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Schutt

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Dieser Artikel handelt von geologischem Schutt.
  • Für den Abfall im Bauwesen, siehe Bauschutt.
  • Für den US-amerikanischen Jazz-Pianisten und Arrangeur Arthur Schutt (1902–1965) siehe Arthur Schutt
  • siehe auch: Shutt.

Schutt ist eine größere Anhäufung von durch Verwitterung und Erosion entstandenen kantigen Steinen, also Gesteinsbruchstücken. Schutt ist nach DIN 4022 größer als 63 mm, allgemein zumindest größer als 2 mm[1] (Psephite). Großmaterial nennt man Blockschutt. Rundes Material nennt man Geröll.

Hangschutt am Pflerscher Tribulaun

Derartiges Gesteinsmaterial häuft sich im Gebirge, am Fuß von Steilhängen oder Felswänden, zu Schutthalden (Talus, Schuttfuß) bzw. Blockhalden an, oder liegt als Eiszeitrest als Blockmeer vor. Sedimentiert und petrifiziert das Material, entsteht eine Breccie (In Unterscheidung zum rundsteinigen Konglomerat).

Der in der Bauwirtschaft verwendete, ähnlich geformte aber meistens künstlich hergestellte Gesteinsbruch wird als Schotter bezeichnet.

Im weiteren Sinn werden auch die Trümmer zerstörter Gebäude als Schutt bezeichnet. Einzelne Schichten im Untergrund aus Schutt kennzeichnen lange genutzte menschliche Siedlungen (siehe auch Schuttgrube), im modernen Bauwesen Bauschutt.

Quellen und Belege


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