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Adolf Salvendi

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Adolf Salvendi (geb. 18. Januar 1837 in Waag-Neustadl, heute Nové Mesto nad Váhom, Westslowakei; gest. 1914) war ein deutscher Rabbiner.

Leben

Adolf Salvendi erhielt seine erste Ausbildung in seiner Geburtsstadt durch den dortigen Rabbiner und Hebraisten Josef Weiße.

Zunächst wurde er kurzzeitig Rabbiner in der westpreußischen Stadt Kościerzyna (deutsch Berent) und folgte dann einem Ruf in die bayerische Pfalz. Er war von 1866 bis 1909 Bezirksrabbiner des Bezirksrabbinats Dürkheim-Frankenthal, wo er am 28. August 1885 die neue Synagoge in Frankenthal (Pfalz) einweihte.

Er war strikter Vertreter des orthodoxen Judentums, wie ein Artikel zu seinem 70. Geburtstag in der jüdischen Wochenzeitschrift Der Israelit vom 31. Januar 1907 schreibt.

Im Verein Lemaan Zion, einer zionistischen Vereinigung für Deutschland, und im Verein zur Erziehung jüdischer Waisen in Palästina, die beide in Frankfurt am Main ihren Sitz hatten, betätigte er sich. Als ihm seine Verehrer bei seinem 70. Geburtstag eine Summe für eine Palästinastiftung zur Verfügung stellten, bestimmte er, dass durch diese Stiftung in der Salvendi-Kolonie ein Neubau des Waisenhauses errichtet werden sollte.

Sein Sohn Hugo Salvendi (geb. 20. Februar 1877 in Bad Dürkheim) wurde 1942 im KZ Auschwitz ermordet.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Gedenkbuch - Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 - 1945. Abgerufen am 15. Februar 2016.


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