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Larry Rosen

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Larry Rosen (geb. 25. Mai 1940 in New York City; gest. 9. Oktober 2015 in Park Ridge, New Jersey[1]) war ein amerikanischer Jazz-Produzent und Medienunternehmer.

Leben und Wirken

Rosen begann seine Karriere als Musiker; zunächst spielte er Schlagzeug in der Newport Youth Band; während seines Studiums an der Manhattan School of Music traf er Dave Grusin, mit dem er zunächst den Sänger Andy Williams begleitete. 1972 produzierten Grusin und er den Sänger Jon Lucien für RCA. Nach weiteren Produktionen, unter anderem mit Earl Klugh, Patti Austin und Lee Ritenour und einem Joint Venture mit Arista Records gründeten sie 1982 ihr eigenes Label, GRP Records, für das Rosen als Tontechniker und Produzent tätig war. Er verantwortete mehr als 350 Alben, von denen 80 für einen Grammy nominiert wurden und 33 einen Grammy erhielten, ebenso weitere Auszeichnungen. Rosen war ein Pionier der digitalen Aufnahmetechnik (er nahm das erste digitale Album jenseits des Klassikgenres auf). Seine Produktionsfirma Jazz Roots produziert pädagogische Programme; auch war er der Moderator der gleichnamigen NPR-Radioshow. Seine Larry Rosen Productions haben mehrere HD-Fernsehserien wie Legends of Jazz für das amerikanische Fernsehen produziert, mit Persönlichkeiten wie Ramsey Lewis, Quincy Jones und Phil Ramone.

1996 war er Mitgründer von N2K, einer der ersten Firmen, die nicht nur die Webseiten für Musiker wie Leonard Bernstein, Miles Davis, David Bowie oder die Rolling Stones betreibt, sondern auch Musik über das Internet über Downloads vertrieb und die 1999 mit CD Now fusionierte.

Preise und Auszeichnungen

Rosen wurde von Ernst & Young im Bereich der Neuen Medien als „Unternehmer des Jahres“ ausgezeichnet. Das Forbes Magazine würdigte ihn als „Internet-Ikone“ in einer Geschichte über die Herren des neuen Universums. Er wurde mit dem Govenor's Award der National Association of Recording Arts and Sciences ausgezeichnet und A&R/Producers Honor Roll aufgenommen.

Weblinks

Einzelnachweise


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Larry Rosen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.