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Alan Isler

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Alan Isler (* 1934 in London; † 29. März 2010) war ein britischer Schriftsteller.

Isler wanderte 1952 in die USA aus. Von 1954 bis 1956 diente er in der US-Armee. An der Columbia University promovierte er in Englischer Literatur über den elisabethanischen Schriftsteller Philip Sidney. 1967 erhielt er einen Lehrstuhl für Englische Literatur am Queens College der City University of New York, den er bis zu seiner Emeritierung 1995 innehatte.

Sein erster Roman Der Prinz der West End Avenue gewann 1994 den National Jewish Book Award. Im Jahr darauf erreichte er mit diesem Buch die Runde der letzten Zwölf beim renommierten Booker Prize. 1996 wurde er mit dem Wingate Literary Prize ausgezeichnet. Isler lebte zuletzt in New York und Sag Harbour.

Alan Isler war verheiratet mit Dr. Ellen Isler. Er hatte vier Kinder und zwei Stiefkinder.

Werke

  • The moral philosophy of Sidney's two Arcadias. A study of some principal themes. Mikrofilm, Ph. D. Columbia University 1966.
  • The Prince of West End Avenue, 1996.
  • The Bacon Fancier (also published as Op. Non. Cit.), 1997.
    • Op.non.cit., Vier Novellen. Aus dem Englischen von Heidi Zerning, Berlin-Verlag München 1996, ISBN 978-3-8270-0257-0.
  • Kraven Images, 1997.
  • Clerical Errors, 2002.
    • Klerikale Irrtümer, Roman. Aus dem Englischen von Stefanie Schaffer-de Vries, Berlin-Verlag München 2002, ISBN 978-3-8270-0383-6.
  • The Living Proof, 2005.
    • Der lebende Beweis, Roman. Aus dem Englischen von Silvia Morawetz, Berlin-Verlag München 2007, ISBN 978-3-8270-0580-9.

Weblinks

Literatur

Uwe Meyer: "‘My libido [...] has always been quite normal’: Love and Sexuality Among the Elderly in the Works of Alan Isler". In: Jansohn, Christa (Hg.): Old Age and Ageing in British and American Culture and Literature. Münster 2004, S. 197–211 (= Studien zur englischen Literatur, hg. v. Dieter Mehl, Bd. 16).

Uwe Meyer: "‘[T]o rot on inhospitable ground’: The World of Academia In the Works of Alan Isler." In: Fielitz, Sonja / Meyer, Uwe (eds.): Shakespeare. Satire. Academia. Essays in Honour of Wolfgang Weiss. Heidelberg 2012, pp. 143-165 (= Anglistische Forschungen, hg. v. Rüdiger Ahrens, Heinz Antor, Klaus Stierstorfer, Bd. 424).


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