Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Palindrome

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel behandelt den Film. Zum Wort- oder Satztyp siehe Palindrom.
Filmdaten
Deutscher TitelPalindrome
OriginaltitelPalindromes
ProduktionslandVereinigte Staaten
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr2004
Länge100 Minuten
AltersfreigabeFSK 12[1]
Stab
RegieTodd Solondz
DrehbuchTodd Solondz
ProduktionMike S. Ryan,
Derrick Tseng
MusikNathan Larson
KameraTom Richmond
SchnittMollie Goldstein,
Kevin Messman
Besetzung

Palindrome ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 2004. Regie führte Todd Solondz, der auch das Drehbuch verfasste.

Handlung

Die zwölfjährige Aviva, die im Film von sieben unterschiedlichen Darstellerinnen und einem Darsteller verkörpert wird,[2] wünscht sich nichts sehnlicher, als möglichst bald ein Baby zu bekommen. Ihre eigene Mutter hält das für eine kindliche Fantasie und ist sehr erstaunt, als ihre Tochter eines Tages tatsächlich schwanger ist. In ihrem Entsetzen zwingt sie das Mädchen zur Abtreibung – doch auch der traumatische Eingriff ändert nichts an Avivas Wunsch, endlich Mutter zu werden.

Weil sie sich von ihren Eltern verraten fühlt und weiterhin von dem Wunsch getrieben ist, ein Baby zu bekommen, reißt Aviva von zu Hause aus. Ihre ganze Reise bleibt allerdings erfolg- und auch sinnlos, da sie infolge der Abtreibung unfruchtbar geworden ist, was die Eltern ihr verschwiegen haben.

Schließlich landet Aviva in einer christlich-fundamentalistischen Großfamilie. Deren Mittelpunkt ist die betont beseelte Mama Sunshine, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, ungewollten Kindern ein heimeliges Nest zu bieten. Aviva wird gut in die Familie integriert, doch auch das vermeintliche Paradies entpuppt sich am Ende als Sackgasse. Denn die Sunshines sind radikale Abtreibungsgegner, die sogar so weit gehen, dass sie einen Abtreibungsarzt erschießen lassen.

Am Ende verkündet eine noch immer kindliche Aviva, sie sei nun sicher, dass sie wieder schwanger sei.

Die unterschiedlichen Darsteller der Aviva

  • Emani Sledge (im Teil „Dawn“)
  • Valerie Shusterov (im Teil „Judah“)
  • Hannah Freiman (im Teil „Henry“)
  • Rachel Corr (im Teil „Henrietta“)
  • Will Denton (im Teil „Huckleberry“)
  • Sharon Wilkins (im Teil „Mama Sunshine“)
  • Shayna Levine (im Teil „Bob“)
  • Jennifer Jason Leigh (im Teil „Mark“)

Rezeption

In der New York Times hieß es, das eigentliche Problem an dem Film sei nicht, dass Solondz zu weit gehe, „sondern er scheint keine bestimmte Richtung im Sinn zu haben, kein künstlerisches Interesse jenseits der unbegrenzten Hässlichkeit der Menschheit.“[3]

Im film-dienst war zu lesen, Palindrome sei „[…] mit seiner Manie, sämtlichen ideologischen Konventionen den Boden unter den Füßen wegzuziehen, ein eminent politischer Film“. Der Film „dürfte es mit seiner forcierten Negativität allerdings schwer haben, ein Publikum zu erreichen, das von dieser Cleverness zu profitieren wüsste.“[4]

Auszeichnungen

Todd Solondz’ Palindrome lief 2004 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Mike S. Ryan war 2006 für den Independent Spirit Award nominiert.

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Palindrome aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.