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Kalonymos

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Kalonymos ist eine in Duisburg erscheinende Zeitschrift. Der exakte Titel lautet: Kalonymos. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen (bis Juni 2011 mit dem Zusatz: Campus Duisburg)

Kalonymos enthält wissenschaftliche Fachbeiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte, gelegentlich auch unveröffentlichte Quellen. Zu den ständigen Rubriken gehören Buchlese / Buchgestöber mit Hinweisen auf Neuerscheinungen.[1]

Die Zeitschrift ist nach den Kalonymiden benannt, einer jüdischen Familie, die aus Italien stammend schon im Mittelalter in Deutschland ansässig wurde. Manchmal thematisieren Aufsätze historische Personen, die Träger des Namens Kalonymos waren, so unter anderen Baruch ben Kalonymos (2008.4), Kalonymos zu Cöln (2007.2-3), Kalonymos in Worms (2003.3), Rabbi Kalonymos Kalman Epstein (2002.3), Mose b. Kalonymos (2001.3).

Kalonymos wird seit 2005 vom Bundesministerium des Innern gefördert. Neben der Druckausgabe erscheint Kalonymos online im PDF-Format.[2]

Daten

  • ISSN 1436-1213
  • Erscheinungsweise: seit 1998 als Quartalsschrift, gelegentlich als Doppelheft.[3]
  • Vorgänger: DIALOG (bis 1997) sowie Nachrichten aus dem Steinheim-Institut (1998).
  • Auflage: 12.000 pro Quartal im Jahr 2010[4] (Anzahl der Abonnenten lag im Jahr 2000 bei 8.000[5])
  • Umfang: zwischen 8 und 32 Seiten pro Heft
  • Sitz: Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen; ab Juni 2011 in Essen, im ehem. Rabbinerhaus, an der Seite von Alte Synagoge (Essen)

Einzelnachweise

  1. Liste der besprochenen Bücher
  2. PDF-Ausgaben von Kalonymos
  3. Erscheinungsverlauf
  4. Siehe Die Institutszeitschrift Kalonymos
  5. Laut Forschungsbericht des Steinheim-Instituts Nr. 6, 2000, S. 60.


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