Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Cosma Shiva Hagen

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Cosma Shiva Hagen, 2012

Cosma Shiva Hagen (* 17. Mai 1981 in Los Angeles) ist eine deutsch-US-amerikanische[1] Schauspielerin und Synchronsprecherin.

Leben

Cosma Shiva Hagen ist die Tochter des Musikers Ferdinand Karmelk († 1988) und der Sängerin Nina Hagen.[2] Sie ist Enkelin der Schauspielerin Eva-Maria Hagen und des Drehbuchautors Hans Oliva-Hagen. Ihre Vornamen wurden von ihrer Mutter gewählt. Cosma (= Kosmos) geht auf ein angebliches UFO-Erlebnis während Nina Hagens Schwangerschaft zurück und Shiva ist eine Reminiszenz an die gleichnamige indische Gottheit. 1994 bescheinigte ein Gericht, dass „Cosma Shiva“ als weiblicher Vorname eintragungsfähig ist. Hagen verbrachte einen großen Teil ihrer Kindheit im Bandbus während der Tourneen ihrer Mutter.[2] Sie beendete ihre Schulausbildung mit dem Hauptschulabschluss.

Hagen lebte in London, Berlin, Hamburg, Paris, auf Ibiza und in Lüneburg.[2] 2020 zog sie in ein Tiny House in der Nähe von Hamburg.[3]

Karriere

1996 gab Cosma Shiva Hagen als Junkie in dem Fernsehfilm Crash Kids ihr Filmdebüt. Einem breiten Publikum bekannt wurde sie mit dem Erfolgsfilm Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit von 1998.[2] 1999 spielte sie im Rahmen des Theatersommers in Garmisch-Partenkirchen die Rolle der Momo im gleichnamigen Theaterstück nach dem Werk von Michael Ende. Im selben Jahr war sie in Peter Vogels Filmdrama Einfach raus als Filmtochter von Ulrich Mühe und Susanne Lothar zu sehen. 2002 spielte sie neben Iris Berben in dem ZDF-Krimi Rosa Roth – Die Abrechnung die Bankangestellte Martha Hanson, die nach einem Bankraub das Geld selbst entwendet, nachdem der Bankräuber es bei seiner Flucht verliert. Hierneben war sie in weiteren Gastrollen in Krimiserien wie Bella Block, Tatort, Nachtschicht, Pfarrer Braun und Einsatz in Hamburg zu sehen.

2004 spielte Hagen in Otto Waalkes' Kinokomödie 7 Zwerge – Männer allein im Wald und in der Filmfortsetzung 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug von 2006 an der Seite ihrer Mutter die Rolle des Schneewittchens. 2014 war sie in eben dieser Rolle in dem Computeranimationsfilm Der 7bte Zwerg, der Fortsetzung der Realfilme 7 Zwerge – Männer allein im Wald (2004) und 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug (2006) von Otto Waalkes, als Sprecherin zu hören.

Cosma Shiva Hagen ist neben ihren Arbeiten auf der Bühne vor der Kamera als Synchronsprecherin tätig. In dem in den Walt Disney Studios entstandenen US-amerikanischen 36. abendfüllenden Zeichentrickfilm Mulan, welcher frei auf Motiven der chinesischen Ballade von Hua Mulan basiert, sprach sie 1998 die Titelrolle und lieh dabei der US-Amerikanerin Ming-Na Wen ihre Stimme. Im selben Jahr synchronisierte sie in dem Zeichentrickfilm Rudolph mit der roten Nase Rudolphs Freundin Zoey. 2007 gab sie der Lichtelfe Luna in dem Computerspiel Legend: Hand of God Stimme und Aussehen. Der US-amerikanischen Schauspielerin Lucy Liu lieh sie 2008 in der DreamWorks-Animations-Actionkomödie Kung Fu Panda sowie in den Fortsetzungen Kung Fu Panda 2 (2011) und Kung Fu Panda 3 (2016) ihre Stimme. 2014 übernahm sie in dem deutsch-australischen Animationsfilm Die Biene Maja – Der Kinofilm die Sprechrolle der Biene Kassandra.

2003 ließ Hagen sich von Jim Rakete für das Männer-Magazin Playboy ablichten.

Soziales Engagement

Hagen reiste 2003 für das UN-Flüchtlingswerk UNHCR nach Sierra Leone (Westafrika) zur Förderung von Schulen für ehemalige Kindersoldaten. Der gleichzeitige Spendenaufruf auf dem Sender RTL erbrachte vier Millionen Euro Erlös. Sie engagiert sich außerdem für die Tierschutzorganisation PETA.[4] Als öffentliche Unterstützerin von Fairtrade wirkte sie 2008 in einem Film mit und war 2012 bei der Verleihung der Fairtrade-Awards dabei.[5]

Filmografie (Auswahl)

Synchronrollen (Auswahl) Soweit nicht anders vermerkt, jeweils die deutsche Fassung.

Theater (Auswahl)

Musik

  • ca. 2001: Diverse Musik-Events unter dem Label Galaxina, u. a. Goa-Partys
  • 2002: Rilke Projekt… in meinem wilden Herzen, Titel: Lieben
  • 2017: The Döftels feat. Cosma Shiva Hagen – Tanzen[7][8]

Sonstiges

  • 2010: Model für den Dessous- und Wäschehersteller Mey[9]
  • 2010: Model für das Textillabel Mexx
  • 2009–2014: sichtbar in Hamburg – Geschäftsführerin und künstlerische Programmgestaltung[10]

Auszeichnungen

Literatur

  • Manfred Hobsch, Ralf Krämer, Klaus Rathje: Filmszene D. Die 250 wichtigsten jungen deutschen Stars aus Kino und TV. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2004, ISBN 3-89602-511-2, S. 158 ff.

Weblinks

 Commons: Cosma Shiva Hagen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Interview: Cosma Shiva Hagen aus dem Jahr 2015 auf fabulousricci.com. Abgerufen am 24. Februar 2019.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Starporträt Cosma Shiva Hagen. Gala, abgerufen 9. April 2021.
  3. Cosma Shiva Hagen ist in ein Tiny House gezogen. B.Z., 31. März 2021
  4. Profil von Cosma Shiva Hagen. ORF, abgerufen am 8. April 2021
  5. Fairtrade-Awards würdigen vorbildliches Engagement. presseportal.de, abgerufen am 13. Juli 2013
  6. Cosma Shiva Hagen mit „Sternstunden“ in der Comödie Dresden. Dresdner Neueste Nachrichten vom 3. März 2020, abgerufen am 21. Juni 2020
  7. The Döftels: The Döftels feat. Cosma Shiva Hagen – Tanzen. 1. September 2017, abgerufen am 19. April 2019.
  8. Christina Olenberger: The Döftels: Cosma Shiva Hagen singt auf neuer Single „Tanzen“ der Band aus Worms mit. In: Wormser Zeitung. 23. September 2017, abgerufen am 19. April 2019.
  9. Cosma Shiva Hagen lässt für Mey die Hüllen fallen In: Die Welt online am 9. Januar 2010, abgerufen am 9. Januar 2010
  10. Auf die Bühne statt hinter die Bar. In: Hamburger Abendblatt, 4. Dezember 2013.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Cosma Shiva Hagen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.