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Sensibilität (Neurowissenschaft)

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Unter Sensibilität oder Somatosensorik[1] versteht man in der Physiologie und Wahrnehmungspsychologie den sog. „fünften Sinn“, das Fühlen oder den Hautsinn. Insofern die Somatosensorik auch das sensorische System der Nerven umfasst, kann neben den folgenden elementaren Nervenreizen und den aus ihnen resultierenden Empfindungen auch der psychologische Teil der Sensibilität mit in das Fühlen als Sensibilität i. w. S. einbezogen werden.[2]

Anders als bei den vier anderen Sinnen hat die Sensibilität i. e. S. kein ausgezeichnetes Sinnesorgan, sondern bezieht ihre Informationen aus einer Vielzahl von Rezeptor-Typen und freien Nervenendigungen, die über den ganzen Körper verteilt sind.

Das sensible System lässt sich nach verschiedenen Gesichtspunkten einteilen:

1. nach der Art des Reizes in

2. nach dem Ort der Erregung in

3. nach der zentripetalen Weiterleitung im

  • lemniskalen System (Hinterstrang und Lemniscus medialis) als epikritische Sensibilität („Feinwahrnehmung“, gut lokalisierbar)
  • extralemniskalen System (Vorderseitenstrang) als protopathische Sensibilität („Grobwahrnehmung“, schlecht lokalisierbar)

4. nach der Verschaltung in verschiedenen Kernarealen (wie in der Neuroanatomie üblich) in

Siehe auch

Quellen

  • E. Bruce Goldstein: Sensation and Perception. Wadsworth, Pacific Grove (USA), 2002
  • C. Hick: Physiologie. Jungjohann Verlag, 1996
  • Schmidt/Thews/Lang: Physiologie des Menschen. Springer Verlag, 2000
  • M. Trepel: Neuroanatomie. Urban & Fischer Verlag, 2004

Einzelnachweise

  1. Gekle, M. et al.: Taschenlehrbuch Physiologie, S. 630, Stuttgart: Thieme 2010, ISBN 978-3-13-144981-8
  2. Norbert Boss (Hrsg.): Roche Lexikon Medizin. Hoffmann-La Roche AG und Urban & Schwarzenberg, München, 21987, ISBN 3-541-13191-8; zu Lexikon-Lemma „Sensibilität“: S. 1565, vgl.a. fernladbaren Text 52003 des Lexikons


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