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Schalom Schwadron

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Schalom Schwadron
Schalom Schwadron (Bildmitte, mit langem Bart)

Schalom Mordechai Hakohen Schwadron (auch Scholem Schwadron; geb. 1912/5672 in Jerusalem; gest. 1997/5758 in Jerusalem; - Jahrzeit 22. Kislew), seit 1952 der Jeruschalmer Maggid genannt, war ein bedeutender orthodoxer Rabbiner, Autor halachischer Schriften, religiöser Lehrer und Rosch Jeschiwa. Er war der Enkel Scholem Mordechai Schwadrons (1835–1911), genannt Maharsham, dessen Schriften er herausgab. In seiner Jugendzeit und als junger Erwachsener lernte Schalom Schwadron 18 Stunden täglich. 1936 heiratete er die Tochter Chajim Leib Auerbachs. Seit 1952 wurde er verehrungsvoll Jeruschalmer Maggid genannt. Zu seinen Lehrvorträgen und Draschot kamen Tausende Menschen.

Leben

Schalom Schwadron wurde nach seinem Großvater benannt und wuchs unter sehr ärmlichen Verhältnissen in Jerusalem auf, da sein Vater starb, als der Junge sieben Jahre alt war. Er lernte u. a. in der Chevron Jeschiwa und zeichnete sich durch großes Torawissen aus. 1936 heiratete er eine Tochter des Rabbiners Chaim Yehuda Leib Auerbach und wurde dadurch ein Schwager des Rabbiners Schlomo Salman Auerbach (1910-1995), der einer der einflussreichsten Poskim des 20. Jahrhunderts wurde. Mit ihm lernte er täglich als Studienpartner.

Er lehrte in mehreren Jeschiwot und gab ab 1952 freitagabends Vorträge, die ihm den Beinamen „Maggid von Jerusalem“ einbrachten. Er drang mit seinen Geschichten in die Herzen seiner Zuhörer ein, die seinen Ausführungen über Halacha und Mussar mit Andacht lauschten. Da er mit seiner Art des Erzählens so viel Resonanz fand, schickte man ihn auf ausgedehnte Reisen ins Ausland, um Geld für verschiedene Tora-Institutionen in Israel zu sammeln. Dabei lernte er in New York die Familie Krohn kennen, die ihm ihre Gastfreundschaft gewährte und der er lebenslang verbunden blieb. Ein Sohn der Familie, Rabbi Paysach Krohn (geb. 1945), gab eine Reihe von Büchern mit Geschichten des Maggids von Jerusalem heraus, die Rabbiner Schwadron weltweit bekannt machten.

Rabbiner Schwadron allerdings sorgte dafür, dass die Werke seines Großvaters, des Maharscham, veröffentlicht wurden.

Schalom Schwadron starb 1997 in Jerusalem und wurde auf dem Har Hasetim begraben.

Literatur

  • Paysach J. Krohn: The Maggid speaks. Favorite stories and parables of Rabbi Sholom Schwadron, shlita, Maggid of Jerusalem. Mesorah Publications, 1987. ISBN 089906230X
  • Yaakov Aryeh Ariel: Voice of Truth. The life and eloquence of Rabbi Sholom Schwadron, the unforgettable Maggid of Jerusalem. ISBN 1578195012
  • Lazewnik, Libby, Voice of Truth: The life and eloquence of Rabbi Sholom Schwadron, the unforgettable Maggid of Jerusalem. Adapted from the Hebrew, Kol Chotzeiv. Brooklyn: Mesorah Publications, 2000

Weblinks

Andere Wikis

Siehe auch

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Schalom Schwadron aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. Hauptautor des Artikels (siehe Autorenliste) war Michael Kühntopf. Weitere Artikel, an denen dieser Autor maßgeblich beteiligt war: 2.656 Artikel (davon 1.532 in Jewiki angelegt und 1.124 aus Wikipedia übernommen). Bitte beachten Sie die Hinweise auf der Seite Jewiki:Statistik.