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Lion Ullmann

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Lion Ullmann

Lion Ullmann (Baruch Löb Ullmann oder Leopold Ullmann) (geb. 1804 in Sankt Goar; gest. 4. September 1843) war ein deutscher Rabbiner. Er war von von 1836 bis 1843 Ober-Rabbiner des Konsistoriums Krefeld.

Familie

Lion Ullmann war Sohn der Eheleute Baruch Ullmann und Judith Isaac. Er heiratete Nannette Süßel (* 1808 in Abersheim, † 1868 in Frankfurt am Main), Adoptivtochter des Rabbiners Löb Ellinger aus Mainz.

Leben

Lion Ullmann besuchte die talmudischen Schulen in Bingen und Darmstadt. 1829 wurde er durch die Rabbiner von Darmstadt, Mainz und Michelstadt zum Rabbiner ordiniert. Von 1829-1833 studierte er an der Universität Bonn bei Georg Wilhelm Freytag Arabistik und Orientalistik. Seine Promotion erfolgte 1835 an der Universität Gießen.

Im gleichen Jahr wurde Lion Ullmann zum Oberrabbiner des Konsistoriums Krefeld gewählt. Er war der erste akademisch ausgebildete Rabbiner in Krefeld. Ullmann verfasste 1836 die erste Synagogenordnung für das Konsistorium Krefeld. 1840 gründete er in Krefeld eine jüdische Elementarschule.

Schriften

  • Ludwig Ullmann: Der Koran; Muòhammad; aus dem Arabischen wortgetreu neu übersetzt, und mit erläuternden Anmerkungen, Verlag J. H. Funcke, Krefeld 1840

Diese Publikation ist die erste deutsche komplette Übersetzung des Koran. Die erste Auflage von 4000 Exemplaren war bald vergriffen. 1842 erschien die zweite und 1897 die neunte Ausgabe.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Lion Ullmann aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.