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1944

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Ereignisse

  • 1944: Nobelpreis für Physik an: Isidor Isaac Rabi
  • 1944: Nobelpreis für Medizin an: Joseph Erlanger
  • 1944: Nobelpreis für Medizin an: Herbert Spencer Gasser
  • Januar - Mai 1944: Schlacht um Monte Cassino
  • 29. Januar 1944: Massaker von Koniuchy
  • 5.3.1944: Élisabeth Badinter geboren, französische Philosophin
  • März 1944: Tausende Juden in der ungarischen Hauptstadt Budapest treten am Ufer der Donau den letzten Weg ihres Lebens an. Einer an den anderen gefesselt, standen sie da und warteten auf den Tod. Doch zuerst mussten sie noch ihre Schuhe ausziehen. Dann wurden sie niedergeschossen. Eine "saubere Endlösung", wie es die Nazis fanden. Denn alle fielen sofort in den breiten Strom, ohne dass man sie hineinstossen musste. Und ausserdem sparten sie sich dabei viel Munition, weil die Toten die Lebenden, die an sie gekettet waren, gleich mit sich ins Wasser zogen, wo sie jämmerlich ertranken.
  • 15.3.1944: Josef Joffe in Lodz, Polen (wo sich seine Eltern versteckten), geboren, Journalist. Er wuchs in Berlin auf, studierte u. a. in Harvard (Ph. D. 1975); seit 2000 Mitherausgeber der Wochenzeitung „Die Zeit“; von 2001 bis 2004 war er ihr Chefredakteur, gemeinsam mit Michael Naumann; davor war Joffe Leiter des Ressorts Aussenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung; als Dozent für internationale Politik lehrte Joffe in München, an der John-Hopkins-Universität in Baltimore, Maryland, in Harvard sowie in Stanford; Josef Joffe ist in zahlreichen Kuratorien und Gremien engagiert (Auswahl): Abraham Geiger Kolleg, Deutsches Museum München, Aspen Institute Berlin, Ben-Gurion-Universität des Negev, Leo Baeck Institute New York; bei Ausbruch des Irak-Krieges galt Joffe als vehementer Befürworter der US-amerikanischen Politik und Kritiker der Position der damaligen deutschen Bundesregierung, hatte aber seitdem auch deutliche Kritik am Vorgehen des Weissen Hauses und des Pentagon geäussert
  • 9. Juni 1944: Massaker von Tulle
  • 10. Juni 1944: Massaker von Oradour
  • 13. Juli/14. Juli 1944: Blutnacht von Sneek
  • 20. Juli 1944: Gescheiterter Umsturzversuch in Deutschland
  • 17.8.1944: Larry Ellison (Lawrence Joseph Ellison) in der Bronx, New York City, geboren, Gründer und Präsident (CEO) des US-Softwarekonzerns Oracle, auf Platz 4 der reichsten Menschen der Welt (März 2009; Vermögen 22,5 Mrd. USD); er ist bekannt für sein sehr dynamisches Auftreten und gilt in Geschäftskreisen als alles andere als ein „gewöhnlicher“ Geschäftsmann; eine Biographie, die über ihn geschrieben wurde, trägt den Titel „The Difference Between God and Larry Ellison“ (Verfasser: Mike Wilson); kurzzeitig galt Ellison hinter Bill Gates als der zweitreichste Mensch der Welt; Ellison wird als ein sehr facettenreicher und exzentrischer Charakter beschrieben; neben seinem Ruf als Marketinggenie wird er als Playboy und Sportfanatiker bezeichnet, er errang unter anderem den Titel eines Weltmeisters im Segelrennen und ist Jet-Pilot – er besitzt in den USA die Flugerlaubnis für einen italienischen Kampfjet; Ellison kam als uneheliches Kind auf die Welt und wurde von seiner (jüdischen) Mutter nach 9 Monaten zu Verwandten nach Chicago abgegeben, wo er in einem jüdischen Haus aufwuchs, sein Stiefvater, ein Jude aus Russland, hatte den Namen „Ellison“ aus Verehrung für seinen Ankunftsort in Amerika, Ellis Island, angenommen; Larry Ellison studierte Mathematik und erbrachte ausgezeichnete Leistungen, war sogar einmal „Student des Jahres“; im Dezember 2003 heiratete Ellison seine vierte Frau, Melanie Craft; Steve Jobs war der offizielle Fotograf; Ellison gilt als bekennender Single, der sich immer wieder in diversen Talkshows gerühmt hat, einen hohen „Frauenverschleiss“ zu haben; viele andere Geschichten – ob wahr oder unwahr – werden über ihn und seine Extravaganz und seinen Reichtum erzählt
  • September/Oktober 1944: Massaker von Marzabotto

Bücher

Zeitungen und Zeitschriften

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