thema Wilhelm Meister. Das Ende der Kunst oder die Wiederkehr des Mythos. An der Universität Freiburg lehrte sie als außerplanmäßige Professorin für Neuere Deutsche Literatur bis 1996. Im selben Jahr erfolgte die Umhabilitation an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo sie bis 2001 lehrte.

Seit 1980 ist Hannelore Schaffer freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen, so für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung sowie für Rundfunkanstalten.

Veröffentlichungen

  • Die intellektuelle Ehe. Der Plan vom Leben als Paar. Hanser, München 2011, ISBN 978-3-446-23654-7.[2]
  • Mode. Schule der Frauen. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2007, ISBN 978-3-518-41892-5.
  • Kleidersprache. Über die Mode. Vontobel Stiftung, Zürich 2005.
  • Das Alter. Ein Traum von Jugend. Suhrkamp, Frankfurt/M. 2003, ISBN 3-518-41492-5.
  • „Wer ein schön Gesicht hat..“ Originale und erdichtete Briefe. Hanser, München 1999, ISBN 3-446-19754-0 (zusammen mit Bettina Brentano).
  • Schönheit. Über Sitten und Unsitten unserer Zeit. Verlag Kunstmann, München 1996, ISBN 3-88897-170-5.
  • Poetik der Novelle. Metzler Verlag, Stuttgart 1993, ISBN 3-476-00957-2.
  • Epochen der deutschen Literatur in Bildern. Klassik und Romantik 1770-1830. Kröner, Stuttgart 1986, ISBN 3-520-82601-1.
  • Die Scherenschnitte der Luise Duttenhofer. Insel Verlag, Frankfurt/M. 1986, ISBN 3-458-19026-0.
  • Wilhelm Meister. Das Ende der Kunst und die Wiederkehr des Mythos. Metzler Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-476-00453-8 (zugl. Habilitationsschrift)
  • Dramenform und Klassenstruktur. Eine Analyse der dramatis persona 'Volk'. Metzler Verlag, Stuttgart 1972, ISBN 3-476-00246-2 (zugl. Dissertation, Universität Erlangen 1971).

Weblinks

Einzelnachweise, Fußnoten

  1. Richard Kämmerlings: Hannelore Schlaffer - Paarweise: Die Publizistin wählt Huhn und den rituellen "Dezi" vom Roten, Die Welt, 23. April 2011, abgerufen am 3. November 2012
  2. Hannelore Schlaffer: Die intellektuelle Ehe Die Echtheit in der Paarbeziehung, Rezension in der FAZ vom 8. Juli 2011, abgerufen am 27. Juni 2012


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hannelore Schlaffer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.