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Jonas Turkow

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Jonas Turkow (jiddisch יאנאס טורקאוו, geb. 1898 in Warschau, gest. 1988 in Tel Aviv) war ein jüdisch-polnischer Schauspieler. Er überlebte das Warschauer Ghetto und schrieb darüber einige Bücher.

Leben

Jonas wurde 1898 in einer jüdischen Familie geboren. Seit 1916 tourte er mit verschiedenen Wandertheatern durch Polen und Galizien. Er spielte in Berlin im Gebrüder-Herrnfeld-Theater und in Earschau im Theater von Esther Kamińska. 1926 übernahm er die Leitung des Jüdischen Theaters in Kraków, in den 30er Jahren leitete er das Kleinkunst-Variete-Theater in Kaunas.

1940 kam er ins Warschauer Ghetto. Er überlebte 1943. 1950 wanderte er in die USA aus, 1962 nach Israel. 1988 starb er in Tel Aviv.

Jonas Turkow veröffentlichte einige Bücher über sein Leben und die Zeit der deutschen Besatzung in Polen. Er ermittelte 18 Fälle von Kollaboration von Juden mit den Deutschen. Er unterstützte Überlebende der Shoa lange Zeit sehr intensiv.

Vera Gran bezichtigte ihn 1980 in ihrer Autobiographie der Kollaboration mit der deutschen Besatzungsmacht.

Literatur


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jonas Turkow aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.