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Hans Dankner

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Hans Dankner (geb. 21. April 1908 in Dresden; gest. 1944 in Auschwitz) war ein deutscher Politiker der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Leben

Dankner erlernte nach der Volksschule den Beruf des Gärtners und war früh in der Bündischen Jugend aktiv. Ab 1927 engagierte er sich im Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) und war 1929/30 Leiter des KJVD-Unterbezirks Leipzig und Mitglied des Zentralkomitees (ZK) des Jugendverbandes.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten unterstützte Dankner die KPD auch in der Illegalität und wurde im November 1933 verhaftet und zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Nachdem er die Strafe abgesessen hatte, emigrierte er 1934 in die Tschechoslowakei und war von 1935 bis 1938 im Exil Abschnittsleiter für die KPD Ostsachsen. Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht wurde Dankner im März 1939 in Prag verhaftet und zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. 1943 wurde er an die Gestapo ausgeliefert und 1944 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet.

Literatur


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Hans Dankner aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.