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Laaber-Verlag

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Der Laaber-Verlag in Laaber bei Regensburg in Bayern ist ein 1977 von Henning Müller-Buscher gegründeter Buch- und Musikverlag, der 1980 den Arno-Volk-Verlag kaufte und darüber hinaus als weiteren bedeutenden Zuerwerb Anfang der 1990er Jahre den Verlag Frits Knuf übernahm mit seinem ambitionierten musikwissenschaftlichen Buchprogramm.

Der Laaber-Verlag publiziert seit 1977 in allen relevanten Bereichen der Musik und Musikwissenschaft. Er hat zahlreiche Buchreihen veröffentlicht, hierunter insbesondere das Neue Handbuch der Musikwissenschaft (14 Bände), Handbuch der musikalischen Gattungen (16 Bände, zzgl. Teilbände), Große Komponisten und ihre Zeit (ca. 30 Bände), neuerdings auch insbesondere Lexika, Handbücher, Musiker-Biografien, Faksimiles sowie sonstige historiographische und andere musikrelevante Veröffentlichungen, wie z. B. die 6-bändige Reihe Enzyklopädie der Kirchenmusik und die jeweils 5- bis 7-bändigen Buchreihen über Bach, Beethoven, Mozart und Händel mit jeweils sehr umfangreichen Bänden mit Werkbeschreibungen.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich mit einem inzwischen umfangreichen Lexikonprogramm ein viel beachteter Programmschwerpunkt herausgebildet. Hierzu gehören Lexika über Komponisten (z.B. Beethoven, Haydn, Händel, Mozart usw.), über Instrumente (z. B. Orgel, Klavier, Violine, Flöte usw.) und sonstige Themen (z. B. Oper, Musiktheater, Systematische Musikwissenschaft usw.).

Zum gewichtigen Programmschwerpunkt ist die Reihe Meisterwerke der Musik im Faksimile geworden, in der die bedeutendsten Werke der bekannten Komponisten von Bach bis Schönberg faksimiliert werden. Wissenschaftliche mehrsprachige Einführungen erklären das Werk, seine Entstehung und den biographischen Hintergrund.

Im Laaber-Verlag erscheinen mehrere wissenschaftliche Periodika (u. a. die Zeitschrift Musiktheorie). Er arbeitet seit Anbeginn eng mit Universitäten und Forschungsinstituten zusammen, darunter dem Deutschen Historischen Institut in Rom und dem Forschungsinstitut für Musiktheater Thurnau der Universität Bayreuth. Außerdem verlegt Laaber Periodika im Auftrag der Gesellschaft für Musikforschung, so die Buchreihe Kompendien der Musik.

In jüngster Zeit wurden insbesondere für den Ausbildungsbereich mehrere Paperback-Reihen gegründet, so etwa die Buchreihe Grundlagen der Musik in ca. 16 Bänden sowie die Kleinen Handbücher der Musik mit fünf Unterreihen (Historik, Gattungen, Chroniken, Aufführungspraxis, Ländergeschichten).

Im Laaber-Verlag haben die meisten bedeutenden Musikwissenschaftler des 20. Jahrhunderts wichtige und grundlegende Publikationen veröffentlicht, darunter Carl Dahlhaus, Hermann Danuser, Ludwig Finscher, Peter Gülke, Hans-Joachim Hinrichsen, Silke Leopold, Siegfried Mauser, Helga de la Motte-Haber, Siegbert Rampe, Albrecht Riethmüller, Christian Martin Schmidt, Elisabeth Schmierer, um nur wenige zu nennen. Der Laaber-Verlag hat bisher rund 1.000 Buchtitel verlegt.

Der Laaber-Verlag erhielt im Laufe seiner jetzt nahezu 35-jährigen Geschichte zahlreiche Auszeichnungen.

Weblinks

Homepage Laaber-Verlag* [1]

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