Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Alisa Douer

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Alisa Douer (geboren 1943 in Tel Aviv, Völkerbundsmandat für Palästina) ist eine israelische Fotografin, die in Österreich arbeitet.

Leben

Alisa Douer schloss 1971 ein Studium an der „Akademie für angewandte Kunst“ in Tel Aviv ab.[1] Sie wurde 2012 in Arabistik an der Universität Wien promoviert.

Seit 1973 arbeitet Douer als Fotografin für Porträtphotographie, Photoreportagen und Photodokumentationen, als Ausstellungsgestalterin und Regisseurin in Wien. 1991 führte sie ein Projekt mit 700 Künstlern und Schriftstellern durch, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus Wien geflohen waren.

Douer organisiert Ausstellungen, Fotobücher und Filmdokumentationen.

Ausstellungen, Schriften

  • mit Ursula Seeber: Die Zeit gibt die Bilder : Schriftsteller, die Österreich zur Heimat hatten. Ausstellungskatalog. Wien : Dokumentationsstelle für Neuere Österreichische Literatur, 1992
  • Wie weit ist Wien : Lateinamerika als Exil für österreichische Schriftsteller und Künstler. Ausstellungskatalog. Wien : Picus, 1995
  • Neuland. Israelische Künstler österreichischer Herkunft. Ausstellungskatalog. Wien : Picus, 1997 ISBN 978-3-85452-407-6
  • mit Ursula Seeber: Frauen aus Wien. Fotoband. Wien : Frauenbüro, 1999
  • Wien Heldenplatz – Mythen und Massen. Ausstellungskatalog. Wien : Mandelbaum, 2000
  • Ingolstädter Gesichter. Ausstellungskatalog. Ingolstadt : Stadt Ingolstadt, Kulturreferat, 2000
  • Kladovo – eine Flucht nach Palästina. Ausstellungskatalog. Wien : Mandelbaum, 2001
  • Women at Work. Ausstellungskatalog. Wien : Mandelbaum, 2002 ISBN 978-3-85476-079-5
  • Bilder aus Indien : Indian images. Mit einem Beitrag von Karin Preisendanz. Wien : Mandelbaum, 2005 ISBN 978-3-85476-174-7
  • Wiener Handwerkskunst. Bildband. Mit einem Essay von Anna Auer. Übersetzung Karin Hanta. Wien : Mandelbaum, 2006 ISBN 978-3-85476-199-0
  • Ägypten – die verlorene Heimat : der Exodus aus Ägypten, 1947–1967. Berlin : Logos, 2014 ISBN 978-3-8325-3731-9
  • The Jews of Iraq. Berlin : Logos, 2017 ISBN 978-3-8325-4483-6

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Kurzbiografie in: Margit Franz, Heimo Halbrainer (Hrsg.): Going east - going south : österreichisches Exil in Asien und Afrika. Graz : Clio, 2014 ISBN 978-3-902542-34-2, S. 695


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Alisa Douer aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.