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Jerzy Czarnecki

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Der aus dem galizischen Stetl Mosty Wielkie stammende Jerzy Czarnecki (1924-2007) floh im Zweiten Weltkrieg vor den Nazis, wurde schliesslich als vermeintlicher Pole zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert und baute sich nach Kriegsende in Polen ein neues Leben auf. Nach antisemitischen Ausfällen ab 1968 in Polen sah er sich zur Emigration gezwungen und wanderte 1972 in die Schweiz aus. Dort hätte er sich eigentlich ein ruhiges Leben machen können, das Schicksal seines Geburtsdorfes in der heutigen Ukraine liess ihn jedoch nicht los, und so kehrte er ab 2004 mehrmals zurück und errichtete u. a. eine Gedenktafel für die ermordeten einstigen jüdischen Bewohner von Mosty Wielkie (heute Veliky Mosty).

Über sein Leben wurde ein zweiteiliger Dokumentarfilm mit dem Titel "Aus Galizien in den Aargau" gedreht (von Peter und Susanne Scheiner).

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