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Jacob Lorhard

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Jacob Lorhard (lateinisch Jacobus Lorhardus; * 1561 in Münsingen;[1]19. Mai 1609) war ein deutscher Pädagoge und Philosoph. Sein Hauptbetätigungsfeld lag in der Metaphysik. Bereits zu Lebzeiten erlangte Lorhard weit über die deutschsprachigen Grenzen Bekanntheit – über sein Leben ist dennoch nicht mehr viel bekannt.

Studium und Lehre

Sein Studium absolvierte Lorhard in Tübingen, wo er 1592 mit der Abhandlung Disputatio de vera et Aristotelica methodo demonstrandi promovierte. Dort unterrichtete er u. a. als junger Dozent auch den rund zehn Jahre jüngeren Johannes Kepler.

Die Methode der diagrammatischen Repräsentation geht auf ihn zurück. Auch war er einer der ersten, den Begriff Ontologie zu verwenden.

Werke

  • Disputatio de vera et Aristotelica methodo demonstrandi, Dissertation. Tubingae: Gruppenbach, 1595. OCLC 245988900
  • Liber de adeptione veri necessarii seu apodictici ..., Tubingæ, 1597. OCLC 22740196
  • Ogdoas Scholastica, continens Diagraphen Typicam artium: Grammatices (Latinae, Graecae), Logices, Rhetorices, Astronomices, Ethices, Physices, Metaphysices, seu Ontologiae, Sangalli : Apud Georgium Straub, 1606. OCLC 41227134
  • Theatrum philosophicum, continens Grammaticen Latinam, Graecam, et Hebraeam, Logicen, Rhetoricen, Arithmeticen, Geometriam, Musicen, Astronomicen, Ethicen, Physicen, Metaphysicen seu Ontologiam, Basileæ, 1613. OCLC 186897020 (zweite Ausgabe der 'Ogdoas Scholastica')

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Fuzzy Formal Ontology, (2017): Kapitel 20 in Soft Computing in Humanities and Social Sciences Hsg. Rudolf Seising/Veronica Sanz González, Springer-Verlag zuletzt abgerufen 15. Dezember 2017


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