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Adam Bałdych

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Adam Bałdych (2013)

Adam „Evil“ Bałdych (* 18. Mai 1986 in Gorzów Wielkopolski) ist ein polnischer Jazzgeiger. Ulrich Olshausen zufolge ist er „zweifellos der größte lebende Geigentechniker des Jazz. Von ihm kann man alles erwarten.“[1]

Leben und Wirken

Bałdych besuchte ab dem neunten Lebensjahr eine Musikschule und galt bald als Wunderkind auf der Violine. Mit dreizehn Jahren entschied er sich für den Jazz. Mit 16 Jahren begann er eine internationale Karriere und spielte bald in Europa und Asien. Nachdem er sein Jazzstudium an der Musikakademie Kattowitz mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, erhielt er ein Stipendium für das Berklee College of Music in Boston.

Er leitet seine eigene Band Damage Controll und ist für Theater- und Filmproduktionen tätig. So erarbeitete er mit Leszek Możdżer den Soundtrack für den Film Sir Arnes Schatz von Mauritz Stiller. Er spielte auf zahlreichen Festivals wie den Leipziger Jazztagen, dem JazzFest Berlin, dem London Jazz Festival sowie dem Montreux Jazz Festival und trat auch mit der NDR Bigband auf. Neben seinen Geigerkollegen Didier Lockwood, Jerry Goodman, Krzesimir Dębski, Mateusz Smoczyński, Maciej Strzelczyk, Pierre Blanchard und Christian Howes nahm er 2009 an dem vom Gitarristen Jarosław Śmietana geleiteten „Tribute to Seifert“ teil. Auch ist er an Alben von Sumptuastic, Piotr Żaczek, Iiro Rantala, Mika Urbaniak und Anna Szarmach beteiligt.

Preise und Auszeichnungen

Seit 2001 wurde Bałdych jährlich mit dem Key for Career Award der polnischen Fachzeitschrift „Jazz Forum“ ausgezeichnet. 2002 gewann er den ersten Preis beim Wettbewerb Jazz Celebration in Gorzów; 2006 erhielt er den Grand Prix beim Festival Jazz nad Odrą. Für sein Album Imaginary Room wurde ihm 2013 ein ECHO Jazz als internationaler Instrumentalist des Jahres verliehen; auch ist er für einen Fryderyk nominiert.

Diskographische Hinweise

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10. November 2011


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Adam Bałdych aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.