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Isaac Rice

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Isaac Leopold Rice (geb. 22. Februar 1850 in Wachenheim an der Weinstraße; gest. 2. November 1915 in New York City) war ein US-amerikanischer Unternehmer und Schachspieler deutscher Herkunft.

Die Familie von Rice emigrierte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Deutschland in die USA, wo Isaac Rice in Philadelphia studierte. Rice spezialisierte sich auf das Eisenbahnrecht und wurde Begründer von Eisenbahngesellschaften in verschiedenen Städten der USA. 1897 gründete er die Electric Vehicle Company zur Herstellung von Elektro-Automobilen. Es folgten die Electric Storage Battery Company [1] und 1899 die Electric Boat Company. Durch seine Tätigkeit als Unternehmer wurde er noch vor der Jahrhundertwende sehr vermögend.

Seine Passion war Schach, das er als Amateur spielte und als Mäzen förderte. Nach ihm ist das aus heutiger Sicht inkorrekte Rice-Gambit im Königsspringergambit benannt. Rice engagierte zahlreiche Spitzenspieler, darunter auch Weltmeister Emanuel Lasker, um es zu analysieren und seine Spielbarkeit nachzuweisen. 1904 fand in Monte Carlo ein doppelrundiges Meisterturnier mit sechs Teilnehmern statt, bei dem das Rice-Gambit als Eröffnung vorgeschrieben war. Den ersten Platz teilten sich Frank Marshall und Rudolf Swiderski, der gesamte Preisfonds belief sich auf 2500 Francs. Laut Oxford Companion to Chess ist das Gambit ein „groteskes Monument der Eitelkeit eines reichen Mannes“. [2]

Quellen

  1. Kimes, Beverly Rae (Herausgeberin) und Clark, Henry Austin, jr., ; The Standard Catalogue of American Cars, 2. Auflage, Krause Publications, Iola WI 54990 (1985), ISBN 0-87341-111-0, Seite 502
  2. David Hooper, Kenneth Whyld: The Oxford Companion to Chess. Oxford 1984. S. 282

Weblinks


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