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Herbert Fleischmann

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Herbert Fleischmann (geb. 13. März 1925 in Nürnberg; gest. 5. April 1984 in Cavigliano) war ein deutscher Film- und Fernsehschauspieler sowie Hörspiel- und Synchronsprecher.

Biografie

Herbert Fleischmanns markante Stimme brachte ihn nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Rundfunk in Berührung, er wurde immer wieder vom Hörfunk für Lesungen und Hörspiele engagiert. Hauptsächlich war er für den Bayerischen Rundfunk tätig, wo er u. a. in den Hörspielen Am grünen Strand der Spree (1956), Die schwarze Wolke (1958), Zeit der Schuldigen (1961), Der Weihnachtsabend (1965), Gestatten, mein Name ist Cox – Heißen Dank fürs kalte Buffet (1969), Das Faß (1973) und Der Fall Dr. Crippen (1979) zu hören war. Fleischmann absolvierte eine Schauspielausbildung am Reinhardt-Seminar in Wien und spielte danach an den Kammerspielen in Bremen. Weitere Bühnenauftritte hatte er in Baden-Baden, Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main, Stuttgart, Zürich und München. Sein Leinwanddebüt hatte er 1961 in Barbara – Wild wie das Meer.[1] Er synchronisierte hauptsächlich in Fernsehserien Schauspieler wie James Drury und Robert Newton.

Ab 1962 begann seine Karriere als Fernsehschauspieler. Bekannt wurde er vor allem durch seine Rolle als Wissenschaftler Dr. Schiller in Raumpatrouille und in zahlreichen Folgen von Derrick und Der Kommissar. Im Kino war er häufig in den Verfilmungen der Romane von Johannes Mario Simmel zu sehen. Fleischmann, der 1949 wenige Wochen mit Ruth Leuwerik verheiratet war, starb am 5. April 1984 in Cavigliano an Herzversagen und wurde dort auch bestattet.[2]

Auszeichnungen

  • 1972 erhielt er den Ernst-Lubitsch-Preis der Filmjournalisten für die Darstellung eines Zirkusclowns in dem Film Das Freudenhaus. [3]

Filmografie (Auswahl)

Hörspiele (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://www.imdb.de/title/tt0054664/
  2. knerger.de: Das Grab von Herbert Fleischmann
  3. Horst O. Hermanni: Von Dorothy Dandridge bis Willy Fritsch: Das Film ABC, 2009, ISBN 3833423749, Seite 341


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